DE901246C - Vorrichtung zum mechanischen Bildwechsel bei Bildwerfern - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Bildwechsel bei Bildwerfern

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DE901246C
DE901246C DEP45406A DEP0045406A DE901246C DE 901246 C DE901246 C DE 901246C DE P45406 A DEP45406 A DE P45406A DE P0045406 A DEP0045406 A DE P0045406A DE 901246 C DE901246 C DE 901246C
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slides
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DEP45406A
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Karl Klein
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/02Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
    • G03B23/04Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement
    • G03B23/046Picture changing devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radiography Using Non-Light Waves (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum mechanischen Bildwechsel bei Bildwerfern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mechanischen Bildwechsel von in einer horizontalen Kassette in bestimmter Reihenfolge senkrecht stehenden Diapositiven unter gleichzeitiger Zurückführung des jeweils vorhergehenden Diapositivs an seine ursprüngliche Stelle innerhalb der Kassette.
  • Bei den üblichen Bildwerfern werden bekanntlich während der Vorführung der einzelnen Diapositive diese nacheinander einzeln von Hand in das Bildfenster eingeführt. Wegen der notwendigen Ver= dunkelung des Vorführungsraumes werden hierbei häufig diese einzelnen Bilder in ihrer Reihenfolge vertauscht. Auch kommt es häufig vor, .daß die einzelnen Bilder seitenvertauscht oder kopfstehend erscheinen. Hierdurch wird der die Bilder zeigende Vortragende in seinem Vortrag gestört. Auch ist er bei der Vorführung an seinen Platz neben dem Bildwerfer gebunden, wenn er nicht eine zweite Person mit der Vorführung der einzelnen Bilder beauftragen will. Hierdurch entstehen nicht unerhebliche Mehrkosten.
  • Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung werden diese den bekannten Bildwerfern anhaftenden Nachteile dadurch vermieden, daß ein in der Ebene der einzelnen Diapositive auf und ab gleitender Schieber vorgesehen ist, der durch den in der Mitte der Längsachse offenen Boden der Kassette bei seiner Aufwärtsbewegung hindurchgreift und die einzelnen Diapositive unter gleichzeitigem Vorschub der Kassette um jeweils eine Rahmenstärke dieser Diapositive nacheinander vor das Bildfenster des Bildwerfers bringt und daß ein mit dem Schieber starr verbundener und mit diesem sich gleichfalls auf und ab bewegender Anschlag vorgesehen ist, der bei der Abwärtsbewegung das gerade gezeigte Diapositiv wieder an seinen zugeordneten Platz innerhalb der Kassette zurückführt. Die einzelnen Diapositive können daher vor Beginn des Vortrages in die Kassette nach Belieben eingeordnet werden und auch in dieser Reihenfolge ständig in ihr verbleiben. Für den Transport wird diese Kassette mit einem oder zwei Deckeln vollständig verschlossen. Zu Beginn der Vorführung wird die geöffnete Kassette in den Bildwerfer eingesetzt. Bei einem jedesmaligcn Bildwechsel wird das jeweils folgende Diapositiv in. das Bildfenster des Bildwerfers geschoben, während das vorhergehende Diapositiv an seinen alten Platz in der Kassette zurückkehrt.
  • Der erwähnte Schieber und Anschlag sind in einem auf- und abwärts gehenden Schlitten fest angeordnet, der mittels Nocken oder Stifte in den Führungsschlitzen eines feststehenden Rahmens geführt wird. Dieser feststehende Rahmen steht senkrecht zu der horizontalen Längserstreckung der Kassette. Diese Führungsschlitze des feststehenden Rahmens weisen an ihren unteren Enden eine derartige Kurvenführung auf, daß der bewegliche Schlitten gegen Ende seiner senkrechten Abwärtsbewegung um die Rahmenstärke eines Diapositivs unter der Wirkung einer Feder und eines Nockens parallel zu sich verschoben wird. Hierdurch gelangt der erwähnte Schieber unter das folgende Diapositiv und hebt dieses bei seinem folgenden Aufwärtsgang an. Da nach geringer Aufwärtsbewegung der Schlitten und mit ihm der Schieber infolge der erwähnten Kurvenführung der Führungsschlitze um eine Rahmenstärke der Diapositive gleichzeitig in horizontaler Richtung bewegt wird, so wird die gesamte Kassette um einen Betrag verschoben, der gleich der Rahmenstärke eines Diapositivs ist. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedesmali,gem Bildwechsel.
