DE896144C - Kupplung, besonders fuer Fernschreibapparate - Google Patents

Kupplung, besonders fuer Fernschreibapparate

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DE896144C DET5642A DET0005642A DE896144C DE 896144 C DE896144 C DE 896144C DE T5642 A DET5642 A DE T5642A DE T0005642 A DET0005642 A DE T0005642A DE 896144 C DE896144 C DE 896144C
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Kupplungen und betrifft insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, zwangsläufig eingreifende Kupplungen bei Start-Stop-Fernschreibapparaten.
Bei Kupplungen in Start-Stop-Fernschreibapparaten ist es 'außerordentlich wichtig, daß die Kupplungselemente sofort eingreifen und dieser Eingriff ohne Schlupf erhalten bleibt. Damit man eine solche Vorrichtung in einem Fernsehreibsystem zufriedenstellend verwenden kann, muß die Synchronisation zwischen den sich drehenden Verteilergliedem der Geber und Empfänger in diesem System aufrechterhalten bleiben. Das erste vom Geber eigeleitete Impulssignal muß notwendigerweise den Geber im wesentlichen sofort in Betrieb setzen, und nach Aufnahme des ersten Signalimpulses durch den Empfänger muß der Empfangsapparat im wesentlichen sofort ansprechen. Darüber hinaus müssen Sende- und Empfangsapparat ohne merklichen Schlupf der Kupplungisglieder während der Übertragung und Aufnahme einer Folge von Signalimpulsen' in Betrieb gehalten werden.
Nach der Erfindung soll deshalb eine verbesserte Ausführungsform einer Kupplung vorgeschlagen werden, bei der ein zwangsläufiger Eingriff ohne darauffolgenden Schlupf zwischen den Kupplungsgliedern sichergestellt ist.
Die Erfindung richtet sich weiter auf eine verbesserte Kupplung, bei der der Kupplungsvorgang im wesentlichen sofort beim Eingriff der Kupplung erfolgt.
Demnach wird nach der Erfindung eine Kupplung zur Übertragung einer unterbrochenen Drehbewegung auf ein angetriebenes Glied von einem stetig umlaufenden Antriebsglied vorgesehen, bei
der eine Anzahl von Eingriffs-rollen für den Eingriff zwischen den Kupplungselementen Verwendung findet. Die Drehbewegung wird auf das angetriebene Glied unter Zwischenschaltung dieser Rollen übertragen, diebogenförmig in einem Durchgang zwischen einer inneren Randfläche des Antrieb sgliedes und einem koaxial montierten inneren Glied derart angeordnet sind, daß sie bei ausgekuppelter Kupplung außer Eingriff mit dem Antriebsglied stehen, während die Kupplung zur Übertragung der Drehbewegung auf das angetriebene Glied durch Gegeneinanderdrücken der Rollen betätigt wird, so daß wenigstens eine Rolle aus dem Bogen der Rollen in Eingriff mit der inneren Randfläche des Antriebsgliedes gedrängt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung ist die innere Randfläche des Antriebsgliedes mit einer Anzahl in Abstand angeordneter Kerben zur Aufnahme der verdrängten Rolle
so oder der verdrängten Rollen versehen, und die Rollen werden außer Eingriff mit dem Antriebsglied' im ausgekuppelten Zustand der Kupplung durch einen Federzug gehalten, der sie umfaßt und in den Rillen in jeder der Rollen läuft.
Der Rollenzug ist an einem Ende an einem Vorsprung oder Anschlag des angetriebenen Gliedes oder an einem Glied befestigt, das an der Welle . des angetriebenen Gliedes angebracht ist. Am anderen Ende ist er an einem Vorsprung oder Kopf eines Betätigungsgliedes befestigt, das bei ausgekuppelter Kupplung in einer Stellung steht, in der es eineFeder zwischen dem angetriebenen Glied· und dem Betätigungsglied spannt. Die Feder dient beim späteren Lösen des Betätigungsgliedes zur Verminderung des Abstandes zwischen den beiden Vorsprüngen, so daß die Rollen zur Betätigung der Kupplung aufeinander zu gedrängt werden.
