DE484201C - Vorrichtung zum Entsteinen von Fruechten - Google Patents

Vorrichtung zum Entsteinen von Fruechten

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DE484201C
DE484201C DES77544D DES0077544D DE484201C DE 484201 C DE484201 C DE 484201C DE S77544 D DES77544 D DE S77544D DE S0077544 D DES0077544 D DE S0077544D DE 484201 C DE484201 C DE 484201C
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DE
Germany
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fruits
fruit
pitting
machine
bowls
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Expired
Application number
DES77544D
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English (en)
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P Navarre & Fils Soc
Original Assignee
P Navarre & Fils Soc
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Publication date
Application filed by P Navarre & Fils Soc filed Critical P Navarre & Fils Soc
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N4/00Machines for stoning fruit or removing seed-containing sections from fruit, characterised by their stoning or removing device
    • A23N4/02Machines for stoning fruit or removing seed-containing sections from fruit, characterised by their stoning or removing device for stoning fruit

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entsteinen von Früchten Bei einer bekannten Gattung von Vorrichtungen zum Entsteinen von Früchten mit schrittweise umlaufenden Näpfchen zur Aufnahme der"Früchte ruhen die kippbar gelagerten Näpfchen auf einer Führung, die an der Stelle, an der die Früchte aus ihnen fallen sollen, unterbrochen ist, so daß die Näpfchen an dieser Stelle kippen und dadurch das Herabfallen der Früchte bewirken.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Entsteinungsvorrichtung dieser bekannten Gattung und besteht im wesentlichen darin, daß oberhalb der schrittweise umlaufenden Aufnahmenäpfchen für die Früchte schwingbare, an der umlaufenden Bewegung der Näpfchen teilnehmende Kappen angeordnet sind, die unter Einwirkung eines Gegengewichts oder einer Feder sich gegen die in den Näpfchen ruhenden Früchte legen und dadurch diese während des Entsteinungsvorganges in richtiger Lage festhalten, dagegen nach Beendigung des Entsteinungsvorganges durch eine feststehende Führungsbahn noch vor dem Kippen der -\ äpfchen emporgeschviungen werden, um nach erfolgter Wiederaufrichtung der Näpfchen das Einlegen weiterer Früchte in diese zu ermöglichen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch die Mitte einer zum Entkernen und Durchschneiden der Früchte dienenden, gemäß der Erfindung eingerichteten Maschine. Abb. 2 zeigt eine ähnliche Maschine in Verbindung mit Mitteln zum Entstielen der Früchte.
  • Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, besteht die Maschine, in welche die zu entkernenden Früchte von Hand eingelegt werden, im wesentlichen aus einer wagerechten Platte i, welche um eine senkrechte Achse, z. B. um eine auf dem Maschinengestell 3 befestigte Hohlsäule 2, schrittweise gedreht wird.
  • Auf der Platte r sind mehrere Träger q. ortsfest angebracht. In jedem dieser Träger ist um einen wagerechten Gelenkzapfen 9 ein radial gerichteter Arm 6 schwingbar gelagert. Jeder dieser Arme ist mit einer Öffnung 7 zur Aufnahme einer Einlage 8 aus Holz, Kautschuk, Metall u. dgl. versehen. In den Einlagen 8 befinden sich ein oder mehrere Näpfchen 9, von denen ein jedes eine Frucht io aufnimmt. Jeder Arm 6 trägt ferner eine Rolle 17, welche auf einer achsgleich zur Platte i angeordneten Bahn 18 ruht und, wie aus der linken Hälfte der Abb. i zu ersehen ist, die Arme-6 in wagerechter Lage hält, wenn die Früchte in die Näpfchen 9 eingelegt und den Werkzeugen entgegengeführt werden.
