DE90604C - - Google Patents
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- DE90604C DE90604C DE189590604D DE90604DA DE90604C DE 90604 C DE90604 C DE 90604C DE 189590604 D DE189590604 D DE 189590604D DE 90604D A DE90604D A DE 90604DA DE 90604 C DE90604 C DE 90604C
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- DE
- Germany
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- lever
- cord
- levers
- head
- fish
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H13/00—Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole
- A63H13/02—Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole imitating natural actions, e.g. catching a mouse by a cat, the kicking of an animal
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- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Einrichtung der vorliegenden mechanischen Figur (vorzugsweise Fisch) ist derart,
dafs, wenn dieselbe an einer an beiden Enden schlaff aufgehängten Schnur sich verschiebt,
der Rumpf der Figur gegen den Kopf Zappelbewegungen macht, wodurch der an einer Angelschnur hängende Fisch oder dergl. nachgeahmt
werden soll. Die aus dem Maul der Figur heraustretende Schnur führt um eine
Schnurscheibe, die im Kopf drehbar gelagert ist und mittelst Schubstange Bewegung auf
Hebel und Lenker überträgt, . die in dem beweglichen oder biegsamen Rumpf der Figur
verdeckt liegen und auf letzteren die Zappelbewegung übertragen.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch eine solche Figur nach Linie x-x der Fig. 2.
Fig. 2 ist ein ebensolcher Schnitt nach Linie y-y der Fig. 1.
Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelteile.
Fig. 6 zeigt die Aufhängung der Figur an der Schnur.
Der dargestellte mechanische Fisch besteht aus Theilen A A' B, von denen der Kopf A A'
genügend stark sein mufs, während, der Rumpf B biegsam oder gelenkig ist, so dafs er sich hin-
und herbewegen läfst.
Die Theile AA' sind aus hartem Material
und mit Ansätzen α α' versehen, welche zur Befestigung der Theile AA' an einander dienen
und die Bauch- bezw. Rückenflossen des Fisches darstellen können.
Der bewegliche Theil B (Rumpf und Schwanz) besteht aus einer Anzahl oben nach beiden
Seiten abgeschrägter Ringe oder loser Quertheile b, welche wie bei b' zusammengefügt
werden und die einerseits in die die Theile A Ä zusammenfassende Hülse B', andererseits in
den Schwanz des Fisches endigen. Für diesen Theil B empfiehlt sich weicher Gummi, Papier,
Leder oder ähnliches biegsames Material.
Die Anzahl der Hebel 1, 2, 3 ist eine beliebige
; sie richtet sich nach der Gröfse der gewünschten Bewegung und der Länge der Figur.
Von den Hebeln ist der erste bei ia in einem
mit dem Theil A' verbundenen Halter C drehbar gelagert, der zweite Hebel ist bei 2a im
ersten, der dritte bei 3aim zweiten gelagert u.s.w.
Sämmtliche Drehpunkte ia, 2a, 3a u. s. w. liegen
annähernd auf einer Geraden, wenn die Hebel 1, 2, 3 ... nicht angezogen sind. Der zweite
Hebel (2) ist mit einem Punkt des Halters C oder einem anderen festen Punkt, der aufserhalb
des Punktes ia liegen mufs, durch einen
Lenker 4 verbunden, der dritte Hebel 3 durch einen Lenker 5 mit dem ersten Hebel 1 ebenfalls
an einem Punkte, der aufserhalb des Drehpunktes von Hebel 2 liegt. Die Lenker 4 und 5 sind mit dem· Halter bezw. den Hebeln
drehbar verbunden und liegen zu letzteren gekreuzt. Die Abmessungen der Stangen und
die Form der Hebel werden so gewählt (Fig. 2), dafs jeder auf den ersten folgende
Hebel einen beweglichen, vom Lenker 4 bezw. 5 erfafsten Punkt 4a bezw. 5a erhält, der mit
dem Drehpunkt des betreffenden Hebels dann in einer Linie (j-%, Fig. 2) liegt, wenn die verschiedenen
Hebel in einer Geraden liegen.
