DE905844C - Verschleissfestes Seelenrohr - Google Patents

Verschleissfestes Seelenrohr

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DE905844C
DE905844C DER5708A DER0005708A DE905844C DE 905844 C DE905844 C DE 905844C DE R5708 A DER5708 A DE R5708A DE R0005708 A DER0005708 A DE R0005708A DE 905844 C DE905844 C DE 905844C
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DE
Germany
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wear
tube
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tube according
inner tube
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Expired
Application number
DER5708A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Horst Moeller
Dr-Ing Helmut Reese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HORST MOELLER DIPL ING
Original Assignee
HORST MOELLER DIPL ING
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L57/00Protection of pipes or objects of similar shape against external or internal damage or wear
    • F16L57/06Protection of pipes or objects of similar shape against external or internal damage or wear against wear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

  • Verschleißfestes Seelenrohr Die Erfindung hat ein Rohr zum Gegenstand, das eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen mechanischen Verschleiß, Stoß, Biegung od. dgl. besitzt. Die bekannten Blas- und Spnilversatzrohre bestehen aus einer auf mechanischen Verschleiß durch Wärme behandelten Wandung. Diese Stablwandung wird für gewöhnlich durchgehärtet, um den auftretenden mechanischen Beanspruchungen genügenden Widerstand zu leisten. Das hat zur Folge, daß die Rohre infolge ihrer Sprödigkeit brechen. Um diese Nachteile zu beheben, werden die Rohre teilweise gehärtet, indem die durch Wärme behandelten Flächen das Rohr im Sinne eines spiralförmigen Randes durchlaufen. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, daß sich gehärtete Ringe und ungehärtete Ringe einander abwechseln. Betriebserfahrungen haben jedoch gezeigt, daß aneh diese Wärmebehandlungen den Erfordernissen nicht gezügen, weil die Rohre eine ungenügende Zåhigkeit besitzen und die bei Stoß und Biegung auftretenden Beanspruchungen zu groß sind.
  • Zur Behebung der aufgezeigten Nachteile schlägt die Erfindung ein einfaches Mittel vor. Ihr Wesen besteht insbesondere darin, daß ein nichtmetallisches verschleiß festes Innenrohr aus Schmelzbasalt, Kupferschlacke od. dgl. von einem metallischen zähen Rand oder Stahlband umwickelt ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in beispielsweisen Alusführungsformen dargestellt, und zwar zeigen Abb. I und 2 verschiedene Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Rohres im Längsschnitt, Abb. 3 einen Querschnitt, Abb. 4 eine weitere Ausbildung des Rohres, Abb. 5 eine schematische Darstellung der Anfertigung eines Rohres gemäß der Erfindung.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntrris aus, daß gerade über den ganzen Querschnitt auf Verschleiß- festigkeit gehärtete Rohre sich dann insbesondere für den Blas- und Spülversatz eignen, wenn sie von einem Band aus Stahl oder Metall mit hoher Festigkeit spiralförmig umwickelt sind, das eine hohe Zähigkeit besitzt und von einer Wärmebehandlung, wie Härtung u. dgl., unbeeinflußt bleibt. Zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, das verschleißfeste metallische Innenrohr durch ein nichtmetallisches Innenrohr zu ersetzen, indem als verschleißfester Werkstoff Schmelzbasalt, Kupferschlacke ad. dgl. verwendet wird. Das verschleißfeste Innenrohr aus einem nichtmetallischen Werkstoff kann auf dem Wege des Schleudergießens hergestellt sein. Es ist auch ohne weiteres möglich, diese Rohre im Kokillenguß anzufertigen.
