DE137261C - - Google Patents
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- DE137261C DE137261C DENDAT137261D DE137261DA DE137261C DE 137261 C DE137261 C DE 137261C DE NDAT137261 D DENDAT137261 D DE NDAT137261D DE 137261D A DE137261D A DE 137261DA DE 137261 C DE137261 C DE 137261C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/32—Friction members
- F16H55/52—Pulleys or friction discs of adjustable construction
- F16H55/54—Pulleys or friction discs of adjustable construction of which the bearing parts are radially adjustable
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)
- Pulleys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine ausdehnbare Riemscheibe, die ebenso wie die gewöhnlichen
Riemscheiben eine volle cylindrische Oberfläche besitzt, die keine Unterbrechungen
hat.
Die Zeichnung stellt die neue ausdehnbare Riemscheibe dar, und zwar Veranschaulicht
Fig. ι im Gerippe die Bauart der Riemscheibe. Fig. 2 zeigt im Schnitt den Zusammenhang der
den Kranz bildenden Federwindungen. Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch eine Riemscheibe
in der Stellung ihres annähernd gröfsten Durchmessers. Fig. 4 ist ein ähnlicher Schnitt und
veranschaulicht die Riemscheibe bei annähernd kleinstem Durchmesser. Fig. 5 zeigt die Riemscheibe
gemäfs Fig. 3 in Seitenansicht.
Nimmt man ein biegsames Band (Fig. 1) und rollt dasselbe schraubenförmig auf, derart, dafs
die neben einander liegenden Windungen einen Cylinder bilden, so kann man den Durchmesser
dieses Cylinders vergröfsern oder verringern, je nachdem man das Band auf- oder abrollt; es ist zu bemerken, dafs die Höhe
des Schraubenganges sich nicht ändert. Dieses eine Band kann natürlich auch durch eine
Gruppe von Bändern oder eine Kette ersetzt werden.
Der Riemscheibenkranz einer nach der Erfindung
gebauten Riemscheibe besteht also aus einem biegsamen Bande oder einer Gruppe
biegsamer Bänder, die schraubenförmig aufgerollt sind, wobei jedes Ende eines jeden Bandes
mittels eines Armes mit der Nabe oder Welle verbunden ist (Fig. 1). Zu bemerken ist, dafs
die Anwendung eines einzigen Bandes rein theoretisch ist, denn die Bauart der Haltevorrichtungen
zum Verbinden des Bandes mit der Welle würde nicht sehr praktisch sein, da diese Haltevorrichtungen bei einem einzigen
Bande auf einen Arm an jedem Ende beschränkt sein würden.
Fig. 2 veranschaulicht eine Scheibe, die sich aus vier Bändern zusammensetzt, was ein
durchaus zufriedenstellendes Functioniren sichert. An Stelle von vier Bändern kann man natürlich
auch jede andere Anzahl von Bändern verwenden, die durch eine entsprechende Anzahl
von Armen mit der Welle verbunden werden. Eine grofse Anzahl von Bändern ist dann erforderlich, wenn es sich um Riemscheiben
von grofsen Abmessungen handelt oder um Riemscheiben, welche starken Beanspruchungen
ausgesetzt sind, die ein Durchbiegen des Riemscheibenkranzes veranlassen könnten.
Der Kranz der in der Zeichnung veranschaulichten Riemscheibe wird von vier Bändern
gebildet, die mit ihren Kanten neben einander gelegt sind und durch eine geeignete Hakenvorrichtung
mit einander vereinigt werden, damit sie sich nicht von einander trennen und sich in der Längsrichtung mit Bezug auf einander
verschieben können. Fig. 2 veranschaulicht die Art und Weise der Verbindung mittels
Haken. Diese Gruppe von vier Bändern ist wie ein einziges Band schraubenförmig aufgerollt,
wobei das erste Band mit dem vierten vereinigt ist.
A bezeichnet den ganzen Riemscheibenkranz. a1 a2 as a* sind die vier Bänder, von denen
jedes an einem Ende mit einem Arm .B1 B2
BB Bi verbunden ist. Diese Arme sind anderer-
seits an eine Nabe C angelenkt, die auf die Welle D aufgekeilt ist. Die Bänder sind mit
ihrem anderen Ende an vier 'Armen E1E2
E3E^ befestigt, weiche an eine Nabe F angelenkt
sind, die lose auf der Welle D sitzt.