  • Diese wagerechte Bahn 18 ist in an sich bekannter Weise mit einer Unterbrechung versehen, welche bewirkt, daß jeweilig der Arm 6, dessen Früchte entsteint sind, um seinen Gelenkzapfen 5 kippt und die entsteinten Früchte auswirft, wie dies die rechte Hälfte der Abb. i veranschaulicht. Abb. i zeigt die Anwendung der vorbeschriebenen Anordnung bei einer an sich bekannten Maschine, deren Werkzeuge während des Stillstandes der schrittweise umlaufenden Platte i Aprikosen oder ähnliche Früchte gleichzeitig in zwei Teile schneiden und entsteinen. Der Antrieb der Scheibe i erfolgt wie üblich durch eine zwangläufig angetriebene Welle 2o und ein auf der Scheibe festgekeiltes Malteserkreuz ig.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. i hat jeder Arm 6 nur ein Näpfchen 9, kann also nur eine einzige Frucht io beliebiger Größe aufnehmen.
  • In die Näpfchen 9 werden die Früchte seitens der Arbeiterin von Hand unsortiert eingelegt, also in beliebiger Größe. Damit alle Früchte dieselbe Lage zu dem Schneid- und Entsteinwerkzeug einnehmen, sind die Näpfchen kegelförmig gestaltet.
  • Gemäß der Erfindung trägt jeder Träger 4 einen um eine wagerechte Achse i i schwingbaren Hebel i2, der oberhalb des Armes 6 angeordnet ist und eine oder zwei Kappen 13 hat, welche unter Einwirkung einer Feder 14 oder eines Gewichtes gegen den oberen Teil der in den Näpfchen ruhenden Früchte gedrückt werden. Durch die Kappen werden die Früchte während der schrittweisen Drehungen der Platte i unter elastischem Druck in den Näpfchen unbeweglich festgehalten. An dem den Kappen 13 entgegengesetzten Ende trägt jeder Hebel 12 eine Rolle 15, welche sich beim Eintritt der Bewegungspausen der Platte i unter eine an der Hohlsäule 2 befestigte Kurvenbahn 16 legt. Durch die letztere werden die Kappen nach oben gedreht, sobald die unter ihnen liegenden Früchte entsteint sind und so lange in emporgehobener Lage gehalten, wie zum Einlegen von Früchten in die Näpfchen 9 des Armes 6 nötig ist. Die nachfolgend beschriebenen Vorrichtungen zum Entsteinen, Schneiden und Entstielen der Früchte bilden nicht Gegenstand der Erfindung. Das zur Vornahme des unteren, bis zur Hälfte der Frucht io vordringenden Schnittes bestimmte Messer 26 sitzt auf einem Hebel 27, der schwingbar auf einer Achse 28 sitzt und durch eine an den Winkelhebe124 angelenkte Kuppelstange 29 angetrieben wird. Sobald das untere Messer 26 seine Arbeit verrichtet hat, d. h. in die in ausgezogenen Linien dargestellte Lage zurückbewegt ist, wird unter Einwirkung einer Kurbelscheibe 32 und einer Pleuelstange 33. ein an einer Stange 3 1 angebrachtes Messer 30 abwärts bewegt. Die Seitenteile dieses Messers 30 schlitzen die Frucht in ihrer oberen Hälfte und in .der gleichen Ebene wie das untere Messer 26. Ein Stift oder Stempel 34 dringt in die Frucht hinein und treibt den Stein durch den unteren Einschnitt heraus. Die Steine fallen in eine Rinne 35 -herab, durch welche sie in ein Aufnahmegefäß geleitet werden.
  • Während des Einlegens der Frucht von Hand, des Schlitzens und des Entsteinens wird der mit den Näpfchen 8 versehene Arm 6 durch die Führungsbahn 18 wagerecht gehalten. Nach Vollendung dieser Arbeitsvorgänge macht die Platte i eine weitere Teildrehung und bringt die Frucht gegenüber einer der Unterbrechungen der Führungsbahn 18, was das Kippen der Näpfchen zur Folge hat.
  • Der Hauptantrieb der Maschine erfolgt durch eine auf einer Welle 43 lose sitzende Riemenscheibe 42, mit deren Nabe ein oder mehrere Finger 44 eines auf der Antriebswelle 43 sitzenden Gleitstückes 45 in Eingriff gebracht werden können. Der Antrieb kann aber auch durch Fest- und Losscheibe, durch Kette oder in anderer Weise erfolgen.
  • Wird unter Wegfall der oberen Messer 30 nur der Stempel 34 beibehalten, so gelangt man zu einer Maschine, die nur das Entsteinen der Früchte bewirkt und dabei, falls nötig, von unten her mittels eines dem vorbeschriebenen Messer 26 ähnlichen Schneidwerkzeuges die Frucht in genügender Breite derart aufschlitzt, daß beim Ausstoßen des Steines die Fleischteile auseinandergehen und so das Entsteinen ohne Beschädigung der Frucht vor sich-geht. Man kann auch, unter Wegfall des unteren Messers 26, das Entsteinen ohne unteren Einschnitt, also lediglich mittels des ohne Seitenmesser 3o ausgeführten Oberstempels 34 vornehmen. Eine in dieser Weise ausgeführte, insbesondere zum Entsteinen von Kirschen und ähnlichen Früchten geeignete Maschine zeigt die Abb. 2, Die Arme 6 ,sind hier mit zwei Näpfchen 9, 9a versehen, nehmen also zwei Früchte io, ioa auf, die während der Arbeit in diesen Näpfchen in richtiger Lage durch den Druck der Hebel 12 gehalten werden, welche zwei Kappen 13, 13a aufweisen und in gleicher Weise wie die Arme 6 auf der Scheibe i sitzen, die, wie bereits erläutert, absatz(schritt)weise gedreht wird.
