DE900592C - Spannungsregelungseinrichtung fuer mit veraenderlichen Drehzahlen angetriebenen Stromerzeuger, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen - Google Patents

Spannungsregelungseinrichtung fuer mit veraenderlichen Drehzahlen angetriebenen Stromerzeuger, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen

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DE900592C
DE900592C DEB9878D DEB0009878D DE900592C DE 900592 C DE900592 C DE 900592C DE B9878 D DEB9878 D DE B9878D DE B0009878 D DEB0009878 D DE B0009878D DE 900592 C DE900592 C DE 900592C
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DE
Germany
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regulator
contacts
voltage
sub
dependent
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Expired
Application number
DEB9878D
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English (en)
Inventor
Karl Hoyer
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/22Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Spannungsregelungseinrichtung für mit veränderlichen Drehzahlen angetriebene Stromerzeuger, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannungsregelungseinrichtung für mit veränderlichen Drehzahlen angetriebene Stromerzeuger, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen, mit elektromagnetischem, von der Spannung des Stromerzeugers abhängigem Regler, der im Erregerstromkreis des Stromerzeugers angeordnete Kontakte betätigt, zu denen ein Widerstand parallel liegt. Solche als Zitterregler bekannte elektromagnetische Regler halten die Spannung des Stromerzeugers auf die Weise auf einem bestimmten Wert, daß sie bei Erreichen dieses Wertes den parallel zu ihnen in Reihe mit der Erregerwicklung liegenden Widerstand periodisch einschalten und wieder kurzschließen. Diese Arten von Reglern arbeiten mit großer Genauigkeit. Mit Rücksicht auf die beim Schalten von Kontakten unter Spannung bzw. unter Strom auftretenden (Erscheinungen (Stoffwanderung, Abbrand durch Lichtbögen) ist ihr Wirkungsbereich jedoch auf bestimmte niedrige Spannungen und geringe Ströme begrenzt.
  • Um ihren Wirkungsbereich zu .erhöhen, d. h. um diese an sich sehr zuverlässigen und bewährten Regler auch für höhere Spannungen bzw. zum Steuern größerer Erregerströme geeignet zu machen, sind gemäß der Erfindung im Erregerstromkreis des .Stromerzeugers den Erregerstrom beeinflussende Mittel eines weiteren elektromagnetischen Reglers (Unterreglers) angeordnet, der von der an den Kontakten des von der Spannung des Stromerzeugers abhängigen (Haupt-)Reglers herrschenden Spannung abhängig ist.
  • Hierdurch kann man die für Regler der genannten Art zulässige Höhe der Erregerleistung sowie der Erregerspannung wesentlich erhöhen. Haupt- und Unterregler liegen sozusagen in einer Kaskadenschaltung. Die zu steuernde ,Erregerspannung wird auf,die beiden Regler aufgeteilt, so daß sie, :da jeder Regler .die volle für ihn zulässige Spannung steuern kann, als solche erhöht werden kann.
  • Andererseits lassen sich auch die von den Kontakten der Regler zu schaltenden Ströme aufteilen. Der ;Erregerstrom des Stromerzeugers ist beim Anlauf bzw. bei niedrigen Drehzahlen groß und nimmt mit zunehmenden Drehzahlen ab. Muß ein einziges Kontaktpaar den. Erregerstrom über den ganzen Reglerbereich steuern, so muß der Kontaktwerkstoff zum Schalten sowohl kleiner als auch größerer Ströme geeignet sein. Dieser Bedingung genügen die Kontaktwerkstoffe nur in begrenztem Umfang. Vielmehr sind manche Stoffe besser zum Schalten größerer, andere zum Schalten kleiner Ströme geeignet. Durch die erfindungsgemäße Kaskadenschaltung der Regler kann der eine Regler im Drehzahlbereich mit großem Erregerstrom, der andere im - Bereich kleiner Ströme arbeiten und mrit ,dementsprechend geeigneten Kontakten versehen sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. .Die Abbildung zeigt einen Stromerzeuger in einer elektrischen .Anlage für ein Kraftfahrzeug.
