DE900246C - Aus zwei Transformatoren bestehender, als regelbarer Zusatz- oder Leistungstransformator verwendbarer Transformatorsatz - Google Patents

Aus zwei Transformatoren bestehender, als regelbarer Zusatz- oder Leistungstransformator verwendbarer Transformatorsatz

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DE900246C
DE900246C DEK4497D DEK0004497D DE900246C DE 900246 C DE900246 C DE 900246C DE K4497 D DEK4497 D DE K4497D DE K0004497 D DEK0004497 D DE K0004497D DE 900246 C DE900246 C DE 900246C
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DE
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winding
transformer
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tapped
voltage
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Expired
Application number
DEK4497D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Willi Reiche
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Koch and Sterzel AG
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Koch and Sterzel AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/02Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings
    • H01F29/04Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings having provision for tap-changing without interrupting the load current

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

  • Aus zwei Transformatoren bestehender, als regelbarer Zusatz- oder Leistungstransformator verwendbarer Transformatorsatz Es ist bereits ein aus zwei Transformatoren bestehender, zur Lieferung einer unter Last regelbaren Zusatzspannung dienender Transformatorsatz bekannt, bei dem der einen Wicklung des einen Transformators eine an einer mit Anzapfungen versehenen Wicklung des anderen Transformators abgegriffene regelbare Spannung derart zugeführt wird, daß das eine Ende der Wicklung des ersten Transformators mittels einer Stufenregeleinrichtung an der angezapften Wicklung des zweiten Transformators entlang geschaltet wird, während das andere Ende über einen Wendeschalter wahlweise mit dem einen oder anderen Ende der angezapften Wicklung verbunden ist, wobei die Stufenregeleinrichtung nicht nur mit den Anzapfungen, sondern auch mit den beiden Enden der angezapften Wicklung des zweiten Transformators verbunden ist und in derjenigen Stellung, in welcher der Wendeschalter umgelegt wird, die Wicklung des ersten Transformators kurzschließt. Die Zusatzspannung ist also von einem positiven Maximum über Null bis zu einem negativen Maximum regelbar. Die zweite Wicklung des ersten Transformators liegt im Zuge derjenigen Leitung, in welche die regelbare Zusatzspannung hineingeliefert werden soll, während die andere Wicklung des zweiten Transformators an der Spannung der betreffenden Leitung liegt. Der zweite Transformator kann auch als Spartransformator ausgebildet sein; dann liegt die angezapfte Wicklung dieses Transformators selbst an der betreffenden Spannung. Die eigentliche Regelung findet hier nicht in der zu regelnden Leitung selbst, sondern in einem Zwischenkreis statt, so daß man die Stufenregeleinrichtung nicht den in der zu regelnden Leitung herrschenden Strom- und Spannungsverhältnissen anzupassen braucht. Nachteilig ist bei dieser bekannten Anordnung jedoch, daß beim Übergang von der positiven zur negativen Zusatzspannung Schaltschritte auftreten, die keine Spannungsänderung zur Folge haben. Um diese nicht nur bei einer Handregelung, sondern insbesondere auch bei einer motorischen Regelung störenden unwirksamen Schaltschritte zu vermeiden, hat man gemäß einem bekannten Vorschlag die beiden Enden der ,angezapften Wicklung des Transformatorsatzes nicht an die Stufenregeleinrichtung, sondern lediglich an die beiden Kontakte des Wendeschalters angeschlossen. Dies hat aber den Nachteil zur Folge, daß der Regelbereich bei der gleichen Anzahl von Anzapfungen um zwei Stufen kleiner ist .als bei der eingangs erwähnten Einrichtung, da sowohl bei Zu- wie auch bei Gegenschaltung jedesmal das eine Ende der angezapften Wicklung für die Regelung nicht herangezogen wird.
