DE913066C - Fernmeldekabel mit mehreren Verseilgruppen 2. Grades, insbesondere DM-Vierern - Google Patents

Fernmeldekabel mit mehreren Verseilgruppen 2. Grades, insbesondere DM-Vierern

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DE913066C
DE913066C DES12415D DES0012415D DE913066C DE 913066 C DE913066 C DE 913066C DE S12415 D DES12415 D DE S12415D DE S0012415 D DES0012415 D DE S0012415D DE 913066 C DE913066 C DE 913066C
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DES12415D
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Dipl-Ing Georg Demmel
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/04Cables with twisted pairs or quads with pairs or quads mutually positioned to reduce cross-talk

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  • Communication Cables (AREA)

Description

  • Fernmeldekabel mit mehreren Verseilgruppen 2. Grades, insbesondere DM-Vierern Es ist bei Fernmeldekabeln mit mehreren verdrillten Adergruppen bzw. Verseilgruppen zur Erzielung kleiner Nebensprechkopplungen bekannt, die wirksamen Drallängen der Verseilgruppen nach bestimmten theoretischen Regeln zu wählen (s. ENT 1931, S. 114, 1932, S.81, und 1934, S.119). Durch Anwendung dieser bekannten Drallregeln soll erreicht werden, daß die spezifischen Kopplungen k als Funktion der Kabellänge x periodisch und symmetrisch um Null schwanken, damit innerhalb bestimmter Entkopplungsabschnitte sich positive und negative Kopplungen aufheben, d. h. die Wahl der Dralle erfolgt so, daß die Kopplungsfunktion k = f (x) periodisch und symmetrisch zur x-Achse wird. Theoretisch. müßte also, wenn die Kabellänge bzw. Fabrikationslänge eine ganze Zahl von Perioden oder Entkopplungsabschnitten, enthält die Gesamtkopplung gleich Null werden. In Wirklichkeit ist jedoch die Kopplung nicht gleich Null, sondern kann unter gewissen Umständen ganz erhebliche Werte annehmen. Der Grund hierfür liegt darin, daß in der Praxis die Verseilung mit gewissen Unregelmäßigkeiten behaftet ist und daher der tatsächliche Kopplungsverlauf vom theoretischen mehr oder weniger stark abweicht. Es verbleiben in jedem Entkopplungsabschnitt gewisse Restkopplungen, die sich nach statischen Gesetzen über die Kabellänge summieren. Den Bemühungen, die Verseilung unter gleichzeitiger Einhaltung der theoretischen festgelegten Dralle genau durchzuführen, sind also in fabrikatorischer Hinsicht Grenzen gesetzt. Dies hat zur Folge, daß auch für den Fall einer nach den bekannten Regeln genau durchgeführten Abstimmung der Dralle eine vollkommene Kompensierung der positiven und negativen Kopplungen nicht erreicht wird, selbst wenn die Zahl der Entkopplungsabschnitte einer Kabellänge eine ganze Zahl wäre. Die praktisch noch verbleibenden Restkopplungen mußten bisher in Kauf genommen und deren Störwirkungen durch nachträgliche Ausgleichsmaßnahmen kompensiert werden. Man kann innerhalb der einzelnen Kabellängen in bekannter Weise zwar dadurch sehr kleine Restkopplungen erreichen, daß man die Kopplungen während der Verseilung messend verfolgt und durch zusätzliche, noch während der Verseilung durchgeführte Maßnahmen vermindert. Dieses Verfahren führt aber nicht nur zu einer Verteuerung der Herstellungsmaschinen, sondern auch zu einer Erschwerung der Maschinenbedienung und zu einer Herabsetzung der Fabrikationsgeschwindigkeit. Besonders schwierig gestaltet sich das Verfahren dann, wenn man- auch die Kopplungen zwischen Nachbarvierern und zwischen verschiedenen Verseillagen beeinflußen will, da dann Ausgleichsmaßnahmen durch Änderung der Maschineneinstellung praktisch kaum durchführbar sind und man mehr oder weniger auf durch Hand ausgeführte Aderverlagerungen bzw. Aderkreuzungen angewiesen ist. Die Erfindung geht von der neugewonnenen Erkenntnis aus, daß die vom theoretischen Kopplungsverlauf durch unvermeidliche Fabrikationseinflüsse hervorgerufenen Abweichungen um so geringer sind, je kleiner die Schwankungen der Kopplungen um Null innerhalb einer Periode sind. Je kleiner aber die Abweichungen vom theoretischen Verlauf, um so geringer sind auch die in jeder Periode verbleibenden Restkopplungen und damit die durch statistische