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Apparat zur Konstruktion von allgemeinen Kurven. Die Erfindung betrifft
eine Verbesserung des durch das Patente 863r9 geschützten Apparates. Bei dessen
Herstellung haben sich sowohl bezüglich der Gesamtanordnung als auch einzelner wesentlicher
Teile verschiedene neuartige Ausführungsmöglichkeiten ergeben, die nachstehend beschrieben
werden.
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r. Die Gesamtanordnung: (Die in der nachfolgenden Beschreibung eingeklammerten
Buchstaben beziehen sich auf die entsprechenden Teile der Figur des Hauptpatentes).
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Im Vergleich mit dem Hauptpatent ergibt sich folgendes: Die Trommeln
z und 2 (a und b),
Fig. x, sind auf zwei Wellen 9 und io angeordnet. Die gesuchten
beiden Linien V/T und S/T werden nicht, wie im Hauptpatent angenommen ist, auf den
beiden Trommeln selbst, sondern mittels Schreibstifte 7 und 8 (statt t und
u), die an die Ebenen 3 und 6 angehängt sind, auf einer auf Welle rr einstellbar
aufgesetzten Diagrammtrommel rz aufgeschrieben. Die drei parallelen Wellen 9, to
und ix sind auf bekannte Weise durch Zahnräder, Schneckenräder usw. gekoppelt zu
denken, so daß sie zueinander in einem bestimmten Drehzahlverhältnis stehen. Abweichend
vom Hauptpatent können statt der Rolle 3 (c) auch diese Wellen angetrieben werden.
Die Diagrammtrommel =2 könnte in bekannter Weise auch als Diagramm ebene ausgebildet
werden, wobei sie ihren Antrieb von Welle rx erhalten und sich in dem gleichen Maße
senkrecht zu ix verschieben würde wie die Trommel 12 sich drehen würde. Eine besonders
einfache Anordnung ergibt sich, wenn dieser Antrieb z. B. durch Welle 9 oder zo
erfolgt und diese beiden Wellen durch Stirnräder gekoppelt werden, die zur Übersetzungsänderung
gegenseitig noch vertauscht werden können. Welle ix würde dann wegfallen.
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Die Steuerung der Rolle 4 (d) erfolgt wie im Hauptpatent durch einen
an g (o) befestigten Zapfen 33 (s). Statt dieser starren Verbindung könnte auch
eineÜbersetzungzwischengeschaltet werden, so daß der Zapfen 33 entsprechend kleinere
oder größere Bewegungen als Ebene 3 vollführt, oder man könnte den Zapfen 33 auf
einer geradenLaufbahn schwingen lassen, die parallel zur Welle 9 liegt und deren
Abstand von Welle to von Fall zu Fall eingestellt werden würde.
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Statt des für die Steuerung der Rolle 3 (c) im Hauptpatent vorgesehenen
Doppelparallelogramms ist in Fig. x ein im Hauptpatentanspruch 2 erwähnter, jedoch
etwas erweiterterSeilzug vorgesehen, auf dem die Fahrschieber 13 (k), 14 (n) und
1g (fehlt beim Hauptpatent) arbeiten. Der Schieber 13 spielt über dem Diagramm,
das auf Ebene 3 (o) aufgetragen zu denken ist und den Verlauf der von der Geschwindigkeit
V abhängenden Kräfte darstellt, der Schieber 14 über dem Diagramm, das auf
der
Ebene 6 (p) aufgetragen zu denken ist und den Verlauf der vom Weg S abhängenden
Kräfte (bzw. Widerstände) darstellt und der Schieber 15 über dem Diagramm, das auf
der Diagrammtrommel (oder -ebene) 12 aufgetragen zu denken ist und den Verlauf der
von der Zeit T abhängenden Kräfte darstellt. Schieber 15
kann nach Bedarf
auch weggelassen oder seine Einwirkung dadurch ausgeschaltet werden, daß er bzw.
die Seilrollenflasche 23, 24 am Apparat festgelegt wird. Die drei genannten Schieber
können entsprechend mit den Klemmvorrichtungen 16, 17 und 18 am Seil angeklemmt
werden. ig, 2o, 2= und 22 sind Spanngewichte, die miteinander über den ganzen Seilzug
im Gleichgewicht stehen. 25 ist ein Festpunkt, 26 eine lose Rolle. 27, 28, 2o, 3o
und 31 sind am Apparat festgelagerte Seilrollen. , Der aus drei Teilen bestehende
Seilzug hat im einzelnen folgenden Verlauf i. Teil: Vom Spanngewicht ig, um Seilrolle
27, am Schieber 14 vorbei, gestreckt an 28 vorbei, durch Klemmvorrichtung z6, um
die lose Rolle 26, am Schieber 13 vörbei, um 28, um 23, um 28, durch die Klemmvorrichtung
17, um 29, nach dem Spanngewicht 2o.
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2. Teil: Vom Festpunkt 25, am Schieber 15
vorbei, um Rolle 24,
durch Klemmvorrichtung 18, nach Spanngewicht 2i.
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3. Teil: Von der losen Rolle 26, um 30, durch den am Seil angeklemmten
Zapfen (Schieber) 32, um 3x, nach dem Spanngewicht22.
