DE89808C - - Google Patents

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DE89808C
DE89808C DENDAT89808D DE89808DA DE89808C DE 89808 C DE89808 C DE 89808C DE NDAT89808 D DENDAT89808 D DE NDAT89808D DE 89808D A DE89808D A DE 89808DA DE 89808 C DE89808 C DE 89808C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/34Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect expanding before or on impact, i.e. of dumdum or mushroom type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Geschofs, welches aus mehreren in einander geschobenen Theilen hergestellt 'wird, von denen jeder selbst ein vollständiges Geschofs darstellt. Jeder Theil, den innersten ausgenommen, besteht aus einem massiven Kopf oder Vordertheil und einem hohlen langen Theil.: Das Geschofs besteht also gewissermafsen aus concentrischen Schalen, von denen jede aufsen die Form des gewöhnlichen Geschosses hat. Ein solches aus mehreren einzelnen in einander geschobenen Theilen bestehendes Geschofs wird wie ein gewöhnliches Geschofs in das Geschütz oder Gewehr geladen und abgeschossen. Die einzelnen Theile (Schalen) des Geschosses müssen sich dann, da sie dem Druck der Treibgase verschieden grofse Flächen darbieten, in regelmäfsiger Reihenfolge während des Fluges von einander trennen und gesondert im Ziel einschlagen. Man hat auf diese Weise mehr Treffwahrscheinlichkeit, was namentlich bei weiten Entfernungen und ungünstigem Licht sehr von Vortheil ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist das den Gegenstand der Erfindung bildende Geschofs dargestellt. Dasselbe besteht aus den concentrischen Theilen abc, welche ganz oder theilweise in einander passen, so dafs, wenn das 'Geschofs vollständig ist, es äufserlich einem gewöhnlichen Geschofs ganz ähnlich aussieht. Es ist ohne Weiteres klar, dafs die Anzahl der einzelnen Theile, aus denen das Geschofs zusammengesetzt ist, sich ändern kann, und dafs die inneren Theile glatt, geriffelt, gerauht oder anders gestaltet sein können.
, Um die Trennung der Theile zu erleichtern, ist es zweckmäfsig, die äufseren oder auch die concentrischen Theile mit einer Bohrung oder Oeffnung, welche am vorderen Ende angebracht wird, zu versehen.
Es wird angenommen, dafs die gemäfs der Erfindung construirten Geschosse eine bedeutend gröfsere zerstörende Gewalt haben müssen als die bisher gebräuchlichen Geschosse, da die Flugbahn jedes . einzelnen der verschiedenen concentrischen Theile, in welche das neue Geschofs getheilt ist, entsprechend den Dimensionen und dem Gewichte desselben variiren wird. Die Treffwahrscheinlichkeit ist dadurch beim Schiefsen auf weitere, unbestimmte Entfernungen bedeutend vergröfsert, und es kann ein beispielweise aus drei concentrischen Theilen zusammengesetztes' Geschofs in der Praxis drei einzelnen Geschossen gleichkommen.
Die erwähnten Luftkanäle e (vergl. Fig. 3) können concentrisch oder excentrisch angebracht sein; durch dieselben wird während des Fluges Luft eingeprefst, welche die inneren Geschosse heraustreibt.
Die einzelnen Geschosse können aus demselben oder aus verschiedenen Metallen bestehen. Bei der in. Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sind in der Höhlung eines Ge-
Schosses mehrere Projectile bed verschiedener oder auch gleicher Gestalt angeordnet, wodurch eine wirksame Streuung erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Langgeschofs, bestehend aus mehreren Geschossen, von denen jedes das nächstfolgende mit einem nach hinten offenen Mantel lose umhüllt, so dafs die dem Druck der' Treibgase verschieden grofse Flächen darbietenden Geschosse eine verschiedene Beschleunigung erfahren und sich beim Schufs trennen.
    Eine Ausführungsform des unter ι. gekennzeichneten Geschosses, bei welcher alle oder einzelne der Geschofstheile mit Kanälen versehen sind, welche den Treibgasen den Durchtritt verstatten und ermöglichen, dafs die Theile entweder alle zusammenbleiben, oder dafs alle oder einzelne sich trennen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1898176A1 (de) * 2006-09-11 2008-03-12 Peter Grieder Jagdbüchsengeschoss mit hoher Splitterwirkung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1898176A1 (de) * 2006-09-11 2008-03-12 Peter Grieder Jagdbüchsengeschoss mit hoher Splitterwirkung

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