DE90186C - - Google Patents

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DE90186C
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    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C1/00Steam locomotives or railcars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Zusatz zum Patente M, 89126 vom 10. Oktober 1895.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1896 ab. Längste Dauer: 9. Oktober 1910.
In der Patentschrift Nr. 89126 ist eine Lokomotive .mit Treibachsendrehgestellen beschrieben, welche gekennzeichnet ist durch eine hohle, von den Treibrädern R getragene und in einem unbelasteten Drehgestellrahmen A mit ihren Lagern L geführte Achse H, welche eine volle, im Hauptrahmen B der Lokomotive gelagerte Kurbelachse F aufnimmt. Diese letztere ist durch einen Flachkeil mit der Hohlachse derart in der Mitte gekuppelt, dafs die Drehung im Sinne der Kurbeldrehung übertragen wird, dagegen der Hohlachse freien Spielraum für die gegenseitige Einstellung in den Bahnkrümmungen gewährt ist. Dadurch wird erreicht, dafs die Hohlachse möglichst wenig, und die Kurbelachse überhaupt nicht auf Durchbiegung beansprucht wird.
Die Anwendung dieser Erfindung für kleinere Lokomotiven, für welche dieselbe namentlich hervorragend am Platze ist, kann dann auf Schwierigkeiten stofsen, wenn es nicht möglich ist, zwei Gestelle unterzubringen.
Um jedoch die Vortheile der Erfindung beizubehalten, werden auf Grund vorliegender Erfindung aufser einem Drehgestell noch ein oder zwei halbe Treibachsengestelle der durch Patent Nr. 89126 angegebenen Art in Anwendung gebracht.
Als solche halbe Treibachsengestelle functioniren die Bisselgestelle und die Adamsachsenlagerungen, denn das Bisselgestell hat gleich den Treibachsendrehgestellen des Haupt-Patentes seinen Drehpunkt ^ in senkrechten Zapfen aufserhalb der zu lagernden Achsen (Fig. 1). Statt des Drehgestellrahmens A des Haupt-Patentes ist das Bisselgestell A1 zur Lagerung der Hohlachse verwendet, die Kurbelachse T ist mit ersterer durch einen Flachkeil C gekuppelt.
Die Adamsachsenlagerung (Fig. 2) unterscheidet sich von derjenigen in Bisselgestellen nur dadurch, dafs der feste Drehzapfen \ fortfällt und die durch denselben ermöglichte Schwingung der Hohlachse dadurch erreicht ist, dafs die Lagerschalen für diese Achse nach einem .Kreisbogen vom Schwinghalbmesser gekrümmt sind. Solche halbe Treibachsengestelle können auch statt der vollen verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Lokomotive mit Treibachsendrehgestellen der durch Patent Nr. 89126 gekennzeichneten Art in der Abänderung, dafs aufser bezw. statt voller Treibachsendrehgestelle zur Lagerung der Hohlachsen auch halbe Treibachsendrehgestelle mit wirklichen Schwingungszapfen (Bisselgestelle) oder idealem Schwingungspunkt (Adamsachsenlagerung) verwendet sind.
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