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Adressendruckmaschine mit Auswählvorrichtung für die Druckschablonen
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Schablonendruckvorrichtungen unter der Überwachung
-von Kennlochungen von Belegen zu steuern, um auf diese Mleise die Belege mit den
Angaben &r Druckschablonen, z. B. mit Adressenangaben, zu -ersehen. Von besonderer
Bedeutung isst diese Arbeitsweise z. B. in Verbindung mit denn Lochkartenverfahren.
In diesem Zusammenbang ist der Vorschlag gemacht worden (vgl. USA.-Patent 2 ooa
4.37), in der durch Lochkarten gesteuerten Tabelliermaschine, die im allgemeinen
nur Zählenangaben druckt, auf dem Aufzeichnungsblatt auch Kennlochungen vorzusehen.
Die aus der Maschine kommende Papierbahn besteht daher aus einer Reihe von Belegen,
auf denen jedoch nur Zahlenangaben und. eine jedem Beleg zugeordnete Kennzahl, die
durch eine Kennlochung dargestellt wird, enthalten ist. Die Papierbahn wird dtann
in eine Adressiermaschine eingeführt, und unter der überwachung der Kennlochungen
werden die Belege adressiert. Die Kennlochungen werden dabei mit den Schablonen
zugeordneten Kennmarkierungen verglichen, und sobald eine Übereinstimmung vorliegt,
gelangt die Schablone zum Abdruck auf dien
entsprechenden Beleg.
Da die Schablonen natürlich in fortlaufender Nummernfolge durch die Maschine geführt
werden müssen, die Belege aber nicht notwendigerweise in ununterbrochener Reihenfolge
vorhanden sind, wird durch den erwähnten Vergleich erreicht, daß diejenigen Schablonen
gewissermaßen leer durch die Maschine laufen, für die kein Beleg vorhanden ist.
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Um die Anordnung der Kennmarkierungen an den Druckschablonen zu vermeiden,
kann man zum Vergleich mit den Kennlochungen der Belege auch einen Zähler verwenden,
dessen Einstellung jeweils die Kennzahl, der in Druckstellung befindlichen Schablone
darstellt. Dieser Zähler braucht nur in Übereinstimmung mit dem Durchgang der Schablonen
schrittweise weitergeschaltet zu werden (vgl. IJSA.-P;ate@nt 2 146 307) ; bei Übereinstimmung
von Kennlochung und Zählereinstellung erfolgt :dann der Abdruck der Schablonenangaben
auf den Beleg und der Vorsichub des nächsten Beleges in die Druckstellung. Auch
der Vorschub der Druckschablonen ist von dem genannten Vergleich abhängig, wird
aber in unterschiedlicher Weise überwacht, je nachdem die gleiche Schablone nur
ein einziges Mal oder wiederholt auf aufeinanderfolgende Belege der gleichen Kennlochung
zum Abdruck gebracht werden muß.
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Bei gewissen praktischen Arbeiten kommt es nun vor, daß nicht nur
einzelne Schablonen beim Drucken übersprungen werden müssen, sondern sogar ein erheblicher
Teil, und daß nur der kleinere Teil der Schablonen zum Abdruck gebracht werden muß.
Das mag z. B. bei einem Bankunternehmen der F:11- sein, das eine große Anzahl von
Kunden und damit von Bankkonten hat. Wenn für ein Konto ein Kontoauszug hergestellt
wird, sobald sich auf diesem Konto ein Umsatz ereignet hat, und wenn nur auf einem
Teil der Konten täglich. iTgendwelche Umsätze stattfinden, so braucht natürlich
nur ,der betreffende Teil der Kontoauszüge adressiert zu -,verden. Das erwähnte
Advessierverfahren bedingt aber, daß sämtliche AdressierschabIonen durch die Maschine
laufen, also auch diejenigen, die leer durch die Maschine gehen.
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Die vorliegende Erfindung sieht nun eine Lösung vor, derzufolge die
für den Durchgang der leer durch die Maschine laufenden Schablonen erfordierliche
Zeit ganz wesentlich herabgesetzt und dadurch die Leistung der Maschine gesteigert
wird. Das wird dadurch erreicht, daß die in zur Ebene der Druckunterlage paralleler
Lage gestapelten Druckschablonen einzeln nacheinander an einer durch das Zusammenwirken
,der gelochten Kennmarken der Druckunterlage und dies Schrsttschaft-`verkes gesteuerten
Greifvorrichtung schrittweise vorbeigeführt werden, durch welche die von der Steuervorrichtung
ausgewählte Schablone erfaßt und parallel zur Druckfläche in die Druckstellung bewegt
sowie unmitellbar nachdem Abdruck in die jeweils im Stapel hinterlassene Lücke zurückgeführt
wird.
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An sich ist - die Schaltung eines Schablonenstapels zur Druckstelle
in der Weise, daß die Schablone aus dem Stapel ausgefahren und nach Abdruck wieder
in den Stapel zurückgeführt wird, bei Fahrkartendruckern bekannt. Die vorliegende
Erfindung benutzt diese Arbeitsweise in Verbindung mit selbsttätiger Steuerung der
Schaltung dies Schablonenstapels und der zu bedruckenden Biellege in der obererwähnten
Weise mit dem Ziel der fortlaufenden automatischen Adressierung von Belegen. Es
ist einleuchtend, d.aß für die Vorbeischaltung der nicht abgedruckten Schablonen
an der Papierbahn nur ein kleiner Schaltschritt in entsprechend kurzer Zeit erfolgt,
wodurch d'ie Leistung der Maschine gesteigert wird; während bei der eingangs erwähnten
bekannten Arbeitsweise der Förderhub der in einer Führungsbahn geführten Schablonen
der Länge einer Schablone entspricht.
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Für die Vorbeischaltung der Schablone an der Druckstellung bestehen
verschiedene Mögliclhkeiten. Es 'können z. B. mehrere Schablonen in einer Schablonenkammer
zusammengefaßt sein, die von Hand in die Schablonenförderung gegenüber der Papierbahn
eingesetzt wird, welche die Schablonen dann selbsttätig schrittweise an der Papierbahn
vorbeischaltet. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß man mehrere Schablonen
auf einen Schablonenwagen setzt, mit dem die Schablonen schrittweise an der Druckstellung
vorbeigeschaltet werden, und der nach Vorbeiführung der Schablonen an der Druckstellung
wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Besonders zweckmäßig ist es,
wie in dem nachfolgenden AusfühTungsbeispiel, sowohl besondere Schablonenkammern
als auch einen Schablonenwagen zu verwenden. Dann kann jeweils eine Kammer auf den
Walgen gesetzt und von dem Wagen schrittweise an der Druckstellung vorbeigesch.altet
werden.
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Für die praktische Bedienung der Maschine ist es sehr zweckmäßig,
wenn die Bedienungsperson gleich mehrere Schablonenkammern auf die @aschine setzen
kann und wenn die bearbeiteten Schablonenkammern nicht sofort von der Maischine
genommen werden müssen. Um das zu erreichen, wird vorzugsweise eine Fördervorrichtung
für die Schablonenkammern vorgesehen, durch welehe die auf einem Zuführungsbett
gelagerten Schablonenkammern nach jedem Wagenrücklauf um eine Kammer weiter befördert
und damit eine Schablonenkammer auf den Schablonenwagen, gleichzeitig aber die darauf
befindliche Schablonenkammer vom Wagen auf ein Abstellbett geschoben wird. Der Schablonenkammerwagen
wind vorzugsweise durch eine Eintourenkupplung in seine Startstellung aufgezoa n
und kann von dieser aus unter der Steuerung eines elektromagnetischen Klinkenschaltwerkes
unter Federwirkung schrittweise in seine Aufladestzllung zurückgeführt werden.
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Vorzugsweise werden an der Maschine eine Reihe von Sicherungen vorgesehen,
z. B. derart, daß die Schäblonemkammer auf dem Wagen festgehalten wird, Sicherungen,
die den Betrieb des Wagens nur zulassen, wenn sich eine Kammer darauf befindet,
die Zufuhr der Kammer nur ermöglichen, wenn sich der Wagen in der Auflade-
Stellung
befindet und andere Einrichtungen, die aus der Beschreibung hervorgehen.
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Manchmal kommt es vor, daß mehrere Belege der gleichen Kennlochung
aufeinanderfolgen. Das ist z. B. d ier Fall, wenn bei der gegebenen Höhe
eines Formulars dieses nicht ausreicht, um alle Posten unterzubringen. Dann wird
ein zweites Formular verwendet, und dieses zweite erhält natürlich auch dieselbe
Kennlochung. Um nun solche aufeinande.rfolgenden Belege gleicher Kennlochung mit
der gleichen Adresse zu versehen, d. h. um ,die gleiche Adressenschablone wiederholt
ausfahren zu können unter möglichst geringem Zeitverlust für Leerschaltungen, wird
vorzugsweise eine weitere Vergleichseinrichtung vorgesehen, welche die Kennlochung
des in Druckstellung befindlichen mit der Kennlochung des nächsten Beleges vergleicht;
ist der Abd.rucik erfolgt und besteht keine Übereinstimmung der verglichenen Kennlochungen,
so erfolgt die Weiterschaltung der Schablonensäule. Bei Gbereinstimmung der verglichenen
Kennlochungen der Belege findet jedoch keine WVeiterschaltung -der Schablonensäule
statt.
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Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
veranschaulicht.
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Fig. i zeigt eine perspektivische Gesamtansicht der Adressiermaschine;
Fig.2 veranschaulicht perspektivisch das Getriebeschema der Maschine; Fig. 3 zeigt
nach Linie 3-3 der Fig. 4. einen Schnitt durch das Schneckengehäuse des Hauptantriebes
und stellt in der Ansicht die Hauptantriebswelle mit den Antrieben der Schablonenkammerförderung,
der Druckwelle und des Schablonenwagenaufzugs dar; Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch
das Schneckengehäuse nach Linie 4-4 der Fig. 3 und die Ansicht des Antriebsmotors;
Fig. 5 a und 5 b, die nebeneinanderzulegen. sind, zeigen den durch Schnitt in der
Grundplatte freigelegten Schablonenkammervorschub; Fig. 6 ist ein Schnitt nach der
Linie 6-6 der Fig. 5 a, der die Antriebswelle und die Eintourenkupplung für den
Schablonenkammervorschub zeigt; Fi:g. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig.
5 a; Fig. 8 zeigt im Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 6 die Eintourenkuppiung
für den Schablonenkammervorschub und den Antrieb für den Schablonenkammerwagen;
Fig.9 stellt den Aufzug für den Schablonenwagen mit der A:uslöselmpplung dar; Fig.
io zeigt in gegen Fig. 9 vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch den Schablonenwagen
nach der Linie io-io der Fig. 9; Fig. ii zeigt ebenfalls in gegen Fig.9 vergrößertem
Maßstab eine Ansicht des Schablonenwagens nach der Linie i i-i i der Fig. 9 ; Fig.12
veranschaulicht den Schablonenwagen mit dem Wagenschalt#,ve@k im Schnitt nach der
Linie 12-12 der Fig. io; Fig. 13 zeigt das Wagenschaltwerk mit einem Teil des Schablonenwagens;
Fig.14a und 14b, die nebeneinanderzulegen sind, zeigen den Schablonenausfahrme@chanismus
und die Druckwelle; Fig. 15 veranschaulicht den Antrieb der Ausfahrgabe'1 und Zier
Druckwelle; Fig. 16 ist ein Schi dtt nach Linie 16-r:6 der Fig. 15 und zeigt die
Eintourenkupplung für die Ausfahrgabel und Druckwelle; Fig.17 zeigt das Druckkissen
mit der Schablonenführung im Schnitt nach der Linie, 17-17 der Fig. 14b; Fig. 18
zeigt die Führung der Ausfahrgabel in der Ansicht; Fig. i9 zeigt die Führung der
Ausfahrgabel im Schnitt nach Linie 19-19 der Fig. 18; Fig. 2o stellt die Vergleichsmagneten
für die Kennlochfolge dar; Fig. 21 zeigt den Farbbandtransport in Ansicht, wie Pfeile
21-21 der Fig. a4 andeuten; Fig. 22 zeigt den Farbbandtransport in Ansicht, wie
Pfeile 2a-22 der Fig. 24 andeuten; Fig. 23 zeigt im Schnitt nach der Linie 23-23
der Fig. 21 die Umschaltung für.den Farbbandtransport; Fig. 2q. zeigt den Farbbandtransport
im Schnitt nach der Linie 2q.-24 der Fig. 21; Fig.25 veranschaulicht die Papierbahnförderung;
Fig. 26 zeigt im Schnitt nach Linie 26-26 der Fig. 25 die Papnerbahn.förderung ;
Fig. 27 stellt die Seitenansicht der Papierbahnförderurng mit den oberen und unteren
Abfühlbürsten in Pfeilrichtung 27-27 der Fig. 25 dar; Fig. 28 ist ein Schnitt nach
der Linie 28-28 der Fig.25 und zeigt die Kupplung für die Papierbahnförderung; Fig.
29 ist eün: Schnitt nach der Linie 29-29 der Fig. 25 und zeigt den Kupplungsmagneten
mit Zier Kupplung der Papierbahnförderung; Fig. 3o a, 3o b und 3o c zeigen den unteren
Halter für die Abfühler in drei Ansichten; Fig. 31 a und 31 b zeigen den oberen
H.alteT für die Abfühler in zwei Ansichten; Fig.32 zeigt den die Kennzahl des Angabenträgers
enthaltenden Zähler, wobei von der Verkleidung ein Teil ausgeschnitten ist; Fig.33
zeigt eine Seitenansicht des Zählers in Pfeilrichtung 33-33 der Fig. 32; Fig. 34
ist ein Schnitt durch den Zählger nach der Linie 34-3a, der Fig. 3,--;
Fig.
35 ist ein Schnitt nach der Linie 35-35 der Fi'g. 32 und stellt die Zehnerübertragung
dar; Fig. 36 ist eiin Schnitt nach der Linie 36-3,6, der Fig. 32 und veranschaulicht
die einseitige Sperrung des Schaurades; Fig. 37 i-st ein Schnitt durch ein Schaurad;
Fig. 38 zeigt im Schnitt nach der Linie 38-38 der Fig.32 das Segmentrad für die
Zehnerübertragung ; Fig. 39 a, 39 b und 39 c, die nebeneinan.derzulegen sind, zeigen
das Schaltbild der Ad.res.s,iermaschine; Fig. 40 und q:1 zeigen perspektivisch in
vergrößertem ,Maßstab eine Schablonenkammer in geschlossener und in offener Stellung
der Verriegelungsleiste;
Fig. 42 zeigt beispielsweise einen in der
vorliegenden Maschine adressierten Ausschnitt einer fortlaufenden Papierbahn.
