DE361803C - Selbstkassierende Tuersperre - Google Patents

Selbstkassierende Tuersperre

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DE361803C
DE361803C DEH86590A DEH0086590A DE361803C DE 361803 C DE361803 C DE 361803C DE H86590 A DEH86590 A DE H86590A DE H0086590 A DEH0086590 A DE H0086590A DE 361803 C DE361803 C DE 361803C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/14Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for fastenings for doors; for turnstiles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine selbstkassierende Türsperre. Es sind bereits Türsperren für abgeschlossene Räume (Wasch-, Klosettu. dgl. Räume) bekannt, bei denen der Sperrriegel .eine Münzzählvorrichtung betätigt, beim öffnen der Tür selbsttätig in die Sperrlage zwischen Tür und Türfüllung tritt und aus dieser erst nach Münzeinwurf ausgelöst werden kann. Bei diesen Sperrvorrichtungen .bleibt die Tür nur um ein geringes Maß offen, da der Sperriegel auf der Schloß seite der Tür angebracht ist. Man kann daher die Tür von innen (z. B. durch Bindfadenbefestigung) zuhalten und den Raum auch ohne Aufhebung der Sperre benutzen. Gemäß der Erfindung wird in der Sperrlage die Tür weit offen gehalten, so daß ζ. B. die Benutzung eines Klosetts schon aus Schicklichkeitsgründen ausgeschlossen ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Sperriegel einen nach der Türangelseite gerichteten Arm hat, dessen Widerlager mit einem Arm- oder Tragebock am Türrahmen oder der Wand befestigt ist.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung, und zwar:
Abb. ι den Sitz der Türsperre bei ge-, schlossener Tür,
Abb. 2 dieselbe bei geöffneter Tür,
Abb. 3 die Innenseite der Türsperre mit Sperrhebel bei geöffneter Tür,
Abb. 4 die Bewegung der Innenteile und des Sperrhebels nach Einwurf des Geldes beim Schließen der Tür.
861803
Bei der Erfindung wird die Sperrvorrichtung an den Türen von Klosett- und Waschräumen u. dgl. nach der Türangelseite hin angebracht. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus dem Türsperrhebel 4, der Zuhaltung 6 bis 11 und dem Geldzähler 14. Der Türsperrhebel ist in vorliegender Ausführungsform als Doppelhebel 4, 41 (Abb. 3 und 4) ausgebildet. Er findet in der Sperrlage seinen Druckpunkt auf der Rolle 51 und kann so bemessen sein, daß die Tür 2 mindestens so weit geöffnet bleibt, daß der Sitz des Klosetts von außen sichtbar oder bei nach innen aufgehender Tür durch die Sperrlage der Tür nicht zugänglich ist. Diese Unzugänglichkeit wird dadurch erreicht, daß der Sitz des Klosetts in richtig bemessenem Abstand von der Tür aufgestellt wird. Die Rolle 5X sitzt auf einem Halter 5, der am Rahmen 1 der Tür 2 oder, wie dargestellt, an der Wand des Klosettraumes befestigt ist, und stellt somit zusammen mit dem Sperrhebel 4 eine das Schließen der Tür verhindernde Verbindung zwischen Tür und Wand her. Beim Lösen des Sperrhebelverschlusses durch eingeworfene Geldstücke wird durch die Öffnungs- und Schließbewegung der Tür der Sperrhebel 4 von der Rolle S1 in die durch Abb. 4 angegebene Lage gedrängt. Das andere Ende 41 des Sperrhebels 4 setzt bei dieser Gelegenheit die Verschlußteile der Kontroll- und Geldzählervorrichtung 14 in nachfolgender Weise in Tätigkeit: Die Enden der Führungsschienen 6 und 9 berühren, wie in Abb. 3 und 4 angegeben, das Ende 41 des Sperrhebels 4. Die Führungsschienen 6 und 9 werden durch den exzentrischen Teil der Drehhebel 8 und 11, welche von den Führungsschienen 7 und 10 gesteuert werden, fest eingestellt, so daß auch der Sperrhebel 4 unbeweglich zur Rolle 51 feststeht (Abb. 3). Durch Einwurf von passenden Münzen in die Schlitze 12 und 13 werden die Führungsschienen 6 und 9 mit den Führungsschienen 7 und 10 gekuppelt. Es- können nunmehr durch einen Druck des Sperrhebels 4 gegen die Rolle 51 beim Schließen der Tür, wodurch der Sperrhebel 4 in die Lage der Abb. 4 gedrängt wird, die Führungsschienen 6 und 9, 7 und 10 durch das Ende 41 des Sperrhebels 4 zugleich verschoben werden. Die Drehhebel 8 und 11 werden hierbei durch den Schub der Führungsschienen 7 und 10 an ihren Enden um ihre Achse gedreht. Sie lassen die Führungsschienen 6 und 9 vorbei, so daß der Hebel 4 nicht mehr gesperrt ist und die Tür geschlossen werden kann. Beim Öffnen der Tür entsteht durch Heraustreten der den Raum verlassenden Person ein genügend großer Spalt, um den Sperrhebel und die Teile der Kontrollvorrichtung durch die Feder 16 in die Anfangsstellung zur Sperrlage der Tür zu bringen. Die Einrichtung könnte auch, durch die Zahl der Führungsschienen bedingt, so .eingerichtet sein, daß nur durch eine Münze oder mehr als wie zwei die Vorrichtung in Tätigkeit tritt. In vorliegender Ausführungsform sind zwei Münzeneinführungen 12 und 13 vorgesehen.
Bei Bewegungen der Führungsschienen 6 und 9 wird zugleich durch eine Verbindung ein Zählwerk 14 in bekannter Weise in Tätigkeit gesetzt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbstkassierende Türsperre für abgeschlossene Räume (Wasch-, Klosetträume u. dgl.) mit Münzzählvorrichtung und einen Sperriegel, der bei geöffneter Tür selbsttätig in die Sperrlage zwischen Tür und Wand tritt und aus dieser erst nach Münzeinwurf ausgelöst werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß dei Sperriegel (4) einen nach der Türangelseite gerichteten Arm hat, dessen Widerlager (51) mit einem Halter (5) am Türrahmen oder an der Wand befestigt ist, so daß in der Sperrstellung die Tür weit offen steht.
2. Selbstkassierende Türsperre nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch gegen das Sperrhebelende (41) wirkende, unter Federwirkung (16) stehende Führungsschienen (6 und 9), welche durch das eine Ende von Drehhebeln (8 und 11), die mit ihrem anderen Ende im Anschlag an weiteren Führungsschienen (7 und 10) stehen, so lange gesperrt werden, bis nach Einwurf von Münzen in Münzführungen (12 und 13) eine Verkupplung der durch die Drehhebel (8 und 11) in \rerbindung stehenden beiden Paare von Führungsschienen (6 und 7, 9 und 10) entsteht, so daß beim Zumachen der Tür der nunmehr gelöste Sperrhebel (4) an der Stützrolle (51) entlanggleiten kann (Abb. 4) und bei seiner Bewegung sämtliche Führungsschienen (6, 7, 9, 10) sowie die nunmehr die Führungsschienen (6 und 9) freigebenden Drehhebel (δ und 11) und zugleich in bekannter Weise (durch Verbindung 15) den Münzzähler (14) betätigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH86590A 1921-08-16 1921-08-16 Selbstkassierende Tuersperre Expired DE361803C (de)

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DEH89203A DE373399C (de) 1921-08-16 1922-02-15 Selbstkassierende Tuersperre

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DEH86590A DE361803C (de) 1921-08-16 1921-08-16 Selbstkassierende Tuersperre

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