DE896478C - Verstelleinrichtung fuer Absperrvorrichtung in pneumatischen Foerderrohrleitungen - Google Patents
Verstelleinrichtung fuer Absperrvorrichtung in pneumatischen FoerderrohrleitungenInfo
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- DE896478C DE896478C DEM10803A DEM0010803A DE896478C DE 896478 C DE896478 C DE 896478C DE M10803 A DEM10803 A DE M10803A DE M0010803 A DEM0010803 A DE M0010803A DE 896478 C DE896478 C DE 896478C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/34—Details
- B65G53/66—Use of indicator or control devices, e.g. for controlling gas pressure, for controlling proportions of material and gas, for indicating or preventing jamming of material
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Description
- Verstelljeinrichtung für Absperrvorrichtungen in pneumatischen Förderrohrleitungen Zusatz zum Patent 340 1 Die Erfindung erstreckt sich auf Verstelleinrichtungen für Absperrvorrichtungen in pneumatischen Förderrohrleitungen für die Passagenförderung in Mühlen nach Patent 8X,o 37I, wobei die Betätigung der Absperrvcrrichtungen selbsttätig in Abhängigkeit von dem Betriebszustand der betreffenden Müllereimaschinen erfolgt, z. B.,dadurch, daß ein den Betriebszustand eines Walzenstuhles steuerndes Organ zwangsläufig, etwa mittels Bowdenzuges, mit dem Absperrmittel der zugehörigen Förderrohrleitung gekuppelt ist.
- Verstelleinrichtungen solcher Art werden vornehmlich bei Walzenstühlen angewendet. Im Verlauf der neueren Entwicklung sind diese Maschinen mit hydraulischer Steuerung gebaut worden, die in Abhängigkeit vom Mahlgutzufluß die Mahl- und Speiseeinrichtungen betätigen. Wegen der durch die hydraulische Einrichtung bedingten Einkapselung aller Betätigungsorgane macht es Schwierigkeiten, die mechanische Verbindung zur Betätigung der Abstellvorrichtung am Walzenstuhl anzuschließen.
- Es wird zur Abhilfe dieses Mangels und zugleich in weiterer vorteilhafter Ausbildung des Erfindungsgegenstandes nach dem Hauptpatent vorgeschlagen, das hydraulische System auf die Wirkfläche z. B. eines Kolbens zu leiten, dessen Bewegung dann mechanisch auf die Verstellein- richtung übertragen werden kann. Die hydraulische Hilfseinrichtung kann an der Verstelleinrichtung befestigt und über eine Rohrleitung mit dem hydraulischen System des Walzenstuhles verbunden sein. Sie kann aber auch am Walzenstuhl selbst, vornehmlich am Gehäuse der Servoeinrichtung, befestigt sein und ihre Bewegung über ein mechanisches Mittel, z. B. einen Bowdenzug, übertragen.
- In der Abbildung ist eine Ausführungsform nach der Erfindungsidee im Querschnitt dargestellt.
- Im Gehäuse 6 befindet sich der Kolben 81 in dessen oberem Ende senkrecht zur Kolbenachse der Stift 3 eingelassen ist. Dieser kann im Schlitz 4 des Gehäuses gleiten und nimmt das Ende 21 des Bowdenzugkabels 5 auf, dessen Mantel I I im Widerlager Io des Gehäuses abgestützt ist. Der Kolben 8 weist eine Ringnut 7 auf, durch die Lecköl über den Anschluß 9 abgeleitet werden kann.
- Die Dtuckmittelzuführung erfolgt über den Anschluß 12 des Gehäuses. Dieses ist nach oben durch den Deckel 1 abgeschlossen. Die Rückstellung des Kolbens kanal über eine Feder erfolgen, die an der Absperrvorrichtung angeordnet und nicht dargestellt ist.
