DE90583C - - Google Patents

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DE90583C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B13/00Other railway systems
    • B61B13/02Rack railways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
M. PAULSEN in DESSAU. Zahnradbahn.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Januar 1896 ab.
Die vorliegende Erfindung stellt ein neues System für Zahnradbahnen dar, welches den Zweck hat, die Befahrung scharfer Bahnkrümmungen unter möglichster Schonung des Zahnrades wie der Zahnstange durch thunlichst genaues Zusammenarbeiten der Zähne zu bewirken. ,
Das Wesen derselben besteht darin, dafs sowohl der Antrieb für die gerade Strecke wie für die Krümmungen nach rechts und links durch je einen besonderen Zahnstangentrieb erfolgt. Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in Fig. 1 und 2 dargestellt. Wie aus Fig. i zu ersehen, ist das bei der vorliegenden Erfindung zur Verwendung kommende Zahnrad dreitheilig, und zwar ist der mittelste Theil α cylindrisch wie ein gewöhnliches Zahnrad. Die beiden Seitentheile b und b1, welche mit dem Theil α aus einem Stück bestehen, jedoch von demselben durch Nuthen getrennt sind, sind entgegengesetzt kegelförmig ausgebildet. Diesem Zahnrad entspricht die in Fig. 2 dargestellte Zahnstange; dieselbe unterscheidet sich dadurch von anderen, dafs bei dem Uebergang aus der Geraden in eine scharfe Bahnkrümmung eine Versetzung der Zahnstange d und d1 stattfindet. Sobald die Bahn in eine scharfe Krümmung übergeht, wird nicht mehr das cylindrische Zahnrad α benutzt, sondern es tritt eins der Kegelräder b und bl mit der entsprechenden Krümmungs - Zahnstange d und d1 in Verbindung. Hierzu mufs die Zahnstange etwas verlegt werden und erhält dann die in Fig. 2 dargestellte Form mit radial in der Bahnkrümmung gestellten Zähnen. Bei dem Uebergang aus der geraden Richtung in die Krümmung oder umgekehrt ist es zweck mäfsig, eine kurze Doppelzahnstange einzulegen, so dafs für eine kurze Uebergangsstrecke sowohl das cylindrische Zahnrad α wie auch eins der kegelförmigen Räder b und b1, je nach der Biegung der Krümmung, in Eingriff tritt. Man erhält hierdurch einen sicheren Uebergang des Zahnrades, indem durch das über die Zähne greifende Flacheisen, welches in den durch die Nuthen des Zahnrades gebildeten Raum hineinpafst, ein eventuelles Ausspringen des Zahnrades unmöglich gemacht ist. Durch die Form der Kegelräder ist gleichzeitig auch die nothwendige Erhöhung des Geleises gegeben. Da die Kegelform der Zahnräder nur einem Krümmungshalbmesser entsprechen kann, so richtet sich dieselbe nach den schärfsten für die Bahnlinie einzulegenden bezw. zu wählenden Krümmungen. Flachere Bahnkrümmungen können aus dieser mit Geraden zusammengesetzt, ganz flache Krümmungen können als Gerade" behandelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Zahnradbahn, dadurch gekennzeichnet, dafs der Antrieb für die gerade Strecke, sowie die Krümmungen nach rechts und links durch je einen besonderen Zahn-
    stangentrieb (ac-, b d oder b1 d\) erfolgt, zu dem Zwecke, ein möglichst genaues Zusammenarbeiten der Zähne zu bewirken. Eine Zahnradbahn der durch Anspruch ι geschützten Art, gekennzeichnet durch drei neben und mit einander auf der Antriebachse befestigte Triebräder (a, b und b1), von denen das mittlere (a) cylindrisch gestaltet ist und in die Zahnstange (c) der. geraden Strecke eingreift, während die seitlichen Triebräder (b b1) derart kegelförmig gestaltet sind, dafs sie mit ihren zugehörigen, ebenfalls kegelförmigen Zahnstangen (ddl) in möglichst genauen Eingriff treten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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