DE731375C - Fahrbare Vorrichtung zum Daempfen von Kartoffeln o. dgl. - Google Patents

Fahrbare Vorrichtung zum Daempfen von Kartoffeln o. dgl.

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DE731375C
DE731375C DEK159099D DEK0159099D DE731375C DE 731375 C DE731375 C DE 731375C DE K159099 D DEK159099 D DE K159099D DE K0159099 D DEK0159099 D DE K0159099D DE 731375 C DE731375 C DE 731375C
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DE
Germany
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steaming
potatoes
steam
screw conveyor
shaft
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Expired
Application number
DEK159099D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Kuehne
Rudolf Stolle
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N17/00Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
    • A23N17/004Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs for treating by application of heat, e.g. by means of potato cookers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

  • Fahrbare Vorrichtung zum Dämpfen von Kartoffeln o: dgl. Es ist eine .fahrbare Vorrichung zum Dämpfen von Kartoffeln o. dgl. bekannt, bei der auf einem Fahrgestell eine Kartoffelwaschvorrichtung angeordnet ist,, aus der die Kartoffeln in einen Auffangbehälter gelangen. Aus diesem Behälter werden die Kartoffeln' durch ein Becherförderwerk, das annähernd senkrecht gestellt ist, nach oben in den Einlauftrichter eines schräg auf demselben Fahrgestell aufgestelltenDämpfschachtes gefördert. In diesem Dämpfschacht rutschen die Kartoffeln nach unten; wobei sich am unteren Ende des Dämpfschachtes eine Quetsche befindet, die die Kartoffeln zerkleinert, und eine Förderschnecke, die die zerkleinerten Kartoffeln abbefördert, z. B. unmittelbar in die Gärfuttergruben. Durch einen ebenfalls auf dem Fahrgestell angeordneten 1Tiederdruckdampfkesselwird der zur Dämpfung benötigte Dampf in den Dämpfschacht geleitet, so daß in ihre eine Dämpfzone entsteht. Bei dieser Vorrichtung werden die Kartoffeln auf dem durch das Becherwerk gebildeten Förderwerk noch in keiner Weise der Wirkung des Dampfes ausgesetzt. Im Dämpfschacht selbst kann durch den eingeleiteten Dampf nur eine Dämpfzone geschaffen werden, deren Höhe sich nach der Bauhöhe des Dämpfschachtes richtet, wobei die unteren Teile des Dämpfschachtes wenig oder gar nicht von dem Dampf beeinflußt werden. Sclbst wenn man den Dämpfschacht oben geschlossen hält, wird sich am unteren Ende des Schachtes das Kondenswasser sammeln, und es werden die in der OOuetsche behandelten Kartoffeln durch dieses Wasser beeinflußt, und zwar selbst dann, wenn besondere Abflüsse für das Kondens- oder Fruchtwasser vorgesehen sind.
  • Demgegenüber zielt die- Erfindung darauf hin, die Kartoffeln im ununterbrochenen Zuge durch das Dämpffaß hindurchzuleiten, derart, daß sie sowohl bereits auf ihrem Zuführungswege als auch auf ihrem Ableitungswege von dem Dampf beeinflußt werden, ohne daß der Dampf irgendwie aus der geschlossenen Vorrichtung austreten kann.
  • Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß ein stehender Dämpfraum auf der- einen Seite mit einem schräg geneigten Schneckenförderer verbunden ist, dessen geschlossenes Gehäuse oben in den Dämpfraum einmündet und unten mit einem Wasserverschluß versehen ist, während auf der anderen Seite des Dämpfraumes ein zweiter, ebenfalls schräg geneigter Schneckenförderer vorgesehen ist, dessen geschlossenes Gehäuse unten in den Dämpfraum einmündet und am oberen Austrittsende einen als Quetschrost ausgebildeten Austritt für das Gut aufweist, während ein Kondens- und Frtichtwasserablaß am unteren Ende vorgesehen ist.
