DE91100C - - Google Patents

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DE91100C
DE91100C DENDAT91100D DE91100DA DE91100C DE 91100 C DE91100 C DE 91100C DE NDAT91100 D DENDAT91100 D DE NDAT91100D DE 91100D A DE91100D A DE 91100DA DE 91100 C DE91100 C DE 91100C
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DE
Germany
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knife
cylinder
cutting
mouthpiece
knives
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/18Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like
    • B26D3/20Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like using reciprocating knives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. YS
Die vorliegende Maschine zum Schneiden von Würfeln aus weichem Material, z. B. aus Fleisch oder fleischähnlichen Stoffen, unterscheidet sich von den bekannten Würfelschneidemaschinen neben ihrer besonderen Einrichtung und Bethätigungsart im wesentlichen dadurch, dafs die Würfel durch Einritzen des Materials mittelst hinter dem Mundstück des Prefscylinders horizontal und vertical beweglicher Messer gebildet werden, während bei den bisherigen Maschinen das Material gegen gekreuzt stehende Messer geprefst wurde.
In beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht mit theilweisem Längsschnitt der Maschine. Fig. 3 bis 5 sind Einzelmeile der Maschine und Fig. 6 ist eine schematische Darstellung derselben.
Hinter der Ausgangsöffnung des Prefscylinders A sind zwei Messersupporte B C angeordnet, von denen der erstere B horizontal, der zweite C dagegen vertical hinter dem Cylinder verschiebbar ist und durch diese Verschiebung das aus dem Cylinder A heraustretende Material mittelst der Ritzmesser b bezw. c in horizontaler bezw. verticaler Richtung einritzen, während gleichzeitig das oberhalb der Ritzmesser c mit dem Support C verbundene Abschneidemesser c1 das auf diese Weise eingeritzte Material an der Austrittsöffnung des Prefscylinders A abschneidet, worauf es in Gestalt gleich grofser Würfel nach unten fällt.
Die Bewegung dieser Messersupporte erfolgt zweckmäfsig von einer Curvenscheibe -D aus, welche derart bemessen ist, dafs bei jedesmaliger Umdrehung dieser auf der Antriebswelle d befindlichen Curvenscheibe D eine aus dem Cylinder heraustretende Materialschicht zu Würfeln geschnitten wird. Das Herautreten des Materials aus dem Cylinder A kann in beliebiger und bekannter Weise z. B. dadurch bewirkt werden, dafs die Kolbenstange E als Zahnstange ausgebildet ist und durch einen Zahn e1 der Scheibe e, welche von der Antriebswelle d aus gedreht wird, bei jedesmaliger Umdrehung so viel Vorschub erhält, als Material aastreten soll.
Bei der durch die Zeichnung dargestellten Einrichtung ist die Arbeitseintheilung der Maschine so gewählt, dafs bei der ersten Vierteldrehung der Antriebswelle d mit ihrer Curvenscheibe D die Materialschicht aus dem Cylinder A heraustritt, wie man sich durch Fig. ι und 2, welche die Anfangsstellung darstellen, leicht vergegenwärtigen kann. Während der folgenden Dreiviertelumdrehung werden die Messersupporte B und C der Reihenfolge nach derart hinter dem Mundstück des Prefscylinders A bewegt, dafs zunächst der Support B (Fig. 1) von links nach rechts geht und hierbei das Material in horizontaler Richtung mittelst seiner Messer einschneidet. Hierauf wird Support C von oben nach unten bewegt und schneidet hierbei das Material mittelst seiner Ritzmesser c in verticaler Richtung ein und gleichzeitig auch durch sein Abschneidemesser c1 die auf diese Weise vorgeritzten Würfel ab. Jetzt gleitet Support C vor dem leeren Mundstück des Prefscylinders A wieder nach oben
zurück und hierauf wird der zweite Support B ebenfalls wieder zurück-, d. h. von rechts nach links bewegt.
