DE690368C - Einrichtung zum Konstanthalten der linearen Aufwickelgeschwindigkeit von Kettenfaeden - Google Patents

Einrichtung zum Konstanthalten der linearen Aufwickelgeschwindigkeit von Kettenfaeden

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DE690368C
DE690368C DE1938M0143238 DEM0143238D DE690368C DE 690368 C DE690368 C DE 690368C DE 1938M0143238 DE1938M0143238 DE 1938M0143238 DE M0143238 D DEM0143238 D DE M0143238D DE 690368 C DE690368 C DE 690368C
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lever
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DE1938M0143238
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MUELLER FRANZ FA
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MUELLER FRANZ FA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H3/00Warping machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Konstanthalten der linearen Aufwickelgeschwindigkeit von Kettenfäden Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Konstanthalten der linearen Aufwickelgeschwindigkeit von Kettenfäden beim Zetteln direkt angetriebener Bäume, bei der :die Regelung der Antriebsgeschwindigkeit von eüner Fadenumlaufwalze aus :erfolgt: Gegenüber bekannten Einrichtungen, die mit pendelnd, gelagerten Fadenumlaufwalzen arbeiten und dabei einen ungleichmäßigen Lauf der Kette bewirken können, keinnzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß auf der Welle der ortsfest angeordneten, von dort Kettenfäden mitgenommenen Fadenumlaufwalze .ein fest angeordnetes Zahnrad und ein lose angeordnetes, vom Antriebsmotor äus angetriebenes Zahnrad sitzen, die durch arn einem Schwenkhebel angeordnete Zahnräder so verbunden sind, daß der Schwenkhebel bei Überschreitung der normalen Aufwickelgeschwindigkeit ausschwingt und mittels einer angelenkten Zugstange über ein Sperrgetriebe das Regelgetriebe für den Antriebsmotor verstellt. Dadurch ist infolge der ortsfesten Anordnung der Umlaufwalze ein absolut gleichmäßiger Lauf der Kette gewährleistet.
  • Erfindungsgemäß kann die Einrichtung auch in der Weise ausgebildet sein, daß eine auf der Welle der Fadenumlaufwalze loste sitzende, angetriebime Riemenscheibe mit Innenzahnung versehern ist, in die zwei a(n einem Schwenkhebel angeordnete Zahnräder eingreifen, die zusätzlich mit dem auf der Welle fest angeordneten Zahnrad in Eingriff stehen, während am Schwenkhebel ein Exzenter angeordnet ist, durch :dessen Drehung ein angelenkter Hebel verschwenkt und über die damit verbundene Zugstange das Regelgetriebe verstellt wird, :oder so, daß, zum Verstellen des Riegelgetriebes ein aus zwei Reibscheiben bestehendes Getriebe - dient, deren eine am -Schwenkhebel angelenkt und bei dessen Ausschwenken. gegen die- zweite Reibscheibe anpreßbar ist..
  • Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. i bis 5 verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. i und 2 bezeichnet i rein Regelgetriebe bekannter Bauart mit der mit konstanter Umlaufzahl sich drehenden Antriebswelle 2 und der Abtriebswelle 3, deren Umlaufzahl geregelt werden soll, während q. die Antriebswelle der Verstelleinrichtung bedeutet. Brei Beginn des Zettelns steht die Regeleinrichtung des Getriebes so, daß die Abtriebswelle 3 ihre höchste Umlaufzahl besitzt. Von der Abtriebswelle wird.,der Kettenbaum 5 angetrieben. 6 ist die aufzuwickelnde Kette, und 7 ist die von dieser mitgenommene (nicht angetriebene) ortsfest angeordnete Fadenumlaufwalze, auf deren Welle 8 fest angeordnet das Zahnrad 9 sitzt. In dieses Zahnrad greift das Zahnrad i i ein, das an dem lose auf der Welle 8 angeordneten Schwenkhebel io gelagert ist. Das auf der Achse 12 des Zahnrades i i sitzende Zahnrad 13 greift in ein auf der Wellte 8 lose laufendes Zahnrad 14 ein, welches mit Antriebsscheibe 15 fest verbunden ist und von einer Scheibe 16 auf der Antriebswelle 2 des Regelgetriebes i angetrieben wird. Die Umlaufzahl des angetriebenen Zahnrades 1 ¢ ist dabei so gewählt, daß dessen Umfangsgeschwindigkeit mit der des Zahnrades 13, welches von der Fadenumlaufwalze 7 angetrieben wird, zu Beginn des Zettelns übereinstimmt. Die Zahnräder 13 und 14 rollen also ineinander ab, ohne daß der Schwenkhebel io seine Stellung verändert.
