DE898549C - Einrichtung an Filmkopiermaschinen zum selbsttaetigen UEberblenden kinematographischer Bildfolgen - Google Patents

Einrichtung an Filmkopiermaschinen zum selbsttaetigen UEberblenden kinematographischer Bildfolgen

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DE898549C
DE898549C DEU728D DEU0000728D DE898549C DE 898549 C DE898549 C DE 898549C DE U728 D DEU728 D DE U728D DE U0000728 D DEU0000728 D DE U0000728D DE 898549 C DE898549 C DE 898549C
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film
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Expired
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DEU728D
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Universum Film AG
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Universum Film AG
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/16Illumination arrangements, e.g. positioning of lamps, positioning of reflectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Einrichtung an Filmkopiermaschinen zum selbsttätigen Uberblenden kinematographischer Bildfolgen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Filmkopiermaschinen zum selbsttätigen Auf- und Abblenden kinematographischer Filmabschnitte. Die dadurch erzielbare Abkürzung der Herstellungsdauer ist beträchtlich, so daß die Vorführkopien eher vorführbereit sind, als es nach dem bisher geübten Handverfahren möglich war. Die Beschleunigung der Vorführmöglichkeit ist beispielsweise bei Wochenschauaufnahmen von besonderer Bedeutung.
  • Ein weiterer Vorteil des neuen Verfahrens besteht darin, daß die Herstellung der überblendungsabschnitte in ein und, demselben Arbeitsgang beim Kopieren erfolgen kann. Ein ein oder mehrmaliges Doubeln, wie es beim überblenden von Hand erforderlich ist und das stets eine Verminderung der Bildqualität zur Folge hat, kommt hier in Fortfall. Neben einem Zeitgewinn wird also durch das erfindungsgemäße Verfahren auch eine Oualitätsverbesserung erreicht.
  • Den Überblendungsvorgang zu mechanisieren, z. B. durch zeitweilige Kupplung der Kurbel einer Aufnahmekamera mit einer Verschlußblende, ist bereits bekannt, doch mußte hierbei der Zeitpunkt des Einsatzes und Endes der Überblendung von Hand gewählt werden. Beim Kopieren muß jedoch bei einer selbsttätigen Überblendung' auch der richtige Einsatz automatisch erfolgen. Um in der Kopiermaschine ein selbsttätiges Auf- oder Abblenden zu erzielen, d. h. den Kopierlichtstrom entsprechend zu regeln, stehen zwei Möglichkeiten offen: Lichtregelung mittels einer Blende oder durch Beeinflussung des Kopierlampenstromes selbst. In beiden Fällen kann das Ab- und Ansteigen :des Kopierlichtstromes durch entsprechendes Zu- und Abschalten von Vorwiderständen erzielt werden, wobei noch in derRegel :die Bedingung erfüllt sein muß, daß das Maximum der Abblendung mit dem Wechsel des Bildinhalts, also in der Regel mit dem Erscheinen der Klebestelle im Kopierfenster zeitlich zusammenfällt. Ein solcher Synchronismus kann beispielsweise durch Benutzung von Filmmarken als Kontaktgeber, Randstanzen od. dgl. gesichert werden, während die Ausdehnung der Überblendung auf eine beliebige Filmlänge besondere Vorkehrungen erfordert, die nachfolgend beschrieben sind. Zur näherenErläuterung wird auf die schematische Darstellung in Abb. i und 2 verwiesen.
  • In Abb. i bezeichnet i die Kopierlampe, deren Lichtstärke durch den abgestuften Widerstandssatz 2 regelbar ist. Die einzelnen Widerstandselemente stehen mit je einer Kontaktfläche 3 in Verbindung, die auf einem zylindrischen. Körper q. kollektorartig mit Zwischenlagen 15 isoliert angebracht sind. Wie aus der Abbildung ersichtlich, stellen die Kontaktflächen 3 in ihrer Gesamtheit ein fächerartiges Gebilde dar, das in Verbindung mit dem als Stromabnehmer dienenden Bürstensatz 6 die erfindungsgemäße Regelung der Überblendungsdauer ermöglicht. Gemäß der Darstellung kann der Bürstensatz 6 mittels des Bürstenhalters i4., des Kurbelarms 13 und der Welle 5 um die Walze 4 in Umdrehung versetzt werden. Auf der Welle 5 sitzen isolierte Schleifringe 7, die über Verbindungsleitungen 16 mit je einer Bürste 6 in Verb.indungg stehen. Der auf den Schleifringen 7 gleitende Bürstensatz 8 steht seinerseits mit einem Stufenschalter 9 in Verbindung, dessen Schalthebel 12 zur Stromquelle i i führt, an die über Leitung io noch die freie Klemme der Kopierlampe i angeschlossen ist. Es ist nun ohne weiteres erkennbar, daß je nach örtlicher Lage der Stromabnahme an der Walze q., d. h. je nach Einstellung des Schalthebels i2 bzw. Wahl einer bestimmten stromführenden Bürste 6 bei konstanter Rotation derselben die Einschaltdauer der Widerstände 2 verschieden ausfallen wird, was gleichbedeutend ist mit einer entsprechenden Regelung der Blendungsdauer bzw. der Länge des auf- und abgeblendeten Filmabschnitts. Konstante Umlaufzeit der Bürsten 6 vorausgesetzt, wird die kürzeste Blendungsdauer erzielt, wenn die Bürste 6d, und die längste, wenn dieBürste -6b angeschlossen ist. Die dazwischenliegenden Werte etwa in den Grenzen von 16 bis 6o Einzelbildern können beispielsweise in zwölf Stufen eingeteilt sein.