Sümmierung dieser Restkopplungen über die Kabellänge entstehende Gesamtkopplung. Dies soll Fig. i der Zeichnung erläutern, in der die Kurven a und a' den theoretischen und praktischen Kopplungsverlauf bei großen Schwankungen der Kopplungen und die Kurven b und b' die entsprechenden Verhältnisse bei kleinen Kopplungsschwankungen darstellen. Die Kurven a und b für den theoretischen Kopplungsverlauf werden als sinusförmig angenommen. Die Kopplung über eine Periode p ist in diesem Fall gleich Null, was daraus zu ersehen ist, daß die positiven und negativen Flächenteile gleich groß sind. Durch Fabrikationseinflüsse entstehen nun in Wirklichkeit nicht Sinuskurven, sondern abweichende Kurven, im dargestellten Fall die Kurven a' und b'. Die Darstellung ist entsprechend den Verhältnissen der Praxis sö gewählt, daß sich beim tatsächlichen Kopplungsverlauf die positiven und negativen Kopplungen nicht mehr aufheben, sondern eine gewisse Restkopplung übrigbleibt. Solche Restkopplungen verbleiben in jeder Periode und summieren sich nach statistischen Gesetzen zu einer merkbaren Gesamtkopplung: Man kann nun an-'nehmen, daß die durch Herstellungsungenauigkeiten hervorgerufene Abweichung des tatsächlichen Kopplungsverlaufs vom theoretischen prozentual erfolgt, d. h. eine Kurve mit größerer Kopplungsamplitude (Kurve a') hat bei gleicher Herstellungsgenauigkeit absolut größere Abweichungen als eine Kurve kleinerer Amplitude (Kurve b'). Dementsprechend sind auch die Restkopplungen, wie die Flächenbilanz zeigt, bei kleinerer Kopplungsamplitude geringer.
  • Diese Verhältnisse treten insbesondere bei Verseilgruppen 2. Grades, z. B. DM-Vierern, in Erscheinung. Trotz der Abstimmung der Dralle nach den bekannten Uralltheorien weisen DM-Vierer immer noch ein unerwünscht hohes Kopplungsniveau auf. Besondere Schwierigkeiten bereitet es, die Kopplungen zwischen den Übertragungskreisen benachbarter DM-Vierer genügend klein zu halten, insbesondere die k? bis k8-Kopplungen zwischen den Stammkreisen des einen Vierers und dem Phantomkreis des anderen Vierers und umgekehrt und ferner die k"- bis k12 Kopplungen zwischen den Stammkreisen benachbarter Vierer.
  • Auf Grund der neuen Erkenntnis, die wirksamen Drallängen auf sehr kleine - Kopplungsamplituden innerhalb .der Kabellängen zu bemessen, und auf Grund hierauf beruhender Berechnungen und Untersuchungen wurde erfindungsgemäß festgestellt, daß es bei Fernmeldekabeln mit mehreren Verseilgruppen 2. Grades, insbesondere DM-Vierern, zur Erzielung kleiner Kopplungen wichtig ist, die Adern zur Verseilgruppe i. Grades (Untergruppe, z. B. Paar) und die Verseilgruppen i. Grades zur Verseilgruppe 2. Grades (z. B. Vierer) in der gleichen Richtung zu verseilen und bei den einzelnen Verseilgruppen 2. Grades das Verhältnis der wirksamen Drallängen bzw. Kreuzungsabschnitte der Verseilgruppe i. Grades zur wirksamen Drallänge der Verseilgruppe 2. Grades kleiner als =,ß, vorzugsweise etwa 0,7 bis 1,4 zu wählen. . Es ist bei DM-Vierern an sich bekannt, die Adern zu Paaren und die Paare zu Vierern in der gleichen Richtung zu verseilen. Diese Verseilart wurde in früherer Zeit gelegentlich angewendet, als die Verseilung der Paare und des Vierers noch in getrennten Arbeitsgängen vorgenommen wurde. Diese Verseilart wurde aber bald wieder verlassen (vgl. Elektrotechnische Zeitschrift, 193o, Heft 23, S.797, rechte Spalte), weil sich bei dieser gleichgerichteten Verseilung im Vierer größere Kopplungen ergaben als bei entgegengesetzter Paar- und Viererverseilung. Ferner bestanden Schwierigkeiten, das international festgelegte Verhältnis der Viererkapazität zur Stammkapazität von 1,62 einzuhalten. Demgegenüber wird durch die Erfindung gezeigt, daß es bei der gleichgerichteten Paar- und Viererverseilung auf die Wahl bestimmter wirksamer Drallängen für die Paare und den Vierer ankommt, um mit Sicherheit kleine Kopplungen sowohl zwischen benachbarten Vierern als auch im Vierer zu erzielen und gleichzeitig ein Kapazitätsverhältnis Vierer/Stamm von 1,62 zu erreichen, und zwar muß das Verhältnis der wirksamen Paardrallängen zur wirksamen Viererdrallänge kleiner als 1,8 gewählt werden.