Das Betätigungsglied kann entweder aus einem Arm, der drehbar auf der Welle des angetriebenen Gliedes zwischen diesem und einer drehbar montierten Scheibe angebracht ist, die als Innenwandung des Durchlasses dient, oder aus einem Hebel bestehen, der drehbar auf einem bogenförmigen Glied montiert ist, welches an der Welle des 'angetriebenen Gliedes sitzt und selbst als Innenglied des Durchlasses dient. Im letzteren Fall sind das angetriebene Glied und der Hebel vorzugsweise durch eine Feder verbunden, die auf einen langen Arm des Hebels wirkt, so- daß die durch die Feder auf den Rollenzug bei betätigter Kupplung ausgeübte Kraft vervielfacht wird.
Bei Verwendung in einem Start-Stop-Fernschreiber können sowohl das Betätigungsglied als auch das angetriebene Glied der Kupplung mit einem äußeren Vorsprung ader Klaue versehen sein, die entsprechend mit einem Auslöeearm zusammenwirkt, der mit dem Anker eines Wählerelektromagneten im Start-Stop-Fernschreibeapparat verbunden ist. Die Glieder können auch mit einer Klinke zusammenwirken, so daß das Betätigungsglied gelöst wird und das angetriebene Glied eine volle Umdrehung macht, wenn das Auslösesignal auf den Elektromagneten übertragen wird.
Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnungen näher beschrieben werden. Es zeigt
Fig. ι eine teilweise im Schnitt gezeichnete Seitenansicht der Rollenkupplung,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Rolle,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Teiles des Rollenzuges, von dem sich eine Rolle in einer Kerbe im Antriiöbsglied befindet,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform der Kupplung.
Nach den Fig. 1 und 2 wird eine Antriebswelle 10 kontinuierlich durch eine geeignete, nicht gezeichnete Vorrichtung gedreht. An der Antriebswelle 10 ist ein Antriebsflanschglied 11 befestigt, dessen innere Randfläche 17 mit einer Anzahl getrennt angeordneter, zylindrischer Aussparungen 12 versehen ist. Im Flanschteil des Antriebsgliedes 11 befindet sich eine Gegenscheibe 13, die auf einer angetriebenen Welle 14 montiert ist. Die Welle 14 weist ein scheibenföirmiges angetriebenes Glied 15 auf. Außerdem ist auf der Welle 14 ein Betätigungsarm 16 zwischen der Scheibe 13 und dem angetriebenen Glied 15 montiert. Die Scheibe 13 hat von der inneren Randfläche 17 des Antriebsgliedes 11 einen genügenden Abstand, so daß ein Durchlaß entsteht, in dem ein Betätigungsstift 18 auf einem Stift 19 drehbar montiert ist, der am Betätigungsarm 16 befestigt ist.
Im Durchlaß befindet sich außerdem ein Stift 20, der auf einem Stift 21 befestigt ist, welcher im angetriebenen Glied 15 sitzt. Eine Anzahl von Rollen 22, von denen eine in Fig. 3 einzeln gezeichnet ist, ist im Durchlaß untergebracht, so daß jede an. die andere unter Bildung eines bogenförmigen RoUenzuges zwischen dem Betätigungsstift 18 und dem Antriebsstift 20 anstößt. Ein Federzug 23 führt um die Randfläche der Scheibe 13 und verläuft in den halbkreisförmigen Rillen 24 der Rollen 22, so daß diese gegen den Scheibenrand gedrückt werden. Eine Feder 25 ist mit einem Ende 26 am angetriebenen Glied 15 und mit dem anderen Ende 27 am Betätigungsarm 16 befestigt. Wie man aus Fig. ι erkennen kann, steht diese Feder 25 unter Spannung, so daß der Betätigungsarm 16 das angetriebene Glied 15 entsprechend um die an- "o getriebene Welle 14 dreht. Eine entsprechende Drehbewegung des Betätigungsarmes 16 gegenüber dem angetriebenen Glied 15 wird durch den Klinkenarm 28, der in den Betätigungsarm 16 eingreift, und durch eine Sperrklinke 29 verhindert, die in einen Vorsprung 30 am angetriebenen Glied 15 greift. Der Antriebsstift 20 und der Betätigungsstift ι S werden somit so weit auseinander gehalten, daß der Federzug 23 alle Rollen 22 gegen den Rand der Scheibe'13 drückt.
