DE900552C - Einrichtung zum Entleeren von Foerderwagen innerhalb eines Kreisel- bzw. Rollkippers - Google Patents

Einrichtung zum Entleeren von Foerderwagen innerhalb eines Kreisel- bzw. Rollkippers

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DE900552C
DE900552C DEG1230D DEG0001230D DE900552C DE 900552 C DE900552 C DE 900552C DE G1230 D DEG1230 D DE G1230D DE G0001230 D DEG0001230 D DE G0001230D DE 900552 C DE900552 C DE 900552C
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DE
Germany
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tipper
line
inlet
roll
control cylinder
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Expired
Application number
DEG1230D
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Inventor
Kurt Braunfeld
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Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00—Loading or unloading vehicles
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00—Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03—Loading or unloading means
    • B65G2814/0347—Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers
    • B65G2814/0356—Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted
    • B65G2814/0359—Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers
    • B65G2814/0361—Accessories
    • B65G2814/0364—Means for loading or unloading cars in the tipplers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entleeren von Förderwagen innerhalb eines Kreisel-bzw. Rollkippers Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zulm Ent leeren von Förderwagen innerhalb einer Kreisel-oder Rollkipperanlage, durch die die Förderwagen im geschlossenen Zug absatzweise mittels einer Vorziehkettenbahn oder ähnlichen Vorrichtung hindurchbewegt werden. Damit die vor dem Kipper befindlichen, beladenen Waagen während der Entleerung des im Kipper befindlichen Wagens diesen nicht weiterzuschieben vermögen, da vor dem Kipper vielfach ein Gefälle angeordnet ist, wird zweckmäßig vor dem Kipper eine Wageneinlaufsperre angeordnet, die außer Wirkung ist, wenn der Förderwagenzug vorgezogen wird. Die Erfindung schafft eine Sicherheitseinrichtung für eine derartige Entleerungsanlage, um ein Vorziehen des Förderwagenzuges bei falscher Stellung der Einlaufsperre zu verhindern. Würde die Vorziehlçetten:bathn arbeiten, ohne daß die Einlauf sperre einwandfrei außer Sperrlage ist, können infolge Überbeanspruchungen leicht Betriebsstörungen, z. B. Reißen der Förderwagenku.pplun.gen u. dgl. mehr auftreten. Die erfindungsgemäße s icherheitseinrichtung besteht darin, daß der Antrieb der Vorziehkettenhahn oder eines sonstigen Vorholers mit der Einlaufsperre gekuppelt ist, so daß die Kettenbahn in Abhängigkeit von der Stellung der Wageneinlaufsperre in Tãtigkeit gesetzt wird. Blei Steuerung des Antriebs der Voriiehkettenbahn durch Servomotoren (Druckmittelzylinder), deren Druckmittelzuleitung durch ein Umsteuerventil beeinflußt ist, wird dasselbe über Gestänge od. dgl. mit der Einlaufsperre verbunden, so daß das Umstenerientil durch die Bewegungen der Einlaufsperre zwangsläufig mitgeschaltet wird, und zwar in der Weise, daß in der Sperrstellung der Wageneinlaufsperre der Antrieb der Vorziehkettenbahn ausgeschaltet ist, wogegen bei der Bewegung der Einlaufsperre in die Außersperrlage, d. h. bei Freigabe der Förderwagen, dei Druckmittelzufuhr zu den Servomotoren der Vorziehkettenbahn infolge entsprechender Umschaltung des Steuerventils freigegeben wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. I die Gesamtanlage und Abb. 2 den Antrieb der Vorziehkettenbahn im Ruhezustand.
  • Der Förderwagenzug besteht aus den Förderwagen I bis 7, die mit Hilfe einer Kettenbahn 8 absatzweise durch einen Roll-bzw. Kreiselkipper 9 hindurchbewegt werden. Vor dem Roll- bzw.
  • Kreiselkipper g ist eine Wageneinlaufsperre 10 in Form eines Kniehebels angeordnet. Die Einlaufsperre 10 wird mit Hilfe eines Steuerzylinders 14 (Servomotors) gesteuert, der einen Differentialkolben aufweist und mit Preßluft beaufschlagt wird.