  • Die Erfindung geht von der eingangs erwähnten Einrichtung aus und vermeidet das Auftreten unwirksamer Schaltschritte ohne Verkleinerung des Regelbereiches erfindungsgemäß dadurch, daß der zweite Transformator mit einer eine Spannung vom Betrag einer Stufenspannung der angezapften Wicklung liefernden Hilfswicklung versehen ist, über die das betreffende Ende der ersterwähnten Wicklung des ersten Transformators je nach der Stellung des Wendeschalters mit dem einen oder anderen Ende der .angezapften Wicklung des zweiten Transformators verbunden ist. Der Transformatorsätz gemäß der Erfindung ist nicht nur zur Lieferung einer regelbaren Zusatzspannung, sondern ebenso vorteilhaft auch als regelbarer Leistungstransformator verwendbar.
  • In der Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel für einen Drehstromtransformatorsatz gemäß der Erfindung schaltungsmäßig dargestellt, wobei der Einfachheit halber nur die für eine Phase erforderlichen Teile gezeichnet sind. In der Leitung i i, in welche die regelbare Zusatzspannung hineingeliefert werden soll, liegt die Wicklung 12 eines Transformators 13, dessen anderer Wicklung 14 eine regelbare Spannung zugeführt wird, die über eine in bekannter Weise aus zwei Wählern 15, 16 und einem Lastschalter 17 bestehende Stufenregeleinrichtung an einer mit Anzapfungen versehenen Wicklung 18 eines zweiten Transformators . abgegriffen wird. Dieser Transformator ist in Sparschaltung geschaltet; primärseitig liegt die Wicklung 18 dieses Transformators zwischen der Leitung i i und dem Sternpunkt 19, also an der Phasenspannung der betreffenden Leitungsphase. Anfang und Ende der Wicklung 18 sind mit i und 7, die Anzapfungen mit 2 bis 6 bezeichnet. Mit den gleichen Bezugszeichen sind auch die von den beiden Wählern 15, 16 bestrichenen Kontakte bezeichnet. Die ungeradzahligen Anschlüsse i, 3, 5 und 7 der Wicklung 18 sind an die Kontakte des Wählers 15, die geradzahligen Anschlüsse 2, ¢ und 6 an 'die Kontakte des Wählers 16 geführt. Der Lastschalter 17 ist in bekannter Weise ausgebildet und mit überschaltwiderständen versehen. .Der Antrieb der Stufenregeleinrichtung geht wie üblich in der Weise vor sich, daß nach Weiterschalten des einen Wählers der Lastschalter auf den von diesem Wähler gewählten nächsten An-.schluß umgelegt wird, worauf der andere Wähler weitergeschaltet wird und der Lastschalter auf den jetzt gewählten weiteren Anschluß umgelegt wird. Der Spartransformator besitzt außer der Wicklung 18 noch eine Hilfswicklung 2o, die eine Spannung vom Betrag einer Stufenspannung der angezapften Wicklung 18 liefert. Die beiden Enden der Hilfswicklung 2o sind an die beweglichen Kontakte des doppelpoligen Wendeschalters 21 angeschlossen. Zwei von den festen Kontakten des Wendeschalters sind mit den Enden i bzw. 7 der angezapften Wicklung 18 verbunden, während die beiden anderen festen Kontakte des Wendeschalters 21 gemeinsam an das eine Ende 22 der Wicklung 14 des Transformators 13 geführt sind, das außerdem rhit dem Kontakt 8 des Wählers 16 verbunden ist. Der Wendeschalter 21 ist mit dem Antrieb der Stufenregeleinrichtüng derart gekuppelt, daß er beim Weiterschalten des Wählers 15 von dem Kontakt 7 auf den Kontakt i nach links umgelegt wird bzw. beim Umschalten des Wählers 15 von dem Kontakt i auf den Kontakt 7 von links nach rechts umgelegt wird. Bei den übrigen Schritten der Stufenregeleinrichtung wird der Wendeschalter 2 i nicht betätigt.
