DE890475C - Vorrichtung zum Beladen von Lastfahrzeugen, insbesondere mit Rundholz, Steinen u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Beladen von Lastfahrzeugen, insbesondere mit Rundholz, Steinen u. dgl.Info
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- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
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Description
- Vorrichtung zum Beladen von Lastfahrzeugen, insbesondere mit Rundholz, Steinen u. dgl.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beladen von Lastfahrzeugen mit Ladegut, und zwar insbesondere mit Rundholz, Steinen u. dgl.
- Sie bezweckt gegenüber den bisherigen Lademöglichkeiten eine Ersparnis an Zeitaufwand und Verringerung oder Ausschaltung der bei solchen mühevollen und schweren Arbeiten bisher auftretenden Gefahren. Der Lenker des Fahrzeuges soll dadurch in die Lage versetzt werden, seinen Lastwagen notfalls ohne weitere Mithilfe zu beladen.
- Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß an den an den beiden Rungen der einen Seite des Fahrzeuges leicht lösbar zu befestigenden, vom Boden aus schräg nach oben verlaufenden Schienen Schlitten für das Ladegut geführt sind, welche je aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen, einem Rückteil und einem Bodenteil bestehen und welche samt dem Ladegut mittels über Rollen laufenden Seilzügen von einer Zugvorrichtung nach oben gezogen werden, so daß bei Erreichung der oberen Stellung die Bodenteile der Schlitten unter der Last des Ladegutes nach unten geschwenkt werden und das Ladegut in das Fahrzeug abfällt, worauf die Bodenteile der Schlitten durch Rückholfedern wieder in ihre Vrsprungslage geführt werden und die Schlitten durch ihr Eigen- gewicht auf den Schienen wieder nach unten laufen.
- Die lösbare Befestigung der Schienen an den Rungen erfolgt zweckmäßig durch Augen und Zapfen mit Splintsicherung. Die Schienen bestehen vorteilhaft aus zwei zu einem Hohlkörper zusammengeschweiß ten UiE,isen. Dlie beiden Rückteile der Schlitten sind je mittels Rollen in diesen hohlen Schienen geführt und ragen senkrecht oder nahezu senkrecht zu ihnen durch Längsschlitze derselben nach oben, während die Bodenteile der Schlitten parallel zu den Schienen verlaufen, auf welchen sie mittels Rollen geführt sind. Die Rückteile der Schlitten sind auf ihrer inneren Seite mit Führungsrollen zur Erleichterung des Einladens des Ladegutes versehen. Die Bodenteile der Schlitten bestehen je aus zwei parallel verlaufenden Flanken, welche den rückwärtigen Schl.ittenteil zwischen sich aufnehmen und an ihren freien Enden Ansätze zur Führung an der Schiene besitzen.
- Eine Ausführungsform der Vorrichtung ist in Fig. I in Stirnansicht dargestellt; Fig. 2 gibt eine schaubildliche, schematische Ansicht der Zugvorrichtung, und Fig. 3 zeigt gegenüber Fig. I in vergrößertem Maßstab einen Schnitt nach der Linie A-B von Fig. I.
- In Fig. I ist a ein mit Rundholz b zu beladendes Lastfahrzeug, das auf jeder Seite in üblicher Weise mit zwei Rungen c versehen ist, die in entsprechenden Abständen voneinander angeordnet sind. Diese Rungen tragen oben beiderseitig Zapfen d.
- Mit e ist eine hohle Schiene bezeichnet, welche durch zwei aneinandergeschweißte UqE'isen gebildet und oben auf ihre ganze Länge, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mit einem Schlitz t versehen ist.
- Diese Schiene trägt oben eine Lasche g, die mittels eines Auges über einen der Zapfen 1 geschoben und durch Splinte in dieser Lage gesichert wird.
- Sie verläuft schräg nach unten nach einer Vertiefung h des Bodens. Zwei Schienen e dienen zur Führung der beiden Schlitten, welche das Ladegut zur Förderung vom Lagerplatz auf das Lastfahrzeug aufzunehmen haben. Diese Schlitten bestehen je aus zwei Teilen, nämlich einem Rückteil i und einem Bodenteil k. Letzterer ist bei 1 gelenkig mit dem Rückteil i verbunden. Dieser Rückteil läuft mittels der Rollen m in der hohlen Schiene e, tritt durch diese hindurch senkrecht oder nahezu senkrecht zu ihr nach oben (Fig. I) und ist auf seiner Innenseite mit Rollen » ausgestattet, um das Einladen des Ladegutes in erleichtern. Der Bodenteil k besteht aus zwei parallel verlaufenden Flankenkt und k2; diese sind durch die Achse einer Rolle o miteinander verbunden, welche oben auf der Schiene e läuft. Die freien Enden der Flanken kl und k2 tragen je einen Ansatz p. Diese Ansätze dienen zur Führung des Schlittenunterteiles k an den Seitenwandungen der hohlen Schiene e. Die beiden Schlittenteile kl und k2 werden in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung durch die Zugfedern (Rückholfedern) s gehalten.
