DE896603C - Rungen-Sicherheitsverschluss an Langholzwagen od. dgl. - Google Patents

Rungen-Sicherheitsverschluss an Langholzwagen od. dgl.

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Publication number
DE896603C
DE896603C DER7463A DER0007463A DE896603C DE 896603 C DE896603 C DE 896603C DE R7463 A DER7463 A DE R7463A DE R0007463 A DER0007463 A DE R0007463A DE 896603 C DE896603 C DE 896603C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
stanchion
claw
attached
drive
Prior art date
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Expired
Application number
DER7463A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Ruebsamen
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER7463A priority Critical patent/DE896603C/de
Priority to DER9520A priority patent/DE939246C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/02Platforms; Open load compartments
    • B62D33/0207Connections of movable or detachable racks or stanchions to platforms
    • B62D33/0215Connections of movable or detachable racks or stanchions to platforms for log hauling vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

  • Rungen-Sicherheitsverschluß an Langholzwagen od. dgl. Die Erfindung betrifft einen Rungen-Sicherheitsverschluß. Bekannt sind Rungen-Sicherheitsverschlüsse, bei denen die Runge zwecks Lösens derselben mittels eines Nockens od. dgl. aus einer Rungenschemeltasche ausgehoben und dann durch die Last weggedrückt wird, wobei sie von einer an ihrem oberen Ende befestigten Spannkette gehalten wird. Dies hat den Nachteil, daß die Last, die häufig sehr stark gegen die Rungen drückt, ein Anheben der Rungen oft. praktisch unmöglich macht, in jedem Fall aber die Beanspruchung des Rungen-Sicherheitsverschlusses eine überaus große ist.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die Runge über einen Bolzen im Rungenschemel nach außen schwenkbar gelagert wird, wobei jedoch ein ungewolltes Ausschwenken dadurch verhindert wird, daß die Runge durch eine Balzensicherung und zusätzlich durch eine von der der Runge gegenüberliegenden Seite gesteuerte zweite Sicherung gegen Ausführung einer Schwenkbewegung gesichert wird. Der Einfachheit halber wird erfindungsgemäß die Bolzensicherung unmittelbar von Hand, die zweite zusätzliche Sicherung von der jeweils entgegengesetzten gefahrlosen Seite her mittels einer Handkurbel ausgelöst-.
  • Ein besonderes Merkmal der Erfindung besteht noch darin, daß die zusätzliche Sicherung als Klaue ,ausgebildet und mit einer klinkenartigen Nase, welche sich hinter eine an der Runge angebrachte Rast legt, versehen wird. Zweckmäßig ist ,dabei, daß die Klaue auf einem vom Rungenschemel gehaltenen Bolzen drehbar gelagert und über ein mit dem -Antrieb verbundenes Rohrgestänge, welches: am unteren Teil der Klaue angreift und deren Haltebolzen in im Rungenschemel vorgesehenen segment= förmigen Ausschnitten geführt ist, auszulösen ist.
  • Damit eine sichere und einwandfreie Auslösiung vorgenommen werden kann, ist es vorteilhaft, daß der Antrieb aus einem Gewindebolzen, welcher an seinem äußeren Ende einen Vierkantaneatz zum Aufstecken eines Schlüssels aufweist und in einem Gewindestück :geführt wird, und aus einem Rohrgestänge, welches über einen Bolzen an der Klaue befestigt ist, besteht, welche Antriebsbauteile über eine Kupplung zu einem Antriebsgestänge- verbunden sind. Die Anordnung der Antriebe erfolgt erfindungsgemäß in der Weise, daß zur Bedienung einer jeden Klaue ein Antrieb je seitlich an dem als Doppel-U-Eisen ausgebildeten Rungenschemel angeordnet ist.
  • Die Kupplung weist erfindungsgemäß eine solche Ausbildung. auf, daß einerseits eine Drehung des Gewindebolzens zugelassen, jedoch andererseits eine Drehung desi Rohrgestänges verhindert wird. Deshalb ist es zweckmäßig, daß die Gewindestücke jeweils an der Innenseite der den Rungenschemel bildenden U-Eisen fest angebracht sind.
  • Die handbetätigte Bolzensicherung ist an einem Ende winkelartig abgebogen, welcher abgebogene Teil als Handgriff dient. Um ein Herausfallen der Bolzensicherung zu verhindern, wird erfindungsgemäß in Vorschlag gebracht, daß die Bolzensicherung am Ende der Abbiegung, jedoch am nicht abgebogenen Schafeeil einen herausragenden Stift od. dgl. aufweist, welcher durch eine Halbdrehung des Bolzens hinter eine an der Runge befestigte Feder greift.
