DE907705C - Mengenzaehler mit einem rotierenden Schaufelradpaar fuer in Rohrleitungen stroemende Fluessigkeiten und Gase - Google Patents

Mengenzaehler mit einem rotierenden Schaufelradpaar fuer in Rohrleitungen stroemende Fluessigkeiten und Gase

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DE907705C
DE907705C DEG8655A DEG0008655A DE907705C DE 907705 C DE907705 C DE 907705C DE G8655 A DEG8655 A DE G8655A DE G0008655 A DEG0008655 A DE G0008655A DE 907705 C DE907705 C DE 907705C
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wheels
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DEG8655A
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Dipl-Ing Hans Gehre
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HANS GEHRE DIPL ING
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/06Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising members rotating in a fluid-tight or substantially fluid-tight manner in a housing

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Description

  • Mengenzähler mit einem rotierenden Schaufelradpaar für in Rohrleitungen strömende Flüssigkeiten und Gase Bei Mengenzählern mit rotierendem Meßglied für in Rohrleitungen strömende Flüssigkeiten und Gase (dazu gehören sowohl Drehkolben- und sonstige Kapselzähler wie auch Woltmann-, Schraubenrad- und sonstige Meßradzähler) ist bekanntlich der Meßbereich, d. h. das Verhältnis der maximalen zur minimalen Leistung, wegen des am Meßglied auftretenden Schlupfes unerwünscht klein. Das gilt in verstärktem Maße, wenn es sich um die Messung von Mitteln geringer Zähigkeit und Wichte, also insbesondere von Gasen, handelt, bei welcher dieses Verhältails meist unter 10 : 1 liegt.
  • Da es nun bisher mit keinem der bekannten Mittel möglich war, den Schlupf am Meßglied noch weiter zu vermindern, hilft man sich zur Zeit allgemein damit, den unterhalb der unteren Meßbereichgrenze dieser Zähler liegenden Durchgang durch einen kleinen Nebenzähler zu erfassen, welcher dem Hauptzähler in Verbundschaltung zugeordnet ist.
  • Die für diesen Zweck benötigten Umschaltvorrichtungen bringen aber nicht nur eine erhebliche Verteuerung der Meßanlage mit sich, sondern haben außerdem den Nachteil, daß sich mit ihnen eine Strömung in umgekehrtem Sinne, z. B. eine Rückströmung, nicht erfassen läßt.
  • Durch die Erfindung wird ein Mengenzähler mit einem rotierenden Schaufelradpaar geschaffen, welchem die beschriebenen Mängel nicht anhaften und dessen Meßbereichgrenzen sowohl nach unten wie auch nach oben erheblich über das bisher Erreichte erweitert sind.
  • Die Erfindung besteht im Grundsätzlichen darin, daß bei dem abdichtend eingekapselten Paar über ihre Wellen miteinander gekuppelter Schaufelräder diese mit einem Radboden versehen und mit gegeneinander gerichteten Schaufeln auf zueinander ge- neigten Wellen in solchem Abstand angeordnet sind, daß ihre Schaufeln auf der einen Seite völlig, auf der anderen Seite dagegen nicht oder nur ein wenig ineinander eingreifen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Schaufeln nur des einen der beiden Räder im wesentlichen plattenförmig ausgebildet sind, während die des anderen eine Profilierung besitzen, welche durch die relative Kopfbahn der Schaufeln des einen Rades zwischen je zwei benachbarten Schaufeln des anderen bestimmt ist.
  • In der Zeichnung ist eine vorzugsweise Ausführung der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen die Fig. I und 2 axial geführte Senkschnitte, Fig. 3 einen Horizontalschnitt mit einer Draufsicht auf das untere der beiden Schaufelräder, Filg. 4 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise und Fig. 5 einen Teil der Fig. 4 in vergrößertem Maßstab.
  • In einem zylindrischen Gehäuse 1 mit den Flanschen 2 und 3 sitzt eine kugelförmige Kapsel, welche aus zwei an den Flanschen 4 und 5 fest und abdichtend miteinander verbundenen Teilen 6 und 7 besteht, von denen der obere, 6, mit dem Flansch 8 abdichtend auf dem Flansch 2 festgezogen ist und den unteren, 7, mit dem Flansch g auf den Flansch 3 des Gehäuses I abdichtend aufpreßt. Auf dem oberen Kapselteil 6 sind einander gegenüber zwei Längsrippen 10 und II, am unteren Kapselteil 7 zwei entsprechende Längsrippen 12 und I3 vorgesehen. Sie schließen, ebenso wie die Flansche 4 und 5, abdichtend an die Innenwand des Gehäuses I an.