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Allgemeine Erläuterung In der Fig. i ist perspektivisch das vorliegende
Ausführungsbeispiel einer Adressiermaschine dargestellt. In der Papierfördereinrichtung
ist eine fortlaufende Papierhahn i i eingespannt, die bereits von einer Lochkartentabelliermaschüne
mit allen Zahlenangaben und den Kennlochunggen i2 versehen ist. Zum Beispiel ist
bei einem Kontoauszug einer Bank oder bei einer Rechnung eines Ele!lctrizitätswerkes
die gesamte Papierbahn in vorgedruckte, ,gleichlange Abschnitte, sogenannte Formulare,
eingeteilt. In der Tabelliermaschine wurden die einzelnen Formulare mit Zahlenangaben
versehen. Jedes Formular, das im Sinne vorliegender Beschreibung ein Beleg ist,
wird von der Tabelliermaschine gleichzeitig mit der Übertragung der Zahlenangaben
auf den Beleg mit einer Kennlochung an der lixilcen Seite versehen, die von der
Tabellierm2schine nach einem vorher bestimmten Schlüssel- gelocht wird (vggl. auch
die Fig. 42) und die immer mit der Konto- oder Kundennummer .des mit den Zahlenangaben
versehenen Beleges übereinstimmt. Diese Kennlochung bietet, da später durch die
Adressiermaschine gleichzeitig mit der Adresse die Kontonummer auf den Beleg gedruckt
wird, eine leichte Kontrodlmöglichkeit, um festzustellen, ab die richtige Schablone
auf den mit derselben Kontonummer versehenen Beleg übertragen wurde.
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Auf das Zuführungsbett 6 der Grundpliatte 5 der Maschine (Fig. i)
werden die gefüllten Schablonenkammern 7 aufgelegt. In diesen Schablonenkammern
befinden sich, in steigender oder fallender Reihenfolge stehend und in acht Fächer
unterteilt, die Adressierschablonen. Im vorliegenden Fall enthält jede Kammer 2,oo
Adressierplatten. Durch die Unterteilung der Kammern in einzelne Fächer wird eine
genaue Lage der einzelnen Schablonen erzielt und dadurch die eventuelle Differenz
in der Dicke der Schablonen ausgeglichen. Die gefüllten Kammern werden durch eine
noch zu beschreibende Kammerfördereinrichtung nacheinander einzeln auf den Schabl'onenwagen
io, wenn er sich in der Aufladestellung befindet, geführt. Wurde nun eine volle
Kammer auf den Schablonenwagen geschoben, so wird dieser von der Aufladestellung
aus um die ganze Kammerlänge nach rückwärts gezogen (aufgezogen) und in die Startstellung
gebracht. Diese Startstellung ist gleichzeitig die Ausfahrstellung für die erste
Schablone. Das Papierband i.i wird .durch die Papierbahnfördereinrichtung an dem
oberen Abfühlhalter 269 vorbeigezogen und die Kennlochung des Beleges wird mit .der
Einstellung des Zählwerkes 1q., das ,die Kennzahl der gerade in Ausfahrstellung
befindlichen Schablone wiedergibt, verglichen. Stimmen diese beiden Kennzahlen überein,
so wird die Schablone von der Schablonenausfahrvorrichtung 15 aus der Kammer in
die Druckstellung gebracht, von wo sie nach erfolgter Übertragung auf den Beleg
wieder in dieselbe Stelle in der Kammer zurückgeführt wird. Der in der Fig. i dargestellte
halb zurückgelaufene Wagen io mit der daraufbefindlichen Kammer 16 wird von der
Startstellung aus schrittweise, Schablone um Schablone, an der Ausfahrstellung vorbeikommend,
zurückgeschaltet, bis er wieder in die Aufladestellung zurückkommt. Die auf dem
Wagen befindliche Schablonenkammer 16 wird nun von der Kammerfördereinrichtung von
dem in der Aufladestellung verbleibenden Wagen herabgeschoben und gelangt auf das
Abstellbett 17. Gleichzeitig mit der Entladung des Wagens werden die links von dem
Wagen liegenden Kammern um je eine Kammerbreite nach rechts befördert, so daß nun
.der Wagen mit der nächsten Kammer geladen wird. Der Wagen wird dann aufgezogen
bis zur Startstellung, und das gleiche Spiel wiederholt sich dann. Das Zuführungsbett,
in dem die noch nicht zur Übertragung gelangten Schablonenkammern liegen, kann von
der Bedienungsperson immer wieder mit Schablonenkammern aufgefüllt werden, die ,dann
automatisch auf den Wagen und nach dem Vorbeifahren an der Schablonenausfahrstellung
auf das Abstellbett 17 gelangen. Von dort aus können dlie Schablonenkammern, in
denen die Druckschablonen wieder in derselben Reihenfolge stehen wie vorher, .an
ihrem Aufbewahrungsorte abgestellt werden. An Hand der Fig. 2 wird nun, kurz in
großenZügen die allgemeinemechamischeWi.rkungsweik erläutert, die dann in Einzelheiten
beschrieben wird.
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Der Mlotor 2o treibt -dauernd über das Getriebe 2d., 25 die Hauptwelle
26 der Maschine all. Von dieser wind über Getriebe a8, 2.9 die Fördervorrichtung
für die Schablonen;kaminern angetrieben. Dieser Antrieb erfolgt jedoch nur, wenn
die bei 32 angedeutete Eintourenkupplung eingerückt ist. In diesem Fall führt der
Nocken 33 eine Umdrehung aus, und damit werden durch die Arme q.o und Schienen 45
die Schablonenkammern um eine Kammer weiter geschoben, somit also auch eine Kammer
auf den Schablonenwagen aufgesetzt. Der Aufzug des Schablonenwagens erfolgt dann
durch das Zahnrad ioi, das in die Zahnstam,e@io2 des Schablonenwagens eingreift;
.dieser Antrieb wird ebenfalls durch eine Eintourenkupplung mittels des Getriebes
84, 85 von der Hauptwelle 2'6 abgeleitet. Die schrittweise Rückschaltung des Schablonenkammerwagens
in seine Ausgangsstellung erfolgt in der aus Schaltbild Fig. 39b ersichtlichen und
noch zu beschreibenden Weisse. Ist eine Schablone abzudrucken, so müssen die Schablonenausfahrvorrichtung
und die Druckvorrichtung wirksam werden. Diese erhalten ihreeizAntrieb von derHauptwelle
26 aus über Getriebe i5o, 151 und das von einer Eintourenkupplung überwachte Getriebe
157, 16o. DieW!e11e 16i treibt d ann dieLeitrolle i65 an, durch die die Ausfahrgabel
173 nach rechts bewegt und somit die Schablone aus der Kammer ausgefahren wird.
Wenn sich die Schablone in der Druckstellung befindet, drückt das Druckkissen i92
unter
Steuerung des Nockens 182 die Papierbahn gegen die Schablone.
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Die Förderung der Papierbahn z z erfolgt in der aus Fig.2 ersichtlichen
Weise über diie Getriebe 288, 286, die durch die Kliauenkupplung 282, 283 von der
Hauptwelle 26 aus angetrieben werden. Die genannte Klauenkupglung steht unter elektromagnetischer
Steuerung der Vergleichsvorrichtung.
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Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind als Schablonen geprägte
Adressenplatten gewählt. die an ihrer oberen und unteren Kante umgebogen sind, so
daß .diese Kanten als Führung dienen können. Es ist natürlich klar, daß auch jede
andere Art von Druckschablonen verwendet werden kann.
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In den Fig. 40 und .4r ist eine Schablonenkammer dargestellt. In Fig,
40 ist die Leiste 5.7 im ihrer unteren Stellung, die Schablonen befinden sich daher
in einem geschlossenen Gehäuse und können bei der Handhabung der Kammer nicht herausfallen.
Wenn die Kammer auf den Schablonenwagen geschoben wird, stoßen an der Maschine vorgesehene
Stifte gegen die Stifte 58a, 58b an den Verriegelungshebeln 59a, 59v, die letzteren
werden v erschwenkt und unter dem Einfluß der Blattfeder Goa, bot, wird die
Leiste 57 nach oben geschoben, so daß die Schablonen an dieser Seite aus
der Kammer ausgefahren werden können. Wird die Kammer vom Wagen auf das Abstellbett
geschoben, so wird durch eine fest an der Maschine angeordnete Schrägfläche die
Leiste 57 selbsttätig nach unten gedrückt und wieder durch die Hebel 59" 59b in
der aus Fig. 4o ersichtlichen Weise verriegelt. Schablonenkammerförderung Der :Motor
2o, der bei eingeschalteter Maschine dauernd läuft, treibt mittels Kliauen lmpplumg
21 (Fig. 2, 4) die Welle 23 an (Fig. 4), auf der die Schnecke 24 sitzt. Das von
der Schnecke 24 angetriebene Schneckenrad 25 (s. auch Fig. 3) treibt die Hauptantriebs`velle
26 an, die wie die Schneckenwelle 2,3 in dem Schneckengehäuse 27 gelagert ist. Der
Motor 20 und das Schneckengehäuse 27 sind an der Grundplatte hängend, befestigt.
Über die Schraubenräder 28, 29 ist die Antriebswelle 30 für die Kammerfördereinrichtung
mit dem Motorantrieb verbunden. Mit der Welle 30 ist die Mitnehmerscheibe
3 r (Fig. 6 und 8) fest verbunden, während die Verriegelungsscheibe 32 lose auf
der Welle 30 sitzt. An .der Scheibe 32 sitzt dieKlinke37, und mit ihr ist
auch der Fördernocken 3.3 und der Kontaktnocken 34 fest verbunden. Im Ruhezustand
wird die Verriegelungs-scheibe 32 und.d@ie Mitne merklinke 37 der erwähnten Eintourenkupplung
von dem Verriegelungshebel 35 (Fig. 8) festgehalten. Soll nun auf Grund der noch
zu beschreibenden elektrischen Schaltung der Schablonenwagen mit einer Schablonenkammer
aufgeladen werden, so bekommen die Spulen 36 (Fig. 8) der Eintourenkupplung einen
Impuls, der Verriegelungsheabe135 wird angezogen, und die Mitnehmerklinke 37 kann
in die Nut der Mitnehmerscheibe 3 z einfallen, und der mit der Klinke verbundene
Fö.rdeTnocken 33 macht eine Umdrehung, und zwar nur eine, da am Ende dieser Umdrehung
der inzwischen wieder abgefallene Verriegelungshebel 35 die Mitnehme-rklinke aus
der Nut herausreißt und die Kupplung verriegelt. Duirch die Umdrehung des exzentrisch
geformten Fördernockens 33 wird die auf dem Fördernocken 33 ablaufende Rolle 38
nach rechts (Fig. S .a) gedrückt und .damit die Verbindungsachse 39 und ihre beiden
Hebelarme. 40, die an ihren unteren Enden durch die Achse 41 an den beiden Lagerböcken
42, die an der Grundplatte 5 hängen, drehbar befestigt sind und an ihren anderen
Enden mit den Zapfen 43 in den Führungen der Transpartblöcke 44, die an den Förderschienen
45 des Zuführungsbettes befestigt sind, liegen. Diese Bewegung der Förderschienen
45, die zum Aufladen dies Kammerwagens to und zur Weiterschaltung der im Zuführungsbett
6 befindlichen Kammern 7 -dient, wird von der Förderstange 46 (Fg. 5 a, 5
b), die -einesteils in dem Zapfen q:3 drehbar aufgehängt und an dem anderen
Ende über den Bock 47 (Fig. 5 b) mit der rechten Förderschiene 48 verbunden .ist,
auf die rechte Förderschiene 48 übertragen. Die letztere dient zum Vorschub der
Schablonenkammern 7 auf dem Abstellbett. Die Rückwärtsbewegung der gesamten Kammerfördereinrichtung
bis zur Ruhelage geschieht durch die Rückzugsfedier49 (Fsg. 5 a), derart, daß die
Rolle 38 immer an dem Nocken 33 anliegt. An den linken und rechten, je paarweise
(vgl. Fig.6 und 7) vorgesehenen Förderschienen, die je in einer Nut der Grundplatte
horizontal und vertikal geführt werden, sind die Transportklinken So für die einzelnen
Kammern drehbar befestigt. Diese Transportklinken So (Fig. 5 a, 5 b) nehmen beim
Vorschieben der Förderschienen die Schablonenkammern 7 mit, während bei der Rückwärtsbewegung
der Förderschienen die Transportklinke unter der Schablonenkammer, durch deren Gewicht
mach unten gedrückt, vorbeigleitet. Nach dem Zurückgleiten unter der Kammer wird
die Klinke in dem Zwischenraum zweier Kammern von der Blattfeder 5 s wieder in die
Förderstellung gebracht. Die Kammer, die sich in ,dem Schablonenwagen befindet und
deren Schablonen bereits zum Abdruck gelangt sind, wird gleichzeitdg mit der Weiterbeförderung
der im Zuführungsbett 6 befindlichen Kammern 7 von dem Wagen heruntergeschoben,
indem die beiden linken Förderschienen 45,durch den an .dieser Stelle ausgesparten
und in der Aufladestellung verbleibenden Wagen hindurchgeführt werden. In dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist in dem Zuführungsbett 6 Platz für vier Schablonenkammern
7 vorgesehen, und auf das Abstellbett 17 können gleidhfallis, vier Kammern geschoben
werden. Da der Hub der Förderschienen bei einer Fördernockenumdrehung so groß ist
wie der Abstand von Kammer zu Kammer, werden die Schablonenkammern um diesen Abstand
von den Transportklinken So weitergeschaltet. Um nun zu verhindern, daß die bereits
vorgeschobenen Schablonenkammern beim Rückgang der Förderschienen durch die Reibung
der Transportklinken So an dem Boden der Kammern wieder mit zurückgenommen,
werden,
sind auf beiden Seiten des Zuführungs- und Abstellbettes dem Vorschubweg entsprechend
Halteklinken 52 (Fig. 1, 8) angebracht. Diese sind so abgeschrägt, daß sie, wenn
die Kammern nach rechts weitergeschaltet werden, von diesen nach abwärts in eine
Aussparung der Grundplatte gedrückt werden, und daß sie nach dem Fördervorgang zwischen
dem Abstand von zwei Kammern durch die Blattfedern 56 wieder werden, um während
der -Rückwärtsbewegung .der Förderschienen die gerade v orgeschobenen Kammern zu
halten.
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Die Halteleiste 53 (Fig. 5 b) verhindert mit ihrem oberen Ende das
Heraus.glei.ten der einzelnen Druckschablonen aus der Kammer, solange. diese mit
dem Wagen von der Startstellung aus an der Ausfahrstellung schrittweise vorbeigeführt
wird und solange die Deckleiste 57 (Fig. 41) an .der Kammer noch nicht geschlossen
ist. Solange die rechten Förderschienen q8 (FinG. 5b) in ihrer Ruhelage verbleiben,
wird die verschiebbar gelagerte Halteleiste 53 durch die schräg ausgebisldeten linken
Enden der beiden Förderschienen nach oben gedrückt und hält so die Druckschablonen
in der Kammer zurück. Kommt der Kammerwagen in die Aufladestellung- und die Fördereinrichtung
wird wirksam, so wird die Halteleiste 53, wenn die Förderschienen 48 sich vorwärtsbewegen,
durch die Feder5q.inLanglöchern geführt nach untengezogen, um das Ausfahren der
auf dem Wagen befindlichen Kampier nicht zu behindern. Am Ende der Förderbewegung
wird die Halteleiste wieder durch die zurückgefahrenen Förderschienen hochgehoben.