  • Die Blas- und Spülversatzrohre besitzen eine große Fabrikationslänge, so daß ihre Anfertigung größere Anlagen erfordert. So sind für die Verformung sowie für die spanabhebenden Bearbeitungen Vorrichtungen mit größeren Ausmaßen erforderlich. Auch bedarf es für tdie Anfertigung besonders eingearbeiteter Fachkräfte, Hierdurch ergeben sich übermäßige Anfertigungskosten. Um das zu vermeiden, schlägt die Erfindung vor, das verschleiß feste Innenrohr aus einer Vielzahl von Einzelstücken zusammenzusetzen und diese Einzelstücke durch ein Band aus einem Werkstoff mit hoher Festigkeit miteinander zu verbinden. Diese Verbindung erfolgt erfindungsgemäß durch einen spiralförmig verlaufenden Wickelvorgang. Das Wickeln kann in radialer oder in axialer Richtung erfolgen. Ein genügender Verband wird dadurch erreicht, daß die von den aneinanderstoßenden Einzelstücken gebildeten Fugen von dem Wickelband überdeckt sind.
  • Ein erfindungsgemäß umwickeltes verschleißfestes Rohr ist in der Abb. I im Längsschnitt dargestellt. Das verschleißfeste Rohr wird durch aneinanderliegende Ringe 1 gebildet. Sie sind von dem Band 2 in axialer Richtung spiralförmig umwickelt. Das Band 2 überdeckt die von den aneinanderliegenden Ringen 1 gebildeten Fugen 3. Geber dem auf den Rohr ringen I abgewickelten Bland 2 befindet sich ein ebenfalls in axialer Richtung spiralförmig gevickeltes Band 4. Es liegt im Sinne der Erfindung, die Spiralen des Bandes 2 und diejenigen des Bandes 4 in entgegengesetzter Richtung verlaufen zu lassen. Die durch den Biandwickel 2 gebildete Fugenspirale 5 und die von dem Band 4 gebildete Fugenspirale 6 liegen versetzt zueinander, und zwar derart, daß die Fugen 3, 5 und 6 nicht übereinanderzuliegen kommen, wodurch ein fester Robrverband entsteht.
  • Gemäß Idem in der Abb. 2 dargestellten Ausführungsbeispiei greifen die das Innenrohr bildenden Einzelringe I ineinander. Es ist auch ohne weiteres möglich, das verschleiß feste Rohr nicht nur in radialer Richtung, sondern auch in axialer Richtung in mehrere Einzelstücke zu zerlegen, wodurch Ringsegmente 7 und 8 entstehen, wie es aus der Abb. 3 ersichtlich ist. Der Erfindungsgedanke wird dadurch nicht verlassen, daß {die Wicklungen eines Bandes 2 und 4 sich teilweise überlappen, wie es die Abb. 4 zeigt. Durch diese Überlappung ergibt sich ein in sich festerer Außenmantel, durch den dem verschleißfesten Rohr ein größerer Halt und Schutz gegeben wind.
  • Es liegt im Sinne ,der Erfindung, dem gesamten Rohr dadurch eine größere Steifigkeit zu geben, jdaß zwischen dem verschleiß festen Innenrohr und der ersten Wickellage 2 ein Mantel aus Eisen oder Nichtmetall angeordnet ist, der in seinem Umfang nachgiebig gestaltet i,st. Während des Wickelns legt sich dieser mantel g fest um das verschleißfeste Innenrohr 1 und den Bandwickel 2 fest um den Zwischenmantel 9. Es ist zweckmäßig, die Werkstoffe so zu wählen, daß bei Ider in der Wärme durchgeführten Wicklung eine innige Verbindung, d. h. Verschweißung des Wickellbandes 2 mit dem Zwischenmantel g stattfindet.
  • Es ist ohne weiteres möglich, den Mantelwickel auch in zwei Lagen mit gegenläufigen Bandspiralen in ein und demselben Arbeitsgang gleichzeitig anzufertigen, wie es aus der Abb. 5 ersichtlich ist.
  • Es werden gleichzeitig die beiden Wickel 8 und 9 auf dem Innenrohr I spiralförmig abgewickelt. Zu diesem Zweck erfolgt ein Verschieben der Wickel 8 und g parallel zur Rohrachse 10 in axialer Richtung. Die Abwicklung erfolgt an Stellen 11 und 12. die in bezug auf das Rohr I diametral einander gegenüberliegen. Hierdurch ist es möglich, daß die Wickel 8 und g in der Matte aneinander vorbeiwandern können. Besteht das Innenrohr I aus mehreren Einzelstücken, so werden diese durch ein Brand zusammengehalten, welches aus einem brelmbaren Werkstoff wie Hanf, Papier od. dgl., besteht.
  • Die Wicklung der Bänder 2 und 4 erfolgt im warmen Zustand, so daß während des Wickelus eine Zerstörung der Haftbänder stattfindet. Die Einzelstücke werden zur Bildung des verschleißfesten Rohres I auf einen Dorn aufgesteckt und sodann durch das Haftband miteinander verbunden.
  • PATENTANSPROCHE: I. Rohr für den Blas- und Spülversatz, dadurch gekennzeichnet, daß ein nichtmetallisches verschleißfestes Innenrohr (I) aus Schmelzbasalt, Kupferschlacke o;d. dgl. Von einem zähen metallischen Band, Stahlband od. dgl. umwickelt ist.