Bei einem Start-Stop-Telegraphenapparat findet ein normalerweise erregter Wählerelektromagnet 31 zur Steuerung des Sende- und Empfangsapparates Verwendung. Der Anker 32 wird gemäß der Zeichnung von einer Verlängerung des Klinkenarmes 28 gebildet. Eine mit dem Klinkenarm 28 verbundene
Spannfeder 33 zieht diesen Arm vom Betätigungsarm 16 weg. Der normalerweise erregte Wählerelektromagnet 36 überwindet die Wirkung der Feder 33 und hält den Klinkenarm 28 im Eingriff mit dem Betätigungsarm ri 6.
Die Feder 25 sucht den Betätigungsarm 16 gegen den Uhrzeigersinn nach Fig. 1 und demnach auch das angetriebene Glied 15 im Uhrzeigersinn zu drehen. Eine Bewegung des Betätigungsarmes 16 gegen den Uhrzeigersinn wird durch den Klinkenarm 28 und eine Bewegung des angetriebenen Gliedes 15 im Uhrzeigersinn durch die auf den Vorsprung 30 des angetriebenen Gliedes 15 greifende Klinke 29 verhindert. Eine an der Klinke 29 befestiigte Feder drückt diese Klinke hinter den Vorsprung 30, so daß die Bewegung des angetriebenen Gliedes 15 im Uhrzeigersinn verhindert wird.
Beim Betrieb dieser Kupplung wird ein Einleitungssignal in Form eines energielosmachenden Impulses durch den Wählerelektromagmeten aufgenommen und der Klinkenarm 28 vom Betätigungsarm 16 gelöst. Dadurch kann die Feder 25 den Betätigungsarm entgegen dem Uhrzeigersinn bewegen. Bei dieser Bewegung wird der Betätigungsstift 18 längs des Durchlasses auf den Stift 20 zu bewegt, so daß auf die zwischen den Stiften 18 und 20 befindlichen Rollen ein Druck ausgeübt wird. Die Rollen 22, die normalerweise durch den verhältnismäßig losen Federzug 23 an der Scheibe 13 gehalten werden, werden nunmehr durch die gegenseitige Annäherung der Stifte 20 und 18 radial nach außen gedrückt. Da die Zugfeder 25 stärker als der Federzug 23 ist, werden eine oder mehrere Rollen 22 aus der bogenförmigen Bahn der Rollen in eine oder
3^ mehrere der zylindrischen Auseparungen im Flansch des Antriebsgliedes 11 gedrückt. Dieser Zustand ist in Fig. 4 dargestellt, wo man eine Rolle 22 in einer Aussparung 12 erkennen kann. Sitzen eine oder mehrere Rollen in einer oder mehreren Aussparungen, so wird die Antriebskraft von der stetig umlaufenden Antriebswelle 10, die sich nach Fig. 1 gegen den Uhrzeigersinn dreht, über den Flansch des Antriebsigliedes 11 und eine oder mehrere in den Aussparungen 12 sitzende Rollen 22, über die Rollen zwischen der festsitzenden Rolle und dem Antriebsstift 20, über den Antriebsstift 20, den Stift 21 und das angetriebene Glied 15 schließlich auf die angetriebene Welle 14 übertragen.
Während der Drehung des Antriebsgliedes läuft die Klinke 29 längs der äußeren Randfläche des angetriebenen Gliedes 15, gegen das sie durch die Feder 34 gezogen wird, und wenn der Vorsprung 30 die Ausgangsstellung· erreicht, greift dieser unter die Klinke 29 und hebt sie gegen die Kraft der Feder 34. Infolgedessen ist bei kontinuierlicher Drehung des angetriebenen Gliedes die Klinke 29 unwirksam und stört den Betrieb !eines der Elemente in der Kupplung nicht.