Schablonenwagen In der vorliegend beschriebenen Adressierm,aschine besteht .die
Grundplatte aus zweigetrennten Gu;Bkörpern, die rechte Platte ist mit q. und die
linke Platte mit 5 bezeichnet (Fig. 5 a, 5 b). Diese zwei Grundplatten sind an ihren
Vor:dker- und Hinterkanten durch je ein Zwischenstück 9 derart miteinander verbunden,
daß sie eine gemeinsame Platte bilden. Durch dies Einsetzen der Zwischenstücke 9
entsteht zwischen der linken Kante der Platte .I und der rechten Kante der P'1!atte
5 ein Zwischenraum, in dem auf den Tragleisten 70 (Fig. 5 a, 5 b), die an den Platten
q. und 5 befestigt sind-, sich die beiden Führungsschienen 7, (Fig. 10) befinden,
in denen der Schablonenwagen läuft. An den äußeren vier Ecken der gemeinsamen Grundplatte
sind die Füße 3 (Fig. i) angebracht, die untereinander durch Verbindungsrohre i9
(Fig. i) verbunden sind, um der Maschine Eine gute Standfestigkeit zu verleihen.
Der Schablenenwagen, auf dem die Schablonenkammer 7 während des Durchgangs durch
die Schablonenausfahrstellung festsitzt, bildet für sich ein zusammenhängendes Gestell,
das in der horizontalen und vertikalen Lage in den durchgehenden U-förmigen Führungsschienen
71 (Fig. io) geführt wird, und. das in der Längsrichtung hin und her geschoben werden
kann. Eine Winkelschiene 72 und eine Winkelschiene 73 (Fig. io) sind durch die Querleisten
74 (Fig. 12), die an den Winkelschienen durch Schrauben befestigt sind, miteinander
verbunden. Die vordere Querleiste 75 (Fig. 9, r2) und die hintere Querleisie 76
sind gleichzeitig so ausgebildet, daß an ihnen die Führungsleisten 77, die die Sch@ablonenkammer
in derLängsrichtung festhalten, angebracht werden 'önnen. Durch diese beiden Führungsleisten
77 kann die Kammer 7 nach vorn und nach rückwärts justiert werden, um eventuelle
kleine Differenzen in derübereinstimmung zwischen den beiden Stoßstangen iqo und
den in der Kammer stehenden Druc'ksch@ahlonen, die beim Ausfahren in die Führungsplatte
176 geschoben werden, auszugleichen. 'Gleichfalls an den Querleisten 74 sind zwei
durchgehende Winkelleisten 78 (Fig. io) befestigt, an deren seitlichen Flanken links
und rechts je zwei Haltwinkel 79 angebracht sind, an denen die Lagerzapfen für d.ieLaufrollen
8o: befestigt sind. Die vier Laufrollen 8o, die als Kugellager ausgebildet sind
und von denen zwei am Anfang und zwei am Ende des Wagens sitzen rollen auf den Innenflächen
der beiden feststehenden Führungssch@ienen 71 ab und sind horizontal angeordnet.
In den Flanken der Winkelleisten 78 ist gleichzeitig vorn und hinten je eine durchgehende
Achse 81 gelagert, auf deren überstehenden Zapfen je ein Kugellager festsitzt, das
als Laufrolle 82 dient. DieseLaufrollen 82, dievon den Innenflächen der beiden Flanken
der zwei Führungsschienen 71 geführt werden, sind vertikal. An diesen acht Lanfrollen,
von denen vier Rollen 8o die horizontalen und vier Rollen 82 die vertikalen Lagerrücken
aufnehmen, rollt der Wagen, in den beiden durchgehenden U-förmigen Führungsschienen
71 hängend, von der nachfolgend beschriebenen Schablonenwagenkupplung aufgezogen,
aus der Aufladestellung in die Startstellung.
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Die Wagenaufzugskupplung (Fig. 3, 8, 9, 10) ist an einem Lagerbock
83, .der an der Grundplatte 5 befestigt ist, untergebracht. Auf der Hauptantriebswelle
26 sitzt ein Zahnrad 84 (Fig.3), das im Eingriff mit dem Zahnrad 85 steht, das wiederum
fest mit der Welle 86 verbunden ist. Auf der Welle 86, die an ihrem einen Ende in
den Lagerbock geführt ist und an ihrem anderen Ende. in einer ebenfalls an der Grundplatte
befestigten Konsole gelagert ist, sitzt das Mitrnehmerrad 87 (Fig. 9). Dieses Mitnehmerrad
87, das über die Zahnräder 84 und 85 mit der Hauptantriebswelle im Eingriff steht,
läuft .dauernd um. Gleichfalls auf der Welle 86, aber lose, sitzt das Zahnrad. 88
(Fig. 9, io), an dem in Langlöchern geführt und dürch die beiden Federn 89 zurückgezogen
die Scheibe 9o befestigt ist. An der Scheibe 9o ist ein Lagerzapfen eingenietet,
auf dem die Mritnehmerk linke 9i drehbar sitzt. Diese Mitnehmerlclinke 9i liegt
immer unter Federspannung in der Einklinkrichtung und wird in der Einrückstellung
von der Blattfeder 92 gehalten.
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Ist nun durch die oben beschriebene Fördereinrichtung eine Kammer
7 von dem Zaufüh.rungsbett 6 aus- auf den Wagen geschoben worden, so ist der Wagenladek
onta:lct 93 geschlossen.
Die Schablonenkammerzu.fuhr kann auf iGrund
der nachfolgend beschriebenen Schaltung nurstattfinden, wenn sich :der Schablonen;wagen
in .der Ruhe- oder Aufladestellung befindet und wenn somit die Kontaktstücke 94
(Fig. io), die an dem Wagen befestigt sind und mit diesem hin und her fahren, die
Kontaktfedern 95 (Fig. io), die an. der Grundplatte 5 befestigt sind, berühren
(vgl. auch Fig. 39b). Erst wenn -der Stromkreis durch die Kontakte 94. und
95 und durch den Wagenladekontakt 93 geschlossen ist, und dies ist nur in
der Aufladestellung des Wagens möglich, wird zufolge der elektrischen Schaltung
die Kammerförder- und Wagenaufladevorrichtung ausgelöst und in Betrieb gesetzt.
Am Ende dieses Aufladevorganges, wenn die beiden Förderschienen 45 schon wieder
aus der Aussparung der Grundplatte für den Wagenlauf herausgeführt sind, schließt
sich der Anlaßkontakt 96
(Fig 5 a) für den Kammerwagpnaufzug, welcher Kontakt
von dem auf der Förderwelle 30 sitzenden Kontaktnocken 34. (Fig. 5 a) gesteuert
wird. über diesen Anliaßkontakt, der kurz vor Beendigung der Förderbewegung für
die Kammern geschlossen wird, und der zusätzlichen, noch zu beschreibenden elektrischen
Schaltung bekommt die Spule 97 (Fig.9) einen Impuls. Durch das Anziehen des Ankers
der Aufzugskupplung wird der Betätigungshebel98 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt
und drückt die Mitnehmerklinke gi über die Ausbuchtung .der Blattfeder 92, so daß
.die Klinke in Eingriff mit dem Mitnehmerrad 87 (Fig. 9) kommt. Nun wird, da die
Klinke durch die Blattfeder mit dem Mitnehmerrad im Eingriff gehalten wird, die
Scheibe go, an der die Klinke festsitzt, und das Zahnrad 88 mit angetrieben. Das
Zahnrad 88 steht im Eingriff mit dem Zahnrad 99 und treibt somit das gleichfalls
auf dem Lagerzapfen ioo befestigte Zahnrad ioi an. An der linken Winkelschiene 73
(Fig. io) ist eine Zahnstange io2, die gleichlang wie der Wagen ist, befestigt,
und diese ist im Eingriff mit dem Zahnrad ioi. `'Wird nun durch .die eingefallene
Mitnehmerklinke die Scheibe 9o gedreht, so wird der mit einer Schablonenkamirier
gefüllte Wagen über das oben, beschriebene Getriebe von seiner Aufladestellung um
die ganze Wagenlänge in die Startstellung gebracht, die gleichzeitig die Ausfahrstellung
für die erste in der Kammer befindliche Schablone ist. Der aufgezogene Wagen wird
von der nachfolgend beschriebenen Wagenschaltvorrichtung in der Startstellung gehalten.
Ist nun der Wagen von .dem Wagenaufzug bis in seine Startstellung gebracht worden,
so hat sich die Scheibe go und mit ihr die darauf befindliche Mitnehmerklinke gi
so weit herumgedreht, daß die vorstehende Nase der Klinke 9.1 an dem verstellbaren
Anschlag 103 (Fig. 9) angekommen ist, und dieser Anschlag reißt die Klinkeaus-demMitnehmerrad
87 heraus, und somit wird der Wagenaufzug entkuppelt. Durch die Blattfeder 92 wird
die Mitnehmerklinke in dem ausgerückten Zustand gehalten. ,Gleichzeitig mit dem
Aufzug des Walgens wird eineWageinjrückholfeder lo4gespannt (Fi,g. io), die sich
in dem an dem Lagerbock 83 befestigten Federgehäuse io5 befindet. Das eine Ende
der Spiralfeder 104 wird über das Zahnrad io6 (Fig. io), das im Eingriff mit dem
Zahnrad ioi steht und über die Nabe 107, an der das Ende befestigt ist, aufgezogen.
Das äußere Ende der Spiralfeder, das aus dem Federgehäuse herausragt, ist an dem
Lagerbock 83 befestigt. Durch diese Feder wird der Kammerwagen, schrittweise gesteuert
von der Wagen.schaltvorrichtung, im die Au.fladestellunzurückgeholt.
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Um bei einer eventuell auftretenden Hemmung des Wagenaufzugs die Kupplung
ausschalten zu können, wurde eine Sicherheitsvorrichtung eingebaut. Auf dem Zahnrad
88 sitzt, durch Schrauben gehaltem, deren Kopf in. Langlöchern geführt ist, diel
Scheibe go, die von dein beiden Federn 89, die mit einem Ende auf dem Zahnrad und
am andern Ende mit der Scheibe befestigt sind, in der Wagenaufzugsrichtung bis.
zum Anschlag in den Langlöchern gezogen wird:. Tritt nun irgendeine Hemmung im Wagen,
auf, so, wirkt die Sicherheitsvorrichtung derart, daß durch den größerem Widerstand.
unter Überwindung der Federspannung die Scheibe go gegenüber dem Zahnrad 88 innerhalb
der Langlöcher verdreht wird, so daß der Stift, der auf dem Zahnrad befestigt sitzt,
an die vorstehende Nase der Mitnehmerklinke gi gelangt und diese aus dem Mitnehmerrad
herausreißt und somit den Wagenvorschub, entkuppelt.
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Ist der Schablonenkammerwagen vom der eben beschriehene@n Aufzugskupplung
um eine ganze Kammerlänge aufgezogen und entkuppelt worden, so, hält ihn die nun
zu beschreibende Wagen.schaltvorrichtung in der Startstallung, die gleichzeitig
die Ausfahrstellung für die erste in der Kammer befindliche Druckschablone ist.
An der rechten Winkelschiene 72 des Wagens ist die Schaltschiene i09 (Fig. 11, 12)
befestigt, deren. Schaltzähne so angeordnet sind, daß sie -genau den Abständen .der
einzelnen Druckschablonen in der Schablonenkamm-er entsprechen. Die, Schablonenkammer-
7 ist in acht Fächer 8 (Fig. 12, 40, 41) eingeteilt, und in jedem einzelnen Fach
ist in vorliegender Ausführung Platz vo,rgelsehen für 25 aneinanderliegende Adressenplatten.
Zwischen den einzelnen Fächern sind Führungsleisten 61 (Fig. 40, 41) angebracht,
und dieser Anordnung entspricht die Teilung der Zähne auf der Schaltstange. Ist
der Wagen nun; aufgezogen und entkuppelt, so wird er von der Feder io4 zurückgezogen,
bis die Springklinke, die von einer, Feder an die Schaltschiene i og herangezogen
wird, in den der ersten Schablone in der Kammer zugeordneten Zahn, der- Schaltschiene
iog eingefallen ist und den Wagen in der Ausfahrsteillung der ersten Schablone festhält.
Ist nun diese erste Druckschablone, die sich in der Ausfahrstellung befindet, von
der nachfolgend beschriebenen Schabdo.nenausfahrvorrichbung awsgefahren und zum
Abdruck gelangt und wieder in ihre Stellung in der Kammer zurückgeführt worden,
oder wird sie auf Grund des Vergleichs zwischen der Kennlochung und der Zählereins.tel:lung
nicht zur Übertragung gebraucht, dann bekommt die
Spule
111 (Fig. 12, 13) des Wagenschaltmagneten über den noch zu beschreibenden
(Stromkreis einen Impuls. Durch das Anziehen des. Ankers des Wagenschaltmagneten
wird der Schalthebel 112 (Fig. 13), der in: einem Zapfen der Befestigungsp:latte
113 gelagert ist, entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt; dadurch wird die Sperrklinke
114 (Fig. 13), in deren Aussparung ein Stift des Schalthebels 112 eingreift, in
die um eine Fächerteilung der Springklinke gegenüber versetzte Zahnlücke gedrückt.
Gleichzeitig mit dem Eingriff der Sperrklinke 114 in die Schaltstange log wird übler
den Schalthebel i i 2 die Springklinke i io aus dem seitherigen Zahneingriff ausgehoben
und, dadie Lagerbohrung der Springklinke als Langloch ausgebildet ist, von der Feder
115 nach links (Fig.13) gezogen und gelangt somit über die Zahnspitze des nächstfolgenden
Zahnes hinweg. Fällt nun der Anker des. Schaltmagneten. wieder ab, so kann die Springklinke
vollends in den nächsten Zahn einfallen, und der Wagen rückt, da die Sperrklinke
wieder außer Eingriff mit der Schaltstange ist, ,um eine, Schablone weiter. Der
Unterbrecherkontakt 116 für den Wagenschaltmagneten und der Zählerschaltkontakt
117 (Fig. 13) für die Weiterschaltung des Zählwerkes werden ebenfalls von .dem Anker
des Wagenschaltmagneten betätigt. An einem Winkel, der an der Befestigungsplatte
i 13 sitzt, ist .der Wagenschaltkomtakt i 1 8 befestigt, dein von, der Springklinke
iio über den Hebel 119 (Fig. 13) betätigt wird. Erst wenn die Springklinke iio.
in die jeweilige Zahnlücke- der Schaltschiene io9. ganz eingefallen, ist, sich also,
die der Zahnlücke zugeordnete Druckschablone genau in der Schablonenausfahrstellung
befindet, wird über den Hebel i i g der Wagenschaltkontakt i 1 8 wieder geschlossen,
und die Erregung des Schaltmagneten i i i über den nachfolgend beschriebenen Stro@rnkreis
kann für den nächsten Schaltvorgang stattfinden. Durch den Schaltmagneten iii, dessen
Teile an der Befestigungsplatte 113 befestigt sind, die wiederum durch einen. Winkel
an der rechten Grundplatte 4 sitzt, wird der Kammerwagen unter Steuerung der Vergleichseinrichtung
schrittweise, al.so@ Schabdome um Schablone, an der Ausfahrstellung vorbei von der
Startstellung in die Ruhe-oder Ausladestellung gebracht.