  • Ein Stromerzeuger i, der vom Motor des Kraftfahrzeuges angetieben wird, besitzt eine Nebenschlußfeldwicklung 2. Die Wicklung 2, die einerseits ebenso wie der Stromerzeuger i an Masse angeschlossen ist, liegt anderseits über zwei Widerständen 3 und 4 an der Speiseleitung 5 des Stromerzeugers i. Ein elektromagnetischer Regler 6 weist auf seinem Kern 7 eine von der Spannung des Stromerzeugers i erregte Wicklung 8 auf. Vom Kern 7 kann ein Anker 9 angezogen werden, der einen Kontakt io trägt. !Diesem steht ein ortsfester Kontakt i i gegenüber. Im Zuge -der Leitung 5 liegt eine Wicklung 12 eines vom Strom des Stromerzeugers i abhängigen Reglers 13, die auf dem Kern 14 dieses Reglers angebracht ist. Dem Kern 14 gegenüber ist ein Anker 15 angeordnet, der einen Kontakt 16 trägt, welchem ein ortsfester Kontakt 17 gegenübersteht. Die Kontakte io, ii des !Spannungsreglers 6 und 16, 17 des Stromreglers 13 liegen in Reihe miteinander und insgesamt parallel zum Widerstand 3, der somit bei geschlossenen Kontakten io; ii und 16, 17 kurzgeschlossen ist. Parallel zum Widerstand 3 bzw. zu den in Reihe liegenden. Kontakten io, i 1, 16, 17 liegt eine Wicklung 18 eines elektromagnetischen Reglers i9, die auf einen Kern 2o dieses Reglers gewickelt ist. Ein vor dem Kern 2o vorgesehener Anker 21 trägt einen Kontakt 22, der mit einem ortsfesten Kontakt 23 zusammenarbeitet. Die Kontakte 22,23 liegen parallel zum Widerstand 4, schließen diesen also kurz, sobald sie geschlossen sind. Über einen nur schematisch angedeuteten selbsttätigen Schalter 24 können eine Batterie 2t5 sowie weitere Stromverbraucher'26 mit dem Stromerzeuger i verbunden werden.
  • Die Spannungsregelungseinrichtung wirkt auf folgende Weise: Wird der Stromerzeuger i angetrieben und erreicht bei einer bestimmten Drehzahl die Spannung, auf die geregelt werden soll, so beginnt bei weiter zunehmender Drehzahl der Regler 6 dadurch zu regeln, daß der Anker 7 den Anker 9 entgegen einer den Anker in die Ruhelage ziehenden Feder 27 periodisch anzieht, wodurch die Kontakte i o, li periodisch geöffnet werden und der Widerstand 3 mit gleicher Frequenz mit der Feldwicklung 2 in, Reihe geschaltet wird.
  • Hierbei nimmt die Spannung an den Kentakten io, i i bzw. am Widerstand 3 mit , zunehmender Drehzahl zu, da mit dieser die Öffnungsdauer der Kontakte io, i i zunimmt. Erreicht diese Spannung an. !den Kontakten, i o, i i einen bestimmten Wert, so beginnt der Regler i9 zu regeln, d. h. sein Kern 2o, zieht nun seinerseits dien durch eine Feder 28 in der Ruhelage gehaltenem Anker 21 periodisch an, wo-.durch mit gleicher Frequenz .die Kontakte 22, 23 geöffnet werden und,der Widerstand 4 mit der Feldwicklung 2 in Reihegeschaltet wird. Die Spannung .des Stromerzeugers !i wird: d'ad!urch auf einem bestimmten, etwa gleichbleibenden Wert gehalten, Bei dieser Regelung arbeitet der Regler 6 gewissermaßen als Hauptregler, der von, ihm abhängige Regler i9 als Unterregler. Der Hauptregler 6 regelt also entweder unmittelbar oder über den Unterregler i9 mittelbar. Er setzt seine Regeltätigkeit auch bei Tätigkeit .des Unterreglers fort, d:. h. .sein Anker 9 übt ständig die Zitterbewegung weiter aus, auch wenn der Unterregler angesprochen, hat, der nun seinerseits, @dta seine Wicklung 18 von der Spannung an den Kontakten des Hauptreglers 6 abhängig ist, die Spannung an idliesen Kontakten auf einem etwa gleichbleibenden Wert hält.