  • Der Widerstandssatz 2 wird zweckmäßig so gewählt, daß die Belichtungsstärke sich linear ändert. Gegebenenfalls kann es sich als nützlich erweisen, die Einzelwiderstände regelbar einzurichten, um beispielsweise eine Anpassung an die jeweils mit der betreffenden Filmsorte gegebenen Schwärzungskurve zu ermöglichen oder einen beliebigen gewünschten Verlauf der Überblendung zu erreichen.
  • Es ist an sich belanglos, ob die Bürsten 6 rotieren und die Kontaktwalze 4 ruht oder umgekehrt, ebenso kann an Stelle des Bürstensatzes 6 auch eine einzige Bürste genügen, wenn diese in bezug auf die Walze q. axial verschiebbar ist. In diesem Fall ersetzt die Axialverschiebung den Stufenschalter 9 und Schleifringe 8, unter direkter Verbindung der Einzelbürste mit der Stromquelle ii.
  • Wie schon angedeutet, kann die Regelung des Kopierlichtstromes für die Zwecke der überblendung auch in der Weise erfolgen, daß an Stelle einer Lampenstromregelung eine in den Lichtweg eingesetzte regelbare Blende elektromagnetisch beeinflußt wird, wobei die in Abb. i dargestellte Einrichtung in den Stromkreis des betreffenden Steuermagneten einzuschalten ist.
  • Es wurde ebenfalls schon darauf hingewiesen, daß zwischen dem zeitlichen Ablauf der überblendung und .dem Lauf der zugehörigen Filmabschnitte eine gewisse zeitliche Übereinstimmung zu wahren ist, und zwar in der Weise, daß die stärkste Abblendung mit dem Wechsel des Bildinhalts, gewöhnlich mit dem Eintritt der Klebestelle in das Kopierfenster, stets zusammenfallen muß. Eine für diesen Zweck geeignete Ergänzung der Einrichtung nach Abb. i ist in Abb. 2 dargestellt. In dieser bezeichnet q. den walzenförmigen Träger der fächerartig sich ausbreitenden Kontakte 3, mit (der Einfachheit halber) einer einzigen stromführenden Bürste 6, die mittels der Kurbel 13, 1q. und Welle 5 in Umlauf versetzt werden kann. Auf der Welle 5 sitzt noch eine Sperrscheibe 18 und eine elektromagnetisch einrückbare Kupplung i9, die ebenso wie die Sperrklinke 2i unter dem Einfluß des Elektromagneten 22 durch die Stromquelle 2o betätigt wird. Als Impulsgeber dient der Tasthebel 23 mit Schließkontakt 2q., dessen Wirkung durch die Randstanze 26 ausgelöst wird. Die Laufrichtung 27 des Filmbandes 25 kann wechseln je nach Rechts-oder Linksgang der Kopiermaschine. In beiden Fällen muß der gleichbleibende Abstand- zwischen Abtaststelle 23 und Belichtungsstelle des Films so eingestellt sein, daß bei der ;gegebenen Laufgeschwindigkeit des Films 25 und der Bürste 6 die Überblendung sich im richtigen Zeitintervall abspielt. Die Dauer der Überblendung, d. h. die Länge des davon betroffenen Filmabschnitts selbst ist in der angegebenen Weise regelbar und nur von der relativen Lage der Bürste 6 zu den Kontakten 3 abhängig.