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Damit die Schablonenkammer, wenn sie von der Schablonenkammerfördereinrichtung
auf den Wagen io geschoben wurde, auf diesem während des Wagenaufzugs- und Schablonenaus.fahrvo@rganges
liegenbleibt, ist eine SchablonenkammerhaItevorrichtung vorgesehen. Um ein Ausweichen
der Schablonenkam@mer, auf clean Wagen nach der linken: Seite zu verhindern,
ist vorn. und hinten am Wagen je eine Halteklinke i-o (Fig. ii) drehbar auf dem
Bock 121, der auf der linken Winkeilschiene 73 sitzt, angebracht. Wenn nun der Wagen
mit einer Kammerlurch die Schablonenkammerfördervorrichtung aufgeladen wird, so,
wird die Halteklinke 12o (F'ig. i i) durch die vorgeschobe@ne Kammer nach unten
gedrückt und die Klinke unter der Kammer hinweg, und wird nachher, wenn die Kammer
in ihre richtige Stellung auf den Wagere geschoben ist, von einer Zugfeder in ihre
Sperrstellung zurückgebracht. Durch diese Sperrung ist die Kammer gegen Bewegung
nach links (Fig. i i) gesichert. Um ein Ausweichen der Kammer an der rechten Seite
des Wagens zu verhindern, sind ebenfalls zwei Halteklinken 1.22 (Fig. 11, 12) angebracht,
die an den beiden Böcken 123 in der Wagenaufzugsrichtung drehbar gelagert sind und
die durch Blattfedern nach oben in ihre Haltestellung gedrückt werden. Damit die
Kammer von der Fördereinrichtung vom Wagen auf .das Abs.tellbctt 17 geschab-n werden.
kann, werden die Halteklinken 122 (Fig. 12), sobald der Kammerwagen in seine Ruhe-
oder Kammeraufladestedlung gelangt Ist, von dem Anschlagstift 124 (Fig. i i), der
in der Gr undplatte 4 befestigt ist, nach unten verdreht. Sob,al,d nun. der mit
der Schablonenkammer gefüllte Wagen die Auflad-stellung verläßt, werden die Halteklinken
122 (Fig. 12) von der Blattfeder wieder in ihre Haltestellung gebracht, und die
Kammer ist auch in der Richtung nach rechts (Fig. ii) auf dem Wagen gesichert. Durch
die Führungskante .69 (Fig. io, i i), die an der Grundplatte 4 befestigt ist, werden
die Schablonen, solange sich der Wagen von ,der Startstellung in die Aufladestellung
bewegt, in der Kammer gehalten, und nur in der Ausfahrstellung kann eine Schablone
aus der Kammer ausgefahren werden. Ausfahren und Abidrucken der Schablone Durch
die Einstellung des Kammerwagens mittels des Schaltmagneten wird j,mveils diejenige
Druckschablone in Ausfahrstellung gebracht, deren zugehöriger Beleg durch die Papierbahnförderung
gerade in die! Übertragungsetellung gebracht wurde, wobei erfindungsgemäß die Druckschablonen,
die nicht zur Übertragung gebraucht werden, schrittweise rasch an der Aus.fahrstellung
vorbeigeführt werden, bis die Kennlochung des Beleges und die Einstellung des Zählwerkes
miteinander übereinstimmen; dann tritt die nachfolgend beschriebene Ausfahr- und
gleichzeitig die Druckeinrichtung in Tätigkeit.
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Mit Hilfe einer fingerartig ausgebildeten Ausfahrgabel wird die Druckschablone,
die in- der Ausfahrstel4ung steht, über eine Führung in die Drucksteillung gebracht.
Zwischen der Druckschablone und den durch die! Pap:rbahnfärderung geführten Beleg
befindet sich ein über eine Transporteinrichtung geleitetes Farbband, das mit Hilfe
des von der Rückseite auf den Beleg wirkenden Druckkissens die An:gahen der Druckschablone
auf den Beleg überträgt. Durch diese Anordnung werden die von derDrudcs,chabdone
auf den Beleg zu übertragenden Angaben auf die Vorderseite des Beleges gedruckt
(sogenannte sichtbare Schrift). Dadurch wird es möglich, ab und zu die von der Druckschablone
abgedruckte Kennzahl mit der vorzugsweise auf den Beleg bereits in der Tabelliermaschine
aufgedruckten Kennzahl zu vergleichen, solange sich der Beleg noch in der Maschine,
befindet, und dadurch kann die Richtigkeit der Adressierarbeit
durch
Augenschein kontrolliert werden. Nach dem Druckvorgang wird diel zur übertragung
gelangte Druckschablone von einem Rückführs.chieber wieder in ihre alte Lager in
die während des Druckvorganges s.tehe@ugebliebene Sch-ablonenkammer geführt, und
die Weiterführung .des. Beleges durch die Papierbahnförderung und die Weiterschaltung
des Schablonernkammerwagens durch den Schaltmagneten können unter Steuerung der
Vergleichseinrichtung von neuem stattfinden.
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Bei der vorliegenden Ausführung einer Adressiermaschine wird der Schablonenausfahrvorgang
und die Angabenübertragung auf folgende Weise vorgenommen: Auf der Hauptantriebswelle
26 (Feg. 3) sitzt das Schraubenrad 15o fest verseiftet, das im Eingriff mit dem
Schraubenrad 151 (Feg. 15) steht. In zwei Lagerböcken 152, die an der Grundplatte
5 befestigt sind, läuft die Welle 153, an deren einem Ende das Schraubenrad 151
sitzt. Mit der Welle 153 ist die Mitnehmerscheibe 154 (Feg. 15, 16) für die
Eintourenkupplung der Ausfahrvorrichtung fest verseiftet, läuft also bei eingeschaltetem
Motor -dauernd um. Die @erriegelungsscheibe i55, an der die Mitnehmerklinke 156
gelagert ist, ist mit dem Zahnrad 157 fest verbunden und sitzt lose auf der Welle
153. Im Ruhezustand wird diel Verriegelungsscheibe 155 und die nicht im Eingriff
mit der Mitne!hmerscheibe 154 stehende Mitnehmerklinke 156 vo:n dem Verriegelungshe!be1
158 der Eintourenkupplung gehalten. Dieser Ve@rriegelungshebel 158 (Feg. 16) ist
drehbar gelagert, und zwar ebenso. wie die übrigen Teile der Kupplung an einem Befestigungswinkel,
der mit der Grundplatte, verbundene ist. Soll nun die in der Ausfahrstellung befindliche
Druckschablone zum Abdruck auf den Bcileg gelangen, so, bekommen. die zwei, Spulen
159. (Filg.16) der Eintourenkupplung über den später beschriebenen Stromkreis einen
iImpuls. Durch das Anziehen des Verriegelungshebels. 158 (Feg. 16) wird >die. Kupplung
entriegelt, und die Mitnehmerklinke 156 kann unter Federwirkung in. die, Nut der
umlaufenden Mitnehmerscheibe! 154 oi,ufallein, und die mit der Klinke verbundene
Verriegelun!gsscheibe und gleich.-zeitig das Zahnrad 157 werden mit gedreht. über
das Zahnrad 157, das. im Eingriff mit dem Zahnrad 16o (Feg. 16) steht, wind die
Welle 161 (Feg. 15), die gleichfalls in den beiden Böcken. 152 gelagert ist, mit
angetrieben. Da der Impuls für die beiden Spulen: 159 nur von kurzer Dauer ist,
fällt der Verriegelungshebel 158 kurz nach der Erregung wieder ab, und am Ende der
ersten Umdrehung wird die Mitnehmerklinke aus der Mitnehmerscheibe durch den Verriegelungshebel
158 herausgerissen und von,diesem gleichzeitig mit der Verriegelungsscheibq 155
verriegelt.
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Auf der Welle 161 (Feg. 15) ist das Schraubenrad 162 befestigt, das,
über das mit ihm im Eingriff stehende Schraubenrad 163 (Fig.14a) die Welle 164 antreibt.
Auf dieser Welle 164, die in zwei Lagerböcken gelagert ist, sitzt die Leitrolle
165 für die Aus.fahrgabel. In die Leitrolle 165 ist eine schraubenförmige eingängige
Nut e!inge!fräst, derart, daß die Nut von :der Anfangsstellung linksgängig in die
Endstellung läuft, dort drei Viertel des: Umfangs keine! Steigung hat und wieder
unter Kreuzung der ansteigenden, Nut in ihre Anfangsstellung zurückläuft. In der
ausgefrästen Nut läuft ein Führungsfinger 166, der an dr Zwischenzahnstange 167
(Feg. 14a, 15) sitzt. Die, Zwischenzahnstange 167 gleitet in zwei Führungsleisten
168, diel an ihnen: Enden durch zwei Lagerböcke 169, mit der Grundplatte, 5 verbunden
sind. Bei einer einmaligen Umdrehung der Welle 16,1, durch die, E.intourenkupp!lung
gesteuert, macht die Leitrolle drei volle Umdrehungen.. Bei der ersten Umdrehung
der Leitrolle wird die Zwischenzahnstange 167 nach links verschoben. Mit der Zwischenzahnstange
167 ist das auf der Zwischenwelle, 170 (Feg. 15) festsitzende Zahnrad 171
im Eingriff. Auf der Zwischenwelle 170 sitzt auch das Zahnrad i72, das mit der Verzahnung
der Ausfahrgabel 173 (Feg. 14a) im Eingriff steht. Wird nun bei der ersten Umdrehung
der Leitrolle die Zwischenzahnstange 167 nach links (Feg. 14a) geschoben, so gleitet
die Aus.fahrgabel 173, von den beiden Zahnrädern 171 und 172. angetrieben, und durch
ihre Führungswinkel gehalten, von der Ausgangs- in die Druckstellung, wobei sie
gleichzeitig die, durch den Vergleich ermittelte, in der Schablonenkammer befindliche
Druckschablone aus der Kammer in die Drucksteillung schiebt. Während der nächsten
Dreiviertelumdrehung der Leitrolle bleiben die Zwischenzahnstange 167 und die Ausfahrgabel
173 stehen:, da, die Nut in. der Leitrolle ohne Steigung über drei Viertel des Umfangs
verläuft. Dieser Stillstand der Ausfahrgabel und gleichzeitig der- Druckschablone
wird zum Ab, druck der Angaben auf den Beleg benutzt. Nach diesem Stillstand wird
durch eine weitere Umd'rehung der Leitrolle die Ausfahrgabel 173 in ihre: Anfangsstellung
zurückgebracht. Die restliche Viertelumdrehung der Leitrolle verläuft ohne Steigung
zwischen; dem Anfangs- und Endpunkt der Führungsnut.
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Die Aus.fahrgabel 173 für diel Druckschablonen und ihre Führungswinkel
174 und' 175 befinden sich auf der Grundplatte 5 und werden durch das Verkleidungsblsch
15 (Feg. i) überdeckt. Die Ausfahrgabel ist als. Zahnstange ausgebildet, die an
einem Ende zwei fingerförmige Stoßstangen 140 (Fig.14a) besitzt. Die Zahnstange
wird durch zwei seitliche :Führungswinkel 174 (Feg. 15) geführt, während die Führung
der beiden. Stoßstangen 14o durch die Führungswinkel 175 (Feg. 18, 19) erfolgt.
Die Stoßstangen der Ausfahrgabel greifen beim Ausfahren der Druckschablonen aus
der Kammer in der ganzen Wagenbreite durch die Schablonenkammer hindurch und schieben
die auszufahrende Schablone in die Führungsplatte i76, 177a 177a (Feg. 17), die
geg'enübe'r der Schablonenausfahrstellung mittels des Winkels 193 auf der Grundplatte
14 angeordnet ist. An der Führungsplatte 176 isst oben und unten je eine Führungsleiste
177Q und 177b (Feg. 17) angebracht. Wird nun die Ausfuhrgabel gegen -die Schablonenkammer
hin
benvegt, so gelangt sie mit ihren beiden Stoßstangen, an die obere und untere Kante
der in Ausfahrstellung befindlichen Druckschablone. Diese wind nun, von den Stoßstangen
aus der auf dem Wagen, festgehaltenem; Schablonenkammer herausgeschoben und gelangt
in, die Führung 176, 177,
und 177b. In dieser Führung gleitet auch
der Rückführschi-eber 178 (Fig. 1410. Der linke Teil des Rückführschiebers., der
das. Profil einer Druckschablone hat, gleitet in der oibenerwähnten Führung 176,
177a Und 177b, währendi der rechte Teil des Schiebers als Zahnstangei ausgebildet
ist und in der Führung 17g (Fig: 14b) gelagert ist. Die Zahnstange des Rückführschiebers
178 treibt über ein Zwischenrad ein Zahnraid 18o (Fig. 14b) an, an dessen Nabe das
Ende einer Spiralfeder 181 befestigt ist. Durch einem: Anschlag wird verhindert,
daß der Rückführschieber in seiner Ruhesteillung links aus der Führungsplatte herausragt
und damit dein Wagenlauf hindern würde. Wird nun auf die oben beschriebene Art die
Druckschablone durch die beidem; Stoßstangen 140,der Ausfahrgabeil aus der Kammer
in die Führung 176, 177d, 177b geschoben, so schiebt die Druckschablone den sich
in seiner Ruhelage befindenden Rückführschieber 176 vor sich her, bis sie sich in
der Übertragungsstellung befindet. Dabei wird über die Zahnstange des Schiebers
178 die Spiralfeder 181 gespannt, und dar Schieber 178 liebet mit voller Federspannung
an der Druckschablone an. Ist nun das Ab-
drucken der Schablone auf den Beleg
durch die nachfolgend beschriebene Druckeinrichtung beendet, so, wird die Ausfahrgabeil
von deir Leitrolle in -ihre Ausgangsstellung zurückgeführt, während die zum Abdruck
gelangte Druckschablone von dem Rückführschieber 178 durch die vorher gespannte
Spiralfeder 181 zurückgeschoben wird.
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Wird zwischen .den beiden Kennzahlen durch die, Vergleichseinrichtung
eine Übereinstimmung festgestellt, so wird in der oben beschriebenem. Weise die
Schablone ausgefahren. Bei jedem solchen Ausfahren muß aber zwischen dem Ausfahr-
und dem Rückfahrvorgang ein Abdruck stattfinden, der wie folgt zustande kommt: Auf
der Welle 161 Wig. 14a, 15), von der die Leitrolle, 165 angetrieben wind, sitzt
.auch der Drucknocken 182; in Fig. 2 ist dieser der Übersichtlichkeit der Darstellung
wegern am Ende der Welle 161 angeordnet, hat aber in Wirklichkeit die aus Fig. 15
ersichtliche Lage. An dem Befestigungsbock 183 (Fig. 15) ist der Druckhebel 184
in dar Mitte,ctirehbar gelagert. An. leim unteren Ende des Druckhebels 184 sitzt
auf einem Zapfen die Laufrolle 185, die seitlich auf dem Drucknocken 182 abrollt.
