DE903098C - Elektromagnetisches Relais - Google Patents

Elektromagnetisches Relais

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Publication number
DE903098C
DE903098C DEM11898A DEM0011898A DE903098C DE 903098 C DE903098 C DE 903098C DE M11898 A DEM11898 A DE M11898A DE M0011898 A DEM0011898 A DE M0011898A DE 903098 C DE903098 C DE 903098C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electromagnetic selector
selector relay
relay according
switching
switching element
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Expired
Application number
DEM11898A
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English (en)
Inventor
Johannes Bernutz
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Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
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Publication date
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Priority to DEM15321A priority patent/DE923674C/de
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/32Switches without multi-position wipers having a multiplicity of interdependent armatures operated in succession by a single coil and each controlling one contact or set of contacts, e.g. counting relay

Landscapes

  • Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)

Description

  • Elektromagnetisches Relais ,Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Wählrelais, das in seinen Funktionen eine Zwischenstellung zwischen Wähler und Relais einnimmt. Man unterscheidet bisher zwei Gruppen von Wählrelais, die in ihrem Aufbau unterschiedlich sind. Bei der einen Gruppe wird ein Einstellglied, welches der Anker des Relais steuert, auf den Kontakt einer Kontaktbank eingestellt. Die andereGruppe benutzt Nockenscheiben, die ebenfalls durch den Anker des Relais gesteuert werden und bei ihrer Einstellbewegung nacheinander die nebeneinanderliegenden Kontaktfedersätze betätigen.
  • Beide Gruppen sind in der Ausführungsform zu kompakt und benötigen für den Einbau einen erheblichen Montageraum. Außerdem ist eine präzise Fertigung der Einzelteile und auch deren genaue Zusammensetzung erforderlich, wodurch die Herstellungskosten hoch werden. Demgegenüber sieht dieErfindun.g ein Wählrelais vor, bei dem die Herstellungskosten durch einfach gestaltete Bauelemente niedrig gehalten werden. Ein weiterer Vorteil -des vorgeschlagenen Wählrelais besteht ferner in den klein gehaltenen konstruktiven Ausmaßen. Erfindungsgemäß wird dies erreicht durch einen zwischen Magnetjoch und Kontaktfedersätzen eines beispielsweise gewöhnlichen Fernsprechrelais angeordneten, durch den Anker gesteuerten Schaltmechanismus, dessen Schaltglied nacheinander auf die nebeneinanderliegenden Kontaktfedersätze zu ihrer Betätigung eingestellt wird.
  • Die Erfindung soll nun an Hand der in den Fig. i bis io gezeigten Ausführungsbeispiele näher beschrieben werden.
  • Die Fig. i zeigt ein Wählrelais in der Seiten-und in der Draufsicht. Zwischen dem Joch i' und den. Federsätzen i" eines :gewöhnlichen Klappankerrelais ist ein #Schältmeehanismus angeordnet, durch den ein Schaltglied i wahlweise nacheinander unter den zu betätigenden Federsatz gebracht wird: Das Schaltglied i ist in der Nähe des Federsatzsockels drehbar horizontal gelagert und kann auch mit einem Ende in vertikaler Richtung betätigt werden. Unter jedem Federsatzaufbau ist ein federndes Zwischenglied 2 angeordnet, das auf einer durchgehenden Blrücke ruht. Der Relaisanker hebt über das ,Schaltglied i das federnde Zwischenglied 2 an, wodurch der jeweilige Kontaktfedersatz betätigt wird.
  • Die Kontaktbetätigung kann direkt oder indirekt erfolgen. Bei der direkten Arbeitsweise muß die Relaisspule während der Kontaktbetätigung erregt bleiben, d. h. befindet sich der Köntäktfedersatz in Ruhestellung, so ist auch die Magnetspule stromlos. Für den indirekten Betrieb wird die (Arbeit des Magneten in einer Feder gespeichert, die nach dem Stromloswerden der Magnetspule den jeweiligen Kontaktfedersatz betätigt. Während der Weiterschaltung ist der Schaltmechanismus durch die zu betätigenden Kontaktfedern nicht belastet.
