DE906309C - Tuerschloss - Google Patents

Tuerschloss

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Publication number
DE906309C
DE906309C DESCH7336A DESC007336A DE906309C DE 906309 C DE906309 C DE 906309C DE SCH7336 A DESCH7336 A DE SCH7336A DE SC007336 A DESC007336 A DE SC007336A DE 906309 C DE906309 C DE 906309C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
bolt
lock
door lock
turntable
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH7336A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Schindelmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ SCHINDELMEIER
Original Assignee
FRANZ SCHINDELMEIER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZ SCHINDELMEIER filed Critical FRANZ SCHINDELMEIER
Priority to DESCH7336A priority Critical patent/DE906309C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE906309C publication Critical patent/DE906309C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C3/00Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively
    • E05C3/12Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action
    • E05C3/16Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch
    • E05C3/22Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch the bolt being spring controlled
    • E05C3/24Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch the bolt being spring controlled in the form of a bifurcated member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Türschloß Türschlösser werden heute allgemein in der Weise ausgeführt, daß die Schloßteile in der Tür untergebracht und befestigt sind und daß das Schloß mit einem Bolzen oder Riegel in eine entsprechende Aussparung des Türschlosses eingreift. Diese Ausführungen erfordern jedoch erhebliche Eingriffe in die Türfläche für die Unterbringung der Schloßteile und bewirken dadurch eine Beeinträchtigung des ästhetischen Gesamteindruckes einer Tür. Man hat daher schon versucht, die Schloßteile so weit in das Innere der Tür zu verlegen, daß die Türfläche möglichst wenig unterbrochen ist. Dennoch bilden das Schloß, Schlüsselloch, Griff usw. eine Unterbrechung irgendeines für die Tür vorgesehenen Musters oder einer glatten Gesamtfläche: Ferner sind die notwendigen Türklinken und Verkleidungen verhältnismäßig kostspielig. Auch sind Schlüssellöcher wegen der Möglichkeit des Hindurchschauens vielfach unerwünscht.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden und eine Tür zu schaffen, die insbesondere nach der Innenseite hin vollständig glatt ausgeführt werden kann und sich auch mit beachtlicher Verbilligung herstellen läßt. Erfindungsgemäß ist das Türschloß nicht in der Tür, sondern am Türstock angebracht, und die Tür greift lediglich mit einem Zapfen in das Türschloß ein. Um die Tür trotz der innen vollständig glatten Türfläche von innen und von außen her öffnen zu können, wird erfindungsgemäß .am Türstock, und zwar sowohl innen als auch außen, je ein Druckknopf angebracht, durch dessen Betätigung die Tür geöffnet werden kann. Obwohl auch andere Ausführungen denkbar sind, hat es sich doch als vorteilhaft erwiesen, durch die Druckknöpfe eine Drehscheibe zu bewegen, die mit einer Aussparung für die Aufnahme des Schließbolzens der Tür versehen ist. Diese Aussparung ist so ausgebildet, daß sie bei geschlossener Tür den Schließbolzen zweckmäßig von oben her klauenartig umgreift und bei Drehung der Scheibe mit einer Öffnung im Schloß korrespondiert, durch welche der Bolzen frei ein-und austreten kann, während im Schließzustand ein daumenartiger, die Klaue bildender Teil der Scheibe sich zwischen den Bolzen und die Öffnungen schiebt. Hierdurch wird die Tür fest gegen den Türstock angezogen und jedes ungewollte Öffnen und sogar jedes Klappern der Tür mit Sicherheit vermieden. Vielfach ist es erwünscht, außer einer einfachen Klinke, wie sie im vorliegenden Fall durch die Druckknöpfe dargestellt wird, auch noch eine Verriegelung vornehmen zu können. Zu diesem Zweck ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Drehscheibe mit einer zusätzlichen Aussparung versehen, in die der Riegel eines. gewöhnlichen Riegelschlosses eingreift, das ebenso wie die Drehscheibe im Türstock angeordnet ist und mit der Drehscheibe zweckmäßig eine bauliche Einheit bildet.