  • Die Böden I4 und I5 der beiden Kapselteile 6 und 7 sind gegeneinander geneigt. Der obere Boden I4 trägt in seiner Mitte eine Lagerbuchse I6 für die Welle I7 und der untere Boden 15 eine Lagerbuchse I8 für die Welle 19. Auf der Welle I7 sitzt ein Schaufelrad, bestehend aus einem vorzugsweise als Hohlkörper ausgebildeten Boden 20, welcher vom Rande her bis zu einer in seiner Mittelzone vorgesehenen hohlkugeligen Vertiefung2I ansteigt und radial ange>rdneteS nach unten gerichtete Schaufeln 22 trägt. Auf der Welle 19 sitzt ein zweites entsprechend ausgebildetes Schaufelrad, bestehend aus einem Boden 23, welcher vom Rande her bis zu einer in seiner Mittelzone vorgesehenen hohlkugeligen Vertiefung 24 ansteigt und radial angeordnete, senkrecht nach oben gerichtete Schaufeln 25 trägt. Die Welle 19 ist am unteren Ende auf einer Kugel 26 gelagert.
  • In dem hohlkugelig vertieften Mittelteil 21 des Bodens 20 ist eine Kugelschale 27 befestigt, die sich unter Wahrung eines geringen Spiels dem hohlkugelig vertieften Mittelteil 24 des Bodens 23 anschmiegt. Die Außenkanten der Schaufeln 22 und 25 sind der Hohlkugelform der Kapselteile 6 und 7 angepaßt und lassen gerade so viel Spiel. daß die Schaufeln an der Kapselwandung frei vorbeigehen und damit die Drehbewegung der Schaufelräder gewährleistet ist. Die Innenkanten der Schaufeln sind der Form der Kugelschale 27 angepaßt, wobei diejenigen der oberen Schaufeln 22 mit der Kugelschale27 fest verbunden sind, während sich diejenigen der unteren Schaufeln 25 mit kaum merklichem Spiel der Kugelschale 27 anschmiegen.
  • Die Welle 17 ist am unteren Ende als Spitze 28 ausgebildet, mit welcher sie in dem als Pfanne ausgebildeten Kopf 29 der unteren Welle 19 ruht.
  • Dieser Stützpunkt ist zugleich Mittelpunkt aller kugeligen Teile des Zählers.
  • An Stelle der Spitzenlagerung kann natürlich auch jede andere Pendellagerung verwendet werden, und da sich beide Wellen I7 und 19 gleich schnell drehen, z. B. auch ein Kardangelenk, welches dann zugleich als Sicherung für diesen Gleichlauf dienen würde. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird diese Sicherung durch Stifte 30 bewirkt, die an der hohlkugeligen mittleren Vertiefung 24 des Bodens 23 befestigt sind und in entsprechend angeordnete Schlitze 3I der Kugelschale 27 eingreifen. Der Einfachheit halber ist in Fig. I nur je einer dieser Stifte 30 und Schlitze 3I dargestellt.
  • Die Kapselteile 6 und 7 sind mit Öffnungen 32, (33) und 34, (35) versehen, welche den Meßraum im Innern der Kapsel mit den Ein- und Ausgangsstutzen 36 und 37 des Gehäuses I (Fig. 3i verbinden. In den Fig. I und 2 sind die Öffnungen 33 und 35 und in Fig. 3 die Öffnungen 32 und 33, da sie sich oberhalb der Zeichnungsebene befinden, nicht sichtbar.
  • Wie die Fig. I erkennen läßt, greifen infolge der zueinander geneigten Laufebenen der Räder deren Schaufeln 22 und 25 verschieden tief ineinander ein. Auf der einen Seite überdecken sie sich völlig oder nahezu völlig, auf der anderen nur ein wenig.
  • Da zufolge der beschriebenen Anordnung die vom Nießmittel beaufschlagte Schaufelfläche auf der einen Seite etwa doppelt so groß ist wie auf der anderen, kann sich das Schaufelradpaar immer nur im Sinne des Druckabfalles an der größeren Fläche drehen. Dabei folgt der Volumenvergrößerung nur auf der Einströmseite stets eine entsprechende Volumenverkleinerung auf der Ausströmseite, so daß sich dort ein zwangsläufiger Ausstoß des gemessenen Volumens ergibt.
