DE899480C - Verfahren und Vorrichtung zum Loeschen von Kalk in Wasser oder Zuckersaft - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Loeschen von Kalk in Wasser oder Zuckersaft

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DE899480C
DE899480C DEB17412A DEB0017412A DE899480C DE 899480 C DE899480 C DE 899480C DE B17412 A DEB17412 A DE B17412A DE B0017412 A DEB0017412 A DE B0017412A DE 899480 C DE899480 C DE 899480C
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DE
Germany
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lime
tub
juice
water
production
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Expired
Application number
DEB17412A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Richard Bonath
Willi Haberich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BMA Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG
Original Assignee
BMA Braunschweigische Maschinenbauanstalt AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/02Lime
    • C04B2/04Slaking
    • C04B2/08Devices therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/02Lime
    • C04B2/04Slaking
    • C04B2/06Slaking with addition of substances, e.g. hydrophobic agents ; Slaking in the presence of other compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B20/00Purification of sugar juices
    • C13B20/02Purification of sugar juices using alkaline earth metal compounds

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Löschen von Kalk in Wasser oder Zuckersaft Zur Hauptscheidung von Zuckersäften oder zur Herstellung von Kalkmilch ist es bisher üblich, den Kalk in einer Rührtrommel oder in einem Rührnverk mit -der Löschflüssigkeit (Wasser oder Zuckersaft) zusammenzubringen, in der dann oder Kalk gelöscht wird, wobei Kalk und Flüssigkeit in gleicher Richtung gefördert werden. Dabei ist es schwierig und nur mit besonderen Zusatzsiebeinricht,ungen möglich, den Kalkgrieß am Schluß ider Behandlung von der Flüssigkeit zu trennen.
  • Die Trennung von Kalkgrieß und Kalkmilch bzw. Scheidesaft hat den Nachteil, daß die dem Grieß anhaftende Feuchtig'lceit kalkhaltig -ist, weshalb das abgetrennte Mengsel Grieß und Kalkflüssig,keit unter Einwirkung der Luftkohlensäure sich bindet und eventuell idie Siebe stark verkrustet und verstopft. Die Erfindung verfolgt den Zweck, die Trennung von kalkfreiem Grieß und Löschflüssigkeit zu erleichtern und eine gleichmäßige, leicht kontrollierbare Zunahme der Kalkkonzentration während der Behandlung .einzuhalten. Dies geschieht ;dadurch, daß trockner Kalk fortwährend in die durch eine Wanne strömende Flüssigkeit eingebracht und im Gege .strom zu .dieser Flüssigkeit durch diese Wanne gefördert wird. Die Fördereinrichtung :dieser Wanne ist in zu anderen Zwecken bekannter Weise mit ,an einer Stelle ihres Umfanges durchbrochenen Trennscheiben versehen, deren Durchbrechungen so gegeneinander versetzt .sind, daß sie nur ein schrittweises Vorrücken fester oder schlammförmiger Teile gestatten. Dieses Vorrücken wird durch eine Schubspirale od. ä. für die festen Teile bzw. den Bodensatz unterstützt. Zum Rühren dienen zwischen diesen' Scheiben befestigte Rührschaufeln.
  • Wenn nicht nur Kalkmilch hergestellt, sondern .die Hauptscheidung von Zuckersaft auf die als Trockernscheldung -beJ1@annte Weise vorgenommen werden soll, kann, erfindungsgemäß' die Wanne durch eine zusätzliche Stabili.kerungszone zu:rn Grieß,dekantieren verlängert werden. Diese Stabilis_ierungsz.one schließt sich an der Seite; ,der Wanne ,an, an der der Kalk eingebracht wird, liegt also entgegengesetzt zu den Ende der Wanne, wohin der Kalk und der Grieß gefördert werden. Rührschaufeln sind indiesem Teil nicht notwendig. Er ist .aber erfindungsgemäß ebenso wie der übrige Teil ,der Wanne durch Trennscheiben unterteilt, die umlaufend mit ihren gegeneinander versetzten Durchbrüchen nur ein schrittweises Wandern des Wanneninhaltes gestatten.
  • An idem Ende :der Wanne, zu dem der Kalk hinwandert, -kann irgendeine Aus.führvorrichtun@g angebracht sein, z. B. eine Hubschnecke oder ein Elevator.
  • In der Zeichnung ist zur iErläuterung des Verfahrens ein Ausführungsbeispiel der dazu dienenden Vorrichtung @dargestellt.
  • Fig. r zeigt die Wanne im Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt.