  • Die Verhältnisse können nun :so gewählt werden, daß ider Hauptregler 6 zunächst nur innerhalb eines bestimmtenBereiches niedriger-Drehzahlen arbeitet. In diesem Bereich besitzt,der Erregerstrom, der ja mit zunehmenden Drehzahlen abnimmt, seine größten Werte. Der Werkstoff für die Kontakte io, i i kaum, also nach diesem Gesichtspunkt, di. h. für die Steuerung dieser größeren Ströme ausgewählt werden. Als solcher eignet sich insbesondere Silber. Auch die Wahl von Silber für den einen, von Wolfram für den anderen Kontakt ist günstig.
  • Damit der Hauptregler 6 zunächst nur ,in diesem unteren: Drehzahlbereich arbeitet, wird-der Widerstand 3 verhältnismäßig kleingewählt. Sobald -die für d'as Ansprechen des Unterreglers. i9 erforderliche. Spannung, für die die Wicklung 18 bemessen ist, an den Kontakten io, i.i herrscht, setzt dieser mit seiner Regeltätigkeit ein und steuert den Widerstand 4, der im Verhältnis zum Widerstand 3 groß gewählt wird, damit die Spannungsregelung nunmehr über den ganzen in Frage kommenden Drehzahlbereich vonstatten gehen kann. Die Spannung an den Kontakten 22, 2!3i ist dann verhältnismäßig hoch, der von diesen zu steuernde Erregerstrom dagegen klein. Zur Beherrschung dieser Verhältnisse sind andere Werkstoffe als die für die Steuerung größerer Ströme bei kleinerer Spannung in Frage kommenden Stoffe geeignet. Zweckmäßig wird für die Kontakte des Unterreglers ig Wolfram gewählt.
  • Hat sich bei einer bestimmten Einschaltspannung der selbsttätige Schalter 24 geschlossen, so werden idtie Batterie 25 und die Stromverbraucher 26, soweit sie eingeschaltet sind, vom Stromerzeuger i mit Strom versorgt. Dieser Belastungsstrom fließt über die Wicklung 12 des Stromreglers 13. Hat er eine bestimmte Größe, z. B. die für den Stromerzeuger i höchstzulässige Stromstärke erreicht, so beginnt der Stromregler 13 zu regeln. Dieser regelt dann die Spannung auf rasch abfallende Werte. Bei entsprechender Drehzahl, bei. der .die Spannung am Widerstand 3 bzw. nunme'hr an den Kontakten 16, 17 den für,das, Artsprechen des. Unterreglers ig erforderlichen Wert besitzt (die Kontakte des Reglers 6 sind ja während der Tätigkeit des Stromreglers 13 geschlossen), unterstützt der Unterregler i9 dien Stromregler 13.
  • Statt eines einzigen Unterreglers können auch mehrere solcher Unterregler vorgesehen sein, zu deren Kontakten jeweils ein Widerstand parallel liegt und deren Wicklung von der Spannung des Widerstandes bzw. an den Kontakten des jeweils vorhergehenden Unterreglers abhängig ist. Auf diese Weise k=n ,die Erregerspannung weitgehend unterteilt werden, die infolgedessen als Ganzes größer gewählt werden kann. Es lassen sich auf diese Weise mittels einfacher Zitterkontaktregler größere Ströme und Spannungen beherrschen, obwohl der einzelne Kontaktregler an, sich nur für begrenzte. Spannungs- und Strombereiche geeignet ist.