  • Die Wirkungsweise der in Abb. i dargestellten Einrichtung ist folgende. In der gezeichneten Stellung der Stufenregeleinrichtung und des Wendeschalters liegt die Wicklung 14 des Transformators 13 an der gesamten von der Wicklung 18 und der Hilfswicklung 2o lieferbaren Spannung. Die in die Leitung i i gelieferte Zusatzspannung hat also in dieser Stellung ihren Höchstwert. Wenn die Zusatzspannung um eine Stufe erniedrigt werden soll, müß der Lastschalter 17 auf den Wähler 16 umgelegt werden, so daß das Ende 23 der Wicklung 14 über den Lastschalter 17 und den Wähler 16 an der Anzapfung 2 der Wicklung 18 liegt. Zur weiteren Verringerung der Spannung wird der Wähler 15 auf den Kontakt 3 geschaltet und der Lastschalter 17 auf den Wähler 15 umgelegt, so daß das Ende 23 der Wicklung 14 über den Lastschalter 17 und den Wähler 15 mit der Anzapfung 3 der Wicklung 18 verbunden wird. Darauf wird der Wähler 16 auf den Kontakt 4 gelegt und der Lastschalter entsprechend umgeschaltet. Schaltet man dann die Stufenregeleinrichtung in derselben Richtung weiter, so gelangt schließlich der Wähler 16 ,auf den Kontakt 6 und der Wähler 15 auf den Kontakt 7. Der Last-,schalter ist dann auf den Wähler 15 umgelegt, d. h. das Ende 23 der Wicklung 14 ist dann über den Lastschalter 17 und den Wähler 15 mit dem Ende 7 der Wicklung 18 verbunden. Die Wicklung 1 4 liegt jetzt also nur noch an der von der Hilfswicklung 2o gelieferten Spannung. Soll jetzt die Zusatzspannung weiter erniedrigt werden, so wird der Wähler 16 auf den Kontakt 8 gelegt und der Lastschalter 17 entsprechend umgeschaltet, so daß das Ende 23 der Wicklung 14 über den Lastschalter und den Wähler 16 auf dem Kontakt 8 mit dem Ende 22 verbunden, die Wicklung 14. also kurzgeschlossen wird. Die Zusatzspannung ist damit um eine weitere Stufe auf den Wert Null erniedrigt worden. Wenn jetzt der Wähler 15 von dem Kontakt 7 auf den Kontakt i umgeschaltet und gleichzeitig, wie oben erwähnt, der Wendeschalter 21 nach links umgelegt wird und anschließend der Lastschalter 17 wieder ,auf den Wähler 15 umgeschaltet wird, so wird die in die Leitung i i gelieferte Zusatzspannung negativ. Die Wicklung 1.4 des Transformators 13 liegt jetzt wieder an der von der Hilfswicklung 2o gelieferten Spannung, ist aber im umgekehrten Sinn wie vorher angeschlossen. Zur weiteren Erhöhung der negativen Zusatzspannung müssen der Wähler 16 auf den Kontakt 2 und der Lastschalter 17 auf den Wähler 16 umgeschaltet werden, so daß das Wicklungsende 23 mit der Anzapfung 2 verbunden wird. Die negative Zusatzspannung ist damit um eine weitere Stufe vergrößert worden. Zur weiteren Vergrößerung der negativen Zusatzspannung wird die Stufenregelt' in der beschriebenen Weise weitergeschaltet, bis schließlich der Wähler 16 auf dem Kontakt 6 und der Wähler 15 ,auf dem Kontakt 7 stehen und der Lastschalter 17 das Ende 23 der Wicklung 14 über den Wähler 15 mit dem Ende 7 der Wicklung 18 verbindet. Damit hat die negative Zusatzspannung ihren Höchstwert erreicht. Zur Erniedrigung der negativen Zusatzspannung bis auf Null und weiter zur Erhöhung der positiven Zusatzspannung muß die Stufenregeleinrichtung im umgekehrten Sinn wie vorher betätigt werden. Die vorstehende Erläuterung zeigt, daß bei jedem Schaltschritt der Stufenregeleinrichtung die Spannung um eine Stufe erhöht bzw. um eine Stufe erniedrigt wird, so daß ,also auch beim Übergang von einer positiven Zusatzspannung über Null zu einer negativen Zusatzspannung und umgekehrt keine unwirksamen Schaltschritte auftreten. Außerdem sind die Wicklungen 18 und 2o voll ausgenutzt worden.