Um den Riemscheibenkranz von innen zu stützen, damit er sich nicht in der Mitte durchbiegt,
was eintreten könnte, wenn er nur von den mit den Enden der Bänder verbundenen Armen gehalten würde, werden Stützarme G
angeordnet, die an die Arme B1 B2 B3 B4, E1
E2 E3 E4 derart angelenkt sind , dafs sie an
deren Bewegungen theilnehmen. Diese Arme G sind an zwei Muffen HH angelenkt, welche
frei auf den Naben C und F sitzen. Die Arme G stützen die den Kranz der Riemscheibe
bildenden Bänder mittels kleiner gezackter Rollen h.
Die Vergröfserung oder Verringerung des Durchmessers der Riemscheibe erzielt man, indem
man die Muffe F mit Bezug auf die Welle D in dem einen oder anderen Sinne
dreht, so dafs die Bänder, die an ihrem anderen Ende durch die Arme B1 B2 Bs B1 mit der
Welle fest verbunden sind, aufgerollt oder abgerollt werden. Der Scheibendurchmesser wird
festgelegt, indem man die Muffe F durch eine Reibungskupplung mit der Welle D kuppelt.
Diese Kupplung wird auf folgende Weise hergestellt:
Die Muffe F sitzt einestheils drehbar auf der mit der Welle D fest verbundenen Muffe C
und greift andererseits mittels langer Keile in eine Muffe I ein. Diese Muffe 7, welche drehbar
auf der Muffe C und der Welle D sitzt, ist mit einer kegelförmigen Scheibe 71 und
einem Theil I2 einer Kegelreibungskupplung befestigt. Der andere Theil dieser Kupplung
wird von einer Scheibe / gebildet, die auf die Welle D aufgekeilt ist. Eine Feder K, die
sich gegen einen Ring k der Welle D legt, sucht dies Stück IP 72 derartig zurückzudrängen
, dafs der Theil 72 mit dem Theil j der Scheibe J in Eingriff bleibt.
Soll die Riemscheibe irgend einen gewünschten Durchmesser erhalten, so bringt man mit
den Scheiben 71 und J zwei kegelförmige Scheiben L L1 in Eingriff, die lose auf zwei
an einer Gabel M befestigten Zapfen sitzen. Diese beiden Scheiben L L1 bleiben mit einander
in Berührung und sind dazu bestimmt, mit dem Theil β der Scheibe J bezw. dem
kegelförmigen Theil der Scheibe 71 in Berührung zu treten. Andererseits ist die die
Scheiben L L1 tragende Gabel mit einem Fufs m1
versehen, der dazu bestimmt ist, mit dem gegeraden Theil i der Scheibe 71 in Berührung
zu treten. Die Gabel M mit den Scheiben L L1 kann mittels eines geeigneten Antriebes
eine Längsverschiebung in der Richtung der Achse ihrer Stange m erhalten.
Soll der Durchmesser der Scheibe verändert werden, so mufs man der Muffe F eine
Winkelbewegung ertheilen, welche die Beschleunigung oder Verzögerung der Drehung
dieser Muffe F bestimmt. Diese Winkelbewegung kann in demselben oder in entgegengesetztem
Sinne zur Drehung der Scheibe erfolgen, je nachdem die den Riemscheibenkranz bildende Schraube rechts- oder linksgängig ist.
Soll der Durchmesser verringert werden, so mufs die Winkelverschiebung in umgekehrtem
Sinne zur Winkelverschiebung, weiche die Vergröfserung des Durchmessers bedingt, erfolgen.
Will man den Durchmesser der Riemscheibe verringern, mufs man die Schrauben aufrollen.
Zu diesem Zweck bringt man die Scheiben -LL1 in Eingriff, die, indem sie mit der
Scheibe J und dem kegelförmigen Theil 71 in Eingriff treten, zuerst I1 zurückdrängen,
welcher somit entkuppelt ist. Dann ertheilen die Scheiben L 'L\ indem sie von der Scheibe /
mitgenommen werden, I1 und der ganzen Muffe F eine Drehung in demselben Sinne,
in der die Muffe C sich dreht, aber mit erhöhter Geschwindigkeit. Die Schrauben werden
nunmehr aufgerollt und der Durchmesser verringert sich, wenn man annimmt, dafs der
Gang der Schrauben derselbe ist wie der der Drehung der Welle.