Der Normalbetrieb eines St&rt-Stop-Fernschreibapparates erfordert jedoch die Lösung der Kupplungselemente nach einem vollständigen Umlauf der Kupplung. Dies wird dadurch erreicht, daß der Wählerelektromagnet 31 kurz vor vollendeter voller Drehung der Kupplung erregt wird, wodurch der Klinkenarm 28 durch seinen Anker 32 gegen die Feder 33 in die Eingriffsstellung mit dem Betätigungsarm 16 bewegt wird. Beim Eingriff des Klinkenarmes mit dem Betätigungsarm wird dieser angehalten, wenn sich der Betätigungsstift 18 wieder in seiner Ausgangsstellung befindet. Es wird jedoch ein ausreichendes Drehmoment auf das angetriebene Glied 15 übertragen, so daß es seine Drehung über einen kleinen Winkel nach dem Einrasten des Betätigungsarmes 16 fortsetzt. Dieses Drehmoment reicht aus, um den Vorsprung 30 hinter die Klinke 29 zu bewegen, worauf die Feder 34 die Klinke mit dem Vorsprung 30 in Eingriff bringt, wenn das Drehmoment des angetriebenen Gliedes durch die Feder 25 überwunden ist. Wenn die Feder 25 das Moment des angetriebenen Gliedes ί 5 überwunden hat, wird der Vorsprung 30 in Eingriff mit der Klinke 29 gebracht und der angetriebene Stift 20 in seine Ausgangsstellung zurückgestellt, in der er so weit vom Betätigungsstift 18 entfernt ist, daß die Rollen 22 durch den Federzug 23 aus den Aussparungen 12 herausbewegt und damit das Antriebs- vom angetriebenen Kupplungselement gelöst wird.
Bei der beschriebenen Ausführungsform handelt es sich um eine zwangsläufig eingreifende Kupplung. Es. ist jedoch selbstverständlich nicht unbedingt notwendig, daß der Flansch des Antriebsgliedes auf seiner inneren Randfläche mit Kerben versehen ist, um eine Kupplung zwischen den Kupplungselementen sicherzustellen. Die innere Rand:- fläche des Antriebsgliedes kann auch glatt sein, und die. Kupplung arbeitet dann als Reibungskupplung, d. h. eine oder mehrere Rollen 22 werden durch die Feder 25 in Reibungs eingriff mit der inneren Randfläche des Antriebsgliedes gebracht, so daß eine Kupplung mit dem angetriebenen Glied 15 entsteht.
Bei der abgeänderten Ausführungsform der Kupplung nach Fig. 5 weist ein mit einem Flansch versehenes Antriebsglied 40, das dem Glied 11 nach Fig. ι entspricht, in seinem Flanschteil ein an einer angetriebenen Welle 42 befestigtes bogenförmiges Glied 41 auf. Die äußere Randfläche des Gliedes 41 hat von der inneren Randfläche des Antriebegliedes 40 einen Abstand zur Bildung eines Durchlasses. An einem Ende der Randfläche des Gliedes 41 ist ein gekerbter Anschlag 43 befestigt. In der Nachbarschaft des anderen Endes der Randfläche des Gliedes 41 ist ein Betätigungshebel 44 drehbar befestigt, der einen im Durchlaß angeordneten Kopf "5 45 aufweist. Dieser Hebel ist zwischen seinen Enden drehbar montiert. Eine Anzahl von Rollen 46, die den Rollen 22 nach Fig. 1 und 2 entspricht, sitzt im Durchlaß zwischen dem Anschlag 43 und dem Kopf 45 des Hebels 44. Ein biegsamer Draht 47 ist an einem Stift 48 am Hebel 44 befestigt und verläuft über die Rollen 46 und durch die Kerbe im Anschlag 43. Eine Feder 50 ist mit einem Ende 51 an einem Stift 52 befestigt, der auf einem scheibenförmigen, angetriebenen Glied 53 sitzt. Das andere Ende 54 der Feder 50 ist am Draht 47 an-
gebracht. Dadurch entsteht eine federnde Halterung, so daß die Rollen φ in ihren Rillen erfaßt und gegen 'die Randfläche des bogenförmigen Gliedes 41 gedruckt werden. Eine schlaufenförmige Feder 55 erfaßt unter Spannung einen Stift 56 am angetriebenen Glied 53 und mit ihrem anderen Ende einen. Stift 57 am Hebel 44. Auf diese Weise drückt die Feder 55 den Hebel 44 um seine Drehlagerung 58 und bringt den Kopf 45 in Eingriff mit dem bogenförmigen Rollenzug 46. Eine Bewegung des Hebels 44 wird durch einen Klinkenarm 60 verhindert, der mit einer Klaue 61 am Hebel 44 in Verbindung steht. Der Klinkenarm 60 wird außer Eingriff mit der Klaue 61 mittels einer Feder 62 gezogen, jedoch wird die Wirkung der Feder 62 durch die Wirkung eines erregten Wählermagneten 63 überwunden, der eine Verlängerung 64 des Kimkenarmes 60 nach unten zieht. Eine bei 66 drehbar gelagerte Klinke 65 greift in eine Klaue 67 am angetriebenen Glied 53 und verhindert dessen Bewegung im Uhrzeigersinn.