  • Im weiteren Ausbau der .Erfindung kann auch das Einstellen der Überblendungsdauer automatisch erfolgen, wodurch der gesamte Vorgang während des Kopierens vollautomatisch vor sich geht. Statt den Schalter 9 von Hand zu bedienen, kann hierzu ein an sich bekannter, synchron mit dem Film ablaufender Steuerstreifen, Lochstreifen usw., wie er für die Lichtschaltung verwendet wird, benutzt werden. Der Steuerstreifen trägt die vorbereiteten Marken, die die jeweilige Einstellung des Schalters 9 in irgendeiner bekannten Weise, z. B. durch elektrische Übertragungsmittel, besorgen. Es ist hierbei möglich, die Bilderzahl innerhalb einer Überblendung während des Abblendens verschieden vom Aufblenden zu wählen, z. B. 6o Bilder für die Abblendung und 2o Bilder für die Aufblendung. Der Steuerstreifen kann bei Synchronlauf auch die Auslösemarken 26 tragen.
  • Zur Vollendung einer Ab- und Aufblendung darf die Stromabnehmerbürste 6 (Abb. 2) nur eine volle Umdrehung ausführen. Zu diesem Zweck ist die Sperrklinke 21 vorgesehen, die das Sperrad 18 nur für die Dauer einer Umdrehung freigibt. Bei der in Abb.2 gewählten Schaltung wirkt auch die Magnetkupplung i9 nur während der Dauer einer vollen Umdrehung der Achse 5. Ein- und Ausschaltung der betreffenden Magnetwicklung i9 erfolgt beispielsweise mit Hilfe des Sperrklinkenansatzes 28 bzw. durch das von diesem betätigte Kontaktpaar 2g. Dieses hält den Stromkreis der Magnetkupplung i9 nur geschlossen, solange die Sperrklinke auf dem Umfang der Scheibe i8 aufliegt; beim Einschnappen derselben in die entsprechende Aussparung dagegen öffnet sich der Stromkreis bei 29, und die Bürste 6 nimmt wieder ihre Ausgangslage an.
  • Liegt die Aufgabe vor, von einem geschnittenen Negativ ohne dem Umweg über Dup-Negative unmittelbar positive Vorführkopien mit Überblendungen herzustellen, so kann diese ebenfalls mit der erfindungsgemäßen Einrichtung gelöst werden; es ist dann nur nötig, das Kopierlicht in umgekehrter Richtung zu steuern, von normaler Helligkeit auf eine maximale, die eine völlige Schwärzung der Kopie erzeugt. Um die Kopierlampe nicht zu überlasten, wird zweckmäßig eine Zusatzlichtquelle vorgesehen, die während des überblendens eingeschaltet und gesteuert wird. Das Licht dieser Zusatzlampe kommt zweckmäßig auf dem Kopiefilm an einer Stelle zur Einwirkung, an der es vom Negativ getrennt ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Filmkopiermaschinen zum überblenden aufeinanderfolgender Filmteile, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Antrieb der Kopiermaschine kuppel:bares elektrisches Steuerorgan vorgesehen ist, das durch am laufenden Film angebrachte, an sich bekannte Marken, Randstanzen od. dgl. im richtigen. Zeitpunkt in Tätigkeit gesetzt wird und durch Zu-und Abschalten von Vorschaltwiderständen die Kopierlichtstärke mittelbar oder unmittelbar in wünschter Weise ändert, wobei Beginn und Ende der Lichtsteuerung willkürlich einstellbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan im wesentlichen aus einer Anzahl sich fächerförmig ausbreitender, isolierter und mit abgestuften Vorschaltwiderständen (2) verbundenen Kontaktflächen (3) besteht, über welche ein oder mehrere Stromabnehmerbürsten (6) gleiten, wobei die jeweilige, quer zur Laufrichtung bezogene Lage der stromführenden Einzelbürste Beginn und Ende der überblendung bestimmt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung einer einzigen, quer zur Laufrichtung verschiebbaren Strom.abnehmerbürste (6). q..
  4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die abgestuften Vorschaltwiderstände (2) einzeln regelbar sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschaltwiderstände (2) entsprechend der Schwärzungskurve ,des jeweils vorliegenden Filmmaterials eingestellt sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch eine vollautomatische Arbeitsweise, derart, daß auch die Einstellung der relativen Lage der Bürste (6) zu den Kontaktflächen (3) durch vorbereitete, synchron mit dem Film ablaufende Steuerstreifen, z. B. Lochstreifen, erfolgt.
DEU728D 1944-09-06 1944-09-06 Einrichtung an Filmkopiermaschinen zum selbsttaetigen UEberblenden kinematographischer Bildfolgen Expired DE898549C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2504389A1 (de) * 1975-01-30 1976-08-05 Gretag Ag Vorrichtung zum abtasten von aussparungen am rand eines bewegten bandes

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