DE901900C - Zusatzgeraet zum Fernsprech-Tischapparat - Google Patents
Zusatzgeraet zum Fernsprech-TischapparatInfo
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- DE901900C DE901900C DES27906A DES0027906A DE901900C DE 901900 C DE901900 C DE 901900C DE S27906 A DES27906 A DE S27906A DE S0027906 A DES0027906 A DE S0027906A DE 901900 C DE901900 C DE 901900C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/60—Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers
- H04M1/6033—Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers for providing handsfree use or a loudspeaker mode in telephone sets
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
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Description
- Zusatzgerät zum Fernsprech-Tischapparat Gegenstand der Erfindung ist ein Zusatzgerät zum Fernsprech-Tischapparat, das die Abwicklung eines normalen Gespräches ohne direkte Benutzung des zugehörigen (Iikrote;lephons über eingebauten Lautsprecher und (Mikrophon ermöglicht, das aber keinen Eingriff in die Schaltung des Fernsprechapparates selbst erfordert.
- Ähnliche Geräte, die ebenfalls ein freihändiges Teleph :onieren gestatten, sind in verschiedenen Formen bereits bekannt. Bei einer Ausführung steht beispielsweise der Fernspreeh-Tischapparat auf einem Untersatzkästchen, das einen. zusätzliche:n Niederfrequenzverstärker enthält. Das Mikrotelephon liegt dauernd auf einem zweiten Kästchen, das ein (Mikrophon für das abgehende und einen kleinen Lautsprecher für das ankommende Gespräch sowie die Ankopplungseinrichtu:ng zwischen Mikrotelephon und Verstärkerteil enthält. Das Zusiatzkästchen besitzt ferner einen Hebelschalter, der die Schaltaufgaben .dies Gabelumschalters des Fernsprechapparates, übernimmt. Diese Einrichtung erlaubt zwar ein freihändiges Teilephonieren, sie hat jedoch den Nachteil, .daß ihr Einsatz einen Eingriff in den Fernsprechapparat selbst nötig macht, weil die Schaltaufgaben des (Gabelumschalters vom Handschalter am zweiten Zusatzkästchen übernommen werden. Die Aufstellung` erfordert daher, außer etwa der Genehmigung der Schaltwngsänderung durch die Postverwaltung, die Mitwirkung eines Fachmonteurs; ferner benötigt das zweite Kästchen zusätzlichen Platz auf dem Schreib- oder Arbeitstisch. Bei einem anderen ähnlichen Zusatzgerät ist zwar ein Eingriff in die Fernsprechschaltung nicht nötig, jedoch muß bei jedem Gespräch das Mikrotelephon vom Fernsprechapparat abgenommen und auf das Zusatzgerät aufgelegt werden, .das die Ankopplungseinri.chtungen zwischen Mikrotelephon und Verstärker, den Niederfrequenzverstärker sowie Lautsprecher und Mikrophon enthält.
- Die Anordnung gemäß der Erfindung besteht demgegenüber aus einem Zusatzgerät zum Fernsprech-Tischapparat mit eingebautem Mikrophon. Lautsprecher und Verstärker für beide übertragungsri.chtungen sowie mit einer Ankopplungsvorrichtung zwischen Mikrotelephon des Fernsprechapparates und en Betriebsteilen des, Zusatzgerätes, bei dem die Ankopplungsvorrichtung, mit Sprech- und Hörkapsel ähnlich wie das Mikrotelephon ausgerüstet, mittels eines Gestänges derart am Zusatzgerät befestigt ist, daß sie bei Betätigung des Betriebsschalters durch das Gestänge angehoben und dabei unter gleichzeitiger Gsewi#Ühtsentlastung des Gabeltxnschalters des Fernsprechapparates akustisch an das Mikrotelephon angekoppelt wird. Gleichzeitig mit der Betätigung der Ankopplnzngsvorrichtung wird der eingebaute Verstärker in Betrieb gesetzt. Sprech- und Hörkapsel der Ankopplungsvorrichtung sind, etwa gelenkartig verstellbar, derart am Gestänge angebracht, daß sie sich an verschiedene Bauformen des jeweiligen Mikrotelephons bzw. Tischapparates anpassen lassen. Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung wird das Gestänge der Ankopplungsvorrichtung mittels eines Druckknopfes oder einer Drucktaste am Zusatzgerät betätigt, die in Betriebsstellung arretiert und durch einen zweiten Druck wieder ausgelöst wird, Etwas einfacher wird die mechanische Bewegung übertragen bei Verwendung eines Hebelschalters mit zwei Endstellungen. Um sicherzustellen, daßß nach Beendigung eines Gespräches der Gabelumschalter des Fernsprechapparates wieder in Anrufstellung gebracht wird, leuchtet während der Betriebsstellung des Betriebsschalters am Zusatzgerät ein Signallämpchen auf. Der Benutzer dies Fernsprecn@apparates wird somit darin erinnert, nach Beendigung des Gespräches die An'kopplungsvorrichtung mittels .des Betriebs.schralters wieder zurückzuschalten, so daß das Mikrotelephon wieder auf .der Gabe des Fernsprechapparates aufliegt. Die Betriebsteile des Zusatzgerätes werden zweckmäßig in einem Untersatzkästchen zum Fernsprech-Tischapparat vereinigt, das an der Vorderseite Mikrophon, Lautsprecher, Betriebsschalter sowie Signallampe und an der Rückseite das Gestänge für die Ankopplungsvorrichtung trägt. Ebenso wird zweekmäßiger-,veise in das Zusatzgerät gleichzeitig ein etzanschlußgerät für den