  • Es soll nunmehr auf die Mechanik näher eingegangen werden. Der Schaltmechanismus (Big. 2) besteht aus dem Schalthebel 5, der Sperrklinke 4, der Zahnscheibe 3 und dem Schaltglied i sowie den beiden Federn 6 und 7. Die Teile 1, 3 und 5 sind @Stanzteile, die keine hohe Genauigkeit erfordern, da die Lage des =Schaltgliedes i zu dem jeweils darüber befindlichen Kontal-,tfedersatz größere Toleranzen zuläßt. Der Schalthebel 5 ist oberhalb des Ankerdrehpunktes gelenkig gelagert. Der Abstand .dieser Lagerstelle vom Drehpunkt ist derart gewählt, daß der Schalthebel bei vollem <Ankerhub die Zahnscheibe 3 um eine Zahnteilung weiterschaltet. Die Feder 7 drückt :den Schalthebel 5 gegen die Jochplatte und gegen die Zahnscheibe 3. Die Zahnscheibe selbst liegt durch die Feder 6 mit einer Seite amAnschlag 12. Die tSperrklinke 4 wird durch die Feder 6 an ,die Zahnscheibe gedrückt. Das Schaltglied i ist mit der Zahnscheibe 3 gelenkig in vertikaler Richtung verbunden und wird von dieser bei jeder Schaltbewegung in horizontaler Richtung mitgenommen. Auf dem Schenkel des iSchaltgliedes ist ein nachgiebiges Glied, z. B. Nase aus federndem Material, aufgebracht, das beim letzten Ankerhub gegen :die schräge Fläche des <Schalthebels 5 läuft.
  • Bis zur Erreichung des letzten Schrittes (Fig. ä) geht diese Nase an der,Schräge des Schalthebels 5 oberhalb der iSperrklinke q. vorbei.
  • Wird der letzte Schritt geschaltet (Big. 3), so schiebt das nachgiebige Teil den Schalthebel 5 entlang seiner schrägen Fläche nach außen. Durch das Nachgeben dieses Gliedes 8 springt die Nase vor den rechten Teil der Sperrklinke 4. Beim Ankerabfall wird die Zahnscheibe 3 freigegeben (Fig. 4). Die Feder 6 bringt nunmehr die Zahnscheibe 3 und damit das Schaltglied i in die Ausgangsstellung (Fig. 5) zurück. Beim nächsten Ankerhub wird das Schaltglied i angehoben und kann den .darüberliegenden Federsatz betätigen. Gleichzeitig gibt,die Nase des Schalthebels 5 ,die .Sperrkld.nke 4 frei, die in die entsprechende Zahnlücke der Scheibe 3 einfällt.
  • Das nachgiebige Glied 8, das in den Fig. 2 bis 5 gezeigt ist, kann auch in den Schalthebel 5 oder in die Sperrklinke 4 selbst verlegt werden. Die Au.slösefunktionen beim letzten Schritt werden dadurch nicht geändert.
  • Soll, wie eingangs schon erwähnt, die Relaisspule bei betätigtem Kontaktfedersatz stromlos sein, so muß das!System indirektarheiten. EinAusführungsbeispiel hierzu ist In Big. 7 dargestellt.
  • Die Energie, die zur Betätigung des Kontaktfedersatzes erforderlich ist, wird in der Spiralfeder io erzeugt. Diese Feder wird beim: Anzug des Ankers gespannt und gibt bei :Stromloswerden der Relaisspule ihre Energie über den Anker und den daran befestigten Rahmen i i an den gewählten Kontaktfedersatz wieder ab. In diesem Fall wird also der gewählte Federsatz beim ,Ankerabfall in die EArbeitsstellung gebracht.
  • Ein weitereslAusführungsbeispiel für den @Schaltmechanismus, bei dem auf das nachgiebige Glied 8 verzichtet wird, ist in Fig. 8 bis io dargestellt. Das Schaltglied i (Fig. 8) hat einen nach unten gehenden treppenförmigen Absatz, der beim letzten Schritt unter den ;Schalthebelansatz 5 greift. Wird der Anker angezogen, so wird das Schaltglied i angehoben und hebt zugleich den Schalthebel 5 mit an. Dieser Schalthebel 5 bewegt sich gleichzeitig schräg von,der Zahnscheibe 3 weg.
  • Bevor der jAnker vollkommen :durchgezogen hat, fällt bei der Bewegung .des 1Schalthebels 5 in Richtung des angedeuteten Pfeiles dieser unter der Einwirkung der Feder 7 hinter die Sperrklinke (Fig. io). Die Weiterschaltung vom letzten zum ersten Kontaktfedersatz :erfolgt beim Ankerabfall, wie es in dem vorangegangenen Bleispiel schon beschrieben ist.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetisches Wählrelais, gekennzeichnet :durch einen zwischen Magnetjoch und Kontaktfedersätzeneines beispielsweise .gewöhnlichen Fernsprechrelais angeordneten, durch den Anker gesteuerten rSchaltmechanismus, dessen Schaltglied nacheinander auf die nebeneinanderliegenden Köntaktfedersätze zu ihrer Betätigung eingestellt wird.