  • Wie das in Abb. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt, kann man durch Anordnung einer weiteren nicht angezapften Wicklung 2:4 an dem die Wicklungen 18 und 2o tragenden Transformator den Regelbereich beträchtlich vergrößern. Die Wicklung 2.4 besitzt eine der um zwei Stufen vermehrten Gesamtstufenzahl der angezapften Wicklung 18 entsprechende Anzahl von Windungen; die von ihr gelieferte Spannung entspricht also in dem dargestellten Beispiel der Spannung von acht Stufen, da die Wicklung 18 in dem Beispiel sechs Stufen hat. Der Wendeschalter ist hier ein einpoliger Umschalter, der mit 25 bezeichnet ist. Außerdem sind noch drei weitere Umschalter 26, 27 und 28 vorgesehen, deren Zweck aus der folgenden Beschreibung der Wirkungsweise der in Abb. 2 dargestellten Einrichtung ersichtlich ist.
  • Bei der gezeichneten Stellung der Stufenregeleinrichtung des Wendeschalters 2 5 und der Umschalter 26 bis 28, liegt die Wicklung 14. an der von den miteinander in Reihe geschalteten Wicklungen 2q., 2o und i 8 gelieferten Spannung. Die in die Zuleitung i i gelieferte positive Zusatzspannung hat somit ihren Höchstwert. Soll sie verringert werden, so wird die Stufenregeleinrichtung in der an Hand der Abb. i beschriebenen Art und Weise betätigt, bis der Wähler 16 auf den Kontakt 6, der '\Vähler 15 auf den Kontakt 7 gelangt und der Lastschalter 17 auf den Wähler 15 umgelegt ist. Dann ist das Ende 23 der Wicklung 14 über den Lastschalter 17 und den Wähler 15 mit dem Ende 7 der Wicklung 18 verbunden. Die positive Zusatzspannung ist also um die sechs Stufen der Wicklung 18 erniedrigt worden; die Wicklung 14. liegt also parallel zu den in Reihe geschalteten Wicklungen 24 und 2o. Wenn jetzt der Wähler 16 auf den Kontakt 8 weitergeschaltet und der Lastschalter 17 entsprechend umgelegt wird, sinkt die positive Zusatzspannung um eine weitere Stufe, da das Wicklungsende 23 jetzt über den Lastschalter 17, den Wähler 16 und den Umschalter 28 mit dem oberen Ende der Wicklung 24 verbunden ist. Soll die positive Zusatzspannung weiter erniedrigt werden, so wird der Wähler 15 vom Kontakt 7 auf Kontakt i weitergeschaltet, gleichzeitig damit wird der Umschalter 27 auf seinen mittleren Kontakt umgelegt. Dies hat zur Folge, daß die über den Umschalter 26 in Reihe geschalteten Wicklungen 2o und 18, die vorher an das obere Ende der Wicklung 24 angeschlossen Zearen, nunmehr an das untere Ende (Sternpunkt i9) dieser Wicklung gelegt werden. Sobald jetzt der Lastschalter 17 auf den Wähler 15 umgelegt wird, wird das Wicklungsende 23 an das Ende i der Wicklung 18 angeschlossen und damit die positive Zusatzspannung um eine weitere Stufe erniedrigt, da die Wicklung 1 4. jetzt nur mehr an den insgesamt sieben Stufen der in Reihe geschalteten Wicklungen 2o und 18 liegt, während sie in der vorhergehenden Stellung an den acht Stufen der Wicklung 2:4 lag. Jetzt wird der Umschalter 28 von seinem linken auf seinen mittleren Kontakt umgelegt, sobald zur weiteren Erniedrigung der positiven Zusatzspannung die Stufenregeleinrichtung wieder in der beschriebenen Weise weitergeschaltet wird. Wenn dabei der Wähler 15 auf den Kontakt 7, der Wähler 16 auf den Kontakt 8 und der Lastschalter 17 entsprechend auf den Wähler 16 geschaltet worden sind, ist die Zusatzspannung zu Null geworden, da die beiden Enden 22 und 23 der Wicklung 14 über den