DE340239C - Apparat zur Konstruktion von allgemeinen Kurven - Google Patents

Apparat zur Konstruktion von allgemeinen Kurven

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DE340239C
DE340239C DE1920340239D DE340239DD DE340239C DE 340239 C DE340239 C DE 340239C DE 1920340239 D DE1920340239 D DE 1920340239D DE 340239D D DE340239D D DE 340239DD DE 340239 C DE340239 C DE 340239C
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drum
roller
rollers
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roles
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DE1920340239D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L11/00Non-circular-curve-drawing instruments

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Apparat zur Konstruktion von allgemeinen Kurven. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des durch das Patente 863r9 geschützten Apparates. Bei dessen Herstellung haben sich sowohl bezüglich der Gesamtanordnung als auch einzelner wesentlicher Teile verschiedene neuartige Ausführungsmöglichkeiten ergeben, die nachstehend beschrieben werden.
  • r. Die Gesamtanordnung: (Die in der nachfolgenden Beschreibung eingeklammerten Buchstaben beziehen sich auf die entsprechenden Teile der Figur des Hauptpatentes).
  • Im Vergleich mit dem Hauptpatent ergibt sich folgendes: Die Trommeln z und 2 (a und b), Fig. x, sind auf zwei Wellen 9 und io angeordnet. Die gesuchten beiden Linien V/T und S/T werden nicht, wie im Hauptpatent angenommen ist, auf den beiden Trommeln selbst, sondern mittels Schreibstifte 7 und 8 (statt t und u), die an die Ebenen 3 und 6 angehängt sind, auf einer auf Welle rr einstellbar aufgesetzten Diagrammtrommel rz aufgeschrieben. Die drei parallelen Wellen 9, to und ix sind auf bekannte Weise durch Zahnräder, Schneckenräder usw. gekoppelt zu denken, so daß sie zueinander in einem bestimmten Drehzahlverhältnis stehen. Abweichend vom Hauptpatent können statt der Rolle 3 (c) auch diese Wellen angetrieben werden. Die Diagrammtrommel =2 könnte in bekannter Weise auch als Diagramm ebene ausgebildet werden, wobei sie ihren Antrieb von Welle rx erhalten und sich in dem gleichen Maße senkrecht zu ix verschieben würde wie die Trommel 12 sich drehen würde. Eine besonders einfache Anordnung ergibt sich, wenn dieser Antrieb z. B. durch Welle 9 oder zo erfolgt und diese beiden Wellen durch Stirnräder gekoppelt werden, die zur Übersetzungsänderung gegenseitig noch vertauscht werden können. Welle ix würde dann wegfallen.
  • Die Steuerung der Rolle 4 (d) erfolgt wie im Hauptpatent durch einen an g (o) befestigten Zapfen 33 (s). Statt dieser starren Verbindung könnte auch eineÜbersetzungzwischengeschaltet werden, so daß der Zapfen 33 entsprechend kleinere oder größere Bewegungen als Ebene 3 vollführt, oder man könnte den Zapfen 33 auf einer geradenLaufbahn schwingen lassen, die parallel zur Welle 9 liegt und deren Abstand von Welle to von Fall zu Fall eingestellt werden würde.