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Durch diesen Seilzug wird eine der Summe der Verschiebungen der drei
Schieber 13, 14 und 15 proportionale Strecke auf den Zapfen 32 übertragen. Die Anordnung
entspricht demnach auch unter Berücksichtigung des neu hinzugekommenen Schiebers
i5 den im Hauptpatent (Seite z, Zeile 71 mit 98) für die Steuerung der Rolle
3 (c) niedergelegten Grundsätzen.
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2. Die B ewegung der Trommeln und 2: Die achsialen Verschiebungen
der Trommeln i und 2 gehen sicherer vonstatten, wenn statt einer Rolle für jede
Trommel deren mehrere, die auf bekannte Weise gekoppelt werden können, an der gleichen
Trommel angreifen. Besonders einfach erscheint z. B. eine Ausführung nach dem Schema
Fig. 2 mit zwei bis zu einem gewissen Grade voneinander unabhängig wirkenden Rollen
40 und 41. Der Rollenkörper wird durch die. Feder 42 radial an die betreffende Trommel
angepreßt. Die beiden äußeren Spitzenlager der Rollen 4o und 41 liegen fest, die
beiden inneren Spitzenlager, die sich auf der kleinen Ausgleichswalze 43 einander
gegenüberliegen, können um die Achse dieser Ausgleichswalze etwas schwingen. Hierdurch
wird demnach ständig eine gleichmäßige Verteilung des durch die Feder (42) erzeugten
Anpassungsdrucks auf die beiden an der betreffenden Trommel x oder 2 anliegenden
Rollen 40 und 41 erreicht.
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3. Die Kompensationsvorrichtung: Wie die Erfahrung gezeigthat, weicht
die tatsächliche Bewegung der Trommeln i und 2 etwas von der theoretisch richtigen
ab. Der Fehler kann jedoch ziemlich behoben werden, wenn man die betreffende Steuerrolle
(z. B. die Rolle 3, sofern es sich um die Bewegung der Trommel i handelt) für jede
Lage u (s. Fig. i) ihrer Steuerstange um einen kleinen, in erster Annäherung konstanten
Betrag A a im Sinn einer Vergrößerung des Anstellwinkels u vorverstellt. Diese Vorverstellung
0 a kann erzielt werden durch eine entsprechende Vorverstellung des Steuerschiebers
32 gegen seine bei fehlerfreier Bewegung richtige Lage oder z. B. auf folgende Weise:
Der Rollenträger der Rolle 3, deren Drehachse bei fehlerfei arbeitendem Apparat
jeweils in die Richtung ihrer Hauptsteuerstange fallen würde, wird nicht starr mit
dieser Hauptsteuerstange verbunden, sondern erhält eine eigene starr mit ihm verbundene
Hilfssteuerstange und kann relativ zur Hauptsteuerstange nach deren beiden Seiten
um den Korrekturwinkel 0 a ausschlagen. In der Nullage der Steuerrolle 3, die durch
a - o bestimmt ist, kann auch 0 a, = o sein. Wird die Hauptsteuerstange jedoch nach
oben (positive x in Fig. i) ausgelenkt, so springt die Hilfssteuerstange in die
Grenzlage, durch die der jeweilige Anstellwinkel a um 0 x vergrößert wird und behält
die Grenzlage für alle positiven a bei. Geht die Hauptsteuerstange auf dem Rückwege
durch u = o auf die andere Seite (negative a), so springt die Hilfssteuerstange
in ihre andere Grenzlage relativ zur - Hauptsteuerstange und stellt sonach die Rollendrehachse
jeweils auf den Winkel (- a - 0 a) ein. Eine solche Vorrichtung würde also richtig
nach den oben gebrachten Grundsätzen arbeiten. Die Verwirklichung des Gedankens
kann entweder auf mechanischem Wege oder einfacher auf magnetelektrischem Wege erfolgen.
Für letzteren Fall 'ergibt sich z: B. folgende Ausführung: Zu beiden Seiten der
Steuerstange wird fest an ihr je ein kleiner Elektromagnet angebracht. Zwischen
den Polen dieser Magnete schwingt als Anker die erwähnte Hilfssteuerstange. Durch
zwei Stellschrauben werden ihre relativen Ausschläge + A a, und
- A x begrenzt. In der Nullage, ca = o, sind beide Magnete unerregt.
Sobald und solange nun die, Steuerstange nach einer Seite ausgelenkt wird bzw. ist,
wird der betreffende auf dieser Seite liegende Magnet erregt und zieht die Hilfssteuerstange
in winkelvergrößerndem Sinne (so daß a in a -f- 0 a, bzw. - a in - cc - 0 a geändert
wird) in die zugehörige
Grenzlage relativ zur Hauptsteuerstange.
Die Steuerung der Magnete kann in bekannter Weise durch Kontaktschienen usw. erfolgen.
Die Vorrichtung erfüllt daher die oben aufgestellten Grundsätze.
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Die Verbesserung der Trommelbewegung kann durch eine korrektive Änderung
des jeweiligen Anstellwinkels a bzw. ß, und zwar durch Verstellung der betreffenden
Steuerschieber bzw. Zapfen 32, 33 oder durch Verstellung der Rollen 3, 4 relativ
zu den Steuerstangen oder durch beides gleichzeitig, erreicht werden.