- Die Wirkungsweise ist so, daß bei Zurverfügungstellung eines Druckmittels seitens der Servoeinrichtung zum Zweck des Ausrückens der Mahlwalzen und des Ausschaltens der Speiseeinrichtungen dieses auch durch den Anschluß 12 unter den Kolben 8 gerät und ihn in die gezeichnete Endlage drückt, wobei das BowdenzugkabelS ausgezogen wird. An dessen anderem Ende ist die Absperrvorrichtung, z. B. eine Klappe, angeordnet, die in den genannten Fällen betätigt wird und damit die pneumatische Förderleitung abschließt. BeiWiederinbetriebsetzung der Mahleinrichtung verschwindet der Druck unter dem Kolben 8; der durch eine z. B. an der Absperrvorrichtung angeordnete Feder über den Bowdenzug 5 zurückgezogen wird und das Druckmittel in die Rücklaufleitung der hydraulischen Einrichtung fördert.
- Die Bemessung der Kolbenfläche, des sie beaufschlagenden hydraulischen ruckes sowie der Rückstellfeder der Absperrvorrichtung ist dabei derartig vorzunehmen, daß die Absperrvorrichtung geöffnet wird, bevor Speiseschieber, Speisewalzen und Mahlwalzen in Arbeitsstellung versetzt werden, bzw. daß sie erst schließt, wenn Speiseschieber, Speisewalzen und Mahlwalzen in Leerbetriebsstellung versetzt worden sind. Dies hat den Zweck, zu verhindern, daß Verstopfungen der pneumatischen Förderwege auftreten, was z. B. der Fall wäre, wenn der Walzenstuhl bereits Vermahlungsarbeit leistete und die Absperrvorrichtung hierbei noch geschlossen wäre. Da die hydraulisch vorgenommenen Steuerbewegungen am Walzenstuhl gegen Kraftspeicher, z. B. Federn, ausgeführt werden, ist durch deren Bemessung jede gewünschte Ingangsetzungsreihenfolge, also auch die oben beschriebene, einfach zu erzielen.
- Die Erfindung kann auch auf andere an eine pneumatische Fördereinrichtung angeschlossene Müllereimaschinen als Walzenstühle angewendet werden.
- An Stelle der Zugmittelübertragung können auch Druckmittel- oder Drehübertragungen angewendet werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verstelleinrichtung für Absperrvorrichtungen in pneumatischen Förderrohrleitungen für die Passagenförderung in Mühlen, wobei die Betätigung der Absperrvorrichtungen selbsttätig in Abhängigkeit vom Betriebszustand der betreffenden Müllereimaschine erfolgt, nach Patent 840 317I, dadurch gekennzeichnet, daß bei hydraulisch gesteuerten Müllereimaschinen die Absperrvorrichtung von einer Wirkfläche, z. B. eines Kolbens (8), betätigt wird, die von dem Druckmittel der hydraulischen Steuereinrichtung beaufschlagbar ist.
- 2. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkfläche, z. B. eines Kolbens (8), an der Müllereimaschine, gegebenenfalls an deren hydraulischem Steuergerät, angebracht ist.
- 3. Verstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkfläche die eines Kolbens ist, der durch ein Zugmittel, z. B. einen Bowdenzug (5), mit der Absperrvorrichtung verbunden ist.
- 4. Verstelleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel (5) an der zylindrischen Fläche des Kolbens (8) angreift, z. B. über einen im wesentlichen radial in den Kolben gesteckten oder gepreßten Stift (3).
- 5. Verstelleinrichtung nach Anspruch I und wahlweise allen Ansprüchen 2 bis 4 bei Müllereimaschinen mit Rückstellung der hydraulisch vorgenommenen Steuerbewegungen mittels Kraftspeichern, z. B. Federn, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung des Kraftspeichers für die Schließung der Absperrvorrichtung, der Größe der Wirkfläche und des sie beaufschlagenden hydraulischen Drucks, daß die Absperrvorrichtung vor Versetzung der Müllereimaschine in Arbeitsbetrieb öffnet bzw. nach Versetzung aus dem Arbeitsbetrieb schließt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM10803A DE896478C (de) | 1951-08-29 | 1951-08-29 | Verstelleinrichtung fuer Absperrvorrichtung in pneumatischen Foerderrohrleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE896478C true DE896478C (de) | 1953-11-12 |
Family
ID=7295299
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEM10803A Expired DE896478C (de) | 1951-08-29 | 1951-08-29 | Verstelleinrichtung fuer Absperrvorrichtung in pneumatischen Foerderrohrleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE896478C (de) |
-
1951
- 1951-08-29 DE DEM10803A patent/DE896478C/de not_active Expired
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