  • Das Riegelschloß wird von der Innenseite der Tür aus durch zwei wippenartig angeordnete Druckknöpfe ein- oder ausgeschaltet, während für die Betätigung von außen in der Seitenwand des Türstockes ein Schlüsselloch zum Einführen eines Schlüssels vorgesehen ist. Die Ver- und Entriegelung von außen erfolgt also mit Hilfe eines Schlüssels, von innen her durch einfache Druckknopfbetätigung. Die Druckknöpfe am Türstock können ähnlich wie Klingelknöpfe oder Lichtschalter weitgehend verdeckt und unauffällig angeordnet werden, so daß sie das Gesamtbild der Tür nicht störend beeinflussen. Die Türfläche selbst bleibt jedoch auf der Innenseite vollständig frei. Auf der Außenseite empfiehlt es sich nach, einen kleinen Knopf oder Griff vorzusehen, um die Tür auch von außen her schließen zu können. Ein Schlüsselloch ist jedoch auch hier vermieden. Bei der neuen Tür besteht daher keinerlei Möglichkeit einer unerlaubten Beobachtung des Zimmers durch ein Schlüsselloch. Die Herstellungskosten des Türschlosses sind um etwa ein Drittel niedriger als die entsprechenden Schlösser bekannter Ausführung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt. Von diesen zeigt Fig. i einen senkrechten Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Türschloß, Fig. 2 die Ansicht von der Türinnenseite her.
  • In den Figuren ist i das Gehäuse eines Türschlosses, das, wie üblich, aus Eisen hergestellt ist, jedoch mit Ausnahme der einen Stirnseite 2, die vorzugsweise aus Kunstharz besteht. Das Gehäuse i wird in den Türstock 3, und zwar von der Türinnenseite her, eingelassen, so daß die- Seitenwand des Schlosses von der Seitenwand des Türstockes überdeckt ist. Im Gehäuse i ist eine Dreh-Scheibe 4 gelagert, die an .einer Stelle eine Aussparung 5 besitzt, die bei geschlossener Tür zur Aufnahme eines Bolzens 6 dient, der an der Tür 7 befestigt ist. Zur Erzielung eines festen Haltes an der Tür 7 greift der Bolzen 5 durch eine an der Stirnseite der Tür eingelassene Eisenplatte 8 hin-' durch.
  • Die aus Kunststoff bestehende Stirnwand :2 des Gehäuses i besitzt drei Durchbrechungen für den Durchtritt von Druckknöpfen 9, io, i i sowie eine weitere Öffnung 1.2 zum Ein- und Austritt des Bolzens 6. Die Drehscheibe 4 ist auf ihrer einen Seite mit einem Doppelflügel 13 versehen, gegen dessen etwas abgewinkelte Enden sich einerseits der Druckknopf 9 und andererseits ein Gegendruckknopf 14 bzw. deren Stoßstangen legen. Der Druckknopf 14 ragt an der Außenwand aus dem Türstock 3 heraus. In eine Aussparung 15 der Drehscheibe 4, greift ferner ein Riegel 16, der an zwei Stiften 17, 18 des Gehäuses i geführt ist. Der Riegel 16 ist mit einer Stoßstange i9 aus einem Stück hergestellt, die durch die Stirnplatte :2 nach außen hindurchragt und in dem bereits erwähnten Druckknopf i i endet. Die Stoßstange i9 weist bei 2o einen Durchbruch auf, in welchen der eine Arm 21 eines Doppelhebels 2i; 22 hineinragt: Gegen das Ende eines Hebels 22 drückt der ebenfalls schon erwähnte Druckknopf io.
  • Seitlich am Gehäuse i ist ein Schlüsselloch 23 vorgesehen, das durch die Seitenwand des Türstockes zugänglich ist. Mit Hilfe eines eingeführten Schlüssels kann in an sich bekannter und daher nicht dargestellter Weise der Riegel 16 in die Drehscheibe 4 eingeschoben oder aus ihr herausgezogen werden.
  • Schrauben 24 dienen zur Befestigung der Abdeckpl.atte 2 an der Innenseite des Türstockes. Bei 25 ist punktiert der äußere Rand der Tür 7 angedeutet, die im geschlossenen Zustand die Öffnung 12 vollständig überdeckt und unsichtbar macht.
  • Die Handhabung des beschriebenen Schlosses geschieht wie folgt: Befindet sich die Tür in der in den Figuren angedeuteten Stellung, so greift die Drehscheibe 4 klauenartig von oben her über den Bolzen 6, so daß dieser unverrückbar festgehalten wird, da sich der Daumen 26,der Drehscheibe zwischen dem Bolzen 6 und der Öffnung 12 befindet. Bei einem Druck auf den Druckknopf i i kann zunächst der Riegel 16 aus der Drehscheibe ¢ entfernt .und dadurch diese zur Betätigung bereit gemacht werden. Der Druckknopf io wird dabei durch den Arm 22 aus der Stirnwand 2 nach außen hin geschoben.
