DE910359C - Vorrichtung am Einlegezylinder fuer das Getreide bei Maehdreschern - Google Patents
Vorrichtung am Einlegezylinder fuer das Getreide bei MaehdreschernInfo
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- DE910359C DE910359C DEA14751A DEA0014751A DE910359C DE 910359 C DE910359 C DE 910359C DE A14751 A DEA14751 A DE A14751A DE A0014751 A DEA0014751 A DE A0014751A DE 910359 C DE910359 C DE 910359C
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- Germany
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- grain
- conveyor
- clutch
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D61/00—Elevators or conveyors for binders or combines
- A01D61/008—Elevators or conveyors for binders or combines for longitudinal conveying, especially for combines
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
In Mähdreschern wird das Getreide auf einem endlosen Förderer vom Schneidwerk nach oben zur
Dreschmaschine geleitet. Am oberen Ende des Förderers ist mit Spaltabstand von diesem ein
rotierendes Einlegeorgan angeordnet, welches das Getreide zur Dreschtrommel der Dreschmaschine
einschiebt. Das auf eine bestimmte Stoppelhöhe eingestellte Schneidwerk befindet sich immer in
einem solchen Abistand vom Boden, daß kleinere
ίο Steine darunter hindurchgehen können, während
größere Steine oder andere Gegenstände, gewöhnlich mit einer Höhe von mehr als 50 mm, auf die
Finger des Schneidwerkes kommen undi zusammen mit dem Getreide in die Dreschmaschine hinauftransportiert
werden. Das Einlegeorgian für das Getreide war bisher so ausgebildet und angebracht,
daß diese großen Steine mit dem Getreide in die Dreschtrommel hineingelangen konnten.. Wenn dies
geschieht, entstehen leicht Schaden in der Dreschtrommel und anderen Teilen der Dreschmaschine,
die dann repariert werden müssen. Infolgedessen können äußerst unangenehme, langwierige Unterbrechungen
im Betrieb in der Erntezeit vorkommen: Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses
Nachteiles und kennzeichnet sich im wesentlichen as dadurch, daß das genannte Einlegeorgan im wesentlichen
zyliniderförmig ist und mit so geringem Spaltabstand vom Förderer angebracht ist, daß dem
Förderer eventuell folgende Steine u. dgl. nicht durch den Spalt hindurchgehen können, und daß in
der Antriebstransmission des Einlegezylinders eine automatisch wirkende Überlastungskupplung an-
geordnet ist, welche die Antriebskraft zum Einlegezylindier
auskuppelt, wenn ein Stein od. dgl. am Spalt steckenbleibt. Falls also ein Stein od. dgl.
mit dem Getreide auf dem Förderer folgt, kann er nicht in die Dreschmaschine hineinkommen,
sondern unterbricht das Einlegen. Sobald der Maschinenwärter darauf !aufmerksam gemacht wird,
braucht er nur den Stein au entfernen, worauf der normale Betrieb augenblicklich fortsetzt. Damit
ίο der Maschinenwärter den Fehler gleich bemerkt,
ist es zweckmäßig, die Überlastungskupplung1 mit
einer Alarmeinrichtung zu kombinieren, welche in Wirkung tritt, wenn dfe Kupplung ausgerückt
wird.
Die Erfindung ist beschrieben unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel.
Fig. ι zeigt einen Schnitt durch das Schneidwerk,
den Förderer und einen Teil der Dreschmaschine eines Mähdreschers;
Fig. 2 ist eine Außenansicht des vorderen Teiles des Mähdreschers;
Fig. 3 zeigt ein Beispiel einer Überlastungskupplung.
In der Zeichnung bezeichnet ι das Gestell des
Mähdreschers und 2 ein Tragrad. Mit 3 sind die Finger des Schneidwerkes für das Getreide bezeichnet.
Das geschnittene Getreide wird von einem über Rollen 4 und 5 laufenden endlosen Förder-
tuch 6 nach oben in die Dreschmaschine geleitet, deren Dreschtrommel mit 7 bezeichnet ist. Am
oberen Ende des Förderers ist gegenüber der Rolle 5 •ein Einlegeorgari in Form eines Zylinders 8 angeordnet, auf dessen Peripherie eine Anzahl von
Vorsprüngen 9 angeordnet ist, welche in radialer Richtung verhältnismäßig kurz sein können. Der
Zylinder 8 ist in einem relativ kleinen Spaltabstand α vom Förderer angeordnet. Der Abstand a
kann vorteilhaft zwischen 25 und 70 mm betragen,
zweckmäßig1 zwischen 40 und 60 mm, z. B. etwa 50 mm, d. h. kleiner als die normale Größe der
Steine od. dgl., die auf die Finger 3 und das Fördertuch gelangen können.