Am anderem: Ende ist der Druckhebel 1.84 über ein justierbares. Zapfengelenk mit
dem Hebel 186 sm angriff. Dieser Hebel r86 ist mit der Druckwalla 187 fest verstiftet.
Die Druckwelle 187 ist in drei Lagerböcken 188, von denen zwei; auf der Gnunidplatte
5 und einer auf der Grundplatte 4 befestigt ist, drehbar gelagert und reicht mit
dien Ende, a ,n, dem der Hebel 189 (Fig. 17) mit denn Druckkissen befestigt ist,
biis an die der D-ruckschablone über den linken Rand der Papierbahn hinweg. An dein
Hebel 189 sitzt in einem Stift gelagert und durch zwei Stellschrauben horizontal
justierbar, die Druckplatte 19o (Fig. 17), an der auf einer Stange gelagert und
durch zwei Schrauben in der vertikalen Richtung jus.tierbar gelagert, die Druckplatte
191. mit dem Druckkissen: 192 sitzt.
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Wird nun; durch das Auslösen. der beschriebenen Eintourenkupplung
ein Ausfahren der Schablone und Abdrucken eingeleitet, so bleibt während drei Viertel
Umdrehung der Leitrolle die Ausfahrvo,rrichtun:g in Ruhe. In dieser Zeit erfolgt
das Drucken durch den Drucknocken 182, indem durch Druckhebel 186, die Druckwelle
187 und den Druckkis.senhebel 189 das. Druckkissen 192 gegen, den Beleg gedrückt
ivirdi. Die Angaben dar Druckschablone werden daher durch das Farbband 230 auf den
Beleg übertragen. Durch die Zugfeder 195 (Fig. 15), die an dein Druckhebel 184 und
an der Grundplatte 5 befestigt isst, wird die Druckvorrichtung zurückgezogen, so,
d'aß die Laufrolle 185 immer auf dem Drucknocken 182 abrdllt. Dias Papier ist zwischen
Kissen: 19.2 und Farbbrand 231a geführt. Da -nach, Fig. i das, Druckkissen 192 (Fig.
17) am linken Rand,d er Papierbahn von der Rückseite her gegen die, Schablone gedrückt
wird und das Farbband vor der Papierbahn liegt, sind die abgedruckten Adressem:,
sobald der Beleg die Druckstelle verlassen hat, von der Vorderseite der Maschine
aus ablesbar.
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An dem Haltewinkel 196 (Fig.2o), der an der Grundplatte 5 befestigt
ist, sitzen die vier Vergleichsmagneten: für die Kennlochungen; nacheinanderfodgender
Belege. B"m@mt eine der vier Spulen 197 über denn nachfolgend beschriebenen Stromkreis.
einen Impuls, so wird der Erregerkontakt 198 für dein Schaltmagneten des Kammerwagens
durch dem gemeinsamen Anker 149, an dem die obere Kontaktfeder eingehakt ist, geschlossen.
Durch den Rückstellnocken i99 (Fig. 15, 2o) wird die abgefallene Kontaktfeder während
des Drukkens. hochgehoben und in, den Haken an dem Anker eingehängt und dadurch
der Erregerkontakt 198 geöffnet. " Auf der Wellet 161 sitzt auch der Nocken Zoo
(Fig. 15) für den Anschaltkontakt 2o1 der Papierbahnfördiemung, der Nocken 2o2 für
den Unterbrecherkontakt 2o3 der Eintouremkupplung für das Ausfahren und Drucken
und der Nocken 204 für"den Anschaltkontakt 205 des Schaltmagneten; für den Kammerwagen.
Diese Kontakte werden während der einmaligen Umdrehung der Welle 161 durch
ihre Nocken gesteuert. Farbbandschaltung Damit die Angaben, die von. der Druckschablone
auf den Beleg übertragen werden, wie erwähnt, von vorn zu leisen sind, wird das
Farbband 2,30 (Fig.21) zwischen der in ihrer Führung gehaltenen Druckschablone
und der zu bedruckenden Papierbahn geführt. An dem Lagerwinkel 193, an dem auch
die Führungsplatte 176 für die Schablonenausfuhr befestigt ist, sind die Platine
231 (Fig. 24) und die
Platine 232 angebracht. In diesen
beiden. Platinen 231 und 232 sind zwei Führungsrollen 233a, 233b für das Farbband
gelagert. Über die beiden Umlenkrollen. 234a, 234b (Fig. 22), die ebenfalls
in den Platinen gelagert sind, wird das Farbband an die beiden Farbbandspu.le@n
235a, 235b (Fig. 24), an denen die beiden Enden -des Farbbandes befestigt
sind, geführt. An der Platine 231 (Fig. 24), auf der äußeren .Seiten, sitzt oben
und: unten an. einer Achse gelagert je ein Transportrad 236" bzw. 236b. Auf
der inneren Seite, der Platine und mit der durcn= gehenden Achse des Rades. 236a,
236b verbunden, sitzt eine Mitnehmerscheibe 248" und 248b (Fig. 24). Zwischen dieser
und einer federnden Gegenscheibe 249" 249b (mit der Blattfeder 229" 229b) ist die
Farbbandspule235a, 235b leicht herausnehmbar eingespannt, wobei. die Stifte der
Mitnehmerscheiben in Schlitze der Farbbandspule eingreifen und so die Spule mitnehmen.
An, der Platine 232 werden die beiden überstehenden Achsen: der Mitnehmerscheibe
229a, 229b durch zwei unter Federspannung liegende Bremshebel 237a 237b (Fig.
22), die auf der Achse reiben, derart abgebremst, daß das Farbband 230 immer
gespannt ist. An der Platine 23r sitzt, durch zwei Lagerböcke 238 (Fig. 21, 24)
geführt, der Tranüpoetheibel 239, der durch die Zugfeder 24o immer nach oben gezogen
wird. An. dem oberen Ende des Transporthebels 23.9 ist die Tran.sportlclinke 243a
(Fig. 21) und am unteren Ende des Transporthebels die Transportklinke: 243.5 drehbar
befestigt. Ebenfalls an der Platine 231 sitzt der drehbar gelagerte, Umschalthebel
24i (Fig. 21). Am oberen und unteren Endei des U mschalthesbels 241 sind je zwei
Zapfen 242",242b (Fi-g. 23.) eingemietet, zwischen. denen der Rand des Farbbandes
läuft. An den b---iiden Enden des aufgewickelten Farbbandes ist ein kleines Metallplättchen
in dieses gepr.eßt, das nun, wenn das Farbband von, der einen Spule abgewickelt
ist, nicht .durch den Zwischenraum der beiden Zapfen, 242 hindurch kann und somit
den Umschalthebel 241 in der Transportrichtung des Farbbandes mitnimmt. Durch das
Umschalten des Um@schailthebeils 24i wird abwechselnd die obere Transportklinke
243" oder die untere Transportklinke 243b durch die an den Enden des Umschalthebels
befestigten Abrückwinkel 245, 245b, auf die die Winkelhebel der Transportklinken
aufschlagen, außer Eingriff mit dem Träns.portrad gebracht. Die Blattfe--de@r 246,
die auf :der Führungsplatte 176 befestigt ist, hält den. Umschalthebel 241 in seiner
jeweils von dem Farbband geschaltetem Stellung. In der gezeichneten Stellung (Fig.
21) wird dass Farbband von der oberen Aufrollspule 235" aufgewickelt, da, durch
die Stellung des Umschalthebels die Transportklinke 243a `mit dem Tmrnspo,rtrad
236" im Eingriff steht, während die Transportklinke 243b von dem Abrückwinkel 245b
außer Eingriff mit dem Transportrad 236b gebracht ist. Ist nun das Farbband- durch
die obre Aufrollspule 235" aufgewickelt, so vollziehen sich die entsprechenden Vorgänge
in umgeskehrbeir Weise.
-
Über dem mit der Druckwelle 187 fest verbundenen Hebel 22-8 (Fig.
24), der durch zwei Schrauben justierbar ist und der sich bei jedem Übertragungsgang
der Adressiermaschine nach unten bewegt, wird der Transporthebel 239 über
den Zapfen 247 nach unten gedrückt, und dadurch wird, das Farbband jedesmal um einen
Zahn des Tran:s:po.rtrades 236 weitergeschaltet.
-
Papierbahnförderung Die Belege, auf die in der vorliegend beschrieben
Adressiermaschine die Angaben der zugeführten Druckschablonen abgedruckt werden,
werden von einer durch Lochkarten gesteuerten Tabelliermnaschine als fortlaufende
Papierhahn geliefert. Auf diese Papierbahn, die aus aufeinanderfolgenden zusammenhängenden
Belegen besteht, sind von der Tabelliermasch:i.ne alle Zahlenangaben übertragen
worden, und gleichfalls wurde am linken Rand für jeden Beleg durch eine besondere
Locheinrichtung ein, Richtloch 22 und gleichzeitig die -der' verwendeten Schdüsselung
entsprechende Lochung 12 für d!i.e Kontonummer dein jeweiligen Beleges eingelocht
(vgl. Fig. 42). Diese in der Tabelliermaschine gewonnene Papierbahn wird zur Übertragung
der Angaben der Druckschablonen von der nachfolgend beschriebenen. Papierbahnförderanlage
(Fing. 25 bis 29) an der Druckstellung vorbeigeführt und nach der Übertragung wieder
aufgeraldt.
-
Auf der, Grundplatte 4, die an, dieser Stelle eine Vertiefung besitzt,
sind die linke Platine 251 (Fig. 25) und die rechte Platine 252 mit Schrauben befestigt.
Diese beidem: Platinen sind oben durch die Distanzstange 253 (Fig. 26) miteinander
verbunden und dienen als Lagerung der nachfolgend beschriebenen. Transport- und
Umlenkrodden.. Die Papierrolle sitzt fest auf einer Stange254 (Fig.25), die in den
beiden Platinesn 2.51 und 252 drehbar gelagert ist. Zwischen zwei Konuss.tücken,
die je eine Führungsscheibe besitzen, wird die Rolle aufgenommen. Das linke Konusstück
255 (Fing. 25) sitzt fest auf der Stange, da der linke Rand der Papierbahn immer
mit dem gleichen Randabstand an: den Abfühlbürsten vorbeigesfüh.rt werden muß, während
das rechte Konus,stück256 verstellbar ausgebildet ist, um bei verschiedenen Papierbahnbreiten
die Führung am rechten: Rand der Papierbahn zu übernehmen. Die Papierbahn i i wird
von der Vorratsrolle aus über die Bremsrolle 258 (Fig. 26) geleitet. Diese Bremsrolle
258 ist in zwei drehbaren Abrückhebeln 259b (Fig, 26, 27) gelagert, die in
ihrer Mitte durch einen Zapfen mit den beiden Platinren verbunden sind, während
am anderen Ende des Abrückhebels eine Zugfeder 26ob angreift, durch die die Bremsrolle
258 nach unten gedrückt wird, so, daß sie mit Spannung auf der Auflagerolle 261
aufliegt. Die kann nun., wenn z. B. eines Papierbahn zwischen die Bremsrolle und
die Auflagerolle geführt werden soll, mittels der beiden: Abrückhe#be1259b abgehoben
werden, und zwar dadurch, daß die als Nocken aasgebildete durchgehende Abrückstange
262b (Fig. 26) mit Hilfe des Hebels 263b umgelegt wird, so daß beide Abrückhebel
nach unten gedrückt werden
und die am anderen 'Ende gelagerte Bremsrolle
258 hochgehoben wird. An der einen Seite der Bremsrollei schleift auf deren Achse
eine Ledermanschette, die durch eines mit Hilfe einer Flügelmutter verstellbare
Lasche 2.6q. (Fig. 26) zusammengep,reßt wird. Die Lasche 264 liegt an einem Stift,
der in der Platine 252 befestigt ist, an, und durch die Reibung, die durch -die
zusammengepreßte Ledermanschette mit der Achse entsteht, kann der Drehwiderstand
der B,remsro,l(le eingestellt werden. Diese Bremsrolle bewirkt, daß die Papierbahn
zwischen; der nachfolgend beschriebenen. Transportrolle und der Bremsrolle in gespanntem
Zustand an den noch zu beschreibenden Bürstenhaltern und an der Druckstellung vorbeigeführt
wird`. Von der Bremsrolle wird die Papierbahn weitergeleitet und mit ihrem Rand
durch den unteren Bürstenhalter 265 (Fig. 27), in dem die Vergleichsbürsten für
die Kennlochfolge befestigt sind, hindurchgeführt. Dieser unteres Bürstenhalter
26,5 ist über einen. Einstellreiter 266, (Fiig. 27) auf' der Gleitschiene
267, die an, ihren beiden Enden mit der Platine 25z verbunden ist, befestigt.
Die Platine 251 ist derart ausgebildet, d'aß der Bürstenhalter 265 auf der Gleitschiene
267 in horizontaler Richtung verschoben werden kann. Durch diese Verstellbarkeit
des unteren Bürstenhalters 265 wie durch die nachfolgend beschriebene Einstellmöglichkeit
des oberen Bürstenhalters kann innerhalb der gegebenen Grenzen jede) beliebige Länge
eines Beleges verarbeitet werden. Die Papierbahn r r wird nun weiter über die beiden.
Umlenkrollen 268 (Fig. 2q), die an ihren Enden in dien beiden Platinen 251, 252
gelagert sind, geführt und gelangt in die Druckstelilung, in der sie zwischen-.
dem Farbband; 2,30 und dem Druckkissen 192, hindurchgleitet. Vom, der :Druckstellung
aus wird die Papierbahn mit .ihrem Rand durch den; oberen Bürstenhalter 269 hindurchgeführt.
In diesem oberen Bürstenhalter sind Bürsten für die Abfühlung der Kennlochungen
untergebracht. Der obere Bürsten, halter 269. ist in der Gleitschiene
270 verschiebbar gelagert und kann in der vertikalen Richtung dem Abstand
entsprechend, den das Richtloch von der Druckstellung haben soll, eingestellt werden.-
Von dem oberen Bürstenhalter 269 wird die Papierbahn über die Umlenkrodle z7r zur
Transportro,fle 273 weitergeleitet. Auf der Um@lenkrodle- 27z wird die Papierbiahn
an der, linken Seite (Fig. 25) durch eine feststehende Scheibe gegen: seitliche
Verschiebung gesichert, während rechts ein Führungsring 272, der der Papierbahnbreite
entsprechend eingestellt werden kann, die Laufbahn begrenzt. Die Papierbahn wird
durch eine abhe@bbare Druckrolle 274 (Fig. 25, 26) auf die angetriebene Transportrolle
273 gedrückt und wird' durch diese weiterbefördert. Die Druckrolle 274 der Transportrolle
ist ebenso wie die Druckrolle der Bremsrolle 258 in zwei Alxrückheheln 259a gelagert
und wird auch durch die zwei Federn 26o, auf die Transportrolle gedrückt; ebenso
kann sie aber über den: Hebel 263, durch die. Ab-rückstange 262, von der Transportroille
abgehoben werden. Der Anfang der Papierbahn, wird auf der Stange 275 (Fig. 25),
auf der ein linkes Konusstück - 255 und ein rechtes, verstellbares Konusstück 256
sitzen, durch eine Blattfeder befestigt und wird, nachdem die Angaben auf den Beleg
übertragen wurden, wieder aufgerollt. Die Aufrod:lstange wird über ein G .umnüband!
