DE89903C - - Google Patents

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DE89903C
DE89903C DE189589903D DE89903DA DE89903C DE 89903 C DE89903 C DE 89903C DE 189589903 D DE189589903 D DE 189589903D DE 89903D A DE89903D A DE 89903DA DE 89903 C DE89903 C DE 89903C
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Germany
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belt
friction
friction wheels
gear transmission
hand
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DE189589903D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
    • F16H15/04Gearings providing a continuous range of gear ratios
    • F16H15/42Gearings providing a continuous range of gear ratios in which two members co-operate by means of rings or by means of parts of endless flexible members pressed between the first mentioned members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
CH. SEYBOLD in ZWEIBRUCKEN.
schiefwinklige Wellen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1895 ab. Längste Dauer: 29. März 1909.
Bei der Verwendung der durch Patent Nr. 78703 geschützten Reibrä'dergetriebe mit veränderlichem Uebersetzungsverhältnisse für recht- oder schiefwinklige Wellen, haben sich verschiedene Mifsstände ergeben, welche durch die in den Zeichnungen und in nachstehender Beschreibung näher gekennzeichneten Einrichtungen und Beobachtung richtiger Verhältnisse gänzlich beseitigt werden.
Auf den Zeichnungen stellt Fig. 1 eine perspectivische Ansicht des verbesserten Antriebes, Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 eine Draufsicht,
Fig. 5 eine weitere Seitenansicht unter Weglassung verschiedener Theile,
Fig. 6 Detail der Fig. 4 und
Fig. 7 schematische Darstellung der Reibräder dar.
Die gleichen Theile sind mit gleichen Buchstaben bezeichnet, und zwar im wesentlichen mit denjenigen des Haupt-Patentes.
Um den Reibriemen selbstführend zu machen, d. h. ihm jede Neigung zum seitlichen Verlaufen zu nehmen, ist es nöthig, dafs die Mantelflächen der Reibscheiben so gestaltet sind, dafs der Riemen an den diagonal gegenüberliegenden Punkten seines Querschnittes mit Kreisen der Reibscheiben in Berührung kommt, welche gleiche Umfangsgeschwindigkeit haben, wodurch bedingt ist, dafs die Scheibendurchmesser des Voll- und Hohlkegelrades in einem bestimmten Verhältnifs zu einander stehen. Dieses Verhältnifs mufs derart sein, dafs die Durchmesser der Grundflächen der Voll- und Hohlkegelräder in gleichem Verhältnisse "zu einander stehen wie die Durchmesser der Begrenzungsflächen derselben; es mufs sich also, wie Fig. 7 zeigt, verhalten: der Durchmesser der Grundfläche α b zum Durchmesser der Begrenzungsfläche c d des Vollkegels E wie der Durchmesser der Grundfläche e f zum Durchmesser der Begrenzungsfläche g h des Hohlkegels D.
Das richtige Profil der Reibräder erhält man dadurch, dafs man die Drehflächenerzeugungs-' linien als Hyperbeln wählt, deren Asymptoten die Drehachsen der Reibräder sind.
Damit der Reibriemen F im ausgerückten. Zustande des Getriebes durch die treibende Scheibe E sicher mitgenommen wird, ist es neben der entsprechenden Umschlingung der treibenden Scheibe auch nöthig, dem Reibriemen F eine gewisse, stets gleichbleibende Spannung zu ertheilen. Diese Spannung des Reibriemens F ist aber aufserdem auch für das eingerückte Getriebe erforderlich und mufs selbstthätig wirken, weil sich der Reibriemen F wie jeder andere Riemen im Betriebe dehnt, was noch durch den auf den Reibriemen F zwischen den Reibscheiben ausgeübten Druck gefördert wird. Zu diesem Zwecke wird die
untere Leitrolle M1 des Reibriemens F, wie aus Fig. i, 2 und 3 ersichtlich ist, frei nach unten verschiebbar in einer Gabel / angeordnet und durch auf diese frei bewegliche.Rolle Ai1 wirkende Federn, Gewichte, Gewichtshebel oder dergl. O dem Reibriemen eine stets gleichma'fsige Spannung ertheilt.
Ferner hat sich ergeben, dafs die Riemenleitrollen MM1 vortheilhaft nicht beide in der Richtung der Berührungsflächen der Reibscheiben bezw. überhaupt keine derselben mit ihren Mantellinien genau in der Richtung der Berührungslinien der Reibscheiben D E liegen, sondern dafs entweder nur die obere Leitrolle M in dieser Lage bleibt, während die untere Leitrolle M1 in einer mit ihrer Achse zur Achse der oberen Leitrolle M verdrehten Stellung sich befindet, oder dafs auch die Achse der oberen Leitrolle M mit der Berührungslinie der Reibscheiben keine Parallele bildet, wobei beide Achsen der Leitrollen MM1 ihrerseits gegen einander verdreht sind (Fig. 4).
Diese besondere Stellung der Leitrollen MM1 ist dadurch bedingt, dafs der Reibriemen F durch die treibende Scheibe E auf der hohen Seite derselben etwas mehr ausgebogen wird wie auf der niederen, wodurch der Reibriemen F eine Form erhält, welcher durch die geeignete Stellung der Leitrollen MM1 wieder begegnet werden mufs, um gleichmäfsige Spannung des Reibriemens F auf seiner ganzen Breite zu haben und den Reibriemen sich selbst leitend zu erhalten. Die am besten geeignete Stellung der Leitrollen MM1 wird am vorteilhaftesten dadurch erreicht, dafs man die obere Leitrolle M, wie die Fig. 1, 2 und 3 zeigen, in einem verstellbaren Träger J lagert, der beim Ausprobiren des Antriebes in der Lage festgestellt wird, in welcher der Reibriemen F keine Neigung zum seitlichen Verlaufen zeigt, während die untere Leitrolle in einer seitlich beliebig drehbaren Gabel /, wie aus Fig. 1,2,3 und 6 ersichtlich, aufgehängt ist, wodurch die Leitrolle Af1 der Form, die der Reibriemen F in seiner jeweiligen Lage annimmt, frei folgt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Reibrädergetriebe der durch Patent Nr. 78703 geschützten Art, bei dem die grofsen Durchmesser der beiden Reibräder einerseits und die kleinen Durchmesser andererseits in demselben Verhältnisse zu einander stehen, und bei dem die Querschnittscurven der Reibräder so gestaltet sind, dafs zwei diagonal einander gegenüberliegende Kanten des den Reibungsdruck übertragenden Riemens mit Kreisen von gleicher Umfangsgeschwindigkeit in Berührung stehen, zum Zwecke, den Riemen selbstführend zu machen.
    z. Ein Reibrädergetriebe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine untere Leit- und Spannrolle. für den . den Reibungsdruck übertragenden Riemen, welche Rolle sowohl um eine senkrechte Achse frei drehbar, als auch in senkrechter Richtung frei verschiebbar ist, so dafs sie sich bei Verschiebung des Riemens an den gekrümmten Querschnittscurven der Reibräder selbsttätig richtig einstellt und gleichzeitig durch ihr Eigengewicht oder durch eine besondere' Belastung den Riemen spannt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189589903D 1894-03-30 1895-06-12 Expired DE89903C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE78703T 1894-03-30
DE89903T 1895-06-12

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Publication Number Publication Date
DE89903C true DE89903C (de) 1897-01-04

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ID=361677

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DE189589903D Expired DE89903C (de) 1894-03-30 1895-06-12

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