  • Durch .die nach Bedarf drehbare oder feste Einwurfrinne i, die auf der Wanne 2 sitzt, wird trockener Kalk eingebracht. Er fällt @in eine der Kammern 3, die ,durch die festen Trennwände ¢ abgeteilt sind. jede dieser Trennwände wird unten durch eine rotierende Trennscheibe 5 ergänzt, so daß zunächst der eingebrachte Kalk die Kammer nicht direkt verlassen kann. Da jedoch die Trennscheiben 5 an einem Teil ihrer Fläche durch einen fast bis in die Mitte reichenden Schlitz 6 durchbrochen sind und sich mit einer gemeinsamen Welle 7 drehen, geben sie bei jedem Umlauf vorübergehend den Weg in eine benachbarte Kammer 3 frei. Der Kalk wird .durch Rührflügel 8, die als Stücke einer Schraubenfläche gestaltet sein .können, durch ,den Schlitz 6 ,in die benachbarte Kammer geschoben, kann jedoch ,dort zunächst nicht weiterwandern, weil,die Schlitze 6 &r Scheiben so gegeneinander versetzt sind, -daß sie nicht gleichzeitig zwei aufei-nanderfolgende Durchgänge von. Kammer zu Kammer freigeben. Die Schlitze können z. B. wechselweise .um i8o° versetzt sein. Durch die Verwendung dieser Vorrichtung, die zu anderen Zwecken, z. B. für Maischen und Kochapparate, bekannt ist, wird ider Kalk :im Gegenstrom zur Flüssigkeit .geführt, .die bei g in die Wanne eintritt und 'am anderen; Ende bei io ausfheßt. Dadurch wind erreicht; @daß sich ein gleichmäßiges Gefälle der Kalkkonzeritratiori ein.stellt,'ünid-'arüß@r-:dem, @daß alle unlöschbaren Kalkrestanten an das linke Ende der Wanne 2 (s. Fmg. i) wandern, wo ,der Grieß durch eine mechanische Fördervorrichtung, z. B. einen iElevator i i, leicht fortlaufend entfernt werden kann..
  • Diese Trennscheiben tragen geloch(te Rührschaufeln 5a, um den Kalk zu rühren.
  • Das gezeichneteAusführungsibeispiel .bezieht sich auf eine Vorrichtung für trockene Hauptscheidung von Zuckersaft. Daher befindet sich am rechten Ende gemäß Fig. i eine Staibilsierungszone 12, die genau so durch Trennscheiben unterteilt ist wie der linke Teil der Wanne, .aber keine Rührflügel enthält. In,die Stabilisierungszone 12 gelangen nur die kleinsten leichten Teile des Grießes; die von der Flüssigkeit nach .der Ausflußseite des Scheidesaftes mitgeführt werden und nun; @in diesem Teil dekantieren sollen. Durch die Trennscheiben wird hier von Rührschaufeln dafür gesorgt, @daß sich der Grieß kammerweise absetzen !kann.
  • Soll eine gleichartige Vorrichtung zum Läsen von Kalk in Wasser, d. h. zur Herstellung von Kalkmilch, Verwendung finden, so ist die Anordnung einer zusätzlichen Stabilisierungszone 12 nicht erforderlich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Löschen von Kalk in Wasser oder Zuckersaft zur Herstellung von Kalkmilch oder Scheidesaft, ,dadurch gekennzeichnet, daß trockener Kalk in .die Löschflüssigkeit eingebracht und im Gegenstrom zu ,dieser idurch eine Wanne gefördert wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach -Anspruch i zur Herstellung von Kalkmilch, gekennzeichnet durch eine Wanne (2), die eingebaute; idurchbrochene Trennscheiten (5) .mit. Rührflügeln (&) und Rührschaufeln (5a) besitzt.
  3. 3. Vorrichtung zurr Ausüben des Verfahrens nach Anspruch i zur Herstellung von Scheidesaft, gekennzeichnet durch eine Wanne (2), idie eingebaute- durchbrochene Trennscheiben (5) mit Rührflügeln (8) und Rührschaufeln (5a) und eine zusätzliche Stabilisierungszone(i2) mit durchbrochenmenTrennscheiben (5) ohne Rührflügel und Rührschaufeln besitzt. q.. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, @dadurch gekennzeichnet, idaß an :dem Ende der Wanne (2), zu dem der Kalk gefördert wird, eine Austrageeinrichtung für den Grieß, z. B. ein Elevator, angeordnet ist.
DEB17412A 1951-11-03 1951-11-03 Verfahren und Vorrichtung zum Loeschen von Kalk in Wasser oder Zuckersaft Expired DE899480C (de)

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DE (1) DE899480C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183887B (de) * 1960-08-29 1964-12-23 Putsch & Co H Vorrichtung zum Vermischen zweier fliessfaehiger Medien im Gegenstrom
DE3620024A1 (de) * 1986-06-13 1987-12-17 Fels Werke Peine Salzgitter Verfahren zur herstellung von feinkoernigem calciumhydroxid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183887B (de) * 1960-08-29 1964-12-23 Putsch & Co H Vorrichtung zum Vermischen zweier fliessfaehiger Medien im Gegenstrom
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