  • Der Unterregler kann auch außer mit dem zu dem Widerstand 4 parallel liegenden, Kontaktpaar ein weiteres Kontaktpaar aufweisen, mittels, dessen der Unterregler innerhalb eines bestimmten höheren Drehzahlbereichs in an; sich bekannter Weise die Erregerwicklung :2 des Stromerzeugers i periodisch kurzschließt. Er wirkt dann als sogenannter Zweikontaktreg ler.
  • Statt eines Zitterkontaktunterreglers kann als Unterregler auch ein sogenannter Kohledruckregler verwendet werden, bei dem durch Einwirkung des Elektromagneten der Widerstand einer Kohl--Säule verändert wird.
  • Durch die neue Anordnung ist die Anwendungsmögl.ic'hk eit des Zitterkontaktreglers wesentlich erweitert. Er kann nunmehr auch für die Spannungsregelung von Stromerzeugern @größerer Leistung verwendet werden, da infolge der Unterteilung der Eriregers;pannung auf mehrere in Kaskade geschaltete Regler mit diesen einfachen und zuverlässigen Reglern ,größere Erregerströme beherrschbar geworden sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spannungsregelungsieinrichtung für mit verändke.rl.i.chen Drehzahlen umlaufende Stromerzeuger, mit deren Erregerwicklung ein WideT-stan.d in Reihe liegt, der durch Kontakte eines von der Spannung des Stromerzeugers abhängigen elektromagnetischen Reglers periodisch eingeschaltet werden kann, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, ,diaß, während die Kontakte des von der Spannung dies, Erzeugers abhängigenReglers (Hauptreglers) ausschließlich parallel zu dem Widerstand im Erregerstromkreis liegen., in Reihe mit .diesem Widerstand ein zweiter Widerstand im Erregerstromkreis liegt, der durch ausschließlich parallel zu ihm liegende Kontakte eines zweiten, von der Spannung an den Kontakten des Hauptreglers ,abhängigen elektromagnetischen Reglers (Unterreglers) periodisch eingeschaltet werden kann.
  2. 2. Spannungsregelungsein.richtung nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß in. Reihe mit den beiden Widerständen weitere Widers stände im Erregerstromkreis des: Erzeugers vorgesehen sind, zu denen die Kontakte jeweils eines weiteren Unterreglers parallel liegen, der von der Spannung an den Kontakten .des jeweils vorhergehenden Unterreglers abhängig ist.
  3. 3. Spannungsregelungseinrichtung nach Anspruch i, dad'urc'h gekennzeichnet, daß der Unterregler zu der Erregerwicklung des Stromerzeugers parallel liegende Kontakte aufweist.
  4. 4. Spannungsregelungseinrichtung nach Anspruch i" dadurch gekennzeichnet, daß der Unterregler in einem Kohledruckregler besteht.
  5. 5. Spannunäs,regelungseinrich:tun@g nach Anspruchoi, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte des Hauptreglers aus einem für größere Ströme bei kleineren Spannungen geeigneten Werkstoff, z. B. Silber, .die Kontakte des Unterreglers aus einem für kleinere Ströme bei größerer Spannung geeigneten Werkstoff, z. B. Wolfram, bestehen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 427 602, 483 943; schweizerische Patentschrift Nr. 63 687.
DEB9878D 1943-02-18 1943-02-18 Spannungsregelungseinrichtung fuer mit veraenderlichen Drehzahlen angetriebenen Stromerzeuger, insbesondere in Anlagen auf Fahrzeugen Expired DE900592C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH63687A (de) * 1913-03-01 1914-02-02 Oerlikon Maschf Automatische Schalteinrichtung bei elektrischen Schnellreglern
DE427602C (de) * 1924-09-20 1926-04-12 Evr Eclairage Vehicules Rail Vorrichtung zum Regeln der Spannung von Dynamomaschinen
DE483943C (de) * 1929-10-08 Bbc Brown Boveri & Cie Vibrationsschnellregler fuer gleichbleibenden Strom oder Spannung von Generatoren

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