Claims (1)

  1. 2. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das verschleißfeste Innenrohr (I) aus einer Vielzahl von Einzelstücken (I, 7, 8) besteht, die durch den Mantelwickel (2, 4 bis 6) zu einem Verbundrohr miteinander verbunden sind.
    3. Rohr nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelstücke (I, 7, 8) des verschleißfesten Innenrohres segmentartig ausgestaltet sind.
    4. Rohr nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelstücke (I, 7, 8) des verschleißfesten Rohres ringförmig ausgestaltet sind.
    5. Rohr nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelstücke (I, 7, 8) des verschleißfesten Innenrohres derart gestaffelt angeordnet sind, daß das Wickelband (2) ihre Stoßkanten überdeckt.
    6. Rohr nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen des Außenmantels aneinanderliegen.
    7. Rohr nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen des Außenmantels sich teilweise überlappen.
    8. Rohr nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem verschleiß festen Innenrohr (I, 7, 8) und ,der erstenWickellage (2) ein in seinem Umfang nachgiebiger Mantel (g) aus einer Eisen- oder Metallegierung mit hoher Steifigkeit angeordnet ist.
    9. Rohr nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff des Wickelbandes (2) gegenüber demjenigen des Zwischenmantels (g) einen höheren Schmelzpunkt besitzt.
    10, Rohr nach Anspruch I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei übere-i nan'4e rl iegende Lagen (2 und 4) des Außenmantels in einem Arbeitsgang gleichzeitig gewickelt werden.
    11. Rohr nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwei verschiedene Wickelbänder (4 und 5) gleichzeitig und gegenläufig um das verschleißfeste Innenrohr (1, 7, 8) gewickelt werden.
    I2. Rohr nach Anspruch Io und II, dadurch gekennzeichnet, daß das Wickeln der Bänder (2 und 4) in diametraler oder nahezu diametraler Richtung des verschleißfesten Innenrohres (I, 7, 8) erfolgt.
    13. Rohr nach Anspruch 10 bis I2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen verschleißfesten Rohrstücke (I, 7, 8) vor ihrer Umwicklung mit einem brennbaren Band, wie Hanf, Papier od. dgl., miteinander verbunden werden.
    14. Rohr nach Anspruch 10 bis I3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen verschleißfesten Rohrstücke (I, 7, 8) vor ihrer Umwicklung auf einem Dorn zu einem Rohr zusammengesetzt und miteinander verbunden werden.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 333 207, 434 680.
DER5708A 1951-04-06 1951-04-06 Verschleissfestes Seelenrohr Expired DE905844C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232865B (de) * 1960-06-01 1967-01-19 Eva Maria Lamers Geb Boeger Verschleissformstuecke fuer Zyklone, Rohre, Rinnen und Rutschen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE333207C (de) * 1919-10-14 1921-02-19 Froelich & Kluepfel Spuelversatzrohr
DE434680C (de) * 1924-12-19 1926-09-30 Ton Und Steinzeug Werke Akt Ge Rohrleitung zum Foerdern von Versatzgut

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