  2. 2. Elektromagnetisches Wählrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (i) schrittweise auf die nebeneinanderliegenden Kontaktfedersätze eingestellt wird.
  3. 3. Elektromagnetisches -Wählrelais nach Anspruch i bzw. i und 2, dadurch gekennzeichnet; daß die Bewegung des -Schaltgliedes (i) in horizontaler und vertikaler Richtung erfolgt.
  4. 4. Elektromagnetisches Wählrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltmechanismus aus einer parallel zum Joch drehbar gelagerten Zahnscheibe (3) besteht, die durch einen am ,Anker des Relais gelagerten Schalthebel (5) angetrieben und an ihrer rückläufigen Bewegung durch eine Sperrklinke so lange verhindert wird, bis eine am Schaltglied (i) angeordnete Nase (8) die Sperrung aufhebt und durch Federkraft die Zahnscheibe (3) in die Ruhelage zurückgedreht wird.
  5. 5. Elektromagnetisches Wählrelais nach Anspruch i bzw. i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (i) durch den Anker des Relais angehoben und der dieser Stellung entsprechende Kontaktfedersatz betätigt wird.
  6. 6. Elektromagnetisches Wählrelais nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auslösen bzw. Rückkehr des Schaltgliedes (i) vom letzten zum ersten Kontaktfedersatz der Relaisanker den ersten Kontaktfedersatz bei der folgenden Bewegung betätigt.
  7. 7. Elektromagnetisches Wählrelais nach Anspruch i bzw. i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß während des Weiterschaltens des Schaltgliedes der Schaltmechanismus durch die zu betätigenden Kontaktfedern nicht belastet ist. B.
  8. Elektromagnetisches Wählrelais nach Anspruch i bzw. i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Betätigung des letzten Kontaktfedersatzes das Schaltglied (i) mit einem Ansatz den Schalthebel (5) bei seiner Rückwärtsbewegung vor die Sperrklinke (4) bringt und diese bei der Vorwärtsbewegung des Schalthebels (5) aus der Zahnscheibe (3) ausklinkt (Fig. 8 bis io). g.
  9. Elektromagnetisches Wählrelais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase des Schaltgliedes (i) als nachgiebiges Glied (8) ausgebildet ist, welches die Weiterschaltung (Auslösung) vom letzten zum ersten Kontaktfedersatz dadurch einleitet, daß das Glied (8) ausweicht und der Ansatz des Schalthebels (5) vor die Klinke (4) springt (Fig. 3 bis 5). io.
  10. Elektromagnetisches Wählrelais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Glied (8) am Schalthebel (5) angebracht ist (Fig. 6). i i.
  11. Elektromagnetisches Wählrelais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, .daß das nachgiebige Glied (8) an der Sperrklinke (4), befestigt ist (Fig.6).
  12. 12. Elektromagnetisches Wählrelais nach Anspruch i bzw. i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker den gewählten KontaktfedersatzbeimlAnzug (Fig. i) oderAbfall(Fig.7) betätigt.
  13. 13. Elektromagnetisches Wählrelais nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker über ein Zwischenglied aus Isoliermaterial (g) und den Einstellhebel (i) auf einen Kontaktfedersatz einwirkt.
  14. 14. Elektromagnetisches Wählrelais nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kontaktfedern auf die zugeordneten Zwischenglieder (2) stützen, die auf der Brücke (g) aufliegen und der Anker die KontaktfedernüberdasISchaltglied (i) undZwischenglied (2) betätigt.
DEM11898A 1951-11-30 1951-11-30 Elektromagnetisches Relais Expired DE903098C (de)

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DEM15321A DE923674C (de) 1951-11-30 1952-08-31 Elektromagnetisches Waehlrelais

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