276, das von der TranspoeroIle angetrieben wird, in Bewegung gesetzt. Die Antriebsscheibe
an der Aufrodls.bange, über die därs Gummiband 2q6 läuft, ist etwas. kleiner im
Durchmesser als die Antriebsscheibe auf der Transportrolle; dadurch läuft die Aufrollstange
etwas schneller um als die Transportrolle, wickelt also ,das Papier straff auf.
Bei wachsendem Durchmesser und entsprechend wachsender Umfangsgeschwindigke@it der
Papierrolle müßte die Papierbahn schließlich zerreißen. Dies wird aber dadurch verhindert,
daß bei zu großem Bewegungs: widerstand: das Gummiband 276 auf den Scheiben. rutscht.
Ami Ende des Fördervorganges befindet sich .die aufgero@lilte- Papierbahn auf der
Stange 275.
-
Der Antrieb für die Papierbahn geschieht wie folgt: Auf der Hauptantriebswelle
26 sitzt das Srhraub-enrad 278 (Fig. 2, 26) fest. In den Lagerböcken 277,279
ist quer zur Hauptantriebswelle die Welle 28o (Fig. 26) gelagert, mit der das in
das Rad 278 eingreifende Schraubenrad 28z verstiftet ist. Am anderem; Ende der Welle
28o. ist die Kupplungsklauez82 (vgl. such Fig. 28, 29) befestigt, die sich daher
dauernd dreht. In dein an der Grundplatte q. befestigten Lagerbock 2$q. ist die
Welle 285 (Fig.29) gelagert, die durch zwei Stellringe gegen; seitliches Verschiebeei
gesichert ist. Auf der rechten Seite der Welle z'85 sitzt verschiebbar angeordnet
und ins einem Mitnehmerkeil geführt die Kupplungsklaue 28.3. Über @die beiden. Kegelräder
286 (Fig. 26) wird .der Antrieb für die Papierbahnfördereng auf die Welle 287 übertragen,
die durch zwei Lagerböcke gehalten wird. Über das Kegelräderpaar 288 (Fig. 25) wird
nun die Tran@sport@ walze z73 und von dieser die eingespannte Papierbahn bewegt.
-
Die auf der Welle 28,5 sitzende verschiebbare Kupplungsklaue 283 wird
von der Druckfeder 289 (Fig.28), :die mit einem Ende in einer Bohrung der Klaue
283 festsitzt, während das andere Ende über ein Kugellager auf der dauernd; umlaufenden
Kupplungsklaue 282 schleift, auseinandergedrückt, so daß die Zähne der Kupplung
außer Eingriff sind. Ist die Kupplung in ausgerücktem Zustand, m@ ist die Verriegelungszahnreihe29o
der verschiebbaren Kupplungsklaue 283 mit denn Verriegelungswinkel 291 im Eingriff.
Durch diese Verriegelung der verschiebbaren Kupplungsklaue ist der Papierbahntranspoet
gegen Überschleudern oder gegen Verstellen von Hand gesichert. Soll nun die Papierbahnförderung
einsetzen, so bekommt über den später beschriebenen Stromkreis der Kupplungsmagnet
292, der an dem Lagerbock 279 befestigt ist, einen Impuls und bleibt solange angezogen,
bis auf der weitertranspomtier'ten Papierbahn das nächstfolgende Richtloch unter
die noch zu beschreibende Abfühlbürs.te für das Richtloch kommt. Wird der Anken
293 (Fig. 29) des Kupplungsmagneten 2c92
angezogen, so wird durch
den Einrückhebt1294, der an dem Anker befestigt ist, die verschie#lbbare Klaue 283
mit der dauernd umlaufenden Kupplungsklaue 282 in Eingriff gebracht, und dadurch
wird die Transportrolle273 in Bewegung gesetzt. Gleichzeitig mit dem Einkuppeln
werden der Haltekontakt 298 (Fig. 29) und der Erregerkontakt 295 (vgl. Fig. 39 a)
für den Kupplungsmagneiten über den angezogenen Anker geschlossen bz-%v. geöffnet.
Ist nun die Papierbahn: um die Länge eines Beleges transportiert womden, so@ wird
durch das nachfolgende Richtloch der Kupplungsmagnet stromlois, die Druckfelder
289 rückt die beiden Kupp:lungslclauen 282, 283 auseinander, und durch das Einfallen
der Verriegelungszähne- 290 in den Verriegelungsiwinkel 291 wird die Transportrolle
festgehalten.
-
Soll nun beim Einführen der Papierbahn. die Transportrolle von Hand.
gedreht werden können, so muß vorher durch Drücken des Entriegelungsknopfes 296
(Fig. 28) die verschiebbare Kupplungsklauei 283 aus dem Verriegelungswinkel 29i
ausgerückt werden. Dies geschieht dadurch, daß über den Winkeilhebel 297 (Fig. 28)
der Anker 293 und mit diesem der Einrückhebel 294 nach rechts verschoben wird, so
daß die Kupplungsklaue 283 außer Eingriff mit dem Verriegelungswinke129,1, aber
nicht in Eingriff mit de!r umlaufenden Klaue 282 kommt. Der Winkelhebel
297 wird von dem Riegel 299, der -eigen diel Grundplatte 4 stößt, in der
eingerückten Stellung gehalten, und die Papierbahn kann durch das Handrad
300 (Fig. 25) bewegt werden. An der Grundplatte 4 ist der Papierhebelkontakt
355 (Fig. 27) befestigt, der von dem Kontakthebel 355' bei eingespannter
Papierbahn geschlossen wird. Lachabfühlung Der obere Bürstenhalter 269 ist
in der oben beschriebenen Weise an der Gleitschiene 270 verschiebbar geiführt
und durch eine Stellschraubel 301 (Fig. SO a) gehalten. An denn. beiden Führungen
302
(Fig.3ob) ist das aus Isodiermate@rial bestehende Bürstenhalterstück3og
(Fig. 30c) befestigt.
-
In diesem Bürstenhaltestück 3o3 werden durch die Halteschrauben 304,
in deren unterem Ende in einem Schlitz der Bürstenschaft 305 (Fig. 3ob) der
Bürste eingeschoben ist, die verschiedenen Abfühlbürsten festgehalten und können
durch Verschieben in dem Schlitz justiert werden. Die Bürste 25o für das Richtloch
22, die vier Reihen von je vier Abfühlbürsten 3o6 für den Kennlochvergleich und
die vier Richtlochhilfsbürsten 307 liegen auf der gemeinsamen Kontaktplatte
309 (Fig. 30 c, 39 a) auf. Der abzufühlende Beleg wird durch die Papierbahnförderanlage
mit seinem Rand zwischen den Bürsten und der Kontaktplatte durchgeführt. Die Kontaktplatte
309 ist auf dem Haltewinkel 310
(Fig.3oc), der auf einer Seite mit
dem Bürstenhalter verbunden ist, aufgeschraubt. Durch diese einseitige Befestigung
des Haltewinkels 310 kann der Rand der Papierbahn zwischen dem Haltestück
303 und dem Haltewinkel 310 hindurchgeführt werden. Gleichzeitig sitzen
die richtlochgesteuerten Abfühlbürsten 3o8 (Fig. 30 a, 3ö c) in dem Bürstenhaltestück
303, die aber auf der besonderen auch an dem Haltewinkel 31o befestigten
Kontaktplatte Sri aufliegen.
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An dem unteren Bürstenhalter 265 (Fig. 31 a, 3',9a, 3.I b), der an
der Gl.eitschien,e 2i67 verschiebbar geführt ist und der ähnlich wie der obere Bürstenhalter
ausgebildet ist, sind die vier Abfü'hlbürsten 311,2 für die iKennlochfolge und die
vier Bürsten 31,3 für idie Richtlocha'bfühlung untergebracht. Auf der gemeinsamen
Kontaktplatte 3,14 liegen sämtliche Büristen 3L2 und 313 auf. Zähler Auf der,Grundplatte
5 (Fig. i) ist das Zählwerk 14 angebracht,, das die Kennzahl der gerade in Ausfahrstellung
befindlichen Druckschablone anzeigt, welche Kennzahl mit ,der Kennlochung :des Beleges
verglichen werden soll. In diesem Zählwerk werden .durch mehrere nelbeneinanderliegende
eingestellte Zählräder je vier Kontakte 327 (Fig. 3,4) derart gesteuert, daß die
der verwendeten Schlüsselung entsprechend geschlossenen .Kontakte dieselbe Bedeutung
haben, wie die auf dem. Beleg durch die Taibelliermaschine nach demselben Schlüssel
ausgelochte Kennlochung. Das vorliegend ausgeführte Zählwerk isst mit vier Zählrädiern
3;2.o,(Fig. 32) ausgestattet, so :daß also die Aufnahmefäihigkeit des Zählwerkes
von der Kennzahl i bis 9999 geht.
-
Die Welle 3,2,i, auf der die Zählräder 3.20 laufen, ist in
den ibeiden Seitenblechen :des 'Gehäuses gelagert und wird durch :den Federstift
322 (Fig., 32) in der @Grundstell.ung gehalten. Die Welle 3'2I (Fig. 34)
:-besitzt eine Ausfräsung, in die die Nullstell-klinken 323 der einzelnen Zählräder
einfallen können, :die beim Umdrehen -der Welle: 3l2,1 mit Hilfe :des Handrades
3124 die Zählräder in ,die Nullstellung bringen. Durch die Führungsnocken 32i5,
,die in beikannter Weise der Schlü.sselung entsprechend ausgebildet sind., werden
-die Führungsstifte 326 gesteuert, die die Kontakte 327 (Fig. 34) betätigen. Beikommt
der Magnet 32i8, der an ,der rechten Seitenwand des Zählergehäuses befestigt ist,
über den von dem Wagenschaltmagneten gesteuerten Zähler@kontakt 11'7 einen Impuls,
so wird über die Schaltklihke 3-29 :das :Sc;haltraid 3,310 und mit -diesem über
eine Zahnradübertragung :das Zählrad 32o der Eineristelle um eine Teilung :weitergeschaltet.
Die Weiterschaltung der Zählräder der -folgenden Dezimalstellen erfolgt über die
Zehnerübertragungsvorrichtung. \Tach jeder vollen Umdrehung eines Zählrades:
320 wird durch Iden Stift 31.8 (Filg. 38) :das ,Segmentrad 315, Idas -auf
:der Achse 316 befestigt ist" um eine Teilung weitergedreht; idiese Bewegung wird
durch das ebenfalls auf der Achse sitzen-de Zahnrad; 317 (Fig.. 35), auf das nächste
linke Zählrad übertragen. Damit die Zä#hdräder nur in einer Richtung ,drehbar sind,
wird ,durch ein ,Sperrad (Fig. 3i6),, in das die Sperrfeder 319 eingreift., das
Zählrad gegen Rücklauf gesichert.
Zu Jem@sel;ben Gehäuse, in dem
der Zähler ist, sind auch die -verschiedenen (noch .zu beschreibenden) Vergleichsmagneten
und Steuerrelais angeordnet.
-
Schaltbild und Wirkungsweise Die Wirkungsweise kann am besten an Hand
der Fig.39a, 39.b und 39c erläutert werden, die, nebeneinandergelegt, ,das Schaltbild-
ider Maschine darstellen.
-
Die .beiden Hauptleitungen; 3-g0 und 351 sind bei eingeschaltetem
Hauptschalter 3,49 an die iStromquelle 35,2 (Fig. 39a) angeschlossen. Mit diesen
beiden Hauptleitungen 35o, 351 Ist der Motor 2o ,direkt verbunden und Säuft also
bei eingeschaltetem Hauptschalter 349 idanernd um. Die Leitung 35Q führt zu ,dem
,Schalter 3153, ,durch den die gesamte elektrische ;Einrichtung der Maschine ein-
und aus-,geschaltet werden kann. Von dem Schalter 3'513 wird der Kreis über die
Leitung354 zu -dem P,apierhe'bellkontakt 355 weitergeführt. Dieser Kontakt 355 wird
erst geschlossen, wenn eine Piapierbahn: i i zwischen ider Transportrolle .a73 und
der Bremsrolle 25& straff eingespannt ist, wodurch ider Kontakthßbeli 355 nach
unten gedrückt wird und den Kontakt schließt, der d-ie gesamte elektrische Einrichtung
der Maschine an die ,Stromquelle 352 an@ schließt. Die .Adressiermaschine ist somit
nur #betrieeabsfähig, wenn vorher eine Papierbahn eingef'ü'hrt und dadurch der Kontakt
355 geschlossen wurde. Von,dehn Kontakt 3.55 geht ,die Leitung 356 a11, idie eine
Fortsetzung .der einen Hauptleitung 35'o darstellt.
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Die Aibfühl- und Vergleichseinrichtung für die :Kennlochung des Beleges
mit der Zählwenkseinstellung ist Über den nachfolgernd ,beschriebenen ,Stromkrens
mit den ,beiden Hauptleitungen verbunden: Die Kontakbplattie 3.09 (Fi.g. 3.9 a),
auf ider die Abfühlbürsten 31o:6 für den Kennlochvergleich aufliegen, ist über die
Leitung 357 mit der Hauptleitung 356 verbunden. Wie aus der Fig. 39 a ersichtlich
ist, bestehen die sechzehn Vergleichsmagneten 3515 aus je zwei entgegengesetzt gewickelten
Wicklungen, :die sich bei gleichzeitiger Erregung in ihren -magnetischen Wirkungen
.aufheben. Für den Stromkreis ider leinen Wicklung des Vergleichsmagneten, 35.8
liegt die Kontaktstelle an -der jedem Magneten zugeordneten A'bfühlbürste 3,o6 und
der gemeinsamen Kontaktplatte Sog, während der Stromkreis der anderen Wicklung des
Magneten durch den jedem Magneten zugeordneten Zählerkontakt 327, der von dem Zählwerk
14 eingestellt wird, gesteuert wird. Der Stromkreis der einen Wicklung der Vergleichsmagneten
358 verläuft von der Hauptleitung 356 über die Leitung 357 zur gemeinsamen Kontaktplatte
Sog; von dieser geht der Stromkreis über die den einzelnen Magneten zugeordneten
Abfühlbürsten 3o6 und über die Leitungen 359, die an die Eingangsseiten ider ihnen
;zugeordneten Wicklungen .angeschlossen: sind. Die Ausgangsseiten dieser Wicklungen
sind ,an gemeinsame Leitungen 36o angeschlossen. Diese vier Leitungen, 3;6o sind
an eine gemeinsame Leitung 3161 geführt, idie an dem An-@schaltkontakt 3,62 (Fig.