Beim Betrieb dieser abgeänderten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kupplung wird der Elektromagnet 63 stromlos gemacht, so daß sich der Klinfcenarm 60 löst und die Klaue 6r freigibt. Dadurch kann der Kopf 45 des Hebelsi 44 in Eingriff mit dem Rollenzug 46 unter den Einfluß der Feder 55 kommen. Die Bewegung des Hebels 44 um seinen Drehpunkt 58 wird durch die Feder 50 unterstützt, die, wie bereits erwähnt, mit einem Stift 48 am Hebel 44 verbunden ist. Infolgedessen drücken die Feder 55 und die Feder 50 den Kopf 45 in Eingriff mit dem bogenförmigen Rollenzug, so daß eine oder mehrere Rollen radial nach außen in eine oder mehrere der zylindrischen Aussparungen im Flansch des Antriebsgliedes 40 gedruckt werden.
Die Antriebskraft wird von dem ständig umlaufenden Antriebsglied 40, das gegen den Uhrzeigersinn nach Fig. 5 umläuft, durch die eingerückten Rollen 46 und die Zwischenrollen auf den Anschlag 43 und dann durch das bogenförmige Glied 41 auf die angetriebene Welle 42 übertragen. Wie bereits bei der Beschreibung der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform. erwähnt wurde, kann die Kupplung audh als Reibungsrkupplunig arbeiten. Dies läßt sich dadurch leicht erzielen, daß man den Flansch des Antriebsgliedes. 40 mit einer glatten, inneren Randfläche versieht, auf die eine oder mehrere Rollen 46 greifen, so daß eine Reibungsverbindung zwischen dem Antriebsund dem angetriebenen Element der Kupplung entsteht.
Zum Auskuppeln der Kupplung nach Fig. 5 wird der Wählermagnet 63 erregt, so daß der Klinkenarm 60 in die Bahn der Klaue 61 kommt. Die Klaue 61 trifft auf den Klinkenarm 60, so daß der Hebel 44 um seinen Drehpunkt gedreht wird und der Kopf 45 außer Eingriff mit dem Rollenzug 46 kommt. Bei diesem Eingriff des Klinkenarmes 60 mit der Klaue 61 ist das auf das. angetriebene Glied übertragene Moment so groß, daß die Klaue 67 hinter die Klinke 65 gedrückt wird, so daß diese hinter die Klaue 6y fällt und die Klinke erfaßt, wenn das Drehmoment des angetriebenen Gliedes durch die Wirkung der Fieder 55 und der Feder 50 überwunden, ist. Wenn der Kopf 45 und der Anschlag 43 in die Ausgangsstellung zurückgekehrt sind; sind sie so- weit voneinander entfernt, daß die auf den Draht 47 wirkende Spannfeder 50 alle Rollen 46 aus den zylinidri sehen Aussparungen im Flansch des Antriebsgliedes 40 zieht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 wird die Kraft, die auf de.n Stift 57 am langen Arm des Betätigungshebels 44 durch die Feder 55 auf ge- 7-5 bracht wird, durch den Hebel 44 verstärkt, bevor sie durch den Kopf 45 auf den bogenförmigen Rollenzug 46 übertragen wird. Auch die über den Draht 47 durch die Feder 50 auf den Stift 48 übertragene Kraft wird durch den Hebel 44 verstärkt, da der Abstand zwischen dem Stift 48 und dem Drehpunkt 58 'des· Hebels 44 größer als der Abstand zwischen dem Kopf 45 und dem Drehpunkt 58 ist. Durch diese kraftvervielfachende Anordnung der Elemente wird ein sicherer Eingriff der Rollen 46 in die Aussparungen auf der inneren Randfläche des Antriebsigliedes 40 erzielt. Eine solche Kupplung mit ihren kraftverstärkenden Elementen gibt eine sofortige Bewegung der Rollen 46 in die entsprechenden zylindrischen Aussparungen im Antriebsglied 40.