  • Das hintere Ende des Steuerzylinders 14 bet über die Leitung 31' unmittelbar an die Preßlufthauptleitung 21 angeschlossen, wogegen das; vordere Ende des Steuerzylinders 14 über die Leitung 3I mit eingebautem Umschaltventil I7 (Mehrwegehahn) an die Hauptleitung 21 angeschlossen ist. Das Umschaltventii 17 wird zwangsläufig gesteuert, indem dasselbe mit dem Kolben des Steuerzylinders 29 des Radauflaufhebels II gekuppelt ist. Der Steuerzylinder 29 ist über die Leitung 30 mit eingebautem Hauptumschaltventil I9' an die Hauptpreßluftleitung 21 angeschlossen. Das Hauptumschaltventil I9 wird durch den Bedienungshebel 18 über den Hilfssteuerzylinder 19 umgesteuert.
  • Der Antrieb der Vorziehkettenbahn 8 erfolgt über ein Planetengetriebe 23, welches das Drehmoment über eine Bremse 40 und einen Kettentrieb auf die Kettenbahn 8 überträgt. Die Bremse 40 steht unter dem Einfluß eines Seivoinotors 37, der über die Leitungen 36, 32 mit den beiden eingebauten Umschaltveritilen I6, 218 an die Hauptleitung 2I angeschlossen ist. Die Betätigung des Umschaltventils 28 erfolgt durch einen Schalthebel 33 über Gestänge 34. Das Umschaltventil I6 ist durch Gestänge mit dem Kniehebel der Einlaufsperre 10 gekuppelt, so daß dieses Ventil bei der Ein- und Ausschaltbewegung der Einlaufsperre 10 mitgeschaltet wird, indem es die zum Steuerzylinder I2 und dem Umschaltventi,l 28 führende Preßluftleitung 32 wahlweise freigibt und sperrt. Der Steuerzylinder 12 betätigt den Schalthebel33 und damit zugleich auch das Umschaltventil 28. Die für das absatzweise Vorbewegen der Kettenbahn 8 notwendige, vorülbergehende Kupplung derselben mit dem Getriebe 23 geschieht durch die Schaltscheibe 24, die mit dem Zahnrad 25 kämmt. Diese Schaltscheibe ist mit zwei Anschlägen 26, 27 versehen, die um I800 zueinander versetzt sind; die Schaltscheibe 24 ist im übrigen derart bemessen, daß eine volle Umdrehung einer Wagenlänge entspricht, um die der Förderwagenzug jeweils absatzweise vorgezogen wird. Der auf der Rückseite der Schaltscheibe. 24 befindliche Anschlag 27 arbeitet mit dem Schalthebel 33 zusammen, indem dieser zwecks Rückschaltung des Steuerventils 28 kurz vor Ausführung einer vollen Umdrehung der Schaltscheibe 24 in die aus Abb. 2 ersichtliche Ausgangsstellung zurückbewegt wird.
  • Der zweite, auf der Vorderseite der Schaltscheibe 24 befindliche Anschlag 26 wird' zwischen dem federnd nachgiebigen Haltenocken 41 und dem Anschlaghebel 39 gehalten. Der Anschlaghebel 39 ist mit dem Steuerzylinder 38 gekuppelt, dessen vorderes Ende mit der Druckmittelleitung 36 in Verbindung steht. Beim Beaufschlagen des Steuerzylinders 38 wird der Anschlaghebel 39 so weit zurückgeschwenkt, daß der Anschlag 26 freigegeben ist und die Schaltscheibe 24 beim Anziehen der Bremse 40 sich in Richtung des Pfeiles drehen kann.