Dadurch, dafs die Lenker 4 und 5 die Hebel 1 und 2 kreuzen, ist ermöglicht, die
dem ersten Hebel mitgefheilte Bewegung auf den zweiten in vergsöfsertem Mafse zu übertragen,
ebenso die des zweiten auf den dritten, und zwar können die Bewegungen abwechselnd
nach zwei Seiten erfolgen, wodurch sie den Zappelbewegungen des Fisches u. s. w. ähnlich
. werden.
Die Bethätigung des Hebels 1 erfolgt mittelst Schubstange 6, welche mit einem excentrischen
Zapfen der Schnurscheibe 7 verbunden ist, die in dem Theil A gelagert ist. Um diese
Scheibe läuft eine in Führungen 9 gehaltene Schnur 8, zu deren Ein- und Austritt das
Maul der Figur benutzt wird. Die beiden Enden der Schnur sind an den Enden eines
Stabes so befestigt, dafs die Schnur genügend schlaff bleibt, um nicht die durch freies Rollen
auf der Schnur bei Verschiebung der Figur an der Schnur erfolgende Drehung der Scheibe 7
zu verhindern.
Zuerst wird die Schnur 8 durch die Führungen 9 gezogen und um die Schnurscheibe 7
geführt, wobei ihre freien Enden durch das Maul hindurchgehen, um an verschiedenen
Stellen des Stabes befestigt zu werden.
Dann wird der Theil A' über den Theil A geschoben, wobei die Ansätze α α' beide Theile
zusammenhalten, und wird der Theil B über die in eine Linie eingestellten Hebel 1, 2, 3 ...
und die Hülse jB' auf die Theile AA' geschoben.
Wenn Scheibe 7 mittelst Schnur 8 durch abwechselndes Heben und Senken der beiden
Stabenden gedreht wird, schwingt der mit Schubstange 6 verbundene Hebel 1 und nimmt
die Hebel 2 und 3 mit. Wegen des beweglichen Aufhängepunktes, den der zugehörige
Lenker 4 oder 5 unter der Gegenwirkung des Halters C bewegt, wenn sich der vorangehende
Hebel dreht, bewegt sich jeder der auf Hebel 1 folgenden Hebel auch unabhängig vom vorangehenden
um den Gelenkbolzen 2a, γ zwischen
ihm und dem vorangehenden Hebel.
Da diese Bewegungen abwechselnd nach der einen und nach der anderen Seite gerichtet
sind und der Ausschlag jedes Hebels sich in vergröfsertem Mafse auf den folgenden überträgt,
so entsteht eine zappelnde Bewegung des Theiles B (punktirte' Linien Fig. 2).
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine mechanische Figur (zappelnder Fisch oder dergl.), bei welcher eine im Kopf (A) der Figur drehbare Schnurscheibe (7) bei ihrer Drehung mittelst einer Schubstange (6) die schwingende Bewegung von in den beweglichen Rumpf (B) der Figur eingeschlossenen, an einander gelenkten Hebeln (1, 2, 3) und Lenkstangen (4, 5) veranlafst, welche letzteren einen am Kopf befestigten Halter (C) mit dem zweiten Hebel (2) bezw. den ersten Hebel (1) mit dem dritten (3) u. s. w. derartig verbinden, dafs, wenn sich der erste Hebel (1) dreht, jeder folgende unabhängig vom vorangehenden mit vergröfsertem Ausschlag ausschwingt, welchen Bewegungen der Rumpf (B) abwechselnd nach der einen und anderen Seite folgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE90604T | 1895-07-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE90604C true DE90604C (de) | 1897-02-08 |
Family
ID=33035586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189590604D Expired DE90604C (de) | 1895-07-30 | 1895-07-30 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE90604C (de) |
-
1895
- 1895-07-30 DE DE189590604D patent/DE90604C/de not_active Expired
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