  • Die Betätigung des Schlittens zur Durchführung eines Bildwechsels kann -mittels eines von Hand bedienbären Hebels erfolgen, der an der Seite des Schlittens angeordnet ist und seitlich aus dem Bildwerfergehäuse herausragt. Gleichzeitig ist aber noch ein Elektromagnet im Innern des Gehäuses vorgesehen, der über einen Druckkontakt mit Verlängerungsschnur aus dem Starkstromnetz gespeist wird. Bei seiner Erregung zieht dieser Elektromagnet mittels eines Bowdenzuges od. dgl. den Schlitten nach unten.
  • Der Schlitten, der in dem bereits erwähnten festen äußeren Rahmen gleitet, steht unter der Wirkung einer oder mehrerer Zugfedern, die ihn ständig nach oben, d. h. in Richtung auf das Bildfenster, ziehen.
  • Seitlich von dem Bildfenster des festen Rahmens sind zwei nutenförmige Führungen zur Halterung , der Diapositivrahmen angebracht, welche das gerade gezeigte Bild bzw. Diapositiv festhalten.
  • Es wird also immer nur ein einziges Diapositiv jeweils nach oben vor das Bildfenster geschoben. Nun könnte es vorkommen, daß bei Hochschieben eines Diapositivs das vorhergehende oder nachfolgende Diapositiv infolge der vorhandenen Haftreibung mitgenommen wird. Um .dies zu verhindern sind seitlich kurz unterhalb des Bildfensters feste Anschläge vorgesehen. Bei der Zurückführung der einzelnen Diapositive an ihren alten Platz in der Kassette könnte es vorkommen, daß das eine oder andere Diapositiv nicht ganz nach unten gedrückt wird, so daß es aus der Reihe der Diapositive noch etwas herausragt. Dies wird durch einen in .Schlitzen geführten weiteren Schieber bewirkt, der an dem festen Führungsrahmen gelagert ist und durch einen an dem Schlitten angeordneten Taster so gesteuert wird, daß er gegen Ende der Abwärtsbewegung des ,Schlittens das unmittelbar vorher gezeigte Diapositiv in seine genaue Ruhelage innerhalb der Kassette zurückführt.
  • Die Kassette selbst ruht auf zwei Gleitstangen und bewegt sich in horizontaler Richtung absatzweise in Abhängigkeit von dem jeweils erfolgenden Bildwechsel um die Stärke eines Diapositivrahmens. Man kann auch die Anordnung so treffen, daß die Kassette selbst nicht unmittelbar auf den erwähnten Gleitstangen, sondern auf einem kleinen Transportwagen ruht, der auf den Stangen gleitet.
  • Während eines jeden Bildwechsels wird das Bildfenster durch eine Blende selbsttätig in Abhängigkeit von der Bewegung des Schlittens verdeckt, so daß während des Bildwechsels kein störendes Licht auf den Bildschirm bzw. in den Vorführungsraum gelangen kann.
  • Die gesamte Steuerung für den Bildwechsel ist im Innern eines eine Öffnung für den Projektionsstrahl aufweisenden handlichen Transportkoffers untergebracht, der gleichzeitig auch die gesamte Optik und die Lichtquelle enthält. An einer Seite weist dieser Koffer eine ebenfalls verschließbare Öffnung auf, durch welche. die Kassette entsprechend den erfolgten einzelnen Bildwechseln schrittweise nach außen heraustritt, so daß sie nach Erschöpfung ihres Bildervorrates rasch gegen eine zweite bereits gefüllte Kassette ausgewechselt werden kann.