Diese Supportverschiebung erfolgt durch die Curvenscheibe D, und zwar unter Vermittelung entsprechender Uebertragungsgestänge//1/2/3 bezw. g gl g2· g3, welche mit ihren Enden in auf entgegengesetzten Seiten derCurvenscheibei) liegende Curvennuthen F bezw. G eingreifen und die in Fig. ι durch Pfeile angedeuteten Bewegungsrichtungen erleiden.
Die Wirkung dieser Curvenscheibe hinsichtlich der Supportverschiebung in der oben erwähnten Reihenfolge ist durch Fig. 6 der Zeichnung in schematischer Darstellung verdeutlicht. Die Curvennuth F ist der Uebersicht wegen gröfser gezeichnet als die zweite Curvennuth G. Sofern diese Curvennuthen in Richtung des eingezeichneten Pfeiles um ihren gemeinschaftlichen Mittelpunkt gedreht werden, tritt folgender Vorgang ein:
I. (900 Verdrehung) B Stillstand, C Stillstand (Materialaustritt),
Π. (67,5° - ) B Hingang, C
III. (67,5° - ) B Stillstand, C Hingang,
IV. (67,5° -■ ) B -C Rückgang, V. (67.5° - ) B Rückgang, C Stillstand.
360° = ι Umdrehung.
Um Würfel von beliebiger Gröfse schneiden zu können, sind die Ritzmesser b bezw. c1 auswechselbar und gegen einander verschiebbar in ihren Supporten B bezw. C gelagert, wie durch Fig. 3 bis 5 veranschaulicht ist. Die Verstellbarkeit ist nach der Darstellung dieser Figuren so gedacht, dafs zwischen die einzelnen Messer Zwischenringe h (Fig. 5) von entsprechender Stärke eingeschoben werden, so dafs hierdurch die Entfernung von Messer zu Messer beliebig gewählt werden kann, wie Fig. 5 gegenüber der Fig. 4, bei welch letzterer diese Messer unmittelbar an einander liegen, veranschaulicht.
Die Auswechselbarkeit dieser Messer, welche aus Fig. 3 ohne Weiteres hervorgeht, ermöglicht aufserdem ein leichtes und bequemes Herausnehmen der Messer zwecks Anschärfens oder Reparatur; aufserdem sind diese Messer b und c, sowie das Abschneidemesser c1, welch letzteres ebenfalls auswechselbar ist, gegen die Austrittsöffnung des Prefscylinders verschiebbar, wie Fig. 3 zeigt. Auf diese WTeise ist es möglich, Würfel von ganz beliebiger Gröfse oder Rechteckskörper von beliebig grofsen Seitenlängen mit ein und derselben Schneidemaschine und ohne das ganze Messersystem auswechseln zu müssen, zu erzielen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Maschine zum Schneiden von Würfeln, bei welcher hinter dem Mundstück eines Prefscylinders (A) zwei mit auswechselbaren und gegen einander verschiebbaren Ritzmessern (b c) versehene Messerhalter (B C) in senkrecht zu einander stehenden Richtungen vorbeigeführt werden, dadurch, gekennzeichnet, dafs der zuletzt bewegte Messerhalter (C) das Abschneidemesser fc1,) auswechselbar und gegen das Mundstück verschiebbar trägt.
  2. 2. Bei der unter Anspruch 1 geschützten Würfelschnei.demaschine die Betätigung der Messerhalter (B C) mittelst Hebelwerks (fi f1 bis/3 bezw. g, gi bis g3) von einer doppelten Curvenscheibe (D) aus, derart, dafs diese beiden Messerhalter (B C) nach einander sich bewegen, beide aber stillstehen, während das Schneidematerial aus dem Prefscylinder heraustritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0192039A3 (en) * 1985-02-22 1988-04-20 Magurit Gefrierschneider Gmbh Cutter for a meat-cutting machine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0192039A3 (en) * 1985-02-22 1988-04-20 Magurit Gefrierschneider Gmbh Cutter for a meat-cutting machine

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