  • Statt des für die Steuerung der Rolle 3 (c) im Hauptpatent vorgesehenen Doppelparallelogramms ist in Fig. x ein im Hauptpatentanspruch 2 erwähnter, jedoch etwas erweiterterSeilzug vorgesehen, auf dem die Fahrschieber 13 (k), 14 (n) und 1g (fehlt beim Hauptpatent) arbeiten. Der Schieber 13 spielt über dem Diagramm, das auf Ebene 3 (o) aufgetragen zu denken ist und den Verlauf der von der Geschwindigkeit V abhängenden Kräfte darstellt, der Schieber 14 über dem Diagramm, das auf der Ebene 6 (p) aufgetragen zu denken ist und den Verlauf der vom Weg S abhängenden Kräfte (bzw. Widerstände) darstellt und der Schieber 15 über dem Diagramm, das auf der Diagrammtrommel (oder -ebene) 12 aufgetragen zu denken ist und den Verlauf der von der Zeit T abhängenden Kräfte darstellt. Schieber 15 kann nach Bedarf auch weggelassen oder seine Einwirkung dadurch ausgeschaltet werden, daß er bzw. die Seilrollenflasche 23, 24 am Apparat festgelegt wird. Die drei genannten Schieber können entsprechend mit den Klemmvorrichtungen 16, 17 und 18 am Seil angeklemmt werden. ig, 2o, 2= und 22 sind Spanngewichte, die miteinander über den ganzen Seilzug im Gleichgewicht stehen. 25 ist ein Festpunkt, 26 eine lose Rolle. 27, 28, 2o, 3o und 31 sind am Apparat festgelagerte Seilrollen. , Der aus drei Teilen bestehende Seilzug hat im einzelnen folgenden Verlauf i. Teil: Vom Spanngewicht ig, um Seilrolle 27, am Schieber 14 vorbei, gestreckt an 28 vorbei, durch Klemmvorrichtung z6, um die lose Rolle 26, am Schieber 13 vörbei, um 28, um 23, um 28, durch die Klemmvorrichtung 17, um 29, nach dem Spanngewicht 2o.
  • 2. Teil: Vom Festpunkt 25, am Schieber 15 vorbei, um Rolle 24, durch Klemmvorrichtung 18, nach Spanngewicht 2i.
  • 3. Teil: Von der losen Rolle 26, um 30, durch den am Seil angeklemmten Zapfen (Schieber) 32, um 3x, nach dem Spanngewicht22.
  • Durch diesen Seilzug wird eine der Summe der Verschiebungen der drei Schieber 13, 14 und 15 proportionale Strecke auf den Zapfen 32 übertragen. Die Anordnung entspricht demnach auch unter Berücksichtigung des neu hinzugekommenen Schiebers i5 den im Hauptpatent (Seite z, Zeile 71 mit 98) für die Steuerung der Rolle 3 (c) niedergelegten Grundsätzen.
  • 2. Die B ewegung der Trommeln und 2: Die achsialen Verschiebungen der Trommeln i und 2 gehen sicherer vonstatten, wenn statt einer Rolle für jede Trommel deren mehrere, die auf bekannte Weise gekoppelt werden können, an der gleichen Trommel angreifen. Besonders einfach erscheint z. B. eine Ausführung nach dem Schema Fig. 2 mit zwei bis zu einem gewissen Grade voneinander unabhängig wirkenden Rollen 40 und 41. Der Rollenkörper wird durch die. Feder 42 radial an die betreffende Trommel angepreßt. Die beiden äußeren Spitzenlager der Rollen 4o und 41 liegen fest, die beiden inneren Spitzenlager, die sich auf der kleinen Ausgleichswalze 43 einander gegenüberliegen, können um die Achse dieser Ausgleichswalze etwas schwingen. Hierdurch wird demnach ständig eine gleichmäßige Verteilung des durch die Feder (42) erzeugten Anpassungsdrucks auf die beiden an der betreffenden Trommel x oder 2 anliegenden Rollen 40 und 41 erreicht.