  • In der Zeichnung ist zur Erläuterung der Erfindung und ihrer Wirkungsweise eine der möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt. Hierin bedeutet Fig. i eine schematische ;Seitenansicht des geöffneten Transportkoffers mit den eingebauten Teilen, Fig. 2 a die eingebaute Bildwechselvorrichtung von der einen Seite, Fig. 2 b die eingebaute Bildwechselvorrichtung von der anderen Seite, Rig. 3 a und 3 b mehrere Bewegungsphasen der Bildwechselvorrichtung.
  • Der in Fig. i gezeigte Transportkoffer i enthält außer der Lichtquelle L und der gesamten Optik O auch die Bildwechselvorrichtung nebst Netzanschlußtransform@ator Tr und den zur Fernbedienung benötigten Elektromagnet. Die Optik kann an einer Gleitschiene verschoben und auf größte Bildschärfe eingestellt werden. Sie ist so durchgebildet, daß sie mühelos gegen einen anderen Linsensatz von anderer Brennweite ausgetauscht werden kann. Der Koffer weist Entlüftungslöcher zur Abführung der durch die Lichtquelle erzeugten Wärme, ferner eine Öffnung D für den Austritt des Projektionslichtstrahles und eine Öffnung C zur Einführung der Kassette für die Diapositive 8 auf. Außerdem kann die eine oder andere Seitenwand abnehmbar gestaltet sein. An einer Schmalseite des Koffers sind noch zwei Anschlußbuchsen 22 für die Verlängerungsleitung bei Fernbedienung des Gerätes vorgesehen. Die Anschlußschnur für die Entnahme des Betriebsstromes aus der Lichtleitung ist im Innern des Koffers untergebracht und wird bei Inbetriebsetzung herausgezogen.
  • Quer durch die gesamte Länge des Koffers erstrecken sich zwei Gleitstangen i i, auf denen sich die Kassette 8 in horizontaler Richtung bewegen kann. Diese Kassette 8 kann auch auf einem kleinen Transportwagen io ruhen, der auf den Stangen io gleitet. Die mit den Diapositiven gefüllte Kassette 8 wird durch die Öffnung C des Koffers eingeführt und bis zu ihrem Anschlag hineingeschoben. Nunmehr ist nach Anschluß an das Lichtnetz und nach Herausklappen des Bedienungsgriffes 5 bzw. nach Anschluß des Druckknopfes für die Fernbedienung an die Buchsen 22 das Gerät betriebsbereit. Senkrecht zu den Gleitstangen i i ist ein fester Rahmen 2 in dem Koffer angeordnet, dessen Seitenschienen Führungsschlitze A für den innerhalb dieses Rahmens senkrecht auf und ab gleitenden: Schlitten 3 aufweisen. Diese Führungsschlitze A weisen an ihren unteren Enden eine Kurvenführung A1 auf. Der Schlitten 3 wird innerhalb dieser Führungen mittels Nocken oder Stifte q. geführt.