- Hinten am Rückteil i des Schlittens ist zweckmäßig lösbar ein Drahtseile befestigt, welches innerhalb der Schiene e nach oben über Rollen r, rl, r2 nach vorn zu einer nicht dargestellten Zugvorrichtung führt, die aus einer Zugmaschine, einer Winde oder bei Lastwagenbetrieb aus einer am Lastwagen angebrachten ferngesteuerten sogenannten Greiferheuaufzugswinde besteht. In Fig. 2 ist diese Zugvofrichtung schematisch schaubildlich zur Darstellung gebracht, wobei r die Rollen sind, welche oben an den Schienen e angeordnet sind, während die Rollen rt und r2 am Wagengestell sitzen.
- Beim Verladen eines Rundholzes wird dieses in der- aus Fig. I ersichtlichen Weise vom Boden aus in die beiden Schlitten i, k eingerollt, sodann wird die Zugvorrichtung in Tätigkeit gesetzt, welche vermittels Ider Zugseile q die Schlitten i, k mit dem Rundholz in den an den beiden Rungen c der Arbeitsseite des Fahrzeuges lösbar befestigten Schienen e nach oben zieht. Bei Erreichung der oberen Stellung werden die Teilek der beiden Schlitten unter der Wirkung der Last des Lade gutes nach unten geschwenkt (Fig. 1 punktiert), und dieses fällt in das Fahrzeug ab. Nun kommen die Rückhoifedern s zur Wirkung und ziehen die Bodenteile k der Schlitten wieder in ihre Ursprungslage zurück, worauf Idie letzteren unter tder Wirkung ihres eigenen Gewichtes wieder nach unten zur Aufnahme eines weiteren Langholzes laufen können.
- Es ist unter Umständen nicht notwendig, die Schienen e in Bodenvertiefungen einzusetzen, und zwar dann, wenn das Ladegut auf entsprechenden Lagern (Gantern) liegt, von welchen es in die Schlitten i, k der Vorrichtung eingerollt werden kann.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Beladen von Lastfahrzeugen, insbesondere mit Rundholz, Steinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß an den an den beiderseitigen Rungen (c) des Fahrzeuges (a) leicht lösbar zu befestigenden, vom Boden aus schräg nach oben laufenden Schienen (e) Schlitten für das Ladegut geführt sind, welche je aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen, einem Rückteil (i) und einem Bodenteil (k) bestehen und welche samt Idem Ladegut mittels über Rollen (r, rt, r2) laufenden Seilzügen (q) von einer Zugvorrichtung nach oben gezogen werden, so daß bei Erreichung der oberen Stellung die Bodenteile der Schlitten unter der Last des Ladegutes nach unten geschwenkt werden und dieses in das Fahrzeug abfällt, worauf die Böden der Schlitten durch Rückholfedern (s) wieder in ihre Ursprungslage zurückgeführt werden und die Schlitten durch ihr Eigengewicht auf den Schienen wieder nach unten laufen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Befestigung der Schienen (e) an den Rungen (c) durch Augen und Zapfen (d) mit Splintsicherung erfolgt.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (e) je aus zwei zu einem Hohlkörper zusammengeschweißten U-Eisen bestehen.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückteile (i) der Schlitten je mittels Rollen (on) in den Schienen (e) geführt sind und senkrecht oder nahezu senkrecht zu ihnen durch Längsschlitze (f) derselben nach oben ragen, während die Bodenteile (k) der Schlitten parallel zu den Schienen verlaufen, auf welchen sie mittels Rollen (o) geführt sind.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückteile (i) der Schlitten auf ihrer Innenseite mit Führungsrollen (n) zur Erleichterung des Einladens des Ladegutes versehen sind.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteil (k) der Schlitten je aus zwei parallel verlaufenden Flanken (kl und k2) besteht, welche den rückwärtigen Schlittenteil (i) zwischen sich aufnehmen und an ihren freien Enden Ansätze (p) zur Führung an der Schiene (e) besitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG3163D DE890475C (de) | 1943-06-10 | 1943-06-10 | Vorrichtung zum Beladen von Lastfahrzeugen, insbesondere mit Rundholz, Steinen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEG3163D DE890475C (de) | 1943-06-10 | 1943-06-10 | Vorrichtung zum Beladen von Lastfahrzeugen, insbesondere mit Rundholz, Steinen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE890475C true DE890475C (de) | 1953-09-21 |
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ID=7117023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG3163D Expired DE890475C (de) | 1943-06-10 | 1943-06-10 | Vorrichtung zum Beladen von Lastfahrzeugen, insbesondere mit Rundholz, Steinen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE890475C (de) |
-
1943
- 1943-06-10 DE DEG3163D patent/DE890475C/de not_active Expired
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