  • Bei fortschreitendem Zetteln wird nun der Kettenbaumdurchmesser größer und dadurch auch die Laufgeschwindigkeit der Kette 6 höher, dateierhöht sich auch die Drehzahl der Fadenumlaufwalze 7 und der von dieser angetriebenen Zahnräder g, i i und 13. Da das Zahnrad 13, welches gleichzeitig von Welle 2 aus angetrieben wird, dieser höheren Umlaufzahl der Zahnräder g und i 1 nicht folgen kann, maß es sich am Umfang von Zahnrad 1 q. abwickeln. Dabei schwingt der Schwenkhebel io aus. Diese Aasschwingung wird nun durch die an den Schwenkhebel umgelenkte Zugstange 31 -und das Sperrgetriebe 17 auf die Antriebswelle q. der Verstelleinrichtung des Regelgetriebes i übertragen. Dadurch vermindert sich die Umlaufzahl der Abtriebswelle 3, und es wird die Aufwickelgeschwindigkeit der Kette 6 herabgesetzt. Die Umlaufzahl der Fadenumlaufwalze 7 folgt in gleichem Maße, und der Schwenkhebel io schwingt wieder in seine Ausgangsstellung zurück. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis der Kettenbaum fertig bewickelt ist. Nach Herausnahme des vollen Kettenbaumes wird das Regelgetriebe wieder in seine Anfangsstellung zurückgebracht.
  • Um für die Verstellung des Regelgetriebes die dazu erforderliche Kraft nicht durch die Fadenumlauf-walze y bzw. durch den Zug der Kette 6 aufbringen zu müssen, ist gemäß der Ausführungsfarm nach Fig.3 auf der Antriebswelle q. der Verstelleinrichtung ein großes Zahnrad 18 und ferner lose drehbar der Hebel ig vorgesehen, an dessen ,einem Ende ein kleines Zahnrad 2o und eine Reibscheibe 21 angeordnet sind, während auf der Antriebswelle 2 ebenfalls eine Reibscheibe 22 sitzt. Der Schwenkhebel io ist bei dieser Ausführung einerends mit dem Schwenkhebel io und andererends mif dem Hebel ig verbanden. Wird nun bei zunehmender Aufwickelgeschwindigkeit beim Versch-,venken von Hebel io mittels der Zugstange 31 der Hebel i 9 verschwenkt, so drücken die Reibscheiben 21 und 22 gegeneinander und verstellen das Regelgetriebe.
  • Die Ausführung nach Fig. ¢ und 5 zeigt eine ähnliche Verstellung des. Regelgetriebes. Auf der Welle 8 der Fadenumlaufwalze 7 ist das Zahnrad 23 fest angeordnet und kämmt mit zwei Zahnrädern 2q. und 25; diese Räder sind in dem lose auf Welle 8 aufgeschobenen Hebel 26 ,gelagert. Mit diesem Hebel ist das Exzenter 27 verbunden. Die Zahnräder 2¢, 25 greifen in die mit -Innenzahnung' versehene angetriebene Riemenscheibe 28 ein, die lose auf der Welle 8 sitzt.
  • Steigt nun die Aufwickelgeschwindigkeit, so rollen die Zahnräder 24 und 25 an der innenverzahnten Scheibe 28 ab, der Hebel 26 und damit das Exzenter 27 drehen sich um Welle 8, wodurch Hebel 2g, der mit seiner Rolle 3o am Exzenter anliegt, ebenfalls verschwenkt wird und über die mit Hebel 29 verbundene Zugstange 31 das Regelgetriebe i, wie beschrieben, verstellt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Konstanthalten der linearen Aufwickelgesch«zndigkeit von Kettenfäden beim Zetteln direkt angetriebener Bäume, bei der die Regelung der Antriebsgeschwindigkeit von einer Fadenumlaufwalze aus erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle der ortsfest angeordneten, von den Kettenfäden mitgenommenen Fadenumlaufwalze (7) ein fest angeordnetes Zahnrad (9i) und ein lose angeordnetes, vom Antriebsmotor aus angetriebenes Zahnrad (14) sitzen, die durch an einem Schwenkhebel (i o) angeordnete Zahnräder (13, 14) so verbunden sind, daß der Schwenkhebel bei Überschreitung der normalen Aufwickelgeschwindigkeit ausschwingt und mittels einer angelenkten Zugstange (31) über ein Sperrgetriebe (17) das Regelgetriebe (i) für den Antriebsmotor verstellt. -
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .eine auf der Welle (8) der Fadenumlaufwalze (7) lose sitzende, angetriebene Riemenscheibe (28) mit Innenzahnung versehen ist, in die zwei an einem Schwenkhebel (26) angeordnete Zahnräder (2q., 25) eingreifen, die zusätzlich mit dem auf der Welle (8) fest angeordneten Zahnrad (23) in Eingriff stehen, während am Schwenkhebel (26) ein Exzenter (27) angeordnet ist, durch dessen Drehung ein angelenkter Hebel (29) verschwenkt und über die damit verbundene Zugstange das Regelgetriebe (i) verstellt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, !daß zum Verstellen des Regelgetriebes (i) ein aus zwei Reibscheiben bestehendes Getriebe (21, 22) dient, deren eine am Schwenkhebel (io) angelenkt und bei dessen Ausschwenken gegen die zweite Reibscheibe anpreßbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097918B (de) * 1952-12-29 1961-01-19 Sucker G M B H Geb Verfahren und Vorrichtung zum Auf- und Abbaeumen von Fadenscharen, Gewebebahnen od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1097918B (de) * 1952-12-29 1961-01-19 Sucker G M B H Geb Verfahren und Vorrichtung zum Auf- und Abbaeumen von Fadenscharen, Gewebebahnen od. dgl.

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