  • In Fig. 2 a ist die nach der Öffnung C des Koffers gerichtete Seite der Bildwechselvorrichtung gezeigt, die senkrecht zu den Gleitstangen i i bzw. senkrecht zu der auf diesen Gleitstangen ruhenden Kassette 8 angeordnet ist. Innerhalb des fest eingebauten Rahmens 2 ist der bewegliche Schlitten 3 angeordnet, der durch die Zugfedern 6 bis zu seinem oberen Anschlag gezogen und in dieser Lage ständig gehalten wird. An der Seite des .Schlittens ist ein nach außen heraustretender Bedienungsgriff 5 vorgesehen. Mittels dieses Griffes 5 wird der Schlitten 3 ganz nach unten geführt. Beim Loslassen dieses Griffes kehrt der Schlitten 3 wieder in seine obere Ruhelage zurück. Der ebenfalls rahmenförmige Schlitten 3 trägt den Schieber 7 und einen Anschlag 3a. Der Schieber 7 greift bei der Aufwärtsbewegung des Schlittens 3 durch die Öffnung im Boden der Kassette 8 hindurch und drückt eines der Diapositive R nach oben. Nach kurzer Hubbewegung werden die Seitenkanten des Diapositivs von den Nuten 12, welche zu beiden Seiten des Bildfensters B angebracht sind, erfaßt. Das betreffende Diapositiv wird nun bis in die richtige Stellung vor das Bildfenster B geschoben. Während .des letzten Teiles der Abwärtsbewegung des Schlittens 3 läuft ein Nocken 1q. auf eine Blattfeder 13 auf, welche nunmehr gegen diesen Nocken 1q. drückt und bewirkt, daß der Schlitten 3 kurz vor Beendigung seiner Abwärtsbewegung entsprechend der Kurvenführung A1 parallel zu sich selbst um die Stärke eines Diapositivs bzw. eines Diapositivrähmchens R versetzt wird. Die eingehendere Erläuterung dieses Vorganges erfolgt später an Hand der Fig. 3 a und 3 b. Eine Blendenanordnung 23, 24 verdeckt in Abhängigke:: von .der Bewegung des Schlittens 3 die Objektivöffnung während des eigentlichen Bildwechsels. Am unteren Teil des Schlittens 3 greift der von dem Elektromagnet! 21 betätigte Bowdenzug 2o bei Fernbedienung des Gerätes an.
  • In Fig. 2 b ist die nach der Austrittsöffnung D für den Lichtstrahl gerichtete Seite der Bildwechselvorrichtun:g gezeigt. Neben dem im festen Rahmen 2 angebrachten Bildfenster ist noch ein Schieber 18 angebracht, der mittels zweier Schlitze in senkrechter Richtung geführt wird. Bei der Abwärtsbewegung des .Schlittens 3 drückt der an dem Schlitten 3 befestigte Taster i9 im letzten Teil dieser Abwärtsbewegung auf diesen Schieber 18, der nun das durch den niedergehenden Anschlag 3a bereits in Richtung zur Kassette 8 beförderte Diapositiv ganz in die Kassette wieder hineindrückt.
  • In den Fig. 3 a und 3 b sind nun die verschiedenen Bewegungsphasen während eines Bildwechsels dargestellt. Zwecks besserer Übersicht ist hierbei die Seitenkante des festen Rahmens 2 mit den Führungsschlitzen nach links etwas herausgerückt, wobei die jeweilige Stellung .der Führungsstifte q in ,den Führungen A bzw. A1 .in Übereinstimmung mit der Stellung ,des Schiebers 7 und des bereits mehrfach erwähnten Anschlages 3a steht. In der Bewegungsphase I ist der Schlitten 3 mit seinen Führungsnocken q. in die tiefste Stellung gegangen, wobei die Stifte oder Nocken ¢ unter der Wirkung der Feder 13 (vgl. Fig. i und 2a) am linken Rand der Kurvenführung Al anliegen. Hierdurch wird .der Schlitten 3 zusammen mit dem an ihm starr befestigten Schieber 7 um eine Rähmchenstärke eines Diapositivs nach links versetzt, wie bereits oben gezeigt. Nach Freigabe des Betätigungshebels 5 (vgl. Fig. 2 a) gleitet der Schlitten 3 nach oben, wobei der Schieber in die Kassette 8 von unten her eindringt und ein Diapositiv mit nach oben nimmt. Hierbei gleitet der Nocken q. in der Kurvenführung A1 und in die gerade Führung A. Infolgedessen wird sowohl das gerade erfaßte Diapositiv als auch die Gesamtheit aller Diapositive bzw. die gesamte Kassette 8 wieder um eine Rähmchen.stärke eines Diapositivs etwas nach rechts versetzt (vgl. Bewegungsphase II und III). Nunmehr gleitet das Diapositivrähmchen senkrecht nach oben und tritt in die Halterungen 12 des Bildfensters B ein (Phase III). In Bewegungsphase IV befindet sich das Diapositivrähmchen Rin der richtigen Lage im Bildfenster B. Falls infolge Reibung ein vorhergehendes oder nachfolgendes Diapositiv mitgenommen werden sollte, so stößt es vor Erreichen des unteren Randes des Bildfensters B gegen die festen Vorsprünge 15 bzw: 16 und wird somit zurückgehalten.
