DE908799C - Nettoabfuellwaage - Google Patents
NettoabfuellwaageInfo
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- DE908799C DE908799C DEM4661D DEM0004661D DE908799C DE 908799 C DE908799 C DE 908799C DE M4661 D DEM4661 D DE M4661D DE M0004661 D DEM0004661 D DE M0004661D DE 908799 C DE908799 C DE 908799C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G13/00—Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 8. APRIL 1954
M 4661 IXb 142 f
Nettoabfüllwaage
(Ges. v. 15. 7. 51)
Nettoabfüllwaagen, bei denen das senkrecht schwingende Lastgefäß in der tiefsten Stellung bei
der Entleerung festgehalten wird und bei denen die Öffnung des Zulaufes durch den Druck der Gewichtsseite
erfolgt, sind bekannt, auch solche Waagen, bei denen die Bodenklappe des Lastgefäßes
sich quer zur Schneidenlinie öffnet. Diese Bauart hat den Vorzug, daß die sogenannten Hilfswaagebalken,
die das Pendeln des Lastgefäßes verhindern, vermieden werden. Die Erfindung betrifft eine
Nettoabfüllwaage mit senkrecht schwingendem Lastgefäß und bezweckt, daß mit den einfachsten
Mitteln dasselbe schwingungsfrei gegen den Hauptkörper abgestützt und in der Tiefstellung so lange
gehalten wird, bis sich die Bodenklappe des Lastgefäßes wieder geschlossen hat. Gemäß der Erfindung
wird dies dadurch erreicht, daß die Bodenklappe mit beiderseitigen, gegen das Waagengestell
sich abstützenden Rollenhebeln versehen und daß auf der Bodenklappe eine Tasche mit einem Auslauf
am unteren Ende angebracht ist, in der ein Teil des Füllgutes vorübergehend etwas länger aufgehalten
wird, so daß die Klappe länger geöffnet bleibt und eine sichere Entleerung erfolgt, bis die Bodenklappe
zwangsweise durch den Druck der Gewichtsseite geschlossen wird.
Zum Öffnen der Abschlußklappe der Zuführungsvorrichtung sind bei Waagen dieser Bauart verschiedene
Einrichtunigen bekianntgeworden. In den
meisten Fällen erfolgt die Öffnung der Klappe
durch ein Gestänge, das mit der Bodenklappe in Verbindung steht, oder durch einfache Mitnehmer
von den Gestängen der Lastseite aus. Eine sehr einfache Möglichkeit, die Abschlußklappe sicher zu
öffnen, besteht darin, daß eine an der Waagebalkenlastseite angebrachte Pfanne in der Tiefstellung ein
Gellängeteil erfaßt und unter Zuhilfenahme eines an einem festen Punkt angelenkten Hebels die Abschlußklappe
geöffnet wird. Dieser Zwischenhebel
ίο hat weiter den Vorzug, daß das Spiel des Waagebalkens
nicht sehr groß zu sein braucht, weil der Kraftweg durch ein nachstellbares Hebelsystem
erhöht wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist in fünf Abbildungen
x5 dargestellt. In Abb. ι bis 3 sind 1 der Waagebalken,
2 die Lastgehänge, 3 das Lastgefäß, 4 die um die Welle 5 schwingende Bodenklappe. An den Gegengewichtsseiten
der Bodenklappe in Punkt 6 sind auf beiden Seiten die Gestänge 7 angelenkt, die je in
einem Stift 8, der am Lastgefäß 3 befestigt ist, geführt werden. Sie besitzen die Rollen 9, die sich in
der Stellung nach Abb. 1 am Oberteil 'der Waage 10 stützen. In Abb. 1 und 3 ist das Lastgefäß in der
Leerstellung gezeigt. Die Gewichtsseite zieht dasselbe nach oben. Die Bodenklappe^ wird durch den
Hakenhebel 11 zugehalten. Nach Füllung des Lastgefäßes
senkt sich dasselbe. Der Hebel 11 stößt auf
den festen Widerstand 12, die Bodenklappe 4 wird frei und öffnet sich, wie Abb. 2 zeigt. Das Gefäß hat
bereits die tiefste Stellung, die Hebel 7 stützen das Gefäß und halten es in der tiefsten Stellung so lange
fest, bis die auf der Bodenklappe befestigte Tasche 13 sich restlos entleert hat. Die Bodenklappe und
. der Hebel 7 bilden ein Knickgelenk. Durch die Tasche 13 ist die Gewähr gegeben, daß sich die
Bodenklappe nicht eher schließt, bis sich das Gefäß restlos entleert hat. Nun setzt der Druck der Gewichtsseite
ein und schließt mittels des Knicksystems die Bodenklappe zwangsweise; irgendein
Pendeln des Lastgefäßes kann nicht erfolgen, da dasselbe durch ein Vierpunktsystem stets in der
gleichen Lage gehalten wird.