Es ist selbstverständlich, daß die beschriebene Anordnung nur als Ausführungsbeispiel gedacht ist und daß eine Reihe anderer Ausführungsformen im Rahmen der Erfindung möglich sind. Obwohl die Erfindung im Zusammenhang mit einer Kupplung für Start-Stop-Fernschreibapparate beschrieben wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, da eine solche Kupplung vorteilhaft auch in anderen Apparaten Verwendung finden kann, bei denen eine im wesentlichen sofortige Kupplung ohne darauffolgenden Schlupf der Kupplungsglieder während des Eingriffs gewünscht wird.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    I. Kupplung zur Übertragung einer intermittierenden Drehbewegung auf ein angetriebenes Glied von einem stetig umlaufenden Antriebsglied, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung auf das angetriebene· Glied (1O, 53) über eine Anzahl von Eingriffsrollen (22, 46) übertragen wird, die in einem bogenförmigen Zug in einem Durchlaß zwischen einer inneren Randfläche (17) des Antriebsgliedes (11, 40) und einem koaxial dazu montierten inneren Glied (13, 41) angeordnet sind, so daß sie bei gelöster Kupplung außer Eingriff mit dem Antriebsglied stehen und daß die Kupplung die Drehbewegung auf das angetriebene Glied dann überträgt, wenn die Rollen so gegenein- 1^o andergedrückt werden, daß wenigstens eine der Rollen aus dem bogenförmigen Rollenzug in Eingriff mit der inneren Randfläche des Antriebsgliedes gedrückt wird.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Randfläche des
    Antriebsgliedes mit einer Anzahl im Abstand angeordneter Kerben (12) zur Aufnahme einer oder mehrerer Rollen versehen ist.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen bei ausgekuppelter Kupplung durch einen Federzug (23) oder einen unter Federspannung stehenden Draht (47), die den Rollenzug umfassen und in Rillen (24) der Rollen laufen außer Eingriff
    .10 . mit dem Antriebsglied gehalten werden.
  4. 4. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenzug an einem Ende an einem Vorsprung (20) oder Anschlag (43) am angetriebenem Glied oder an einem an der Welle des angetriebenen Gliedes befestigten Glied (41) und am anderen Ende an einem Vorsprung (18) oder einem Kopf (45) eines Betätigungsgliedes (16, 44) befestigt ist, das bei gelöster Kupplung in einer Stellung steht, in der eine Feder (25, 55) zwischen angetriebenem Glied und Betätigungsglied gespannt ist, die beim folgenden Lösen des Betätigungsgliedes zur Verminderung des Abstandes zwischen den beiden Vorsprängen dient, so daß die Rollen zur Betätigung der Kupplung gegeneinandergedrückt werden.
  5. 5. Kupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied aus einem Arm (ii6) besteht, der drehbar auf der Welle (14) des angetriebenen Gliedes (15) zwischen diesem und einer drehbar montierten Scheibe (13), welche als Innenglied für den RoHendurchlaß dient, angebracht ist.
  6. 6. Kupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied aus einem Hebel (44) besteht, der drehbar auf einem bogenförmigen Glied (41) montiert ist, welches an der Welle (42) des angetriebenen Gliedes (53) befestigt ist und als Innenglied für den Rollendurchlaß dient.
  7. 7. Kupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das angetriebene Glied (53) und der Hebel (44) durch eine Feder (55) verbunden sind, die auf einen langen Arm des Hebels wirkt, so daß dieser idie durch die Feder auf den Rollenzug bei eingekuppelter Kupplung übertragene Kraft verstärkt.
  8. 8. Kupplung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungeglied und das angetriebene Glied mit einem äußeren Vorsprung oder einer Klaue (16 und 30 bzw. 61 und 6j) versehen sind, die entsprechend mit einem mit dem Anker (32, 64) eines Wählerelektromagneten (31, 63) in einem Start-Stop-Fernschreibapparat verbundenen Klinkenarm (28, 60) bzw. mit einem Klinkenglied (29, 65) derart zusammenwirken, daß beim Aufbringen eines Einleitungssignals auf den Elektromagneten das angetriebene Glied eine einzige vollständige Umdrehung macht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    5530 10.53
DET5642A 1951-02-03 1952-01-24 Kupplung, besonders fuer Fernschreibapparate Expired DE896144C (de)

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