  • Bei dieser Ausführung findet das übliche stehende Dämpffaß Anwendung, aber in solcher Verbindung mit der Kartoffelzu- und -abl:eitung, daß der Dämpf schon auf die in dem ersten Schneckengehäuse ankommenden Kartoffeln einwirkt. Dabei bildet der Wasserspiegel des dieses Gehäuse unten abschließenden Wassergefäßes einen Abschluß, so daß an dieser Seite der Vorrichtung kein Dampf austreten kann. Das sich im Gehäuse bildende Kondenswasser fließt der vorhandenen Wassermenge ohne weiteres zu. Die auf. der anderen Seite des Dämpffasses austretenden gedämpften Kartoffeln werden durch die zweite Schnecke ergriffen und nach der obenliegenden Quetsche gefördert. Da das Gut ständig im Fluß ist, bildet die Quetsche mit dem darin befindlichen Gut einen dichten Abschluß des zweiten Schneckengehäuses, so .daß hier kein Dampf austreten kann, trotzdem der Dampf das Gut bis an die Quetsche heran begleitet. Das sich in diesem zweiten Schneckengehäuse bildende Kondenswasser fließt ab, und zwar durch einen am unteren Ende des Gehäuses vorgesehenen Auslaß. In diesem zweiten Schneckengehäuse findet durch den nach oben steigenden Dampf ein Nachdämpfen statt, -wobei gleichzeitig das am Gute noch haftende Kondens- oder Fruchtwasser vollkommen abläuft.
  • Wenn auch die Vorrichtung vornehmlich für das Dämpfen von Kartoffeln bestimmt ist, so kann sie auch zur Behandlung anderweitigem Gutes, insbesondere anderer Futterstoffe, wie Getreideschalen, Rübenblätter u. dgl., dienen.
  • Solche Vorrichtungen sind an sich bekannt. Dabei handelt es sich um stationäre Anlagen, bei denen Schnecken zur Zuführung und Abführung des Gutes benutzt werden. Zum Beispiel werden die in einen Trichter aufgegebenen Kartoffeln, nachdem sie durch Messer ganz zerkleinert sind, einem nach oben ansteigenden Becherwerk übergeben, welches sie am oberen Ende in einen Garkochraum überführt, aus dem sie durch eine vom Boden dieses Raumes ausgehende Schnecke in einen Auslauf gedrückt werden.
  • Um bei der Vorrichtung nach der Erfindung ein Stillsetzen jedes Schneckenförderers bzw. die Regelung der Geschwindigkeit zu bewirken, sind in den Antrieb der Schneckenwellen erfindungsgemäß Kupplungen eingeschaltet, so daß nach Auslösen der Kupplung das Stillsetzen der betreffenden Schneckenwelle stattfindet. Ferner kann in den Antrieb ein beliebiges Geschwindigkeit:-wechselgetriebe eingeschaltet werden, um die Fördergeschwindigkeit der betreffenden Schnecke zu regeln.
  • Auf der Zeichnung ist in einem Ausführungsbeispiel die Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar in Abb. i in einem senkrechten Längsschnitt mit teilweiser Seitenansicht.
  • Abb.2 zeigt in bedeutend verkleinertem Maßstab eine hinsichtlich der Gesamtanordnung etwas abweichende Anordnung.
  • Auf die Plattform i eines Fabrgestelles ist eine Vorrichtung 2 zum Kartoffelwaschen aufgestellt, die in ihrer baulichen Ausbildung durchaus bekannt ist. Die Kartoffeln «-erden bei 3 in das Trommelsieb d. aufgegeben, das in den `Waschtrog eintaucht. Aus der Trommel gelangen die Kartoffeln nun durch die Öffnung 5 in den geneigten Zylinderschacht6. in welchem auf der ununterbrochen umlaufenden `Fellei eine Schnecke ,9 angeordnet ist. Die Schneckenwelle 7 wird von der Welle 9 mittels Schneckenantrieb to, i r in Umdrehung versetzt. Die Welle g kann mit wechselnder Geschwindigkeit je nach Bedarf angetrieben -werden. Sie ist mit dein Antrihb durch eine Kupplung verbunden, so daß die Welle auch -nährend des Betriebes zeitweise abgestellt werden kann. Es ist nun das Schneckengehäuse 6 so an den Wasserraum der Kartoffelwäsche 2 angeschlossen, daß die Eintrittsöffnung 5 unter Wasserabschluß bz«-. daß der untere Teil des geneigt angeordneten Gehäuses 6 mit Wasser gefüllt ist.
  • Mit seinem oberen Ende mündet der Schneckenförderer bei 12 in das senkrechte Dämpffaß 13, welchem der Dampf in bekannter Weise durch ein zentrales Rohr i.i zugeleitet -wird, das im Innern des Dämpfraumes eine oder mehrere senkrecht nach unten ragende Hohlrohrleitungen 15 aufweist, deren Wandungen durchbrochen sind, so daß der Dampf möglichst gut verteilt in den im Behälter 13 befindlichen Kartoffelvorrat eingcleitet wird, wobei der Dampf den ganzen, den Dampfbehälter 13 vollkommen ausfüllenden Vorrat des Gutes fortwährend durchstreicht. Am unteren Ende wird durch die Öffnung 16 das gedämpfte Gut abgeführt, und zwar mit Hilfe der Förderschnecke 17, die in dem Zylindergehäuse 18 arbeitet. Dieses Schneckengehäuse 18 steigt schräg nach oben an, wobei die auf der Welle i9 angeordnete Schnecke von der Welle 2o aus durch ein Schneckengetriebe 21, 22 in ständige Umdrehung versetzt wird. Auch die Welle 2o kann mit wechselnder Geschwindigkeit je nach Bedarf angetrieben werden. Sie ist ebenfalls mit dem Antrieb durch eine Kupplung verbunden, so daß auch diese Welle während des Betriebes zeitweise abgestellt werden kann.
