DE9109C - Transportkarren für Zuckersyrup und andere Flüssigkeiten - Google Patents

Transportkarren für Zuckersyrup und andere Flüssigkeiten

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DE9109C
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H. TH. HORSTMANN in Merseburg
Publication of DE9109C publication Critical patent/DE9109C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B30/00Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B30/00Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
    • C13B30/04Separating crystals from mother liquor

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Description

1878.
Klasse 89./
H. TH. HORSTMANN in MERSEBURG. Trans port karren für Zuckersyrup und andere Flüssigkeiten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7.. December 1878 ab.
Die nachbeschriebene Transportkarre hat zunächst den Zweck, den Transport der mit flüssigem Zucker oder Syrup gefüllten Kästen in Zuckerfabriken zu erleichtern, kann aber auch für die Fortschafrung anderer flüssiger Substanzen verwendet werden.
Während die viereckigen Kästen, welche den Syrup enthalten, bisher von je zwei Mann getragen werden mufsten, von denen der eine vorwärts, der andere rückwärts sich bewegte, ermöglicht die vorliegende Karre eine schnelle, sichere und bequeme Fortbewegung der gefüllten Kästen durch je einen Mann.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Karre in der Seitenansicht, Fig. 2 dieselbe in der Rückansicht, Fig. 3 dieselbe von oben gesehen dar; Fig. 4 ist eine Detailansicht der Vorrichtung zum Oeffnen und Schliefsen der Traggabel; Fig. 5 zeigt eine Modification der in Fig. 4 dargestellten Partie.
Zur Fortbewegung dienen die beiden Räder N auf der Axe M mit der Deichsel A. Auf der Axe M sind die beiden Trägerstützen KK befestigt, welche ein Joch bilden; letzteres trägt in seiner Spitze mittelst eines Bolzens die beiden Traggabeln EE, welche den Zuckerkasten mit ihren Klauen 7 zwischen sich fassen. Durch die Trägerstützen KK geht ein Bolzen L mit Gewinde, auf welchem die Hebelstange B ihren Stützpunkt hat und gestellt werden kann. Das äufsere, lange Ende B der Hebelstange ist geschlitzt und durch einen Bolzen mit Muttern mit der Deichsel A verbunden. Um diesen Bolzen ist eine starke Spiralfeder G gewunden. Das andere, kürzere Hebelende C trägt das Gleitstück D, welches in der Mitte mit einem Schlitz versehen ist, in welchem der Verbindungsbolzen sich bequem bewegen kann. Das Gleitstück D trägt an jedem Ende einen Bolzen, welcher in einer Nuth F der Gabelstangen E gleitet.
In Fig. ι ist die Tragvorrichtung in der Lage dargestellt, in welcher die Gabeln EE den Kasten H fest gegriffen haben. Der Kasten hat einen nach aufsen vorspringenden, festen Rand, unter den die Klauen / einfassen.
Durch einen Druck auf das äufsere Hebelende B wird das Gleitstück D in die Höhe gezogen und gleitet mit seinen beiden Endbolzen in den Nuthen der Gabelstangen EE hinauf, wodurch letztere auseinander gespreizt werden und den Kasten loslassen.
Die Anwendung dieser Karre mit Tragvorrichtung geschieht in folgender Weise:
Der Kasten H steht auf ebener Erde und die Karre wird soweit davor gefahren, dafs die Klauen / der Gabeln EE auf den Rand des Kastens zu liegen kommen. Dann werden die Gabeln durch einen Druck auf das Hebelende B gespreizt und fassen den Kasten zwischen sich. Sowie nun der Druck auf das Hebelende B nachläfst, wird letzteres durch die Feder G wieder in die Höhe und dadurch das entgegengesetzte Hebelende C mit dem Gleitstück D niedergedrückt; die Gabeln EE fassen dadurch den Kasten H fest zwischen sich und lassen ihn nicht eher los, als bis sie, wie oben beschrieben, durch einen Druck auf das Hebelende B wieder gespreizt werden.
Wenn nun die Deichsel A herabgedrückt wird, so hebt das Joch KK den zwischen den Gabeln EE festgehaltenen Kasten H auf und trägt ihn in schwebender Lage. Diese Lage wird immer horizontal bleiben trotz aller Unebenheiten, Hebungen und Senkungen der Fahrbahn, weil die Gabeln EE im Gelenk an das Joch KK befestigt sind, und weil auch das Gleitstück D mit einem Schlitz versehen ist, in welchem der Bolzen, welcher die Verbindung mit dem Hebelende C herstellt, sich bequem bewegen kann. Ein Ueberfliefsen der Füllung des Kastens wird also nicht stattfinden können.
In der modificirten Construction, Fig. 5, ist das Gleitstück D an seinen beiden Enden mit Nuthen versehen, durch welche die Gabelstangen EE hindurchgehen; das Hebelende C ist an dem Gleitstück D ebenfalls mit einem Bolzen befestigt, der in einer Nuth des Gleitstücks D Spielraum hat. Doch tritt bei dieser Construction leichter eine Reibung des Gleitstücks D mit den Gabelstangen E ein, welche verhindert, dafs der Kasten stets gleichmäfsig seine schwebende, horizontale Lage einnimmt.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    i. In einer Transportkarre: die Vorrichtung zum Festhalten des zu tragenden Kastens durch die Gabeln EE.
    Die Combination der Gabeln EE mit dem Gleitstück Ό in der in Fig. ι bis 4 dargestellten Weise.
    Die Combination der Gabeln EE mit dem Gleitstück Ώ in der in Fig. 5 dargestellten Construction.
    Die Combination der Gabeln EE mit den Trägerstützen KK
    5. Die Combination des Hebels BC mit der Feder G, den Trägerstützen KK und dem Gleitstück D, zum Oeffhen und Schliefsen der Gabeln EE.
    6. Eine Transportkarre zum Transport von flüssigen Substanzen in schwebender Lage, im wesentlichen wie durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT9109D Transportkarren für Zuckersyrup und andere Flüssigkeiten Active DE9109C (de)

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