  • In Bewegungsphase V ist nun gezeigt, wie unter der Betätigung des Hebels 5 der Schlitten 5 und mit ihm sowohl der Schieber 7 als auch der an dem Schlitten 3 befestigte obere Anschlag 3a nach unten sich bewegen. Das soeben gezeigte Diapositiv gleitet wieder in seine zugeordnete Lage in der Kassette 8 zurück, weil es durch den Anschlag 3a mitgenommen wird. In der Bewegungsphase VI ist nun der Zustand kurz vor der tiefsten Stellung :ies Schlittens 3 bzw. des Schiebers 7 und des Anschlages 3a gezeigt. Nunmehr kehrt der Schlitten nebst Schieber 7 und Anschlag 3a in seine in der Bewegungsphase I gezeigte Lage zurück, während die Kassette 8 und mit ihr sämtliche Diapositive in ihrer augenblicklichen Lage verharren. Der Schieber 7 befindet sich nunmehr unterhalb des nächstfolgenden Diapositivs. Bei Freigabe des Hebels 5 wiederholt sich der geschilderte Vorgang. Auf diese Weise können die einzelnen in die Kassette 8 eingeordneten Diapositive nacheinander vorgeführt werden, wobei sie jedesmal wieder an ihren alten Platz in der Kassette zurückkehren.
  • Wie man ohne weiteres erkennt, weisen sowohl der Schieber 7 als auch die Diapositivrähmchen die gleiche Stärke auf. Auch die Parallelversetzung des Schlittens 3 bzw. des Schiebers 7 ist gleich der Stärke der Diapositivrähmchen.
  • Die Vorführung -der einzelnen Diapositive kann ohne weiteres, falls aus irgendeinem Grunde erforderlich, jederzeit abgebrochen werden. In diesem Falle kann die Kassette 8 bei gedrücktem Hebel 5 mit allen in ihr enthaltenen Diapositiven herausgezogen werden. Sind alle Diapcsitive vorgeführt worden, so kann die Kassette 8 ohne weiteres herausgenommen werden. Zur Einführung der nächsten Kassette 8 muß lediglich der Hebel 5 heruntergedrückt werden, wodurch der Schieber 7 in seine tiefste Lage heruntergeht und die Bahn für die neu einzuführende Kassette 8 freigibt.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum mechanischen Bild-Wechsel von in einer horizontalen Kassette in bestimmter Reihenfolge senkrecht stehenden Diapositiven unter gleichzeitiger Zurückführung des vorhergehenden Diapositivs an seine ursprüngliche Stelle in der Kassette, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Ebene der einzelnen Diapositive (R) in einer Führung (A) auf und ab gleitender Schieber (7) angeordnet ist, der durch den in der Mitte der Längsachse offenen Boden der Kassette (8) bei seiner Aufwärts-Bewegung hindurchgreift und die einzelnen Diapositive (R) unter gleichzeitigem Vorschub der Kassette (8) um eine Rahmenstärke dieser Diapositive nacheinander vor das Bildfenster (B) bringt, und daß ein mit dem Schieber (7) starr verbundener und mit diesem sieh gleich= falls auf und ab bewegender Anschlag (3a) vorgesehen ist, der bei der Abwärtsbewegung das gerade gezeigte Diapositiv an seinen zugeordneten Platz innerhalb der Kassette (8) zurückführt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (7) und der Anschlag (3a) in einem auf- und abwärts gehenden Schlitten (3) fest angeordnet sind, der mittels Nocken oder Stifte (4.) in den Führungsschlitzen (A) eines feststehenden Rahmens (2) geführt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Führungsschlitze (A) an ihren unteren Enden eine derartige Kurvenführung (A1) aufweisen, daß der bewegliche Rahmen (3) gegen Ende