  • Rechnet man, wie das früher bei der getrennten Verseilung der Paare zum DM-Vierer in drei Arbeitsgängen üblich war (s. den genannten Aufsatz in der Elektrotechnischen Zeitschrift), nicht mit den wirksamen Paardrallängen P, sondern mit den Raumdrallängen P,., so gilt bekanntlich folgende Umrechnungsformel Hieraus ergibt sich Setzt man in diese Formel für P/V den auf wirksame Drallängen bezogenen Grenzwert I,8 ein, so ergibt sich für P,./V die obere Grenze von o,65. Man kann also die Bedingung gemäß der Erfindung auch so fassen, daß das Verhältnis der Paärdrallängen bezogen auf den Raum zum Viererdrall kleiner sein muß als o,65, vorzugsweise etwa 0,4 bis o,6, wenn man mit Sicherheit kleine Kopplungen erhalten will. quo bzw. ypo = Drallphase bei x = 0. Setzt man diese letzteren Werte in die Gleichung (3) ein, so sieht man, daß sich bereits für den einfachen In dieser Gleichung ist Da bei zwei miteinander verdrillten Paaren das Verhältnis ist, so schwankt u um -+- i in den Grenzen + 0,75 und -.- 1,25, während v um 0 in den Grenzen -+- o,28 und - o,28 schwankt.
  • Nach der Gleichung (q.) folgt also die Kopplung k weitgehend dem Verlauf von v (x). Die Kopplung k hat dieselbe Periode wie v (x), und die Schwankungen der Kopplungen um Null sind um so größer, je größer Im folgenden wird das Wesen der Erfindung an Hand der durchgeführten Überlegungen und Untersuchungen näher erläutert.
  • Es wird ausgegangen von der allgemeinen Form der Funktion der Kopplung k k = c - In f [r1 (x), y2 (x) , r3 (x) ... r" (x)J , auf die alle vorkommenden Entkopplungsfälle gebracht werden können. Hierin ist c eine Konstante, und r1 (x), y2 (x) usw. sind die Abstände zwischen den verschiedenen Leitern. Die Gesamtkopplung K bei einer Kabellänge x ist dabei Beispielsweise wird bei zwei miteinander verseilten Paaren die Kopplung in bekannter Weise worin c die Dielektrizitätskonstante und CI und C, die Betriebskapazitäten von Paar I und Paar II sind. Gemäß der Fig. 2, in der die Adern des Paares I mit I und 2 und die Adern des Paares II mit 3 und q. bezeichnet sind, ist Fall zweier Paare eine sehr komplizierte Kopplungsfunktion ergibt. Um ein übersichtliches Bild über die Kopplung als Funktion der Kabellänge und über die Abhängigkeit der Kopplung von den Drallängen und der Drallphase zu erhalten, wurde im Rahmen der Erfindung die Gleichung (3) auf die folgende vereinfachte Form gebracht die Schwankungen von v (x) um Null sind. Wie bereits angegeben, erzielt man um so niedrigere Kopplungen, je kleiner die Amplitude der auch in schwierigen Entkopplungsfällen einfach zu lösenden Funktion ist. Man muß also sowohl die Drallängen als auch die Drallrichtungen so wählen, daß f".. möglichst klein wird. Für den Fall zweier benachbarter DM-Vierer oder anderer Verseilgruppen 2. Grades wurden im Rahmen der Erfindung zwei Funktionen f1 und f2 entwickelt, die zur Erzielung niedriger Kopplungen möglichst klein gemacht werden müssen. In den Fig. 3 und q. der Zeichnung sind diese beiden Funktionen in Abhängigkeit vom Verhältnis PIV wiedergegeben, wobei P die wirksame Paardrallänge bzw. beim Kreuzvierer den Paarkreuzungsabschnitt und V die wirksame Viererdrallänge bedeutet. Der wirksame Viererdrall ist dabei, wie bekannt, die Entfernung auf der Viererachse, innerhalb der sich die Achsen der beiden Paare einmal um 36o° um die Viererachse gedreht haben. Andererseits ist der wirksame Paardrall die Entfernung auf der Paarachse, innerhalb der sich jede Ader einmal um 36o° um die Achse dreht.
