DE910490C - Feuerzeug - Google Patents

Feuerzeug

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DE910490C
DE910490C DEV2977A DEV0002977A DE910490C DE 910490 C DE910490 C DE 910490C DE V2977 A DEV2977 A DE V2977A DE V0002977 A DEV0002977 A DE V0002977A DE 910490 C DE910490 C DE 910490C
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DE
Germany
Prior art keywords
lighter
basket
flame
burning point
bead
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Expired
Application number
DEV2977A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Vost
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KURT VOST
Original Assignee
KURT VOST
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE910490C publication Critical patent/DE910490C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/34Component parts or accessories
    • F23Q2/50Protecting coverings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Feuerzeug Die Erfindung betrifft ein Feuerzeug, bei welchem in demselben an einer Brennstelle vorhanden° Gase zur Bildung einer Flamme benutzt werden. Bei den meisten der bisher Feuerzeuge dieser Art ist zu beobachten, daß die an denselben gebildete offene Flamme der Zugluft unmittelbar ausgesetzt ist und daher entweder in eine unerwünschte Richtung oder gar zum vorzeitigen Erlöschen gebracht wird. Es gibt aber auch Feuerzeuge, bei denen die Flammenstelle von einem ortsfesten Korb umgeben und dieser Korb mit luftdurchlassenden Öffnungen versehen ist. Bei einem solcherweise als Windschutz dienenden Korb ist damit zu rechnen, daß derselbe nach erzeugter Flamme sehr heiß wird und daß ferner diese Flamme nur in beschränkter Stärke zum Entzünden einer Kerze, eines in einer Pfeife befindlichen Tabaks usw. Verwendung finden kann. Ein noch größerer Nachteil ist bei Verwendung eines solchen Windschutzes bei Feuerzeugen dann vorhanden, wenn die Flamme an einem mit Brennstoff gesättigten freien Dochtende gebildet wird, weil dieses Dochtende im Bedarfsfall dem einfachen Zugriff der Finger nicht zugängig ist und demzufolge nur unter Zuhilfenahme einer Nadel, einer Pinzette, einer Flachzange od. dgl. verändert bzw. reguliert werden kann.
  • Gemäß dem die Erfindung bildenden Feuerzeug ist ein Windschutz an demselben so angeordnet, daß er die Brennstelle mindestens vorübergehend freigibt. Auf diese Weise kann sich die an der Brennstelle vorhandene Flamme zu beliebigen Zeiten in voller Stärke auswirken, und insbesondere kann das freie Dochtende so freigelegt werden, daß es beim Fehlen einer Flamme von den Fingern völlig gefahrlos erfaßt werden kann. Im übrigen ist die Ausführung dieses neuen Vorschlages auf verschiedene Art und Weise möglich. Eine solche Ausführung besteht nach der Erfindung darin, daß der den Windschutz bildende Korb auf das Feuerzeug aufsteckbar angeordnet ist. Hierbei ist jedoch die Möglichkeit des Verlierens dieses Korbes vorhanden, und ferner ist eine Brandverletzung der Finger beim Abnehmen des Korbes vom Feuerzeug bei vorhandener Flamme zwecks Dochtregulierung nicht ausgeschlossen, es sei denn, man nimmt die zur Erkaltung des Korbes notwendige Wartezeit in Kauf.
  • Eine andere Ausführung ist erfindungsgemäß darin zu erblicken. daß der Korb am Feuerzeug schwenkbar so angelenkt ist, daß er seine die Brennstelle umgebende Lage im Bedarfsfall und nach seiner von Hand bewirkten Freigabe selbsttätig verläßt, dagegen diese Lage ansonsten zwangsweise beibehält. Bei einer derartigen Ausführung des Feuerzeuges können die am erstgenannten Ausführungsbeispiel vorhandenen und vorerwähnten Nachteile nicht eintreten.
