DE89742C - - Google Patents

Info

Publication number
DE89742C
DE89742C DENDAT89742D DE89742DA DE89742C DE 89742 C DE89742 C DE 89742C DE NDAT89742 D DENDAT89742 D DE NDAT89742D DE 89742D A DE89742D A DE 89742DA DE 89742 C DE89742 C DE 89742C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needles
stitches
disengaged
goods
working position
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT89742D
Other languages
English (en)
Publication of DE89742C publication Critical patent/DE89742C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Das Absprengen einzelner Maschen und das gleichzeitige Ausrücken der zugehörigen Nadeln wurde an Lamb'sehen Strickmaschinen bisher dadurch ermöglicht, dafs die zum Absprengen bestimmten Nadeln entweder mit erhöhtem Kulirfufs oder mit . einem zweiten Kulirfufs versehen waren, welche von »Nebenschlössern« in der erforderlichen Weise verschoben wurden; beide Ausführungsarten besitzen jedoch verschiedene Nachtheile.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, die gleiche Arbeit von Maschinen mit gewöhnlichen Nadeln, d. h. Nadeln mit nur einem und durchgängig gleichmäfsig hohem Fufs verrichten zu können; hierzu dient folgende Einrichtung:
Nach der Zeichnung ist eine Lamb'sche Strickmaschine mit Vorrichtung zum selbstthätigen Erweitern der Waare durch Vermehren der Arbeitsnadeln (Patent Nr. 33020 und Nr. 37951) angenommen, bei welcher am Ende eines jeden Waarenstückes diejenigen Nadeln, um welche die Waarenbreite vermehrt worden ist, plötzlich und ohne Unterbrechung des Betriebes automatisch ausgerückt werden sollen. Es könnte aber ebensogut eine gewöhnliche, also eine Maschine ohne diese Vorrichtung sein, bei welcher aufserdem nicht die Randnadeln, sondern die in der Mitte der Fontour gelagerten Nadeln ausgerückt, die Randnadeln aber in Thätigkeit bleiben sollen.
Oberhalb der für die automatische Erweiterung der Waarenbreite bestimmten Schiene f mit Nadelschieber J1 (Fig. 1 und 5) ist eine winkelförmige Schiene g (Fig. 1 und 4) angeordnet, deren Länge so bemessen ist, dafs sie für die zu Beginn eines Waarenstückes in Tha'tigkeit kommende Nadelzahl m pafst und weil letztere variabel ist, durch auf den Enden der Schiene befestigte Blechwinkel ^1 _2 (Fig. 2) entsprechend eingestellt werden kann. Diese Schiene ist in Längsrichtung der Nadeln auf- und abwärts verschiebbar. und tritt während des gewöhnlichen Arbeitens nicht in Wirksamkeit.
Angenommen nun, es seien nach Fig. 1 und 2 die Nadeln m diejenigen, welche immer in Arbeitsstellung bleiben, die Nadeln η aber solche, welche zeitweilig ausgerückt werden sollen, so würden zunächst während des gewöhnlichen Kulirens alle in Arbeitsstellung I befindlichen Nadeln m und η (Fig. 1) vom Mitteldreieck α hochgetrieben (Stellung II) und vom Seitendreieck ex bezw. e2 wieder in Lage I zurückbewegt werden, also Maschen bilden. Bevor nun der Schlitten behufs Ausrückens der Nadeln η (Fig. 1 und 2) sich in der Richtung des Pfeiles Fig. 2 nach links bewegt, wird das Schlofs automatisch' so eingestellt, dafs dessen Theil c in die Schlofsplatte zurückgeht, also aufser Arbeitsstellung gelangt, während d in gleiche Ebene der übrigen Schlofstheile tritt und dadurch in Arbeitsstellung kommt (Fig. 2). Durch die bekannte Einwirkung eines Kettenrades wird nunmehr die Schiene g, die sich gegen die Füfse der Federn i oder direct gegen die Nadelfüfse legt, im geeigneten Moment in Richtung der Nadeln aufwärts be-
wegt und dabei die ganze Nadelpartie m als diejenige Gruppe, welche zu Anfang des nächsten Waarenstückes wieder in Thätigkeit kommen soll, hochgeschoben und in Stellung V (Fig. 2 und 8) gebracht; die übrigen vorher zugenommenen Randnadeln η bleiben in Arbeitsstellung I stehen. Wird nun der Schlitten nach links bewegt (Fig. 2), so gehen die heraufgeschobenen Nadeln m mit Füfsen In1 über das äufsere Mitteldreieck α empor und werden von e.2 in die vorgeschriebene Arbeitsstellung I (Fig. 3) gebracht; die Nadeln η hingegen gelangen, weil durch Zurückziehen von c die Führungsbahn für das innere Mitteldreieck b geöffnet worden ist, über Dreieck b in die Stellung IV, in welcher deren Maschen noch hinter die Zungen kommen und dann abfallen, und werden schliefslich durch Schlofstheil d in Stellung III gebracht, also ausgerückt. Der in der Zeichnung nicht mit angegebene Fadenführer ist so eingestellt, dafs er für die über das äufsere Mitteldreieck α laufenden Nadeln die passende Stellung einnimmt, um den Garnfaden regelrecht einzulegen; er kommt demnach, weil α bezw. d die Nadeln früher abzieht als e2, für die über das innere Mitteldreieck b geleiteten Nadeln η (nj zu spät, so dafs dieselben keinen Faden erhalten und ihre Maschen abwerfen müssen. Nach Beendigung des Schlittenhubes (in der Linksstellung) tritt Schlofstheil c wieder in Arbeitsstellung, d aber aufser Wirkung und 'die ausgerückten Nadeln können wieder wie zuvor zugenommen werden. Bei Maschinen ohne Vorrichtung zum Erweitern der Waare können auch an Stelle der mit Arbeitsfufs versehenen Federn i gewöhnliche Federn ohne Fufs zur Verwendung kommen; die Schiene g würde dann, wie oben angedeutet, die Nadeln direct verschieben. Sollen nicht Nadeln am Rande, sondern in der Mitte der Fontour ausgerückt werden, so würde zum Verschieben eine Schiene g zu benutzen sein, die über die ganze Länge der Fontour reicht, deren unterer Schenkel aber in der Mitte auf das gehörige Mafs ausgeschnitten ist und dort, die nicht mit zu verschiebenden Nadeln durchläfst.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Schlofs müfste eine der bekannten Stellvorrichtungen für die Seitendreiecke ex und e.2 erhalten, wenn Fangwaare in der gewöhnlichen Weise gearbeitet werden sollte; bei Schlauchwaare jedoch müfste in der einen Arbeitsrichtung das ganze Mittelstück, d. h. die Theile α, b, c und d in die Schlofsplatte zurücktreten. Um jedoch Fang- bezw. Schlauchwaare nach der neueren Arbeitsmethode und mit willkürlicher Verminderung des Schlittenhubes, herstellen zu können, kann man das Schlofs für Fangwaare, z. B. wie in Fig. 11 und 12, für Schlauchwaare wie in Fig. 13 und 14 einrichten. Beim Ausrücken von Nadeln würde dann auch hier wieder Schlofstheil c aufser und d in Arbeitsstellung kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ;
    Eine Vorrichtung für Lamb'sehe Strickmaschinen zum Absprengen einzelner.Maschen und zum Ausrücken der leer gewordenen Nadeln, dadurch gekennzeichnet, dafs die beim Stricken mit ihren Arbeitsfüfsen in gleicher Höhenlage befindlichen Nadeln behufs A'usrückens von einem Nadelschieber (g) derart in zwei Gruppen (Stellung I und V) getheilt und von zwei in einander steckenden Mitteldreiecken und b) gemeinsam bethätigt werden, !dafs die eine Gruppe (m) den Faden erfafst iund Maschen bildet, die andere (n) aber ihre Maschen abwirft und ausgerückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT89742D Active DE89742C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE89742C true DE89742C (de)