seiner senkrechten Abwärtsbewegung um die Rahmenstärke eines Diapositivs unter der Wirkung einer Feder (13) und eines Nockens (14) parallel zu sich verschoben wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung des Bildwechsels ein an dem beweglichen Rahmen bzw. Schlitten (3) angeordneter; von Hand bedienbarer Hebel (5) oder zwecks Fernsteuerung von einem beliebigen Platz ein Elektromagnet (ä1) mit Bowdenzug (2o) dient, der kurzzeitig den beweglichen Schlitten (3) nach unten bewegt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem äußeren; festen Rahmen (2) gleitende Schlitten (3) unter der Wirkung einer oder mehrerer Zugfedern (6) steht, die den Schlitten (3) nach oben, d. h. in Richtung auf das Bildfenster (B), ziehen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Rahmen (2) in der Höhe des Bildfensters (B) zwei notenförmige Rahmenführungen (12) zur Halterung des gerade gezeigten ;Diapositivs aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich kurz unterhalb des Bildfensters (B) feste Anschläge (1s, 16) vorgesehen sind, welche ein unerwünschtes gleichzeitiges Hochgehen des dem gerade zu zeigenden Diapositiv vorangehenden bzw. nachfolgenden Diapositivs verhindern. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schieber (18) vorgesehen ist, der unter der Wirkung eines an dem Schlitten (3) angeordneten Tasters (1g) gegen Ende der Abwärtsbewegung des Schlittens (3) das unmittelbar vorher gezeigte Diapositiv in seine genaue Ruhelage innerhalb der Kassette (8) zurückführt. g.
  9. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Gesamtzahl der Diapositive aufnehmende Kassette (8) auf zwei Gleitstangen (1i) ruht und sich in horizontaler Richtung absatzweise in Abhängigkeit von dem jeweils erfolgenden Bildwechsel um die Stärke eines Diapositivrahmens (R) bewegt. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (8) selbst auf einem Transportwagen (i6) ruht, der auf den Stangen (1i) gleitet. 1i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß das Bildfenster (B) während eines jeden Bildwechsels durch eine Blende (23, 24) verdeckt ist, die zusammen mit der Bewegung des auf- und abwärts gehenden Schlittens (3) sich bewegt.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Steuerung für den Bildwechsel im Innern eines eine Öffnung für den Projektionsstrahl aufweisenden handlichen Transportkoffers zusammen mit der Optik und der Lichtquelle eingebaut ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (8) entsprechend den erfolgten einzelnen Bildwechseln schrittweise durch eine verschließbare Öffnung des Transportkoffers nach außen heraustritt, so daß sie nach Erschöpfung ihres Bildvorrates rasch gegen eine zweite Kassette ausgewechselt werden kann.
DEP45406A 1949-06-10 1949-06-10 Vorrichtung zum mechanischen Bildwechsel bei Bildwerfern Expired DE901246C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971079C (de) * 1954-03-31 1958-12-04 Agfa Ag Bildwerfer mit einer Bildwechselvorrichtung zur fortlaufenden Vorfuehrung von plattenfoermigen Diapositiven

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971079C (de) * 1954-03-31 1958-12-04 Agfa Ag Bildwerfer mit einer Bildwechselvorrichtung zur fortlaufenden Vorfuehrung von plattenfoermigen Diapositiven

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