  • Anschließend sei bemerkt, daß sich der erfinderische Vorschlag zwar in erster Linie bei Taschenfeuerzeugen besonders vorteilhaft anwenden läßt, jedoch auch bei anderen Feuerzeugen mit Flammenbildung, z. B. bei Tischfeuerzeugen, benutzt werden kann.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführung eines Taschenfeuerzeuges beispielsw-eise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Taschenfeuerzeug mit Flammenbildung durch mittels eines Reibrädchens von einem Zündstein abgerissene und dabei glühend gewordene Zündsteinteilchen, zum Teil im Schnitt, in Verbindung mit einem als Windschutz dienenden Korb, letzterer die Flamme umschließend, in Seitenansicht, Abb. 2 das gleiche Feuerzeug in gleicher Ansicht, wobei sich der Korb in einer die Flamme freigebenden Lage befindet, und Abb. 3 das gleiche Feuerzeug 'gemäß Abb. 2 in Draufsicht.
  • Auf dem in bekannter Weise das Reibrädchen i tragenden Bolzen 2 auf dem Brennstoffbehälter 3 eines Taschenfeuerzeuges ist ein oben, unten und rückwärtig offener und an seinen Wänden mit Durchbrechungen q. versehener Korb 5 schwenkbar angeordnet. An der gleichen Stelle steht dieser Korb 5 in an sich bekannter Weise unter dem Einfluß einer nicht dargestellten Feder, welche das Bestreben hat, ihn aus seiner Stellung gemäß Abb. i in die Stellung gemäß Abb. 2 bzw. Abb. 3 zu bringen. An der Stirnfläche 6 des Korbes 5 ist eine in eine Sicke 7 mündende Blattfeder 8 befestigt. Diese Sicke 7 schnappt in eine Aussparung 9 der vorderen Stirnfläche io des Brennstoffbehälters 3 ein, wobei sich an diese Aussparung eine Schrägfläche i i anschließt.
  • Sofern der Korb 5 die die Flamme umschließende Lage (Abh. i) einnimmt, wird er in dieser Lage durch die in die Aussparung 9 geschnappte Blattfeder 7, 8 festgehalten. Zwecks Freigabe des Korbes 5 wird ein Finger entlang der Schrägfläche i i in Richtung gegen die nur an dieser Schrägfläche etwas vorstehende Sicke 7 geschoben und dadurch letztere soweit angehoben, daß sie dieAussparung 9 des Brennstoffbehälters 3 verläßt, worauf der Korb ohne jede Berührung seitens des Fingers in die die Flamme freigebende Lage gemäß Abb. 2 bzw. 3 springt.
  • Die vorstehend erläuterten Teile sind in an sich bekannter Weise in einem aus einem Ober- und Unterteil 12 bzw. 13 bestehenden Gehäuse lösbar untergebracht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerzeug, bei welchem in demselben an einer Brennstelle vorhandene Gase zur Bildung einer offenen Flamme benutzt werden und das mit einem als Windschutz dienenden Korb od. dgl. versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Korb (5) am Feuerzeug so angeordnet ist, daß er die Brennstelle mindestens vorübergehend freigibt.
  2. 2. Feuerzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Korb (5) auf das Feuerzeug aufsteckbar ist.
  3. 3. Feuerzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Korb (5) am Feuerzeug schwenkbar so angelenkt ist, daß er seine die Brennstelle umgebende Lage im Bedarfsfall und nach seiner von Hand bewirkten Freigabe selbsttätig verläßt, dagegen diese Lage sonst zwangsweise beibehält. q..
  4. Feuerzeug nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Korb (5) unter der Einwirkung eines Schnappverschlusses (7, 9) und einer sprungdeckelartig wirkenden Einrichtung steht.
  5. 5. Feuerzeug nach Anspruch i, 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß am Korb (5) eine in eine Sicke (7) mündende Blattfeder (8) vorgesehen ist, während der Brennstoffbehälter (3) eine mit der Sicke (7) korrespondierende Aussparung (9) besitzt, an die sich eine Schrägfläche (ii) anschließt.
  6. 6. Feuerzeug nach Anspruch z und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Korb (5) an dem Lagerbolzen (2) des Reibrädchens angelenkt ist.
DEV2977A 1950-12-19 1950-12-19 Feuerzeug Expired DE910490C (de)

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