  • Bei dieser Maschine, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Maschine zum Entsteinen unentstielter Früchte gedacht ist, werden die Früchte in den Näpfchen 9, 9a so gestellt, daß die Fruchtstiele während der Teildrehungen der Scheibe i an den Zähnen eines umlaufenden Kammes 46 vorbeistreichen und in die Zahnlücken dieses Kammes eingreifen.
  • Die Stiele werden hierbei abgerissen, ohne daß die durch den elastischen Druck des Hebels 12 in ihren Näpfchen festgehaltenen Früchte Schaden leiden. Die abgerissenen, in der Verzahnung des Kammes 46 steckenden Fruchtstiele werden .durch eine mit höherer Umfangsgeschwindigkeit als die der Kammverzahnung umlaufende Bürste 47 entfernt. Der Antrieb des Kammes und der Bürste kann durch eine Kette 48 und Zahnräder 49 oder durch andere Mittel erfolgen.
  • Nach erfolgter Entstielung macht die Platte 1 eine weitere Teildrehung, und die Früchte werden sodann dem Entsteinungsvorgang unterworfen, der bei stillstehender Platte 1 durch die Stempel 34 erfolgt, welche oberhalb der Früchte 1o, 1oa angeordnet sind und durch die Vermittlung einer Welle 22, einer Kurbelscheibe 32 und einer Pleuelstange 33 hin und her bewegt werden. An ihrem unteren Hubende dringen diese Stempel 34 in die Früchte ein und drücken die Steine heraus, welche in einem Trog 35 aufgefangen «-erden: Nach erfolgtem Entsteinen setzt die Platte 1 ihre Drehbewegung fort, wobei- die Arme 6 nacheinander über die in der Führungsbahn 18 vorgesehene Unterbrechung gelangen, so claB die Näpfchen zum Kippen gebracht werden. Auch bei dieser Maschinenausführungsform werden während des Entsteinungsvorganges die Früchte durch die Kappen 13, 13a festgehalten und letztere danach zwecks Ermöglichung des Einlegens weiterer Früchte in die Näpfchen durch -die Führungsbahn r6 abgehoben.
  • Die Maschine nach Abb. 2 kann auch ohne die bereits erläuterten Entstielungsmittel, d. h. als einfache Entsteinrnaschine benutzt werden, in die bereits entstielte Früchte eingelegt werden. Die Maschine kann aber auch Früchte mit Stielen entsteinen. Die letzteren werden alsdann durch die Stempel 34 entfernt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Entsteinen von Früchten mit sich schrittweise drehenden, auf einer an einer Stelle unterbrochenen Führung aufruhenden kippbaren Näpfchen zur Aufnahme -der Früchte; dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Näpfchen Kappen (13) schwingbar angeordnet sind, die durch ein Gegengewicht oder eine Feder auf die in den Näpfchen ruhenden Früchte gedrückt und nach erfolgtem Entsteinen der Früchte durch eine Führung (16) von den Früchten abgehoben werden.
DES77544D 1926-12-17 1926-12-17 Vorrichtung zum Entsteinen von Fruechten Expired DE484201C (de)

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DE484201C true DE484201C (de) 1929-10-12

Family

ID=7506874

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DES77544D Expired DE484201C (de) 1926-12-17 1926-12-17 Vorrichtung zum Entsteinen von Fruechten

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DE (1) DE484201C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2577527A (en) * 1947-01-08 1951-12-04 Fmc Corp Combined pitting and slicing mechanism
US2667196A (en) * 1950-01-30 1954-01-26 John G Aguilar Method and apparatus for stemming and for pitting cherries and the like

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2577527A (en) * 1947-01-08 1951-12-04 Fmc Corp Combined pitting and slicing mechanism
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