Sprechverstärker mit N N eingebaut. Die Erfindung soll an Hand eines in der Abbifldung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Die Abbildung zeigt die erfindungrsgemäße Anordnung von der Rückseite. Ein üblicher Fernsprech-Tischapparat i steht auf dem als Untersatz ausgebildeten Zusatzgerät 2, das an der nicht dargestellten Vorderseite Mikrophon, Lautsprecher, Signallampe und Betricbsschalter enthält sowie im Innern den zugehörigen NiedeTfrequenzvers@tärker, Die Anikopplungseinrichtung 3 schmiegt sich mit ihrem Lautsprecherteil einerseits und dem Mikrophonteil andererseits bereits im Ruhezustand weitgehend an Einsprache bzw. Hörmuschel des Mikrotelephons 4. ran. Zur Anpassung {der Ankopplunbsvorrichtung an verschiedene Formeis des Mikrotelephons bzw. des Fernsprechapparates ist das tragende (Gestänge 5 etwa an den Punkten 6 und verstellbar ausgeführt. Das ganze Gestänge und damit die Ankopplungsvorrichtung 3 wird bei Betätigung des Betrieibsschalters so weit angehoben, d@aß der Gabelumschalter des Fernsprechapparates entlastet und damit in üblicher Weise zur Gesprächsführung angehoben wird. Nach Beendigung ges Gespräches wird (das Gestänge durch den Betriebsschalter wieder in die Ausgangsstellung zurückgebracht; das (Mikrotelephon des Fernsprechapparates legt sich auf die Gabel und. drückt diese nieder, der Fernsprechapparat ist wieder anrufbereit.
- Das erfindungsgemäße Zusatzgerät besitzt den bisher bekannten Anordnungen gegenüber den wesentlichen Vorteil, daß es keinen Eingriff in die Fernsprechschaltung selbst erfordert, daß die Abwicklung eines Gespräches ohne Hochnehmen des Mikrotelephons nur nach Betätigung des Betriebsschalters mühellos und freihändig über Mikrophon, Lautsprecher und Verstärker erfolgt und daß das Zusatzgerät als Untersatzkästchen keinen zusätzlichen Platz auf dem Arbeits- oder Schreibtusch benötigt:
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zusatzgerät zum Fernsprech-Tischapparat mit eingebautem 'Mikrophon, Lautsprecher und Verstärker für beide Übertragungsrichtungen sowie mit einer Ankopplungsvorrichtung zwischen Mikrotelephon des Fernsprechapparates und den Betriebsteilen des Zusatzgerätes, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankopplungsvorric'htung, mit Sprech- und Hörkapserl ähnlich wie das Mikrotelephon ausgerüstet, mittels eines lGestänges am Zusatzgerät befestigt ist, bei Betätigung eines Betriebsschalters durch das Gestänge angehoben und dramit unter gleichzeitiger Entlastung des Gabelumschalters des Fernsprechapparates akustisch an das Mikrotelephon angekoppelt wird.
- 2. Zusatzgerät gemäß Anspruch i, d iadu.r.ch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Betätigung der Ankapplungsvorrichtung der eingebaute Verstärker in Betrieb gesetzt wird.
- 3. Zusatzgerät gemäß Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß Sprech- und Hörkapsel der Ankopplungsvorrichtung, etwa gelenkartig verstellbar, derart am Gestänge angebracht sind, .daß sie sich an verschiedene Bauformen des Mikrotelephons bzw. Tischapparates anpassen lassen. .
- 4. Zusatzgerät gemäß den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge der Ankopplungsvorrichtung mittels eines Druckknopfes oder einer Drucktaste am Zusatzgerät betätigt wird, die in Betriebsstellung arretiert und durch einen zweiten Druck wieder ausgelöst wird.
- 5. Zusatzgerät gemäß den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge der Ankopplungsvorrichtung mittels eines Hebelschalters mit zwei Endstellungen betätigt wird.
- 6. Zusatzgerät gemäß den Ansprüchen .i biss 5, dadurch gekennzeichnet, daß während der Betriebsstellung des Druckknopfes bzw. Schalters ein im Zusatzgerät eingebautes Signallämpchen aufleuchtet.
- 7. Einrichtung gemäß den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsteile des Zusatzgerätes in einem Untersatzkästchen zum Fernsprech-Tischapparat vereinigt sind, das an der Vorderseite Mikrophon, Lautsprecher, Betriebsschalter sowie Signallampe und an der Rückseite das Halte- und Führungsgestänge für die Ankopplungsvorrichtung trägt. B. Zusatzgerät gemäß den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Netzanschlußgerät für den Sprechverstärker mit eingebaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES27906A DE901900C (de) | 1952-03-30 | 1952-03-30 | Zusatzgeraet zum Fernsprech-Tischapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES27906A DE901900C (de) | 1952-03-30 | 1952-03-30 | Zusatzgeraet zum Fernsprech-Tischapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE901900C true DE901900C (de) | 1954-01-18 |
Family
ID=7479260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES27906A Expired DE901900C (de) | 1952-03-30 | 1952-03-30 | Zusatzgeraet zum Fernsprech-Tischapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE901900C (de) |
-
1952
- 1952-03-30 DE DES27906A patent/DE901900C/de not_active Expired
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