  • Welche gegenseitigen Lagen die Schaufeln des oberen und des unteren Rades bei einer Umdrehung nacheinander einnehmen, ist aus der Fig. 4 ersichtlich, in welcher die sich an den hohlkugeligen Innenwänden der Kapselteile 6 und 7 vorbeibewegenden Außenkanten der Schaufelräder, d. h. der Böden 20 und 23 sowie der Schaufeln 22 und 25, abgerollt in einer Ebene dargestellt sind. Dabei ist der Einfachheit halber die Abrollung des unteren Schaufelrades gestreckt gezeichnet, während die Abrollung des oberen Rades eine Sinuslinie ergibt.
  • Ihr zufolge besitzen die äußeren Schaufelkanten des oberen Rades je nach dem Winkel, um den die Schaufeln 22 aus der durch die Wellenachsen bestimmten Ebene (Zeichenebene) herausgedreht sind, eine mehr oder weniger starke Neigung gegen die benachbarten Schaufeln 25 des unteren Rades.
  • Als Schaufelabstand ist hier die halbe Schaufelteilung gewählt.
  • Ferner zeigt Fig. 4 auch die erwähnte vorzugsweise Ausbildung, bei welcher nur die Schaufeln des einen Rades eine ebene Plattenform besitzen, diejenigen des anderen dagegen eine Profilierung, welche durch die relative Kopfbahn der Schaufeln des einen zwischen je zwei benachbarten Schaufeln des anderen Rades bestimmt ist.
  • Diese Kopfbahn (linke Kurve 39), ergibt sich ohne weiteres, wenn man die Punkte 38, welche hier die Unterkanten der Schaufeln 22 des oberen Rades darstellen, für alle Stellungen, die sie bei einer Umdrehung nacheinander einnehmen, auf den zwischen zwei benachbarten Schaufeln 25 befindlichen Teil der Zeichenebene überträgt.
  • Das aus dieser Kopfbahn resultierende Außenprofil der Schaufeln 25 ist nun mit entsprechender Verjüngung zum Achsenschnittpunkt der Schaufelradwellen hin auf die ganze Schaufellänge übertragen und ergibt dadurch eine (dem Eingriff zweier Kegelräder ähnliche) enge Anlage der Schaufeln des oberen gegen die des unteren Rades, durch welche der Gasdurchtritt zwischen beiden Rädern hochgradig vermindert wird. Da sich außerdem zwischen dem Eingang und dem Ausgang des Zählers stets eine größere Anzahl von Schaufelpaaren bewegt, welche diese hochgradige Abdichtung gleichzeitig ausüben, und ferner die Schaufelräder die Leichtgängigkeit von Flügelrädern besitzen, sinkt der Schlupf auf einen minimalen Betrag, welcher bisher bei Mengenzählern mit rotierendem Meßglied für unerreichbar galt.
  • Infolge dieser Ausbildung muß bei dem erfindungsgemäßen Zähler, in welchem die vorteilhaften Eigenschaften eines Flügelrad- oder Turbinenradzählers mit denen eines Volumenzählers nach Art des Drehkolbenzählers vereinigt sind, die untere Meßbereichgrenze sehr viel tiefer und die obere Meßbereichgrenze sehr viel höher liegen als bei allen bekannten Mengenzählern mit rotierendem Meßglied.
  • Am oberen Teil der Kopfbahn 39 ist eine Unterbrechung4o-4I erkennbar. Sie ist notwendig, um die während der Rotation des Schaufelradpaares auftretende Relativbewegung der Schaufeln 22 gegen die profilierten Schaufeln 25 zu gestatten.
  • Aber sie hat zur Folge, daß auf dem ihr entsprechenden Stück 42-43-44-45 der Abrollung kein dichter Abschluß eintritt und daß daher dieses Stück kleiner sein muß als die Entfernung zwischen den Eingangsöffnungen 32. 34 und den Ausgangsöffnungen 33, 35 auf der Innenwand der Kapsel 6, 7, um noch einen dichten Abschluß zwischen Ein- und Ausgang des Zählers mit Hilfe der Schaufelpaare 22, 25 zu ermöglichen.
  • Um das Stück 42-43-44-45 der Abrollung so klein wie möglich zu halten, werden in weiterer Vervollkommnung der Erfindung die plattenförmigen Schaufeln 22 des einen der beiden Räder, wie in Fig. 4 (rechts) gezeigt, am Kopf 38 um das Stück 38-46 verlängert und l:eidersleits mit gleichlangen Ansätzen 47, 48 versehen. Bei diesem kreuzförmigen Kopfprofil der Schaufeln 22 ergibt sich als relative Kopfbahn die Kurve 49 und mit ihr das erforderliche entsprechende Profil der Schaufeln 25.
