DE90145C - - Google Patents

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DE90145C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/16Pointing; with or without cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei bisherigen Hufnägelzwickmaschinen erfolgt nach dem Zwicken, d. h. dem keilförmigen Flachdrücken des Spitzenendes der Nagelklinge, als Schlufsarbeit das Anspitzen der letzteren durch zwei bewegliche Messer, welche sich an einem festen Messer vorbeibewegen. Fig. 1 der Zeichnung zeigt einen gezwickten Nagel, Fig. 2 das Anspitzen durch Abschneiden der punktirt angedeuteten Theile des Nagels.
Bei diesem Anspitzen zeigt sich der Uebelstand, dafs der den beweglichen Messern zugewendete Theil der Zwicke nach Fig. 3 und 4 convex gestaltet wird. Diese Gestaltung der Zwicke erklärt sich leicht aus der durch Fig. 5 in vergröfsertem Mafsstabe dargestellten Wirkung der Messer. Der Nagelschaft findet zwar an dem festen Messer eine Stütze, ist aber infolge , des Zwickens doch so geschwächt, dafs die sich im Sinne der Pfeile vorbewegenden Messer g zunächst den Nagelschaft in der Querrichtung durchbiegen, bevor das Abscheeren der neben dem Messer 6 liegenden Theile erfolgt.
Bei dem vorliegenden Zwickapparat ist dieser Uebelstand vermieden. Der Apparat ist zu diesem Zweck derart eingerichtet, dafs die Zwicken der Hufnägelwerkstücke vor dem Anspitzen derselben nur vorbereitend gebildet werden, und dafs nach dem Anspitzen die Vollendung der Zwicke durch eine besondere Nachzwickvorrichtung, bestehend aus einem Zwickerambos mit zugehörigem Zwicker, stattfindet. Weniger vortheilhaft, ja vielleicht wegen der dadurch verursachten Mehrkosten ganz unthunlich wäre es, in einer besonderen Maschine den Nagel vorzuzwicken, obschon ein solches Verfahren an und für sich natürlich ausführbar, wäre.
Eine auf diese Weise hergestellte Zwicke (Fig. 6) ist vollkommen flach und sachgemä'fs.
Fig. 7 zeigt einen derart eingerichteten Zwickapparat fur Hufnägelmaschinen im Längsschnitt, Fig. 8 in Oberansicht. Die in den Aufhängelücken des Transportringes 1 hängenden und durch dieselbe Maschine bereits gesteiften und gerichteten Nagelwerkstücke werden durch von dem Schaltmechanismus 2 hervorgerufenes ruckweises Fortrücken des Transportringes zunächst zwischen den Zwicker 3 und Zwickerambos 4 gebracht. Der erstere ist an dem durch Schubkurbel hin- und herbewegten Schlitten 5 befestigt, während der gegenüberliegende Zwickerambos 4 feststeht. Die Stirnseite des letzteren ist eben und dient dem zu zwickenden Nagelwerkstück als Anlage. Der bewegliche Zwicker zeigt dagegen eine nach zwei Seiten abgeschrägte Stirnseite, die beim Vorwärtsgang des Schlittens gegen die Breitseite des Nagelwerkstückes drückt und an demselben den der Zwicke entsprechenden Eindruck hervorbringt, wie Fig. 1 veranschaulicht. Bei der nächsten Schaltung des Transportringes tritt das eben gezwickte Nagelwerkstück zwischen den aus Kopfmesser 6 und . Scheermesser 7 bestehenden Anspitzmechanismus , der das Nagelwerkstück mit Spitze versieht und zum fertigen Nagel macht, d. h. die ihm in Fig. 2 dargestellte Gestalt giebt.
Damit war bisher der zur Fertigstellung eines Hufnagels nöthige Procefs beendet.
Die Zwicke der auf diese Weise erzielten Nägel fällt jedoch zum Theil in der Längsrichtung hohl aus (Fig. 3), zum Theil erscheint die Zwicke aber auch, wie schon erwähnt, auf ihrer oberen Seite convex (Fig. 4, vergröfserter ,
Schnitt nach Linie x-x, Fig. 3). Beim Einschlagen des Nagels in den Huf biegt sich die Zwicke bezw. Spitze des Nagels zufolge des ersteren Umstandes leicht um und erhält eine falsche Richtung, wodurch das sichere Eintreiben in die Hornschicht des Hufes sehr erschwert wird und leicht Vernagelungen der Pferde vorkommen. Dem zweiten Umstand ist beizumessen, dafs die Nägel an ihrer Spitze mehr oder weniger häufig einen kaum sichtbaren kleinen Rifs zeigen, der den Nagel vollständig unbrauchbar und werthlos macht, weil sich der Rifs beim Einschlagen des Nagels in den Huf erweitert und Splitter erzeugt, die vielfachHufkrankheiten zur Folge hatten. Um eine tadellose und zweckentsprechende Zwicke (Fig. 6) zu erhalten, wird der bisherige Zwickmechanismus 3, 4 nur zur vorbereitenden Herstellung der Zwicke benutzt. Zu diesem Zwecke wird derselbe so eingesetzt, dafs er an der Nagelklinke nur einen ganz geringen Eindruck hervorbringt, die Zwicke also gleichsam nur markirt. Hierauf wird der Nagel in der bisherigen Weise durch die Werkzeuge 6 und 7 angespitzt, tritt dann aber beim Weiterrücken des Transportringes noch zwischen einen zweiten, aus Zwickerambos 8 und Zwicker 9 bestehenden Zwickmechanismus, der die nur vorbereitete Zwicke und somit den ganzen Nagel in seither noch nicht erreichter Güte vollendet. Der neue Zwickerambos 8 ist fest und dient dem vor ihm hängenden und fertig zu zwickenden Nagel als Anlage, während der Zwicker 9 mit an dem hin- und hergehenden Schlitten 5 befestigt ist und beim Vorwärtsgang des letzteren gegen den Nagel drückt und diesen fertig zwickt. Der Zwicker 9 ist gegen seinen Ambos durch Schlitzloch ga und durch Stellschraube 10 stellbar, die dem Zwicker beim Stofs zugleich als Stütze dient.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Zwicken und Anspitzen von Hufnägeln, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Ambos (8) mit Stempel (9) hinter dem Anspitzmechanismus und zu dem Zwecke angeordnet ist, die auf derselben Maschine durch eine vor dem Anspitzmechanismus angeordnete Zwickvorrichtung (3, 4) vorbereitete Zwicke nach dem Anspitzen formvollendet zu gestalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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