  • Das nach oben geförderte Gut wird durch den mit in das Schneckengehäuse i8 eintretenden und nach oben steigenden Dampf noch nachgedämpft. Bei der Förderung des Gutes nach oben aber sondert sich das Kondens-und Fruchtwasser noch restlos ab, welches bei 23 am unteren Ende des Schneckenzylinders 18 austritt. Das gedämpfte Gut aber tritt durch einen Quetschrost 24 bekannter Bauart am oberen Ende des Schneckenzylinders 18 aus. Die ständig umlaufende Schnecke sorgt dafür, daß der Strom des Quetschgutes nicht abreißt und somit die hohlzylindrische Rostöffnung 25 ständig mit Gutmasse angefüllt ist, so daß hier kein Dampf austreten kann.
  • Wenn die Vorrichtung aus irgendwelchen Gründen stillsteht, alsa die Schnecken 8 und 17 nicht umlaufen, dann kann der Hohlzylinder 25, der den Quetschrost 24 enthält, durch eine Kappe abgedeckt werden.
  • Der Antrieb für die Kartoffelwäsche und für die Schnecken 8 und 17 kann in irgendeiner bekannten _ Weise, z. B. durch einen Motor o. dgl., besorgt werden.
  • Wenn bei der in Abb. i gezeigten Ausführung die Schneckengehäuse 6 und 18 in einer Reihe hintereinanderliegend mit dem Dämpfer 13 gezeigt sind, so ist es doch ratsam, um die ganze Vorrichtung kürzer zu gestalten, die Anordnung so zu treffen, daß, wie aus Abb.2 ersichtlich, das Schneckengehäuse 18 rechtwinklig gegenüber dem Schneckengehäuse 6 versetzt angeordnet ist.
  • Das aus dem Quetschrost 24 austretende Gut kann unmittelbar .in eine Gärfuttergrube o. dgl. übergeleitet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrbare Vorrichtung zum Dämpfen von Kartoffeln o. dgl., bei der das Gut aus einer vom Fahrgestell getragenen Kartoffelwäsche durch einen Höhenförderer an das obere Ende eines auf dem Fahrgestell vorgesehenen Dämpfschachtes abgegeben wird, der durch einen Niederdruckdampfkessel mit Dampf gespeist wird und an dessen Austrittsende eine Quetsche vorgesehen ist,. dadurch gekennzeichnet. daß ein stehender Dämpfraum .(13) auf der einen Seite mit einem schräg geneigten Schneckenförderer (6, 7, 8) verbunden ist, dessen geschlossenes Gehäuse (6) oben in den Dämpfraum (13) einmündet und unten mit einem Wasserverschluß versehen ist, während auf der anderen Seite des Dämpfraumes ein zweiter, ebenfalls schräg geneigter Schneckenförderer (17, 18, 19) vorgesehen ist, dessen geschlossenes Gehäuse (18) unten in den Dämpfraum (13) .einmündet und am oberen Austrittsende einen als Quetschrost (24) ausgebildeten Austritt für das Gut aufweist, während ein Kondens- und Fruchtwasserablaß (23) am unteren Ende vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung ,nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb der Schneckenförderer Kupplungen und/ oder Geschwindigkeitswechselgetriebe eingeschaltet sind, welche eine Einregelung der Geschwindigkeit bzw. ein Stillsetzen jedes Schneckenförderers während des Betriebes ermöglichen.
DEK159099D 1940-10-29 1940-10-29 Fahrbare Vorrichtung zum Daempfen von Kartoffeln o. dgl. Expired DE731375C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220710B (de) * 1961-01-26 1966-07-07 Kyffhaeuser Landmaschb G M B H Kontinuierlich arbeitende, fahrbare Grossdaempfanlage fuer Kartoffeln u. dgl.
DE1256046B (de) * 1965-01-19 1967-12-07 Daempferbau Lommatzsch Veb Vorrichtung zum kontinuierlichen Daempfen und Kuehlen von Hackfruechten, insbesondere Kartoffeln

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1220710B (de) * 1961-01-26 1966-07-07 Kyffhaeuser Landmaschb G M B H Kontinuierlich arbeitende, fahrbare Grossdaempfanlage fuer Kartoffeln u. dgl.
DE1256046B (de) * 1965-01-19 1967-12-07 Daempferbau Lommatzsch Veb Vorrichtung zum kontinuierlichen Daempfen und Kuehlen von Hackfruechten, insbesondere Kartoffeln

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