Lastschalter 17, den Wähler 16 auf Kontakt 8 und den Umschalter 28 in seiner mittleren Stellung direkt miteinander verbunden sind. Zum Übergang auf eine negative Zusatzspannung muß der Wähler 15 von Kontakt 7 auf Kontakt i umgelegt werden, wobei gleichzeitig der Umschalter 26 von seinem oberen auf seinen mittleren Kontakt und der Umschalter 27 von seinem mittleren auf seinen unteren Kontakt umgelegt werden und außerdem der Wendeschalter 25 nach oben umgelegt wird. Anschließend wird wie üblich der Lastschalter 17 auf den Wähler 15 umgeschaltet und dadurch das Wicklungsende 23 mit dem Anfang i der Wicklung 18 verbunden. Die Wicklung 14 liegt jetzt an der von der Hilfswicklung 2o gelieferten Spannung, aber im umgekehrten Sinn wie vorher. Nunmehr wird der Umschalter 28 von seinem mittleren Kontakt auf seinen rechten Kontakt umgelegt, sobald zur Erhöhung der negativen Zusatzspannung die Stufenregeleinrichtung in der vorher beschriebenen Weise weitergeschaltet wird. Sobald dabei der Wähler 16 auf den Kontakt 6, der Wähler 15 ,auf den Kontakt 7 und der Lastschalter 17 auf den Wähler 15 umgelegt worden sind, ist das Wicklungsende 23 über den Lastschalter 17 und den Wähler 15 mit dem Ende 7 der Wicklung 18 verbunden; die negative Zustazspannung entspricht daher den sieben Stufen der jetzt über den Umschalter 27 in Reihe geschalteten Wicklungen 2o und 18. Zur weiteren Erhöhung der negativen Zusatzspannung werden der Wähler 16 von Kontakt 6 auf Kontakt 8 und der Umschalter 17 entsprechend umgeschaltet, so daß das Wicklungsende 23 über den Lastschalter 17, den Wähler 16 und den Umschalter 28 auf seinem rechten Kontakt mit dem unteren Ende (Sternpunkt 19) der Wicklung 24 verbunden ist. Die Wicklung 14 liegt jetzt parallel zur Wicklung 24, so daß die negative Zusatzspannung wieder um eine Stufe erhöht ist, da die Wicklung 24 eine acht Stufen entsprechende Spannung liefert. Wenn jetzt der Wähler 15 zwecks weiterer Erhöhung der negativen Zusatzspannung von Kontakt 7 auf Kontakt i umgelegt wird, erfolgt gleichzeitig ein Umlegen des Umschalters 26 von seinem mittleren auf seinen unteren Kontakt. Dies hat zur Folge, daß die über den Umschalter 27 in Reihe liegenden Wicklungen 20 und 18 von dem oberen Ende an das untere Ende (Sternpunkt 19) der Wicklung 24 umgeschaltet werden. Sobald anschließend der Lastschalter 17 auf den Wähler 15 umgelegt worden ist, liegt das Wicklungsende 23 an dem Ende i der Wicklung 18, d. h. die negative Zusatzspannung ist um eine weitere Stufe, nämlich um die der Hilfswicklung 2o entsprechenden Spannung erhöht worden. Zur weiteren Erhöhung der negativen Zusatzspannung wird die Stufenregeleinrichtung in der beschriebenen Weise weitergeschaltet, bis schließlich der Wähler 16 auf den Kontakt 6 und der Wähler 15 auf den Kontakt 7 und der Lastschalter 17 entsprechend auf den Wähler i 5 umgelegt worden sind; damit hat die negative Zusatzspannung ihren Höchstwert erreicht. Zur Erniedrigung der negativen Zusatzspannung wird die Stufenregeleinrichtung im umgekehrten Sinn betätigt, bei der Regelung der Zusatzspannung von einem positiven Maximum über Null bis zu einem negativen Maximum wird also die angezapfte Wicklung 18 insgesamt viermal durchlaufen: Bei jedem Regelschaltschritt wird dabei die Zusatzspannung um eine Stufe erhöht bzw. erniedrigt, so daß auch hier keine unwirksamen Schaltschritte auftreten.
