DE910790C - Schaltvorrichtung fuer hohe Stromstaerken bei niedriger Spannung, insbesondere zum Umpolen von Stroemen fuer galvanische Baeder - Google Patents
Schaltvorrichtung fuer hohe Stromstaerken bei niedriger Spannung, insbesondere zum Umpolen von Stroemen fuer galvanische BaederInfo
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- DE910790C DE910790C DESCH6756A DESC006756A DE910790C DE 910790 C DE910790 C DE 910790C DE SCH6756 A DESCH6756 A DE SCH6756A DE SC006756 A DESC006756 A DE SC006756A DE 910790 C DE910790 C DE 910790C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H29/00—Switches having at least one liquid contact
- H01H29/18—Switches having at least one liquid contact with level of surface of contact liquid displaced by non-electrical contact-making plunger
Landscapes
- Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für hohe Stromstärken bei nidriger Spannung, insbesondere zum Umpolen von Strömen für galvanische Bäder, bei der in einer an sich bekannten Ouecksilberschaltröhre mit auf elektromagnetischem Wege antreibbar m Verdrängungskörper und mit .gleichachsigen Polen: die Pole aus einem dem Wärmeausdehnungsbeiwert des Glases angepaßten dünnwandigen Metallrohr und einem mit Abstand von den Rohrwandungen an deren Boden befestigten Polstab aus Kupfer od. dgl. bestehen.
- Solche Ouecksilberschaltröhren sind für hohe Stromstärken brauchbar, jedoch kann sich hierbei der Kupfertab unter Umständen noch stark erwärmen.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine ähnliche Schaltvorrichtung, und das Wesentliche besteht darin, daß die äußeren Enden der Polstäbe einen Querspalt aufweisen, in den ein Paket leicht biegsamer Lamellen verschiedener Länge aus Kupfer od. dgl. hart eingelötet ist, die zum Anschluß an Stromschienen dienen. Dies hat den Vorteil, daß die Pole durch die großflächigen, von allen Seiten durch Luft bespülten Lamellen gut gekühlt werden und die durch den Strom .entstehende Wärme auf die Anscblußschienen abgeleitet wird und daß auch die Befesti,gungs:stellen der Pole im Boden der Rohre im Betrieb nicht zu warm werden, so daß sie mit Weichlot gelötet sein können: Die Lamellen sind zweckmäßig derart gebogen, daß die Luft zwischen ihnen zum Kühlen hindurchstreichen kann.
- Die Lamellen können auch zwischen ihren Anschlußteilen verbreitert sein, so @daß sich eine größere Kühlfläche ergibt.
- Mit besonderem Vorteil sind die Polstäbe an die Böden der umgebenden Polrohre mit Weichlot angelötet. Eine solche Weichlötung kann in der schon zugeschmolzenen Röhre erfolgen, da nur eine Erwärmung bis zu 2oo° C nötig ist, und diese ist ungefährlich für die Glasröhre, weil die Wärme gut abgeleitet wird. Hierdurch ergibt sich eine sehr bequeme Verbindung. Eine Hartlötung müßte dagegen vor dem Einsetzen der Polrohre in die Glasröhre erfolgen, wobei dann das Einschmelzen des Glases wegen der großen Wärmeableitung durch die Polstäbe und Polrohre schwierig wäre.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch eine Schaltröhre nebst Anechlußlamellen und Fig. 2 eine Teilansicht der Anschlußlamellen senkrecht zu Fig. i.
- In eine Glasröhre 2 mit Ouecksilberfüliung 3 und einem eisernen zylinderförmigen Verdrängungskörper d., der durch eine Solenoidspule 5 nach unten ziehbar ist, sind an beiden Enden dünnwandige Polrohre 6 aus einem Metall, dessen Wärmeausdehnungsbeiwert dem Wärnieattsd°bnuiigsbeiwert des Glases möglichst genau entspricht, eingeschmolzen. Nach dem Einschmelzen sind Päl:stäbe 7 aus Kupfer od. dgl. mit Weichlot 8 an den Boden der Polrohre 6 angelötet.
- Die Polstäbe j weisen an den äußeren Enden Querschlitze g auf, in die dünne Lamellen io von verschiedener Länge aus Kupfer, Messing od. dgl. hart eingelötet sind. Die Lamellen. io sind so gebogen, daß zwischen ihnen Luft hindurchstreichen kann, und sie können außerhalb ihrer Anschlußteile gemäß Fig. 2 noch verbreitert sein, so daß sie eine gute Isiililwirlsting durch .die hindurchstreichende Luft erzeugen. -Mittels Schrauben i i sind die Lamellen an Stromschienen 1.2 angeschlossen. Diese nehmen ebenfalls Wärme von den. Lamellen und Polstäben auf, so daß die Kühlwirkung noch verbessert wird.
- Die neue Schaltvorrichtung eigrnet sich besonders für hohe Stromstärken bei niedriger Spannung, z. B. zum Umpolen von Strömen für galvanische Bäder oder auch als Schaltvorrichtung für elektrische Schweißmaschinen u. dgl. Die Schaltröhre ist auch gegenüber häufigün Umschaltungen sehr widerstandsfähig.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltvorrichtung für hohe Stromstärken bei niedriger Spannung, insbesondere zum Umpolen von Strömen für galvanische Bäder, .bei der in einer OOueclzsilberschaltröhre mit auf elelctromagitetischem Wege antreibbarem Verdrängungskörper und mit gleichachsigen Polen die Pole aus einem dünnwandigen -.%-Ietall.rohr und einem mit Abstand von den Rohrwandungen an .deren Boden befestigten Polstab aus Kupfer od. dgl. bestehen, dadurch gekennzeichnet daß die äußeren Enden der Polstäbe einen Querspalt aufweisen, in den ein Paket leichtbiegsamer Lamellen verschiedener Länge aus Kupfer od. dgl. hart eingelötet ist, die zum Anschluß an Stromschienen dienen. a. Vorrichtung nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß .die Lamellen derart gebogen sind, daß die Luft zwischen ihnen zum Kühlen hindurchstreichen kann. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekenn7eichnet, daß dieLamellen zwischen ihren Änschlußteilen verbreitert sind. d.. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstäbe an die Böden der umbebenden Polrohre mit Weichlot angelötet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 641 291.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH6756A DE910790C (de) | 1951-06-01 | 1951-06-01 | Schaltvorrichtung fuer hohe Stromstaerken bei niedriger Spannung, insbesondere zum Umpolen von Stroemen fuer galvanische Baeder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH6756A DE910790C (de) | 1951-06-01 | 1951-06-01 | Schaltvorrichtung fuer hohe Stromstaerken bei niedriger Spannung, insbesondere zum Umpolen von Stroemen fuer galvanische Baeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910790C true DE910790C (de) | 1954-05-06 |
Family
ID=7425043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH6756A Expired DE910790C (de) | 1951-06-01 | 1951-06-01 | Schaltvorrichtung fuer hohe Stromstaerken bei niedriger Spannung, insbesondere zum Umpolen von Stroemen fuer galvanische Baeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910790C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE641291C (de) * | 1931-06-16 | 1937-01-27 | Klinger & Schmidt | Quecksilberschalter |
-
1951
- 1951-06-01 DE DESCH6756A patent/DE910790C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE641291C (de) * | 1931-06-16 | 1937-01-27 | Klinger & Schmidt | Quecksilberschalter |
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