  • Um den Rungen eine bessere Haltbarkeit zu geben, wird weiterhin erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß,die Rungen an ihren unteren Teilen durch je zwei an,den Breitseiten der Rungen angebrachte Laschen; verstärkt werden.
  • Die Erfindung soll an Hand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung ausführlicher beschrieben werden, und zwar zeigt Fig. i einen Rungenschemel mit zwei Rungen in Vorderansicht, wobei eine der Rungen mit einem erfindungsgemäßen Rungen-Sicherheitsverschluß versehen ist, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Rungenschemel gemäß Fig. i, Fig.3 eine Seitenansicht des Rungenschemels gemäß Fig. i und 2, während Fig.4 einen Schnitt durch den Sicherheitsverschluß gemäß der Schnittlinie IV-IV in Fig.2 wiedergibt.
  • Der Rungenschemel i, welcher aus zwei U-Eisen i11, ib besteht, die mittels zweier Abstandsstücke 2, 3 zusammengehalten sind, weist an seinen beiden- Enden rechteckige Rungen 4, 5 auf, welche im Rungenschemel i über einen Lagerbolzen -6 gehalten und um diesen nach außen schwenkbar gelagert .sind.
  • Nachdem .beispielsweise die Runge 5 -in die senkrechte Ladestellung gebracht worden ist, wird sie durch einen winkelartig albgebogenen Einsteckbolzen 7, welcher oberhalb des Lagerbolzens in die dafür in der Runge 5 sowie im Rungenschemel i vorgesehenen Bohrungen eingesteckt wird, gehalten. Zwecks Sicherung -des Einsteckbolzens 7 gegen Herausfallen weist er am Ende der Abbiegung 7b; und zwar am nicht abgebogenen Schaftteil 711 einen vorstehenden Stift 8 od.,dgl. auf, welcher bei einer Halbdrehung des Bolzens 7 hinter eine an -der Runge 5 sitzende Feder 9 greift. Diese Bolzensicherung 7 wird vonHanid eingeführt und gesichert.
  • Als zweite, zusätzliche Sicherung dient eine Klaue io, welche eine klinkenförmige Nase joa aufweist, die sich in eine Öffnung 14 in der an der Runge 5 angebrachten, z. B. angeschweißten Rast I i legt. Diese wird durch eine U-förmige Stütze iia gestützt. Die Klaue io wird über ein Antriebsgestänge von der gegenüberliegenden Seite aus mittels einer nicht dargestellten Kurbel betätigt. Das Antriebsgestänge ist mit der Klaue io über einen: Balzen 12 beweglich verbunden, welcher in im Rungenschemel i vorgesehenen segmentförmigen Ausschnitten 13 so geführt ist, daß die Nase ioa in die Rastöffnung 14 eingreift. Durch Drehen der Kurbel wird der Gewindebolzen 15, welcher von einem Gewindestück: 16 gehalten ist, nach links oder rechts in: F'ig. i und 2 bewegt. Die Kupplung 17 ist derart ausgebildet, .daß sie eine geringe Schwenkbewegung .des Rohrgestänges i8 relativ zum Gewindebolzen IS und eine Drehung des Gewindebolzens IS zuläßt, während das Rohrgestänge ig an der Ausführung einer Drehung gehindert ist. Daher führt das Rohrgestänge 18 eine Hinundherbewegung und eine kleine Schwenkbewegung aus, während der Gewindebolzen IS eine Längs- und Drehbewegung ausführt. Dadurch, ,daß -die Klaue io oberhalb :des Angriffspunktes des Rohrgestänges auf einem Lagerbolzen i9 drehbar gelagert ist, kann bei Betätigung des Antriebsgestänges die Nase ioa genau in die Rastöffnung 14 eingreifen.
  • Wenn die Runge 5 gelöst, z. B. Langholz od. dgl. abgeladen werden soll, dann wird zunächst die Bolzensicherung 7 .in der üblichen Weise entfernt. Alsdann wird die Klaue i,o aus der Rastöffnung 14 herausbewegt. Dies erfolgt durch Drehen der Kurbel, welche auf den vierkantförmigen Ansatz r511 des mit dem Gestänge verbundenen Gewindebolzens 15 aufgesteckt wird, und zwar von der gefahrlosen Seite des Wagens: her. Durch,die auf dem Wagen befindliche Last wird die Runge 5 um ihren Drehpunkt nach außen und unten geschwenkt. Die Runge 4 ist, wie Fig. 2 erkennen läßt, in derselben Weise gesichert und von der gefahrlosen Seite aus bedienbar wie die Runge 5. Die Rungen 4, 5 sind an ihren unteren Breitseiten durch zwei Laschen 2o11, tob verstärkt.