  • Bei den beiden dargestellten Ausführungsbeispielen kann der angezapften Wicklung 18 und der Hilfswicklung 2o eine besondere Erregerwicklung zugeordnet sein, wenn man keine Sparschaltung für diesen Transformator verwenden will. In diesem Fall würde die Sternpunktverbindung i g in Fortfall kommen, desgleichen die Verbindung des oberen Endes i der angezapften Wicklung 18 in Abb. i bzw. des oberen Endes der Wicklung 24 in Abb. 2 mit der Leitung i i; denn jetzt würde die Erregerwicklung zwischen die Leitung i i und den Sternpunkt geschaltet werden.
  • Wie schon oben kurz erwähnt wurde, ist ein Transformatorsatz gemäß der Erfindung nicht nur zur Lieferung einer regelbaren Zusatzspannung, sondern auch als regelbarer Leistungstransformatorsatz verwendbar. In diesem Fall sind die Wicklungen 18 und 2o bzw. auch 24 Bestandteile der Primär- bzw. Sekundärwicklung des Leistungstransformators, während die Wicklung i z des Zusatztransformators 13 vor die Primär- bzw. Sekundärklemmen zu liegen kommt.
  • Die in Abb. i dargestellte Schaltung der Hilfswicklung mit dem doppelpoligen Wendeschalter ist zur Vermeidung unwirksamer Schaltschritte - auch bei solchen Transformatoren verwendbar, bei denen die angezapfte Wicklung zur nicht angezapften Wicklung zu- und gegengeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus zwei Transformatoren bestehender, als regelbarer Zusatz- oder Leistungstransformator verwendbarer Transformatorsatz, bei dem der einen Wicklung des einen Transformators eine an einer mit Anzapfungen versehenen Wicklung des anderen Transformators abgegriffene regelbare Spannung derart zugeführt wird, daß das eine Ende der Wicklung des ersten Transformators mittels einer Stufenregeleinrichtung an der angezapften Wicklung des zweiten Transformators entlang geschaltet wird, während das andere Ende über einen Wendeschalter wahlweise mit dem einen oder anderen Ende der angezapften Wicklung verbunden ist, wobei die Stufenregeleinrichtung nicht nur mit den Anzapfungen, sondern auch mit den beiden Enden der angezapften Wicklung des zweiten Transformators verbunden ist und in derjenigen Stellung, in welcher der Wendeschalter umgelegt wird, die erwähnte Wicklung des ersten Transformators kurzschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Transformator mit einer eine Spannung vom Betrage einer Stufenspannung der angezapften Wicklung (18) liefernden Hilfswicklung (20) versehen ist, über die das betreffende Ende (22) der erwähnten Wicklung (14) des ersten Transformators (13) je nach der Stellung des Wendeschalters (21) mit dem einen oder anderen Ende (i oder 7) der angezapften Wicklung (18) des zweiten Transformators verbunden ist (Abb. i). a. Transformatorsatz nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Transformator eine weitere nicht angezapfte Wicklung (2q.) mit einer der um zwei Stufen vermehrten Gesamtstufenzahl der angezapften Wicklung (18) entsprechenden Anzahl von Windungen besitzt, an welche die angezapfte Wicklung (18) zusammen mit der Hilfswicklung (zo) durch Umschalter (z6, 27) anschlicßbar ist und deren Enden an die festen Kontakte des mit der erwähnten Wicklung (1q) des ersten Transformators (13) verbundenen Wendeschalters (a5) angeschlossen sind, und daß ein weiterer Umschalter (z8) vorgesehen ist, der einen Kontakt (8) der Stufenregeleinrichtung (15, 16) wahlweise mit dem einen oder dem anderen festen oder dem beweglichen Kontakt des Wendeschalters (z5) verbindet (Abb. z).
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