  • Der Rollkipper 9 wird durch den umschaltbaren Druckmittelzylinder I3 betätigt, an dessen eines Ende die Leitung 57 und an dessen anderes Ende die Leitung 60 angeschlossen ist, die beide durch je ein Umsteuerventil 55 bzw. 6I steuerbar sind. Die beiden Umsteuerventile 53, 61 werden durch einen Hilfssteuerzylinder 47 zwangsläufig gesteuert, der mittel,s eines Schaltgliedes 53 wechselweise mit einem Anschlag 54 bzw. 69 am Umsteuerventil 55 bzw. 6I zusammenwirkt. Das vordere und hintere Ende des umschaltbaren Hilfssteuerzylinders 47 ist wechselweise über das Umschaltventil) 15 und die Leitungen 46, 49 an die Druckmittelzuleitung 45 anschließbar. Das Umschaltventil 15 wird durch einen Hilfssteuerzylinder 42 betätigt, der einen Differentialkolben aufweist und dessen hinteres Ende an die Druckmittelleitung 45 und dessen vorderes Ende an die Leitung 43 angeschlossen ist, die über das Hauptumschaltventil 20' mit der Hauptleitung 21 in Verbindung gebracht werden kann. Das Haupt umschaltventil 20' ist mit dem Hilfssteuerzylinder 20 gekuppelt, der in der einen Richtung durch den Handhebel 18 und in der anderen, entgegengesetzten Richtung durch Anschließen an die Leitung 74, welche von der Druckmittelleitung 57 des Arbeitszylinders I3 des Rollkippers g abzweigt, selbsttätig bewegt wird. Sinngemäß dient die Abzweigleitung 36' dazu, den Hilfssteuerzylinder 19 samt Hàuptumschaltventil I9 selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückzustellen.
  • Zum Zweck des Vorziehens des Förderwagenzuges I bis 7 wird der Bedienungshebel 18' nach links auf I umgelegt. Hierbei wird der Kolben des Steuerzylinders 19 nach links bewegt, wobei das damit gekuppelte Hauptumschaltventil- I9t derart gesteuert wird, daß die zum Hilfssteuerzylinder 29 führende Leitung 30 mit dem Hauptleitungsnetz 21 in Verbindung tritt. Der Hilfssteuerzylinder 29 bringt den Wagenauflaufhebel II in Bereitschaftsstellung; gleichzeitig wird das Umschaltventil I7 umgesteuert, so daß das vordere Ende des Hilfs- steuerzylinders 14 über die freigegebene Leitung 3I beaufschlagt wird mit der Wirkung, daß die Wageneinlaulfsperre 10 außer Sperrlage gezogen wird.
  • Hierbei steuert die Wageneinlaufsperre 10 das Umschaltventil I6 um, so daß nunmehr auch die Leitung 32 nach dem SteuerzylinderI2 freigegeben wird, der durch Betätigung des Schalthebels 33 das Umschaltventil 28 umsteuert, wodurch die Leitung'32 auch mit der Leitung 36 in Verbindung steht, so daß die beiden Steuerzylinder 37, 38 beaufschlagt werden. Demzufolge wird die Kettenbahn 8 um eine Wagenlänge angetrieben und dann wieder stillgesetzt. Dadurch, daß die Leitung 36 über die Nebenleitung 36' Verbindung hat mit dem Steuerzylinder I9, wird während des Vorziehens des Förderwagenzuges das Hauptsteuerventil I9' samt Bedienungshebel IS selbsttätig in die Ausgangslage zurückbewegt.
  • Durch die zwangsläufige Steuerung der Kettenbahn 8 in AShängi\gkeit von der Wageneinlaufsperre 10 wird mit Sicherheit erreicht, daß die Kettenbahn 8 stets erst dann in Tätigkeit tritt, wenn die Einlaufsperre 10 aus dem Bereich der Förderwagen geschwenkt ist.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Einrichtung zum Entleeren von Fõrderwagen innerhalb eines Kreisel- bzw. Rollkippers, durch den die Förderwagen im geschlossenen Zug absatzweise mittels einer Vorziehkettenbahn oder eines sonst geeigneten Vorholers hindurchbewegt werden, wobei vor dem Kreisel- bzw.
    Rollkipper eine Einlaufsperre angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Vorziehkettenbahn (8) mit der Einlaufsperre (10) gekoppelt ist, so daß die Kettenbahn in zwangsläufiger Abhängigkeit von der Stellung der Wageneinlaufsperre in Tätigkeit gesetzt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, bei der der Antrieb der Vorziehkettenbahn durch Servosteuerungen (Druckmittelzylinder) betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Beaufschlagung der Zylinder der Servosteuerungen (12, 37, 38) dienende Regeorgan (16) in der Druckmittelzuleitung (32) mit der Einlaufsperre (10) gekuppelt ist, derart, daß die Druckmittelzufuhr nach den Servosteuerungen jeweils erst nach erfolgter Bewegung der Einlaufsperre in die Außersperrlage freigegeben wird.
DEG1230D 1941-01-05 1941-01-05 Einrichtung zum Entleeren von Foerderwagen innerhalb eines Kreisel- bzw. Rollkippers Expired DE900552C (de)

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