319 a) für die Vergleichs-,bürsten der Kennlochung, der durch den richtlochgesteuerten
Anschalbmagneten 3e63 betätigt wird, angeschlossen ist. Der iStronikreiis führt
von der anderen Seite des Anschaltkontaktes 362 über die Leitung 364 zur anderen
Hauptleitung 351. Die andere Wicklung der Vergleichsmagneten 358 bekommt ihren Impuls
von .der Hauptleitung 3516, über die Leitung 365 (Fig. 39 c), über den Anschalt-:kontakt
3!66, der ebenfalls von idem richtlochgesteuerten Anschaltma)gneten 3,63 betätigt
wird; .dann führt der Stromkreis über die gemeinsame Leitung 3:67 .zu -den vier
Leitungen 3168, die zu den einzelnen Zählerkonfiakten 327 führen. Die Zählerkontakte
sind andererseits ,mit der Eingangsseite .der zweiten Wicklung der. Vergleichsmagneten
358 verbunden; die Ausgangsseite dieser Wicklungen liegt an der gemeinsamen Leitung
36o für beide Wicklungen. Der Anschaltmagnet 363 für die Vergleichsmagneten 398
der Kennlochung isowie der Stoppmagnet 3,69 für die ,Papierhahnförderanlage bekommen
durch das in der Papierbahn ausgelochte Richtloch 212 einen Impuls, und -zwar schließt
sich :beim Erscheinen des. Richtloches an der Abfühlbürste 25o folgender Stromkreis:
Von der Hauptleitung 3516 laus ,fü'hrt idie Leitung 3:57 (Fig. 39 a) zur albgemeinen
Kontaktplatte 31og,; über die Abfühlibürste 25,o des Richtloches ;geht der Stromkreis
weiter über .die Leitung 370 zum Ansch.altmagneten 363 und über die Leitung
372 zum .Stopprelais. 369, dessen Ausgangsseite ,durch die Leitung 3173 mit ,der
Hauptleitung 3,51 verbunden ist. Die Vergleichsmagneten 1197 für die Kennlochfolge
sind wie folgt in den Stromkreis eingeschaltet: Über die Kontaktglatte
309 :bekommt zuenst :die unterste :der vier oberen Richtloch'bürsten 307
(Fig. 39a) idurch das ausgelochte Richtloch in :dem Bdeg einen Impuls, der über
die entsprechende Leitung 374 an die der genannten Bürste 3:.o7 zugeordnete unterste
Richtlorhbürste 3,i3:, an der sich gleichzeitig das äusge'lochte Richtloch des nachfolgenden
Beleges befindet, weitergeleitet wird. Durch das Richtloch ,steht die genannte Bürste
313 :mit der allgemeinen Kontaiktplatte 314 in Verbindung. Die Kontaktplatte 3114
ist über idie Leitung 375 mit ider Kontaktplatte Sri verbunden. Ist nun :der zu
be-,drucken :de Beleg in seiner Bewegung mit seinem zugeordneten Richtloch unter
der untersten Richtlochbürste 307 (Fig. 39a) angelangt, so. befindet sich ;gleichzeitig
die dberste Lochreihe der vier Kennlochungsstellen unter den Abfühlstellen
308;
gleichzeitig befindet sich aber auch die oberste Lochreihe der vier Kennlochungsstellen
des nächstfolgenden Beleges sowie das zugehörige Richtloch unter den vierAbfühlbürsten312
bzw. unter der unterstenRichtlochbürste 3.13. Die oberen Lochreihen -der beiden
Belege wenden nun ,durch die vier Vergleichsmagneten 197, die ebenfalls .zwei magnetisch
entgegengesetzt winkende Wicklungen ,besitzen, auf Übereinstimmung miteinander au-f
folgende Weiise geprüft: über den oben beschriebenen Stromkreis ist die Kontaktplatte
314, wenn die beiden Richtlöcher
der zwei miteinander zu vergleichenden
Belege sich unter den untersten -Richtlochabfühl.bürst,n 3o7 und 313 befinden, mit
der Hauptleitung 356 verbunden. Stimmt nun die obere Lochreihe,der ersten Kennlochung
-mit .der oberen Lochreihe ider nächstfolgenden Kennlochung überein, so .bekommen
die ,beiden Wicklungen der Vergleichsmagneten 197 auf folgende Weise Strom: Der
Stromkreis für die einen Wicklungen der Magneten 197 wird durch .die jedem
Magneten zugeordnete A.bfühlbürste 3,1,2
und die Leitung d.11 geschlossen,
während die an-.deren Wicklungen über die iKonta:ktplatte 311, die mit der Kontaktplatte,
3.14durch die Leitung 3:7 5 verbunden ist, über die dem Magneten izu:geordneten
Bürsten 308 und die Leitungen -.12 einen Impuls bekommen. Die Ableitung der
beiden Wicklungen führt über die gemeinsame Leitung 376 bei geschlossenem Schalter
377 zur Hauptleitung 351. :Stimmen nun die ersten Lochreihen der beiden Kennlochungen.
miteinander überein, so heben sich, .da !die entsprechenden Abfü'hler
3,08, 312 gleiChzeiti.g Strom erhalten, die beiden Wicklungen auf, und es
wird 'kein Vergleichsmagnet erregt. Stimmen aber die beiden Lochungen nicht miteinander
überein, so .wird nur eine Wicklung eines oder mehrerer Magneten 197 erregt, und
der Erregerkontakt 198 :für den Wagenschaltmagneten wird ,geschlossen (vg1. Fig.
15, 20, 39'a). Wird nun die Papierbahn weiterbefördert, so gelangen idie beiden
Richtlöcher der zwei .Belege unter die zweituntersten Richtlochabfühlbürsten
3107 u.nid 3.13. Gleichzeitig wird,die ,zweite Lochreihe der beiden .Kennlochungen
unter die Abfühlbürsten 308 und 312 gebracht,und :es wiederholt isich der oben beschriebene
Vergleichsvorgang. Nachfolgend werden die bei-:den drittuntersten und dann die obersten
Lochreihen von den ,beiden Richtlochabfühlern gesteuert miteinander verglichen.
Durch den .Schalter 3'77 kann die Vergleichseinrichtung für die Kennlochfolge aus-
und eingeschaltet werden.
-
Der Erregerstromkreis für die Kupplungsspule 292 der Papierbahnförderung
verläuft von der Hauptleitung 3,51 über die Leitung 379 (iFig. 39'a) zum Erregerkontakt
2o1, der von dem NTocken 200 der Hauptwelle 161 oder Scha.blonenau-sfahrvorrichtung
gesteuert wird, über die Leitung 380 zur Spule 292, von dort weiter über
den :geschlossenen Erregerkontäkta95 und über die Leitung 381 zur Leitung 35,6.
Der Haltestromkreis -führt von Leitung 351 aus über Leitung 373, Leitung 382, den
inzwischen geschlossenen Haltekontadct z98, Leitung 3183 und Leitung 3,810 ;zum
Spulenein:gang; der Spulenausgang ist über die Leitung 384, über den geschlossenen
:Stoppkontakt 3:85 und über die Leitung 3,86 mit der Hauptleitung 356 verbunden.
Erscheint nun ein Richtloch an :der Richtlochabfühlbürste 2.5:o, so .bekommt über
den oben heschriebenen Str:ornkreis das :Stopprelais 3.69 einen Impuls, öffnet den
Stoppkontakt 385 und schaltet damit -den Haltestromkreis für die Kupplungsspule
29.2 der Papierbahnförderanlage ab. iDurch ,den :Druckknopf 378' kann über Iden
Kontakt 378 der Erregerstromkreis für die Kupp'lun:gsspule 292 geschlossen werden,
um den Anfang der Papierbahn so lange zu transportieren, bis das erste Richtloch
unter der Abfühlibürste 250 erscheint und somit den Stoppkontakt 385 öffnet.
-
Die Kup:p:ung -für die .Schablonenkammerfördereinrichtung wird erregt
über die Leitung 409 (Fig. 39'b), die mit der Hauptleitung 351 verbunden ist, über
den Stoppkontakt 413, der geschlossen ist, solange das Abstellbett noch nicht ganz
mit Kammern angefüllt ist, zu dem A,bschaltkontakt 4i:o, die Leitung 3197 zur ,Spule
36, von der Spule 36 über die Leitung 388 zum Kontakt 95., der, wenn sich der Wagen
in der Aufla@destellung befindet, mit dem Kontakt 94 in Versbindung ist, über die
Leitungen 31819, über den geschlossenen Wagenlad:e:kontakt 93, zurück über die ;beiden
anderen Federn der sich :berührenden Kontakte 914 und 95, über die Leitung
390 zur Hauptleitung 3156. Um idie Kammerförderanlage zu betätigen,
solange noch keine Kammer in den Wagen. eingeführt wurde, !kann durch Schließen
des Kontaktes 3,91 mit Hilfe des Druckknopfes 391' .der noch nicht geschlossene
Wageril:adAontal<t 93 überbrückt werden. Die Spule 97 für die Wagenaufzugskupplung
wird über die von der Hauptleitung 3.51ausgehende Leitung 392, den Anschaltkonta'kt
96, .der am Enide der Förderbewegung von -dem Nocken 3..f vorübergehend .geschlossen
-wird, Leitung 3.93., L°itun;g 39-h über die. ,Iiontakte: 94, 95. Wagenla:dedtontakt
g3., Leitung 3;go erregt.
-
'Stimmt ,die Kennlochung mit der Einstellung des Zählwerkes überein,
so sind die Vergleichsmagneten 358 nicht erregt worden, und die Ausilö,sung der
Ausfahr'kup,plung erfolgt über folgenden .Stromkreis: Von der Hauptleitung 351 über
die Leitung 3,9,4 (Fig. 39 c) zum.Abschalfkontakt
203, über de Leitung 395
zur Spule 159, weiter über die Leitung 39'6, über die rechte Seite (Fig. 39a) ider
hintereinandergeschalteten Vergleichskontakte 397 der Vergleichsmagneten 35;8, über
die Leitungs2br@idicen 39:;. die Leitung 399, fber,den vom Relais 369 gesch;os_
senen Kontakt 3.48, Leitung 347 zur Hauptleitung 35,6. Die Erregung für den Schaltmagneten.
i i r der Sch.a:blonenka,mmer kann über zwei getrennie Stromkreise erfolgen. Die
Weiterschaltung der Schahlonenkammer erfolgt erstens, -wenn keine Übereinstimmung
zwischen der Kennlochung im Beleg und der Einstellung des Zählwie@rkes: besteht,
wenn also eines, der sechszehn Vergleichsrelais 358 dadurch über den oben beschriebenen
Stromkreis erregt wurde und somit ein Vergleichskontakt 397 umgeschaltet wurde.
Die Schaltspule 111 wird dann über folgenden Kreis erregt: Von der Hauptleitung
351, über :die Leitung 400, :den geschlossenen Wagenschaltkontakt 11,8, Leitung
4o1 zur Spule i i i, von @da aus über die Brücke 4o2, über den geschlossenen Unterbrecherkontakt
116 zur Leitung 4a3., dann über die Kontaktbrücken 404 bis zum umgeschalteten Kontakt
397, weiter über die Kontakibrücken
398 der Ruhestromseite der Kontakte 397
und über die Leitung 399., den geschlossenen Kontakt 348" Leitung 347 zur Hauptleitung
356. Die Erregung des Schaltmagnaten
| findet andererseits auch statt, wenn d!ie Kenn- |
| lochung des nachfolgenden Beleges nicht mit der |
| Kennlochung des Beleges, der sich in der Druck- |
| stellung befindet, übereinstimmt; dann ziehen eine |
| oder mehrere der vier Vergleichsspulen 197, wie |
| oben beschrieben, ihren Anker an, und der An- |
| schaltkontakt 198 für den,Schaltmagneten wind ge- |
| schlossen. Die Erregung des Schaltmagneten er- |
| folgt dann über folgenden Kreis: über die Leitung |
| 400, .den geschlossenen Wagenschaltkontakt 118 und |
| die Leitung 40I ist die ,Spul i i i .an !die Leitung |
| 351 angeschaltet. Die Rückleitung verläuft über |
| die Leitung 4o2, .den Unterbrecherkontakt 116, Lei- |
| tung 405, über den Kontakt 2o5 @(Fig. 39 a), der |
| von dem Nocken, 2o4 am Ende kies Aus@fahrvorgan- |
| ges ;ge:schlos:sen wind, Leitung 4o6, !über den bei |
| Nichtübereinstimmung aufeinanderfolgen.der Kenn- |
| lochungen geschlossenen Kontakt 1.9,8, Leitung 4o7 |
| zur Hauptleitung 35,6. Wenn derSchaltmagnet i i i |
| erregt wind, schließt er den Kontakt 117, ünd !die |
| Zählerschal--tspdle 32i8 [bekommt einen Impuls über |
| den Kreis, der von .der Hauptleitung 351 über die |
| Leitung 4a8., den Zählerschaltkontwkt 117,. Leitung |
| 409, Spule 328, Leitung 410 zur Hauptleitung 356 |
| verläuft, wodurch,das Zählwerk 14 um einen Schritt |
| weitergeschaltet wind. |
| Zusammenfassende Darstellung der Aribeitsweise |
| Die von der Lochkartentabelliermaschi.ne ge- |
| lieferte Rapienrolle, die von dieser mit allen Zahlen- |
| angaben und den Kennlochungen. I2 (Fig. i,.42) |
| versehen ist, wird mittels der Stange25,4 (Fig.25) |
| in den .beiden Platinen 25,i und 25,2 der Papier- |
| förderanlage aufgehängt. Der Anfang der Papier- |
| bahn i i wird von der Vorratsrolle aus zwischen |
| der Bremsrolle 25.8 (Fig. 2.6) und der Druckrolle |
| 261 mit [dem Rand durch -den unteren Bürsten- |
| halter, in dem die Verolleich@s'bürsten für [die IZenn- |
| lochfolge befestigt ;sind, geführt; von da aus wird |
| sie über die beiden Um'lenkr:011en 268 weitergeführt |
| und gelangt in .die Druckstellung, 'in der sie zwi- |
| schen dem Far@hband 23o und dem Druckkissen 192 |
| hindurchgleibet. Weiter wird [die Papierbahn .mit |
| ihrem Rand durch den oberen Bürstenhalter 269, |
| in dem die Abfühlbürsten für die Kennl,ochun!gen |
| untergebracht sind-, über [die Umlenkno'1!le 2'71, |
| zwischen rder Transportrolle 273: und ,der Druck- |
| rolle 274 hindurch zur Aufrollstang e 275 geführt, |
| auf !der siie durch eine Blattfeder (befestigt wird. |
| Wird nun mittels des Handrades, 300 (Fig. 25) [die |
| Transportrolle ;gedreht, so spannt sich die, Papier- |
| bahn unter der Wirkung der Bremsrolle straff, so |
| daß sich !der Papier'hebelkontäkt 3-55 (Fig. 27) durch |
| den Kontaikthebel' 355' schließt, der idwdurc@h die ge- |
| samte elektrische Einrichtung an !die Stromquelle |
| 352 (Fig. 39a) anschließt: Erst wenn eine Papier- |
| bahn in die Papierförderanlage eingeführt und,da- |
| durch der Kontakt 35,5 geschlossen wird, ist die |
| Adres@sliermaschine betriebsfähig '(vgl. Fig. 39a). |