Will man den Durchmesser der Scheibe vergröfsern, so mufs man die Schrauben abrollen.
Zu diesem Zwecke bringt man mit dem Theil i der Scheibe J1 den Fufs ml der
Gabel M in Berührung, welcher, indem er sich auf die Scheibe I1 stützt, dieselbe zurückstöfst
und entkuppelt. Hierdurch wird infolge Bremswirkung die Drehung von I1 verzögert,
und die Muffe F erhält eine Bewegung im umgekehrten Sinne zur Bewegung der
Muffe C. Die Schrauben sind nunmehr abgerollt, und der Durchmesser ist vergröfsert.
Um einen bestimmten Durchmesser beibehalten zu können, braucht man nur jeden
Eingriff der Scheiben LL1 und des Fufses m1
zu vermeiden. Die Feder K drückt dann den Kegel I2 gegen den Kegel _/, und die beiden
Muffen F und C, die zusammen mitgenommen werden und dieselbe Geschwindigkeit besitzen,
gestatten keine Aenderung im Durchmesser mehr, da jeder Wechsel im Durchmesser eine
Verdrehung der beiden Muffen gegen einander voraussetzt.
Um den einmal gewählten Durchmesser noch sicherer beibehalten zu können, versieht man
die Muffe c mit einer Nuth, in welche ein auf der Muffe F sitzender Zahn f eingreift. Die
Nuth ist so geformt, dafs sie genau den Weg angiebt, den der Zahn durchläuft.
Gewöhnlich werden die Schleifen bei einer Kraftübertragung zur Verwendung kommen,
die zwei der neuen Riemscheiben enthält, von denen die eine ihren Durchmesser vergröfsert,
wenn die andere ihren Durchmesser verringert und umgekehrt. In diesem Falle trifft man
:eine Vorkehrung, um mittels eines einzigen Antriebes gleichzeitig den Durchmesser der
einen Scheibe zu vergröfsern und den Durchmesser der anderen Scheibe zu verringern.
Claims (4)
1. Riemscheibe veränderlichen Durchmessers mit vollem Riemscheibenkranz, dadurch gekennzeichnet,
dafs ein oder mehrere den Kranz bildende biegsame Bänder, Ketten oder Kabel schraubenförmig aufgerollt sind,
deren Auf- oder Abrollen die Aenderung des Durchmessers des Cylinders, den die Schraube bildet, in dem einen oder anderen
Sinne bestimmt. ,
2. Riemscheibe nach Anspruch i, dadurch ge-
kennzeichnet, dafs zwei oder mehr schraubenförmig aufgerollte Bänder, Ketten oder
Kabel mit einem ihrer Enden mit an die Antriebswelle angelenkten Armen und mit dem anderen Ende mit einer beweglichen
Muffe verbunden sind, der eine Winkelverstellung im Sinne der Drehung der Welle oder im umgekehrten Sinne ertheilt
werden kann.
3. Riemscheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die bewegliche
Muffe F mit einem Reibkegel J1 und einem Kupplungskegel /2 verbunden ist, welch
letzterer mit einer auf der Antriebswelle befestigten Scheibe J in Eingriff treten
kann, wobei der Kegel I1 einen anderen Durchmesser als die Scheibe / hat und die
Theile IV- J2 durch eine Feder K mit
der Scheibe J in Eingriff gehalten werden und dafs zwei mit einander in Eingriff
stehende Reibscheiben L L1 von einem Träger derart verschoben werden können,
dafs sie mit den Scheiben I1 und J oder mit keiner von beiden in Eingriff kommen
oder dafs, wenn sie mit keiner der Scheiben in Eingriff stehen, ein fester Theil m1
des Trägers eine Bremswirkung auf die Scheibe I1 ausübt, wobei durch das Andrücken
der Scheiben LL1 oder des Fufses m1
die Scheiben J/1/2 entkuppelt werden.
4. Riemscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die auf einander folgenden
Windungen der Schraube seitlich durch Einhaken mit einander verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE137261C true DE137261C (de) |
Family
ID=405160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT137261D Active DE137261C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE137261C (de) |
-
0
- DE DENDAT137261D patent/DE137261C/de active Active
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