Family

ID=361532

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT89742D Active DE89742C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE89742C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1192774B (de) Fadenklemm- und -schneidvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen
DE2400722B2 (de) Vorrichtung zum Umrüsten einer Rechts-Rechts- oder Interlok-Rundstrickmaschine auf Plüschherstellung
DE3631217C1 (de) Vorrichtung zum Legen von Schussfaeden zwischen zwei auf eine Nadelfontur einer Kettenwirkmaschine zulaufende Laengsfoerderer
DE89742C (de)
DE930999C (de) Verfahren und Rundstrickmaschine zur Herstellung von geminderter Strickware
DE610197C (de) Ausschwingbare Fadenschneide- und -klemmvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen
DE3346246C2 (de) Kettenwirkmaschine, insbesondere Häkelgalonmaschine
DE2130130A1 (de) Raschelmaschine mit schusseintrag
DE27686C (de) Cotton-Wirkstuhl
DE592050C (de) Kettenfaeden-Abteilvorrichtung, insbesondere fuer Webketten-Anknuepfmaschinen
DE423110C (de) Naehmaschine mit mehreren Nadeln
DE1585440A1 (de) Kettenwirkmaschine,insbesondere Raschelmaschine,mit einer Abschlagplatte
DE1200463B (de) Fadenschneidvorrichtung fuer Einzylinder-Strumpfrundstrickmaschinen
DE355318C (de) Maschine zum Stopfen und Ausbessern von Struempfen
DE1574626A1 (de) Vorrichtung zum Angleichen der Hublaenge der auf ein Schrittschaltwerk uebertragenen Antriebshuebe an die Foerdererfordernisse eines durch das Schrittschaltwerk gefoerderten Gutes
DE447039C (de) Flachkettelmaschine
DE103697C (de)
DE838048C (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Einlegen und Abziehen des Doppelrandstabes für flache Kulierwirkmaschinen
DE879890C (de) Flache Kulierwirkmaschine, insbesondere Cotton-Wirkmaschine, mit selbsttaetiger Doppelrandvorrichtung
DE2543958C2 (de) Vorrichtung zur Steuerung der Musterung eines auf einer Klöppelmaschine hergestellten Erzeugnisses
DE473532C (de) Maschine zum Zustricken von Loechern in Strickwaren
DE30820C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Prefs-Petinet-Mustern in Wirkwaaren
DE47822C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Häkelstichs behufs Einfassung von Stoffkanten
DE745178C (de) Flache Kulierwirkmaschine mit Vorrichtung zum selbsttaetigen Abnehmen und Wiederaufhaengen von Maschen auf die Stuhlnadeln, insbesondere zum Umhaengen des Doppelrandes
DE191733C (de)