  • Bei dieser Ausführung vermindert sich wegen der abdeckenden Wirkung der seitlichen Ansätze 47, 48 der Bogen mit unvollkommener Abdichtung zwischen den beiden Schaufelrädern bis auf die Länge 43-44, also auf ein Drittel der ursprünglichen Größe, und die Anzahl der abdichtenden Schaufelpaare wird erhöht.
  • Es ist aber nicht erforderlich, daß die Abdichtung ununterbrochen während einer ganzen Umdrehung der Schaufelräder besteht und wirksam ist. Sie ist z. B. nicht notwendig, während die Schaufeln 22, 25 sich an den Öffnungen 32, 34 und 33, 35 vorbeibewegen, also für die Zentriwinkel yl und , welche diesen Öffnungen entsprechen. Man kann daher an dem Teil der relativen Kopfbahn, welcher diesem Zentriwinkel entspricht, das Profil etwa in der in Fig.5 gezeigten Weise zurückspringen lassen. Die dabei entstehenden rinnenartigen Vertiefungen 50, welche sich bis zum Außenrand der Schaufeln erstrecken, ermöglichen es, daß etwa abgeschiedener Schmutz bei Betrieb des Zählers fortlaufend selbsttätig ausgeschleudert wird.
  • Eine weitere Vervollkommnung der Erfindung besteht darin, den Kopf der Schaufeln 22 ganz oder teilweise, z. B. an den kreuzförmigen Ansätzen 46, 47. 48, federnd oder jin ellastischer Weise nachgiebig zu gestalten. Durch diese Maßnahme wird vermieden, daß es, z. B. bei schmutzführendem Meßmittel, zu Festklemmungen oder Ahsperrungen von Gas mit den damit verbundenen Gefahren kommt. Dabei ist es vorteilhaft, diese Stellen mit einem diichtungsveribesserned,en tfberzug, vorzugsweise aus Leder od. dgl., zu versehen.
  • Die Verwirklichung der Erfindung ist nicht an das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel gebunden, sondern läßt die verschiedensten Abwandlungen zu. So kann man, um nur ein Beispiel zu nennen, an Stelle der bevorzugten kreisförmigen oder einer poygonalen Außenberandung der Schaufeln auch eine geradlinig verlaufende, z. B. parallel zur zugehörigen Radachse geführte, verwenden und dementsprechend an Stelle der dargestellten kugeligen Kapselteile 6 und 7 solche von zylindrischer Grundform. Da diese Ausführung ohne weiteres vorstellbar ist, bedarf sie keiner besonderen zeichnerischen Darstellung.
  • Ferner ist es nicht unbedingt notwendig, die Einkapseltrn,g der Schaufelräder iin ein zusätzliches Gehäuse 1 einzubauen. Sie kann auch selbst als Gehäuse ausgebildet sein, wobei dann die Einlaß-und Auslaßstutzen 36 und 37 unmittelbar an die Öffnungen 32, 34 und 33, 35 der Kapsel 6, 7 anzuschließen wären.
  • Bei Ausführungen, bei denen die Schaufeln der beiden Räder auf der einen Seite infolge starker Neigung der Radebenen nicht miteinander in Eingriff gelangen, empfiehlt es sich, den zwischen den freien Kanten der Schaufeln bleibenden Raum durch ein kugelsektorähnlich geformtes Paßstück auszufüllen. Für die Profilierung der Schaufeln würde dann, wie ohne weiteres einzusehen, nur ein Teil der in den Fig. 4 und 5 dargestellten relativen Kopfbahn zur Verwendung kommen.
  • PATENTAXSPRS'CHE I. Mengenzähler für in Rohrleitungen strömende SIittel mit einem abdichtend eingekapselten Paar über ihre Wellen miteinander gekuppel teer Schaufelräder, dadurch gekemlzeichnet, daß diese mit einem Radboden ausgerüstet und mit gegeneinander gerichteten Schaufeln auf zueinander geneigten Wellen in solchem Abstand angeordnet. sind. daß ihre Schaufeln auf der einen Seite völlig, auf der anderen dagegen nicht oder nur ein wenig ineinander eingreifen.

Claims (1)

  1. 2. Mengenzähler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln nur des einen der beiden Räder im wesentlichen plattenförmig ausgebildet sind, während die des anderen eine Profilierung besitzen, welche durch die relative Kopfbahn der Schaufeln des einen Rades zwischen je zwei benachbarten Schaufeln des anderen bestimmt ist.
