DE90577C - - Google Patents
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- DE90577C DE90577C DENDAT90577D DE90577DA DE90577C DE 90577 C DE90577 C DE 90577C DE NDAT90577 D DENDAT90577 D DE NDAT90577D DE 90577D A DE90577D A DE 90577DA DE 90577 C DE90577 C DE 90577C
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- DE
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B5/00—Reducing the size of material from which sugar is to be extracted
- C13B5/06—Slicing sugar beet
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Sowohl bei den österreichischen wie bei den deutschen Messerkasten (Fig. 1 und 2 der
Zeichnung) ist die Vorlage α ganz fest oder kann nur wenig durch Drehen um eine ihrer
hinteren Kanten verstellt werden. Die österreichischen Messerkasten (Fig. 1) besitzen den
Vortheil, dafs das abgeschliffene Messer entgegen der Drehrichtung der Schnitzelscheibe
nur einfach in die Höhe zu schieben ist, um die schneidende Vorderkante desselben in die
erforderliche Höhe einzustellen. Bei letzteren jedoch wirken die Rüben an einem verhältnifsmäfsig
langen Hebelarm c (Fig. 1), wodurch mit der Zeit das Messer d unter Lockerung
der Schrauben e losgerüttelt wird. Dieser Nachtheil wird bei dem in der' Fig. 2 veranschaulichten
deutschen Messer, welches mit horizontalen Auflageschenkeln ausgerüstet ist, ziemlich vermieden, weil der Hebelarm c verhältnifsmäfsig
klein ist (Fig. 2). Bei diesen Messern hingegen kommt die schneidende
Vorderkante durch das Abschleifen fortgesetzt tiefer gegen die Vorlage α zu liegen, so dafs
dementsprechend nach jedem erneuten Abschleifen etwas schlechtere Schnitzel geliefert
werden. Ein weiterer Mangel der deutschen Messerkasten besteht darin, dafs. die Schnitzel
infolge des geringen freien Raumes zwischen der Vorlage einerseits und dem Auflager des
Messers andererseits leicht anstofsen und zerbrochen werden.
Es ist deshalb die Vorlage um die hinteren Kanten drehbar angeordnet worden, so dafs
durch Drehung der Vorlage ihre der Messerschneide gegenüberliegende Kante gehoben
oder gesenkt werden kann.
Für die Erzeugung möglichst gleichmäfsiger und schöner Schnitzel ist es von grofser
Wichtigkeit, dafs die Rüben auf ihrem Wege nach den Messern keine ruckweisen oder gar
absatzweisen Bewegungen ausführen. Die Fläche des Kastens oder der Scheibe mufs deshalb
bündig mit der Hinterkante der Vorlage abschneiden, so dafs die Rüben je nach dem
Verschleifs der Messer, d. h. je nach der höheren oder tieferen Lage der Schneide, über
die schräg aufsteigende Oberfläche der Vorlage möglichst allmälig in die richtige Lage relativ
zur Schneide übergeführt werden. Dieses wird durch die unverstellbare Lagerung der
hinteren Kante and durch die verstellbare Lagerung der Vorderkante erreicht, wie dieselbe
z. B. bei dem Messerkasten der Patentschrift Nr. 55130 ausgeführt ist.
Bei einem Messerkasten mufs die Neigung der Vorlage erheblich kleiner gewählt werden,
als dies mit Rücksicht auf eine ausreichende Verstellbarkeit ihrer Vorderkante geschehen
kann, da die Rübe auf ihrem Wege nach der Messerschneide durch die zu stark aufsteigende
Vorlage eine Aufwärtsbeschleunigung erhält. Beim Anstofsen an die Messerschneide werden
infolge dessen die Rüben springen, wodurch ungleichmäfsige Schnitzel erzeugt werden.
Wenn jedoch die Zeit nicht ausreicht, um die ganze Rübenmasse zu heben, so führt die
schräge Vorlage eine Quetschung der unteren Fläche der Rüben herbei, welche ebenfalls auf
die regelrechte Bildung der Schnitzel schädlich wirkt.
Aufserdem ist es vorteilhaft, wenn die
Hinterkante der Vorlage tiefer liegt als die Oberfläche der Schnitzelscheibe. Ist die Geschwindigkeit
der Rübenmasse ausreichend, so wird dieselbe durch einen solchen abwärts gehenden Absatz in keiner Weise beeinflufst.
Tritt aber dennoch eine Beeinflussung ein, so wird dieselbe in einer Beschleunigung nach
abwärts bestehen, wodurch die Rübe einerseits von der Messerschneide um so sicherer ergriffen
wird, während andererseits ein Herüberkippen der Rübe über die Messerschneide ausgeschlossen
ist.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Messerkasten ist deshalb die obere
Fläche der Vorlage horizontal oder wenigstens nahezu horizontal gelegt und die Vorlage vertical
auf- und abwärts verstellbar eingerichtet, so dafs die obere Fläche derselben bei voller
Länge des Messers in der Ebene der Schnitzelscheibenoberfläche liegt, nach Abschleifen des
Messers aber nach abwärts verschoben wird.
In der Zeichnung veranschaulichen die
Fig. 3 und 4 den Messerkasten im Verticalschnitt.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist ein. vollständig neues, noch nicht abgeschliffenes
Messer angenommen und hat demgemäfs die Vorlage α ihre höchste Stellung
inne, in welcher also ihre obere Fläche mit der Oberfläche der Schnitzelscheibe b abschneidet.
In Fig. 4 erscheint das Messer d etwa zur Hälfte abgeschliffen, und die Vorlage α ist
demgemäfs um einen entsprechenden Betrag gesenkt, so dafs die Vorlage die richtige Stellung
zu der schneidenden Kante des Messers enthält.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist die obere Fläche der Vorlage horizontal oder
wenigstens annähernd horizontal. Die Vorlage ist an dem Messerkasten e1 mit Hülfe zweier
oder mehrerer Schrauben g, welche durch Schlitze h der Vorlage hindurchgehen, verstellbar,
so dafs sie nach Lösen der Schrauben g leicht auf- und abbewegt und durch Anziehen
der Schrauben in jeder beliebigen Stellung festgestellt werden können.
Wie aus einem Vergleich der Fig. 1 und 2 einerseits mit den Fig. 3 und 4 der Zeichnung
andererseits hervorgeht, ist die in der ganzen Umfangsrichtung der Schnitzelscheibe verlaufende
Breite B des Messerkastens bei den älteren Ausführungsformen um fast die Hälfte
gröfser als bei der neuen. Erreicht wird dieser Vortheil, der, wie ohne Weiteres ersichtlich,
die Anordnung einer gröfseren Zahl von Messerkasten auf der Schnitzelscheibe ermöglicht,
zum Theil dadurch, dafs die Befestigungsschrauben für die Vorlage horizontal
anstatt vertical angeordnet sind, so dafs die Vorlage bedeutend schmaler als früher gemacht
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schnitzelmesserkasten, bei welchem die obere Fläche der Vorlage (a) annähernd horizontal liegt und so vertical auf- und abwärts verstellbar ist, dafs sie bei voller Länge des Messers in der Ebene der Schnitzelscheibenoberfläche liegt, nach Abschleifen des Messers aber nach abwärts verschoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE90577C true DE90577C (de) |
Family
ID=362280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT90577D Active DE90577C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE90577C (de) |
-
0
- DE DENDAT90577D patent/DE90577C/de active Active
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