  • Erfolgt jetzt ein Druck auf den Knopf 9, so wird die Drehscheibe 4 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und damit die Aussparung 5 vor die Öffnung 12, gebracht. Infolge der natürlichen Spannung der Tür, die diese erfährt, wenn der Bolzen 6 im Eingriff mit der Drehscheibe q. ist, federt die Tür bei Freigabe des Bolzens 6 zurück und öffnet sich von selbst. Der Vorgang wird unterstützt durch den Druck, den bei Drehung der Scheibe 4 die Seitenkante der Aussparung 5 auf den Bolzen 6 ausübt. Soll die Tür geschlossen werden, so genügt ein einfaches Eindrücken; da hierbei der Bolzen 6 auf den Punkt 27 der Drehscheibe drückt, vollführt diese eine Bewegung im Uhrzeigersinn, wobei der Bolzen 6 immer tiefer in die Aussparung 5 sich hineinbewegt. Beim Erreichen des hinteren Endes der Aussparung 5 ist eine Weiterbewegung nicht mehr möglich, die Tür kann losgelassen werden und ist vollständig verriegelt. Wie ersichtlich, kann das öffnen außer durch Druck auf den Druckknopf 9 in entsprechender Weise auch durch Druck auf den Knopf 14 von außen her vorgenommen werden. Eine Verriegelung und Entriegelung der Drehscheibe 4 durch den Riegel 16 ist von innen her durch die Knöpfe io, ii, jedoch von außen her nur mit Hilfe eines in das Schlüsselloch 23 eingeführten Schlüssels möglich. Da die Zuhaltungen des Schlosses normal sind, ist von ihrer Darstellung abgesehen worden.
  • Bei Benutzung des neuen Schlosses kann die Innenseite der Tür völlig glatt und ohne Durchbrechungen oder aufgesetzte Griffe gehalten werden. Lediglich im Türstock sind die kleinen Druckknöpfe angebracht, die aber nicht weiter stören. An der Außenseite der Tür, also innerhalb des Türstockes, ist zweckmäßig ein in den Figuren nicht dargestellter Türgriff angebracht, um die Tür von außen zuziehen zu können. Da das erfindungsgemäße Schloß nur wenige einfache Teile enthält, ist seine Herstellung beträchtlich billiger als die der normalen, mit Türklinken versehenen Schlösser. Dennoch wird eine einwandfreie Schließwirkung bei einfacher und leichter Betätigung durch Druckknöpfe erzielt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Türschloß, dadurch. gekennzeichnet, daß das Schloß (i) am Türstock (3) angebracht ist und die Tür (7) lediglich mit einem Bolzen (6) in das Schloß (i) eingreift.
  2. 2. Türschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Türstock (3) innen und außen je ein Druckknopf (9, 14) vorgesehen ist, der in das Türschloß (i) eingreift und durch dessen Betätigung die Tür (7) sich öffnet.
  3. 3. Türschloß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckknöpfe (9, 1,4) eine mit einer Aussparung (5) für die Aufnahme des Schließbolzens (6) der Tür (7) versehene Drehscheibe (4) bewegen.
  4. 4. Türschloß nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (4) senkrecht angeordnet und die Aussparung (5) so ausgebildet ist, daß sie bei verschlossener Tür (7) den Bolzen (6) klauenartig, z. B. von oben her umgreift und bei Drehung der Scheibe (4) mit einer Öffnung (i2) im Schloß (i) korrespondiert, durch welche der Bolzen (6) ein- und austreten kann, während im Schließzustand ein daumenartiger, die Klaue bildender Teil (26) der Scheibe (4) sich zwischen Bolzen (6) und Öffnung (i2) schiebt.
  5. 5. Türschloß nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (4) im Schließzustand durch ein gewöhnliches, ebenfalls im Türstock (3) angebrachtes Riegelschloß (i6) verriegelbar ist.
  6. 6. Türschloß nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelschloß (i6) von außen durch einen seitlich in den Türstock eingeführten Schlüssel, von innen durch ein wippenartig wirkendes Druckknopfpaar (io, i i) ver- und entriegelbar ist.
  7. 7. Türschloß nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand (2) des Türschlosses (i) aus Kunstharz hergestellt ist. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 508 223.
DESCH7336A 1951-08-18 1951-08-18 Tuerschloss Expired DE906309C (de)

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DESCH7336A DE906309C (de) 1951-08-18 1951-08-18 Tuerschloss

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DE906309C true DE906309C (de) 1954-03-11

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266171B (de) * 1963-04-30 1968-04-11 Roger Lucas Verriegelungseinrichtung fuer eine Tuer, wobei eine auf ihrer Gesamthoehe etwa horizontal verschiebbare Gleitschiene am Tuerstock angeordnet ist
DE3241091A1 (de) * 1982-11-06 1984-05-10 Heinz Dipl.-Ing. 4044 Kaarst Thieme Tuerschloss, insbesondere fuer haus- und wohnungsabschlusstueren
WO2022268651A1 (en) * 2021-06-21 2022-12-29 Scanbox Thermoproducts Aktiebolag Locking arrangement for a food transport cart or food cabinet

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR508223A (fr) * 1920-01-08 1920-10-05 George Sharman Oldfield Perfectionnements aux loquets pour portes cochères et autres applications

Patent Citations (1)

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DE3241091A1 (de) * 1982-11-06 1984-05-10 Heinz Dipl.-Ing. 4044 Kaarst Thieme Tuerschloss, insbesondere fuer haus- und wohnungsabschlusstueren
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