    3. Mengenzähler nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen der beiden Schaufelräder im Schnittpunkt ihrer Achsen ein Gelenk bilden.
    4. Mengenzähler nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Ende der einen Welle als Spitze, das der anderen als Lagerpfanne für diese Spitze ausgebildet ist.
    5. Mengenzähler nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Enden der beiden Schaufelräder nach Art eines Kardangelenks miteinander verbunden sind.
    6. Mengenzähler nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelräder einen von außen nach innen ansteigenden, vorzugsweise als Hohlkörper ausgebildeten Schaufelboden besitzen.
    7. Mengenzähler nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkpunkt der Schaufelradwellen in den Mittelpunkt einer Kugelschale verlegt ist, welche mit ihren beiden offenen Seiten je in eine entsprechende im Schaufelboden der beiden Räder vorgesehene mittlere hohlkugelige Vertiefung eingreift, und daß einer dieser Eingriffe als starre Verbindung ausgebildet ist, während beim anderen die Vertiefung des Schaufelbodens nur als Lagerschale für die Kugelschale dient.
    8. Mengenzähler nach den Ansprüchen I bis 7, dadurch gekennzeichnet. daß die Schaufeln bezüglich ihrer Innenberandung der Form der Kugelschale angepaßt und beim einen Meßglied fest mit der Kugelschale verbunden sind, beim anderen dagegen sich ihr mit kaum merklichem Spiel anschmiegen.
    9. Niengenzäbler nach den Ansprüchen I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der als Lagerschale dienenden hohlkugeligen Vertiefung im Schaufelboden des einen Rades Mitnehmerstifte vorgesehen sind, welche in entsprechend angeordnete stehende Schlitze der Kugelschale eingreifen.
    Io. Mengenzähler nach den Ansprüchen I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopfende der plattenförmigen Schaufeln des einen Rades ein kreuzförmig profilierter Ansatz vorgesehen ist.
    II. Mengenzähler nach den Ansprüchen I bis IO, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfende der plattenförmigen Schaufeln bzw. der dort angebrachte kreuzförmige Ansatz federnd oder elastisch nachgiebig ausgebildet ist.
    I2. Mengenzähler nach den Ansprüchen I bis II, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfende der plattenförmigen Schaufeln bzw. der dort angebrachte kreuzförmige Ansatz mit einem Uberzug aus dichtem Stoff, vorzugsweise Leder, versehen ist. -13. Mengenzähler~ nach den Ansprüchen I bis I2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände der gemäß der Kopfbahn der plattenförmigen Schaufeln profilierten Gegenschaufeln mit einer längs bis zum Außenrand durchgeführten Vertiefung oder Rinne versehen sind.
    14. Mengenzähler nach den Ansprüchen I bis I3. dadurch gekennzeichnet, daß die Einkapselung des Schaufelradpaares (in bei Kapsel zählern an sich bekannter Weise) der durch die Außenkanten der Räder bestimmten Rotationsform angepaßt ist.
    15. Mengenzähler nach den Ansprüchen I bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenherandung der Schaufeln dem Bogen eines um den Achsenschnittpunkt der Radwellen geschlagenen Kreises folgt und die Einkapsellung der Schaufelräder als eine konzentrisch zur Rotationsform dieses Kreises angeordnete. an den Durchtrittsstellen der Radwellen senkrecht zu diesen abgepiattete zweiteilige Kugel aus->ebildet ist.
    I6. Mengenzähler nach den Ansprüchen I bis I5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln eine geradlinig verlaufende, vorzugsweise parallel zur zugehörigen Radachse geführte Außenberandung besitzen und dementsprechend die Einkapselung des Schaufelradpaares aus zylindrischen Teilen besteht, deren Boden die Achse der zugehörigen Radwelle rechtwinkelig schneidet.
    17. Mengenzähler nach den Ansprüchen I bis I6, dadurch gekennzeichnet, daß bei starker Neigung der Schaufelradehenen zueinander der auf der einen Seite zwischen den freien Kanten der Schaufeln bleibende unabgedichtete Raum durch ein entsprechend kugelsektorähnlich geformtes Paßstück ausgefüllt ist.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentsehriften Nr. I63 674. 3I3 O0I.
DEG8655A 1952-04-20 1952-04-20 Mengenzaehler mit einem rotierenden Schaufelradpaar fuer in Rohrleitungen stroemende Fluessigkeiten und Gase Expired DE907705C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968398C (de) * 1952-05-28 1958-02-13 Bopp & Reuther Gmbh Drehkolbenzaehler

Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE313001C (de) *
DE163674C (de) *

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