  • 3. Die Kompensationsvorrichtung: Wie die Erfahrung gezeigthat, weicht die tatsächliche Bewegung der Trommeln i und 2 etwas von der theoretisch richtigen ab. Der Fehler kann jedoch ziemlich behoben werden, wenn man die betreffende Steuerrolle (z. B. die Rolle 3, sofern es sich um die Bewegung der Trommel i handelt) für jede Lage u (s. Fig. i) ihrer Steuerstange um einen kleinen, in erster Annäherung konstanten Betrag A a im Sinn einer Vergrößerung des Anstellwinkels u vorverstellt. Diese Vorverstellung 0 a kann erzielt werden durch eine entsprechende Vorverstellung des Steuerschiebers 32 gegen seine bei fehlerfreier Bewegung richtige Lage oder z. B. auf folgende Weise: Der Rollenträger der Rolle 3, deren Drehachse bei fehlerfei arbeitendem Apparat jeweils in die Richtung ihrer Hauptsteuerstange fallen würde, wird nicht starr mit dieser Hauptsteuerstange verbunden, sondern erhält eine eigene starr mit ihm verbundene Hilfssteuerstange und kann relativ zur Hauptsteuerstange nach deren beiden Seiten um den Korrekturwinkel 0 a ausschlagen. In der Nullage der Steuerrolle 3, die durch a - o bestimmt ist, kann auch 0 a, = o sein. Wird die Hauptsteuerstange jedoch nach oben (positive x in Fig. i) ausgelenkt, so springt die Hilfssteuerstange in die Grenzlage, durch die der jeweilige Anstellwinkel a um 0 x vergrößert wird und behält die Grenzlage für alle positiven a bei. Geht die Hauptsteuerstange auf dem Rückwege durch u = o auf die andere Seite (negative a), so springt die Hilfssteuerstange in ihre andere Grenzlage relativ zur - Hauptsteuerstange und stellt sonach die Rollendrehachse jeweils auf den Winkel (- a - 0 a) ein. Eine solche Vorrichtung würde also richtig nach den oben gebrachten Grundsätzen arbeiten. Die Verwirklichung des Gedankens kann entweder auf mechanischem Wege oder einfacher auf magnetelektrischem Wege erfolgen. Für letzteren Fall 'ergibt sich z: B. folgende Ausführung: Zu beiden Seiten der Steuerstange wird fest an ihr je ein kleiner Elektromagnet angebracht. Zwischen den Polen dieser Magnete schwingt als Anker die erwähnte Hilfssteuerstange. Durch zwei Stellschrauben werden ihre relativen Ausschläge + A a, und - A x begrenzt. In der Nullage, ca = o, sind beide Magnete unerregt. Sobald und solange nun die, Steuerstange nach einer Seite ausgelenkt wird bzw. ist, wird der betreffende auf dieser Seite liegende Magnet erregt und zieht die Hilfssteuerstange in winkelvergrößerndem Sinne (so daß a in a -f- 0 a, bzw. - a in - cc - 0 a geändert wird) in die zugehörige Grenzlage relativ zur Hauptsteuerstange. Die Steuerung der Magnete kann in bekannter Weise durch Kontaktschienen usw. erfolgen. Die Vorrichtung erfüllt daher die oben aufgestellten Grundsätze.
  • Die Verbesserung der Trommelbewegung kann durch eine korrektive Änderung des jeweiligen Anstellwinkels a bzw. ß, und zwar durch Verstellung der betreffenden Steuerschieber bzw. Zapfen 32, 33 oder durch Verstellung der Rollen 3, 4 relativ zu den Steuerstangen oder durch beides gleichzeitig, erreicht werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Apparat zur Konstruktion von allgemeinen Kurven nach Patent 286519, gekennzeichnet durch folgende Merkmale Durch zwei an den beiden Zeichenebenen (5, 6) angebrachte Schreibstifte (7, 8) werden die gesuchten beiden Linien V/T, S/T auf eine Diagrammtrommel oder -ebene (12) aufgezeichnet, die durch eine besondere Welle (ii) oder eine der beiden Trommelwellen (9, io) angetrieben werden kann. Die Steuerung der Rolle (3) der einen der beiden Trommeln (i) geschieht mittels eines Seilzuges, auf den mehrere Fahrschieber (13, 14,15) einwirken, von denen einer (15) über der Diagrammtrommel bzw. -ebene (12) parallel zu den Trommelwellen sich bewegt.
  2. 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß statt einer Rolle (3 bzw. 4) für jede Trommel (1 bzw. 2) mehrere, möglichst unabhängig voneinander angepreßte Rollen vorgesehen sind (Fig.2).
  3. 3. Apparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus zwei Rollen bestehende Elemente verwendet sind, und die Rollen in einem gemeinsamen Träger zu beiden Seiten einer gemeinsamen Ausgleichwalze (43) gelagert sind.
  4. 4. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerrollen (3, 4) um bestimmte konstante oder veränderliche Korrekturwinkel auf mechanischem oder elektromagnetischem Wege gegen ihre dem reibungslosen Arbeiten des Apparates entsprechenden Lagen verstellbar sind.
DE1920340239D 1920-10-23 1920-10-23 Apparat zur Konstruktion von allgemeinen Kurven Expired DE340239C (de)

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