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rungen-Sicherheitsverschluß an Langholzwagen od. -dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Runge (4, 5) durch eine Bolzensicherung (7-9) und zusätzlich @durch eine vonderderRurnge(4, 5) gegenüberliegenden Seite gesteuerte zweite Sicherung @(io-i9) gegen Ausschwenken gesichert ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzensicherung (7-9) unmittelbar von Hand', die zweite, zusätzliche Sicherung (io-i9) von der jeweils entgegengesetzten Seite mittels einer Handkurbel zu bedienen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2-, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Sicherung als Klaue (i@o) ausgebildet und mit einer klinkenartigen Nase (ioa), welche sich hinter eine an der Runge angebrachte Rast (i i) legt, versehen ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klaue (io) auf einem vom Rungenschemel (i) gehaltenen Bolzen (6) drehbar gelagert und über ein mit dem Antrieb verbundenes Rohrgestänge (18), welches am unteren Teil der Klaue (io) angreift und deren Haltebolzen (12) in im Rungenschemel (i) vorgesehenen segmentförmigen Ausschnitten (13) geführt ist, auszulösen ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bedienung einer jeden Klaue (io) ein Antrieb je seitlich an dem als, Doppel-U-Eisen i(ia, i') ausgebildeten Rungenschemel (i) angeordnet ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb aus einem Gewindebolzen (15), welcher an. seinem äußeren Ende einen Vierkantansatz (15) zum Aufstecken eines Schlüssels aufweist und in einem Gewindestück (16) geführt ist, und aus einem Rohrgestänge (18), welches- über einen Bolzen (i2) an der Klaue (io) befestigt ist, besteht, welche Antriebsbauteile über eine Kupp-Jung (17) zu einem Antriebsgestänge verbunden sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Kupplung (17) eine solche Ausbildung aufweist, daß einerseits eine Drehung des Gewindebolzens (15) zugelassen, jedoch andererseits eine Drehung des Rohrgestänges (18) verhindert wird. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindestücke (16) jeweils an der Innenseite der den Rungenschemel (i) bildenden U-Eisen (ia, ib) fest angebracht sind.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzensicherung (7) an einem Ende winkelartig abgebogen ist und,der abgebogene Teil (7 b) als Handgriff dient. io.
  10. Einsrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzensicherung (7) am Ende der Abbiegung, am nicht abgebogenen Schaftteil (7a), einen herausragenden Stift (8) od.,dgl. aufweist, welcher durch eine Halbdrehung des Bolzens (7) hinter eine an der Runge befestigte Feder (g) greift. ii.
  11. Eizurichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Runge (4, 5) im Rungenschemel (i) über einen Haltebolzen (6) schwenkbar gelagert ist und nach dem Ausschwenken von -demselben gehalten wird.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rungen (4, 5) an ihren unteren Teilen durch je zwei an ihren Breitseiten angebrachte Laschen (20a, ebb) verstärkt sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 809 374.
DER7463A 1951-10-26 1951-10-26 Rungen-Sicherheitsverschluss an Langholzwagen od. dgl. Expired DE896603C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER7463A DE896603C (de) 1951-10-26 1951-10-26 Rungen-Sicherheitsverschluss an Langholzwagen od. dgl.
DER9520A DE939246C (de) 1951-10-26 1952-01-20 Rungen-Sicherheitsverschluss an Langholzwagen od. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER7463A DE896603C (de) 1951-10-26 1951-10-26 Rungen-Sicherheitsverschluss an Langholzwagen od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE896603C true DE896603C (de) 1953-11-12

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ID=7397575

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DER7463A Expired DE896603C (de) 1951-10-26 1951-10-26 Rungen-Sicherheitsverschluss an Langholzwagen od. dgl.

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017477B (de) * 1954-03-30 1957-10-10 Georg Kraemer K G Lagerung der fuer Lastfahrzeuge bestimmten Rungen
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DE1092317B (de) * 1955-03-12 1960-11-03 Kaessbohrer Fahrzeug Karl Selbsthemmender Sicherheits-Rungenverschluss
AT376183B (de) * 1981-04-16 1984-10-25 Wuppermann Gmbh Theodor Runge fuer ein gueterfahrzeug und lastwagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE809374C (de) * 1949-05-24 1951-07-30 Albert Eller Fa Rungenbefestigung fuer Langgutfahrzeuge

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