| Auf das Zuführungsbett 6 der Grundplatt.- --5 der |
| Maschine werden die gefüllten .Schablonenkam- |
| mern 7 (vgl. Fig. i, 5 a, 8) aufgelegt. In diesen |
| Sohablonenkammernbefinden sieh in !der Reihen- |
| folge geo.r.dnet, stehend und in je acht Fächer 8 |
| (Fig.4o, 41) unterteilt, die AdressierschabIonen, |
| die .durch adle Leiste 57 (svgl. ,Fig. 4o)., die sich noch |
| in der geschlossenen iStellung befindet, gehalten |
| werden, s@o ,aß !die !Schablonen bei der Haudha'bung |
| der Kammer nicht heraus-fallen können. |
| Der Motor 2.o (Fig.4, 39a)" der direkt mit den |
| beiden Hauptleitungen 3.5o" 3-51 verbunden ist, läuft |
| bei eingeschaltetem Hauptschalter 349 dauernd: um |
| und treibt über das Getriebe a4, 25 (vgl. ,Fig. 2) die |
| Hauptwelle 26 der Maschine an. Durch diese |
| Hauptwelle 26 werden die Welle 3o ifür die Förder- |
| einrichtung oder .Schablonenkammern über !das Ge- |
| triefbe 2:$, 2i9, die Welle 1153. für d!ie .Sch-ablonenaras- |
| fahr- und -druckvorrichtung über das Getriebe i5o, |
| 15i, die Welle 86 für den Aufzug de;s Schablonen,- |
| wagens über das Cetriiobe,84, 8,5 und ebenso die |
| Welle 218o mit der ,Klauenkupplung 2!82 für die |
| Förderung der Rapier'bahn über Idas @Getrieibe 27i8, |
| 281 dauernd angetrieben. |
| Wind der !Kontakt »i mittels. ,des Druckknopfes |
| 391 @(Fig. 12,, 3!9=b) ;geschlossen, so schlließ.t sich,der |
| Stromkreis .für die Kammerfördereinrichtung über |
| die beiden .K ontaktfe.dern 94 und 95 (F.i!g. 391b)" da |
| der Wagen sich in @seiner Ruhe- und Auflade- |
| stellunigbefindet; !die Spule 3!6 .(Fig. 6, 8) !der Ein- |
| tourenkupplung wird .erregt, ,die Mitnehmerklinke |
| 37 (Fit. &) füekt in die !dauernd u!mlaiifende Welle |
| 30 ein. Dadurch führt der Fördernocken 33 eineUm- |
| drehun!g aus, die Schablonenkammern wenden durch |
| die Arme 4o (Fig. 2" 5a), die ,Schlieren 45 und |
| durch die Transportklinken 510 um eine Kammer |
| weitergeschoben, somit also eine Kammer auf den |
| Wagen aufgesetzt. Die Verriegelungshebel 59" 59v |
| (Fig. 40) dieser Kammer stoßen mit ihren. :Stiften |
| 58a, 5'$v an die an der Maschine vorgesehenen |
| Stifte, :so da3 die Leiste 5,7 entriegelt und hoch- |
| gehoben wird:. Befindet -sich nun eine Kammer auf |
| ,dein Walgen, so wimct! der Wagenladekontakt 93 |
| (Fvg. 1,0,.3'9'b) !geschlossen, und da am -.Ende [des |
| Fördervorganges, sobald die Färiderschienen:45 |
| wieder aus der Aussparung der @Grundplatte -für den |
| Wagenlauf herausgeführt,sind, der Anlaßkontakt 96 |
| (Fig. 5 a,. 3,9,b) von [dem auf Ader Förderwelle 30 |
| sitzenden Kontaktnocken 34 geschlossen wird, be- |
| kommt die ,Spule .9,7 der Wagenaufizugskupp!l@un.g |
| über die sich !berührenden °K ontakte 94 und 95 |
| (Fig. 10, 39!b) und den geschlossenen Wagenlade- |
| kontakt 93, einen Impuls. Dadurch wind die Mi.t- |
| nehmerklinke-gi (Fig.9) der Aufzugskupplung in |
| ,das dauernd umlaufende Mitndhmerrald 87 ein- |
| gerückt, unrd der Wagen wird Über das ,Getriebe 9@9, |
| i@oi und,dieZahnstange 1o!2 um eine ganze Kammer- |
| länge aufgezogen. Wirid der Wagen von !der Am!f- |
| zugsvornichtung aus seiner Aufladestellung in die |
| Startstellung, die gleichzeitig die Ausfahrstell-ung |
| für die erste in der Kammer befindliche Schablone |
| ist, gobr.acht, s0 wird. die Wagenrückholfeder 104 |
| (Fig. io) gleichfalls mit dem Aufzug des Wagens |
| durch id.as Getriebe ioi, 1.o6 gespannt. Am Ende |
| der Aufzugsbewegung wird )die Kupplung mittels |
| des Anschlags io @3 (Eig. 9) ausgerückt, und die |
| Wagenrückholfeder holt den Wagen, schrittweise |
gesteuert von der Wagenschaltvorrichtung, in die Aufladestellung
zurück. Ist der Wagen aufgezogen und entkuppelt, so wird er von der Feder zurückgezogen,
bis die .Springklinke rro (Fig. i2) in den der ersten Schablone in der Kammer zugeordneten
Zahn der Schaltschiene iog eingefallen ist rund den Wagen in der Ausfah.rstel'lung
der ersten Schablone festhält.
-
Wird durch d en D Tucl&nopf 378' (Fig. 39a) der Kontakt 378. geschlossen,
so wird der Erregerkontakt gor für die Papierbahnförderung, der von dem Nocken Zoo,
der auf der Druckwelle 161 sitzt, gesteuert wird, überbrückt, und der Kupplungsmagnet
2.g2 bekommt einen Impuls. Durch. d:as gleichzei.tiige Schließen des Haltekontaktes:
298 (Fig. 39c) bildet sich der Haltestromkreis für den Kupplungsmagneten. ,Dadurch
wird durch den Einrüc'khebel 294 (Fig. 29), der an dem Anker 293 des Kupplungsmagneten
befestigt ist, die verschiehbare Klaue 283 mit der @dauernd umlaufenden Kupplungsklane
282 in Eingriff gebracht, so daß sich die Transportrolle 273 und durch diese die
Papierbahn @in Bewegurig setzt. Die Papierbahn wird so lange transportiert, bis
das erste Richtloch 2a2 unter der Abfühlibürste 25.o (Fig. 3.9a) erscheint. iDadurch
schließt sich ider Kreis für das Stopprelais 369 (Fig. 39c), und der StappIkontakt
385, über den der Haltestromkreis für den Kupplungsmagneten der Papierbahnför.derung
verläuft, öffnet sich, der Kupplungs:magnet fällt aal, und die Papierbafhnförderung
kommt zum Stillstand.
-
Nun 'befindet sich die erste Kennlochung unter den Abfühlbürsten 3o6
und wird mit der Einstellung :des Zählers 14 (Fi.g. 1, 32, 3134) verglichen, der
jeweils die Kennzahl der in Druckstellung befindlichen .Schablone anzeigt. Während
,des Papierbahntransportes wurde gleichfalls von ,der Vergleichseinrichtfung für
die Kennlochfolge .durch die Bürsten 308, die im oberen Bürstenhalter 2,69
(Fig. 2a7)., und :die Bürsiten 3z.2, die im u.nterien Bürstenhalter 265 ;befestigt
sind, die Kennlochung ,des in Druckstellung ibefindlichen mit der Kennlochung des
nächstfolgenden Beleges ve:rgllichen.
-
Stimmen diebeiden Kennzahlen, .a'lso die Kennlochung im Beleg und
-die Einstellung des Zählers ,miteinander überein, so wird d ie magnetische Wirkung
der jew ei'l:s angeschalteten Vergleichsmagneten 358 (Fig..3'9,a), die aus je zwei
entgegengesetzt wirkenden Wicklungen bestehen, aufgehoben. Die Wicklungen halben
die gemeinsame Zuleitaung 36o, 361; die Rückleitung erfolgt für die eine Wicklung
über die zugeordnete Abfühlbürste 3o6, für die andere über den zugeordneten Zählerkontakt
32,7. Sie werden durch das richtlochgesteuerte Relaüsi 363 gemeinsam-ein- und ausgeschaltet.
Sind nun auf Grund des Vergleiches @a:lle Vergleichsmagneten 35:8 in ihrer Ruhestellung
geblieben, so wird der Magnet 159 der Eintouren1kupplung für die Schablonenausfahr-
und -druckvorrichtung über die Ruheseite der hintereinandergeschalteten Umschaltkontakte
397 (Feg. 39 a, 39c) erregt, und die Kupplung wird eingerüczt. Die Welle 161 1 (Feg.
2, 15) macht über das Getriebe 157, 160 eine Umdrehung, während der Schablonenausfahr-
und -druckvorgang stattfindet. Von der Welle 161 wird über das Getriebe 162, 163
(Fig. 14a) die Leitrolle 165 angetrieben, durch die die Ausfahrgabel 173 über die
Zwischenzahnstange 167 und das Getriebe 171, 1712 nach rechts bewegt wird und somit
die :in der Ausfahrstellung befindliche Schablone .aus der Kammer ,in die Druckstellung
zwischen das Farbband 2,3,0 und -die Papierbahn ausgefahren wird. Gleichzeitig wird
der Rückführschieber 178 (Fig. i4ib) von der Schablone mit in die Druckstellung
geschoben, dabei wird über die Zahnstange des Schiebers die ,Spiralfeder 18,1 gespannt,
so @daß der .Schieber mit voller Federspannung an derDruckschablone anliegt. Während
des Stillstandes der Ausfahrgabel und-der Schablone durch die erfindungsgemäße Ausbildung
der LeitrolIe wird durch das Druckkissen 192 (Fig. 2, 17) unter Steuerung des Nockens
182 (Fig. 15) und der Übertragungshebel 18,4, 196 der Beleg gegen die Schablone
gedrückt, so daß die Angaben von vorn lesbar auf die Papierbahn gedruckt werden.
Nach dem Druakvor@gang wird die Ausfahrgabel durch die Leitrolle wieder zurück in
.die Ausgangsstellung geführt, während die Druckschablone von dem Rückfüh:rschieber
178 (Fig. 146) mittels der gespannten Spiralfeder in die Kammer zurückgeschoben
wird: Stimmt nun die Kennlochiung des nachfolgenden Beleges imdt (der Kennilochung
des in Druckstellung befindlichen .Beleges überein, so erfolgt, @da auf Grund des
Vergleichs die vier Vergleichsspulen 197 (Fig. 2:o, 39c) des Vergle,ichstmagneten
für die Kennlochfolge nicht erregt wurden und somit der Kontakt 198 nicht geschlossen
wurde, keine Weiterschaltung der Schablonedkam.mer, so daß diesel'be Schablone nochmals
ausgefahren und auf .den inzwischen in dieDruckstellung gelangten zweiten Beleg
albgedruckt wird. Bestecht aber keine Übereinstimimung zwischen,der Kennlochung
des sn Druckstellung befindlichen Beleges und derEinstellung des Zählers, so wird
eines ider sechzehn Vergleichsrelais 3.5'8 erregt und damit ein Vergleichskontakt
379 umgeschaltet, der den -Stromkreis für die ,Schaltspule i i i (vgl. Fig. 12,
13, 3i9 b) schließt. Zieht nun der Anker des Wagenschaltmagneten an, sop wird der
Schalthebel 112 (Fig. 12, 13) entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt, so d'aß die
Sperrklinke 114 in die um eine Fächerteilung der Springklinke i io gegenüber versetzte
Zahnlücke gedrückt wird. Gleichzeitig mit dem Eingriff der Sperrklinke 114 in die
Schaltstange iog wird über den Schalthebel 112 die Springklinke aus dein bisherigen
Zahneingriff ausgehoben und gelangt, von der Feder 115 nach links (F'ig. 13) gezogen,
über die Zahnspitze des nächstfolgenden Zahnes hinweg. Wird der Schaltmagnet durch
den Unterbrecherkontakb 116 stromlos und fällt der Anker ab, so kann die Springklinke
vollends in den nächsten Zahn einfallen, und der Wagen rückt, da die Sperrklinke
wieder außer Eingriff mit der Schaltstange ist, um eine- Schablone weiter. Gleichzeitig
schließt durch den angezogenen Schaltmagneten der Kontakt 117 (Feg. 39b), so daß
der Zähler 14 einen Schritt weitergeschaltet wird. Durch den
Schaltmagneten
wird der Kammerwagen unter Steuerung der Vergleichseinrichtung so lange schrittweise,
also Schablone um Schablone, an der Ausfahrstellung vorbeigebracht, bis Übereinstimmung
zwischen; der Kennlochung im Beleg und der Zählereinstellung besteht. Stimmt die
Kennlochung des in Druckstellung befindlichen Beleges mit der Kennlochung des nächstfolgenden
Beleges - nicht überein, so wird über die richtlochgesteuerten Abfühlbürsten 3o8
und 312 (Fig. 39a) eine oder mehrere der vier Vergleichsspulen 197 für die
Kennlochfolge erregt und damit der Kontakt 198 (Fig. 39c) geschlossen. Am Ende des
Ausfahrvorganges wird der Kontakt 2o5 (Fig. 15, 39e) von dem Nocken 2o4,
der auf der Welle i6i befestigt ist, geschlossen, so daß der Wagenschaltmagnet einen
weiteren Impuls bekommt und den Wagen um eine Schablone weiterschaltet. Gleichzeitig
wird der Kupplungsmagnet 292 für die Papierbahnförderung am Ende des Druckvorganges
über den Kontakt toi (Fig. 39c), .der von dem Nocken Zoo gesteuert wird, erregt,
so daß der nächste Beleg in die Druck- und Abfühlstellung gelangt. Nun beginnt der
Vergleich zwischen der Kennlochung und der Zähle@reinstellung' von neuem. Durch
den. Schaltmagneten wird der Wagen schrittweise -,veitergeschaltet, bis sich die
der, Kennlochung entsprechende Schablone in der Ausfährstellung befindet. Dann.erfolgT,
da die Vergleichsmagneten 358 bei Übereinstimmung die Kontakte 397 nicht umschalten,
die Auslösung der Ausfahr- und Druckeinrichtung.
-
Ist der Wagen schrittweise an der Ausfahrstellung vorbeigeschaltet
worden, so gelangt er aus der Startstellung in die Aufladestellung; in dieser Stellung
berühren sich die beiden Kontaktfederpaare 9h4, 9,5 (Fig. io; 3,9b); die F-intourenkupplung
für die Kammerförderung wird eingerückt, so daß die auf dem Wagen befindliche kammer
16 von: der Kammerfördereinrichtung von dem in der Aufladestellung. verbleibenden
Wagen herabgeschoben wird und auf das. Abstellbett 17 (Fig. i, 5b) gelangt.
Dabei, wird durch eine an der Maschine angebrachter Schrägfläche die Leiste 57 (Fig.
4o) nach unten, gedrückt und verriegelt (vgl. Fig.41). Gleichzeitig mit dieser Entladung
des Wagens werden die links von dem Wagen auf dem Vorratsbett liegenden Kammern
um je eine Kammerbreite nach rechts befördert, so daß nun. der Wagen mit der nächsten
Kammer aufgeladen wird. Danach wird der Wagen von .der Wagenaufzugsvorrichtung wieder
in.,die Startstellung gebracht, und das gleilche Spiel wiederholt sich dann unter
Steuerung der VergleichseinTiehtung.