  • Es gilt die Fig. 3 für die Stamm-Phantom-Kopplungen k5 bis k$ und die Fig. q. für die Stamm-Stamm-Kopplungen k. bis k12. In beiden Figuren ist auf der negativen Abszissenachse das Verhältnis PIV bei gegenläufiger Paar-Vierer-Verseilung (Viererdrall entgegengesetzt den Paardrallen gerichtet) und auf der positiven Abszissenachse das Verhältnis P IV bei gleichläufiger Paar-Vierer-Verseilung (Viererdralle gleiche Richtung wie Paardralle) aufgetragen, während die Ordinaten die Größe der Funktionen f1 bzw. f2 angeben. Die ausgezogenen Kurven gelten für das Drallverhältnis Vl/V2 = o,6 zweier benachbarter Vierer mit den wirksamen Viererdrallen V1 und V2 und die gestrichelten Kurven für das entsprechende Verhältnis Vl/V2 = 1,5. Innerhalb dieser Grenzen bewegen sich im allgemeinen die in der Praxis benutzten Verhältnisse benachbarter Viererdralle, wobei das Verhältnis V,/V2 in bekannter Weise so gewählt werden muß, daß die benachbarten Phantomkreise (k4 Kopplung) entkoppelt sind. Die Unendlichkeitsstellen für die Kopplungsamplitude zeigen an, daß bei diesen Verhältnissen PIV der Kopplungsverlauf nicht periodisch erfolgt, sondern linear mit der Kabellänge. Bei anderen Verhältnissen V,/V2 liegen diese Unendlichkeitsstellen bei anderen Werten von P/V, jedoch wird das charakteristische Verhalten der Kopplungsamplituden, bei den kleinsten Drallverhältnissen PIV die kleinsten Werte anzunehmen, nicht geändert.
  • Aus den Kurven der Fig. 3 und q. ist beispielsweise zu entnehmen, daß bei Anwendung der gegenläufigen Paar-Vierer-Verseilung das Verhältnis P/Tl sehr klein gewählt werden muß, um mit Sicherheit kleine Kopplungsamplituden zu erhalten. Solch kleine Verhältnisse PIV sind jedoch in der Praxis nicht anwendbar. Andererseits zeigen die Kurven für die gleichläufige Paar-Vierer-Verseilung, daß für diese Verseilungsart ein größerer Bereich für das Verhältnis PIV zur Verfügung steht, um sehr kleine Kopplungsamplituden zu gewährleisten, so daß es erfindungsgemäß vorteilhaft ist, im Gegensatz zur bisherigen Praxis die gleichläufige Paar-Vierer-Verseilung anzuwenden. Ein Vergleich der Fig. 3 und q. zeigt, daß die Stamm-Phantom-Kopplungen k, bis k5 größere Werte annehmen als die Stamm-Stamm-Kopplungen k9 bis k12. Daher muß die Wahl des Verhältnisses PIV in erster Linie mit Rücksicht auf die k5 bis k8-Kopp- 1 jungen erfolgen. Wie man sieht, steigen bei einem Viererdrallverhältnis Vl/V2 = 1,5 (gestrichelteKurve) die bereits bei einem Drallverhältnis PIV von i,8 stark an. Bei kleineren Viererdrallverhältnissen (s. die ausgezogene Kurve für das Verhältnis V,/V2 = o,6) tritt dieser Anstieg bei etwas höheren Werten von PIV ein. Als obere Grenze für das Drallverhältnis kann aber der Wert von 1,8 angegeben werden, der zweckmäßig nicht überschritten werden soll. Vorzugsweise wird das Verhältnis im Bereich von etwa o,7 bis 1,4 gewählt.