Die Achse der Rolle 5 ist mit 10 und die Achse
+5 des Einlegezylinders mit 11 bezeichnet. DieseAchsen
sind auch in Fig. 2 ersichtlich und tragen Scheiben 14 bzw. 15, über welche ein Treibriemen 18 oder
eine Treibkette läuft, die von einer Scheibe 16 angetrieben wird und außerdem über eine Spannrolle
17 läuft. Die Scheibe 16 (Fig. 3) bildet den ausrückbaren
Teil einer Überlastungskupplung, deren Antriebswelle mit 19 bezeichnet ist. Auf der Welle
19 ist ein Kranz 20 mit schrägen Zähnen befestigt, die mit einem ähnlichen Zahnkranz 21 zusammenarbeiten,
der fest mit der Scheibe 16 verbunden ist. Wenn ein Stein in den Spalt zwischen dem
Einlegezylinder 8 und der Rolle 5 einzudringen versucht, wird er festgekeilt und bremst den Einlegezylinder,
so daß der Riemen 18 und damit auch die Scheibe 16 der überlastungskupplung stehenbleibt.
Der Zahnkranz, 20, der seine Drehung fortsetzt, drückt zunächst mit Hilfe der schrägen Zähne den
Zahnkranz 21 und dlamit auch die Scheibe 16 axial nach außen entgegen der Wirkung der Feder 22,
bis die Zahnspitzen aneinander vorbeigelaufen sind, worauf die Feder den Zahnkranz 21 wieder in den
Kranz 20 hineindrückt usw. Dabei entsteht ein schnatterndes Geräusch, das dieser Kupplungsart
ihren Namen gegeben hat, und dieses Geräusch macht den Maschinenwärter darauf aufmerksam,
daß ein- Fehler vorliegt, der dann rasch beseitigt werden kann.
Der Einlegezylinder braucht nicht eine genaue Zylinderform zu haben. Von Bedeutung ist, daß er
stets einen annähernd konstanten, eventuell einstellbaren Spaltabstandi α zum Transporteur hält. Der
Einleger kann im Querschnitt eine vieleckige, z. B. 16- bis 2oeckige Form haben. Die Vorsprünge 9
können eventuell durch Faltung des Zylindermantels
gebildet werden.
Claims (3)
1. Vorrichtung an Mähdreschern, bei denen
das Getreide vom Schneidwerk nach oben zur Dreschmaschine auf einem endlosen Förderer
geleitet wirf, an dessen oberem Ende ein rotierbares Einlegeorgan für das Getreide zur Dreschtrommel
angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegeorgan im wesentlichen zylinderförmig
ist und mit so geringem Spaltabstand,
d. h. zwischen 40 und 60 mm, vom Förderer angebracht ist, daß dem Förderer eventuell
folgende Steine u. dgl. nicht durch den Spalt hindurchgehen können, und daß in der Antriebstransmission
des Einlegezylinders eine automatisch wirkende Überlastungskupplung angeordnet
ist, welche die Antriebskraft zum Einlegezylinder auskuppelt, wenn ein Stein od. dgl. am Spalt steckenbleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Überlastungskupplung
eine Alarmeinrichtung kombiniert ist, die in Wirkung tritt, wenn die Kupplung ausgerückt
wird.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlastungskupplung
als Schnatterkupplung ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
9515 4.54
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE910359X | 1948-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910359C true DE910359C (de) | 1954-05-03 |
Family
ID=20384510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA14751A Expired DE910359C (de) | 1948-06-17 | 1949-06-17 | Vorrichtung am Einlegezylinder fuer das Getreide bei Maehdreschern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910359C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059699B (de) * | 1954-12-11 | 1959-06-18 | Claas Maschf Gmbh Geb | Warnanlage bei Maehdreschern |
-
1949
- 1949-06-17 DE DEA14751A patent/DE910359C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059699B (de) * | 1954-12-11 | 1959-06-18 | Claas Maschf Gmbh Geb | Warnanlage bei Maehdreschern |
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