In Abb. 4 und 5 ist eine Einrichtung gezeigt, mit der an dieser Waage zweckmäßig die Zuflußklappe
geöffnet wird. In dem Ausführungsbeispiel sind alle unwesentlichen Teile fortgelassen. 14 ist der
Waagebalken mit der Pfanne 15, die auf einem verlängerten Waagebalkenteil befestigt ist. Die um
den Punkt 16 schwingende Absperrklappe 17 ist geschlossen
(Abb. 4). Der verstellbare Pendelhebel 18 hängt dabei genau über der Pfanne 15. Nach erfolgter
Entleerung des Lastgefäßes schwingt die Pfanne 15 nach oben, nimmt den Pendelhebel 18 mit
und hebt mittels des Zwischenhebels 19, der um den festen Punkt 20 schwingt, mit seiner Schlaufe und
dem Stift 21 die Abschlußklappe in die Stellung nach Abb. 5. Sie ist also geöffnet und wird von dem
Sperrhaken 22 so lange gehalten, bis dieser in bekannter Weise von der Waage ausgelöst wird. Nach
Füllung des Lastgefäßes und Senken der Pfanne (Abb. 5) wird der Pendelhebel 18 frei und nimmt
die punktierte Linie ein. Hat die Pfanne 15 die mittlere Lage erreicht, wird die Zulauf klappe 17
gelöst und die Stellung nach Abb. 4 erreicht. Es kann also beim Schließen der Absperrklappe der
Pendelhebel iS niemals auf die Pfanne 15 stoßen
und dadurch den Waagebalken beunruhigen, sondern er legt sich erst kurz vor Erreichen der tiefsten
Stellung der Pfanne 15 über dieselbe, damit sich das Spiel erneuern kann,
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Nettoabfüllwaage, bei der das Lastgefäß bei seiner Entleerung in der tiefsten Stellung gehalten wird und bei der das Öffnen der Zulaufklappe durch den Druck der Gewichtsseite erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastgefäßbodenklappe (4), die in bekannter Weise sich quer zur Schneidenlinie des Waagebalkens öffnet, beiderseitig mit Rollenstützhebeln (7) versehen ist, die in der geöffneten Stellung der Bodenklappe (4) das Gefäß (3) schwingungsfrei gegen den festen Waagenkörper (10) abstützen und in der Tiefstellung so lange halten, bis eine auf der Bodenklappe (4) befestigte, mit einem Auslauf am unteren Ende versehene Tasche (13) leergelaufen ist und der Druck der Waagebalkengewichtsseite die Bodenklappe (4) zwangsweise mittels der Stützenhebel (7) schließt.
- 2. Nettoabfüllwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung der Abschlußklappe (17) der Zuführungsvorrichtung mittels eines Hängehebels (18) erfolgt, der an einem um einen festen Punkt (20) schwingenden Zwischenglied (19) befestigt ist, und zwar so, daß der Hängehebel (18) beim Schließen der Klappe (17) frei fallen kann und in der Tiefststellung des Lastgefäßes (3) von einer am Waagebalken befestigten Pfanne (15) erfaßt und in die Anfangslage gebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 5904 3.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM4661D DE908799C (de) | 1944-01-15 | 1944-01-15 | Nettoabfuellwaage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM4661D DE908799C (de) | 1944-01-15 | 1944-01-15 | Nettoabfuellwaage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE908799C true DE908799C (de) | 1954-04-08 |
Family
ID=7292797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM4661D Expired DE908799C (de) | 1944-01-15 | 1944-01-15 | Nettoabfuellwaage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE908799C (de) |
-
1944
- 1944-01-15 DE DEM4661D patent/DE908799C/de not_active Expired
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