  • Auf Grund der Erfindung wurden außer den eingehenden Berechnungen auch Versuche durchgeführt, die die überraschenden Vorteile der Erfindung bestätigt haben. Während man bisher bei den DM-Viererkabeln für den Weitverkehr die Nachbarviererkoppjungen auf Grund von Messungen durch Zusatzkondensatoren ausgleichen mußte, was einen verhältnismäßig großen Aufwand an Meßarbeiten, Spieißarbeiten und Zusatzkondensatoren bedingt, gelingt es durch die Erfindung das bisher bei DM-Vierer erreichte Kopplungsniveau in so starkem Maße zu senken, daß auf den nachträglichen Ausgleich der Nachbarviererkopplungen ganz oder wenigstens zum größten Teil verzichtet werden kann.
  • Die Erfindung ist sinngemäß auch anwendbar bei Fernmeldekabeln, die außer Verseilgruppen 2. Grades Verseilgruppen i. Grades, z. B. Paare oder Sternvierer, enthalten, gleichgültig, ob diese geschirmt oder ungeschinnt sind. In diesem Falle erhalten die Verseilgruppen r. Grades die gleiche Drallrichtung wie die Verseilgruppen 2. Grades.
  • Um bei Fernmeldekabeln, die mehrere Verseillagen von gemäß der Erfindung ausgebildeten Verseilgruppen 2. Grades enthalten, auch extrem kleine Kopplungen zwischen den Verseilgruppen 2. Grades verschiedener Lagen, d. h. kleine Lage-Lage-Kopplungen zu erzielen, ist es der weiteren Erfindung gemäß von besonderem Vorteil, alle zu entkoppelnden Lagen mit gleicher Schlagrichtung, aber verschiedener Schlaglänge zu verseilen und den Verseillagen die gleiche Verseilrichtung wie den Verseilgruppen 2. Grades zu geben. Hierdurch wird eineguteEntkopplung sowohlkapazitiv als auch magnetisch erzielt, ohne daß eine genaue Abstimmung der Dralle nach den bekannten Dralltheorien, die bei DM-Vierern fast unüberwindliche Schwierigkeiten bereitet; vorgenommen zu werden braucht.- Weisen also bei einem DM-Viererkabel die Paare und die Vierer einen Rechtsdrall auf, so erhalten auch die Lagen einen Rechtsdrall.
  • Unter Verseilgruppen 2. Grades sind außer DM-Vierern beispielsweise Paarsternvierer und Gruppen aus vier Sternvierern zu verstehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fernmeldekabel mit mehreren Verseilgruppen 2. Grades mit gleicher Drallrichtung der Verseilgruppen i. Grades (Untergruppen) und der Verseilgruppen 2. Grades, insbesondere DM-Vierern mit gleicher Paar- und Viererdralhichtung, dadurch gekennzeichnet, daß bei den einzelnen Verseilgruppen 2. Grades das Verhältnis der wirksamen Drallänge der Untergruppen zur wirksamen Drallänge der Verseilgruppe 2. Grades kleiner als i,8, vorzugsweise etwa o,7 bis 1,4 ist.
  2. 2. Fernmeldekabel nach Anspruch i, das außer den Verseilgruppen 2. Grades Verseilgruppen i. Grades, z. B. Paare oder Sternvierer, enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Verseilgruppen i. Grades die gleiche Drallrichtung wie die Verseilgruppen 2. Grades aufweisen.
  3. 3. Fernmeldekabel nach Anspruch i oder 2 mit in mehreren Lagen angeordneten Verseilgruppen 2. Grades, dadurch gekennzeichnet, daß alle Verseillagen mit gleicher Schlagrichtung, aber verschiedener Schlaglänge verseilt sind und die Verseillagen die gleiche Schlagrichtung aufweisen wie die Verseilgruppen 2. Grades.
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