DE894949C - Kettengliedhalter in selbsttaetigen Kettendrehmaschinen - Google Patents

Kettengliedhalter in selbsttaetigen Kettendrehmaschinen

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DE894949C
DE894949C DEM475D DEM0000475D DE894949C DE 894949 C DE894949 C DE 894949C DE M475 D DEM475 D DE M475D DE M0000475 D DEM0000475 D DE M0000475D DE 894949 C DE894949 C DE 894949C
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DE
Germany
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chain
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chain link
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Expired
Application number
DEM475D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Steinkraus
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L15/00Finishing or dressing chains or chain links, e.g. removing burr material, calibrating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

  • Kettengliedhalter in selbsttätigen Kettendrehmaschinen Bei den bekannten handbetätigten oder halbselbsttätigen Kettendrehmaschinen wird Glied für Glied der Kette von Hand in ein Werkzeug eingesetzt, Üas eine Ansarbeitungin Form des Kettengliedkopfes hat und das auf einem durch Fußtritthebel vor- und rückbewegtem Schieber befestigt ist. Durch Rückgehen dieses Schiebers wird das eingesetzte und gefaßte Kettenglie-d mit seinem anderen freien Kopfende in -ein gleichartig ausgeführtes Werkzeug eingeführt, welches drehbar gelagert ist. Bei seiner Dre-hbewegung nimmt « nun dieses zweite-, Werkzeug das eingesetzte X ettenglied mit herum -und verwindet oder verdreht es so um einen bestimmten Winkel. Der Schieber geht dann zurück und gibt das gedrehte Glied frei, worauf das Drehwerkzeug ebenfalls zurückdreht. Das fertiggedrehte Glied ist bei dem Rückgang des Schiebers aus der Fassung des Werkzeuges herausgefallen, und nun wird das nächste Glied von Hand eingesetzt.
  • Bei den selbsttätigen Kettendrehmaschinen sowohl waagerechter wie senkrechter Bauart ist das Haltewerkzeug als Zange ausgebildet. Diese Zange erfaßt den vorderen Kopfteil des Kettengliedes und hält es beim Drehen fest, wobei ein Beschädigen der Gliedschenkel unvermeidbar ist, und sie zieht es dann aus dem Drehkopf, dessen Werkzeug eine kreuzförmigge Ausarbeitung zeigt, heraus. Das erste Glied muß dazu zunächst von Hand so- weit durch das Kreuzstück vorgeschc#ben werden, daß es mit dem vorderen Kopfende in die Zange eingesetzt werden kann, während das entgegengesetzte hintere Kopfende dieses Gliedes noch im Kreuzstück festgehalten wird. Diese Zange muß also auf die, jeweilige Länge des Gliedes eingestellt werden. Nach Einsetzen des Gliedes in die Zange wird diese durch Weiterdrehen der Maschine geschlossen und der Drehknopf mit Kreuzstück gedreht, wodurch das mit seinem einen Kopfende in der Zange festgehaltene Glied gedreht wird. Dann wird dieses verdrehte Glied von der Zange aus dem Kreuzstück vollständig herausgezogen und gleichzeitig die Kette selbst bzw. das nächste anhängende Kettenglied bis auf das im Kreuzstück verbleibende hintere Kopfende vorgezogen. Auf dieses Gliedstück setzen sich nun von beiden Seiten her Festhalter zum Halten des Gliedes in seiner Lage beim Fallenlassen des gedrehten Gliedes durch die Zange. Die Zange selbst, nachdem sie sich geöffnet und das gedrehte Glied fallen gelassen hat, geht wieder vor, und dabei schiebt sich die geöffnete Zange über das vordere Kopfende- des durch die Festhalter gehaltenen Gliedes. Dann schließt- die Zange sich über dem Kopfende des Gliedes *zusammen, und die Festhalter lassen los und gehen zurück. Nun, erfolgt wieder das Drehen des Drehkopfes mit dem Kreuzstück, und die Vorgänge wiederholen. sich.
  • Gemäß der Erfindung wird an Stelle der bekannten schweren Zange bzw. der Zangenbacken mit den umständlichen Bewegungen zum Umfassen und Festhalten des Kettenggliedkopfes eine Haltebacke in Farm eines einfachen Stahlstückchens m-it Rinne oder Nut zum Umschließen des Kettengliedkopfes angewandt, ähnlich, aber noch einfacher als das Werkzeug der Handdrehmaschinen. Weiter dient zum Vorziehen der Kette aus dem Kreuzstück ein auf einem Hebel gelagerter finigerartiger Haken, der in das zu verdrehende Kopf- ende des vorgezogenen Gliedes eingreift, sobald dieses in die Nut des Haltebackens eingesetzt ist, wobei er das Glied gleichzeitig in seiner Lage unverrückbar festhält, wenn die Festhalter das Glied freigegeben haben. Durch Drehen des Drehkreuzes wird das in dieser Weise festgehaltene Glied verdreht. Beim Rückgehen des Haltebgckenschlittens nimmt der Fingerhalken das in der Haltebacke befindliche Kettenglied mit und zieht dadurch.. die Kette um eine Gliedlänge aus dem Drehkreuz heraus. Alsdann wird dieser Fingerhaken aus dem verdrehten Glied herausgezogen, so, daß es abfällt und die Haltebacke das nächste Glied fassen kann.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dieser Halteanordnung gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Abb, i ist eine Oberansicht der Kettendrehmaschine, Abb. 2 eine Seitenansicht davon; Abb. 3 und 4 sind Sonderansichten der Gliedhalteanordnung bzw. der Halte'werkzeuge mit dem Fingerhaken in vergrößertem Maßstab; Abb. 5 ist eine Oberansicht der Kettendrehmaschine nach Abb. i, jedoch mit einer geänderten Halteanordnung; Abb. 6 zeigt die geänderte Haltebacke dieser Anordnung, und Abb. 7 den geänderten Finger oder Haken.
  • Die Maschine besteht in der Hauptsache aus dem hin und her gehenden Schlitten e, der sich auf das mit kreuzförmigem Ausschnitt versehene Drehstück b zu- und abbewegt. Gemäß der Erfindung hat, an Stelle der Zange, der Schlitten e vorn eine genutete Haltebacke d zum Umfassen des zu verdrehenden Kettenggliedes, in Verbindung mit einem FingerhaGn, c, der das Glied in der Backe hält.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist wie folgt: Die Kettenglieder a werden durch das mit kreuzförmigem Ausschnitt versehene Drehstück b hindurch- und zugdührt, 'bis das vorderste bzw. das zu verdrehende, Glied in. die Nut der Haltebarcke d im Schlitten e einfaßt. Ein. Finger oder Haken c ist vorgesehen, der auf dem Schwinghebel f angebracht ist, der in das in die Nut der Haltebacke d eingesetzte Glied einfaßt und es darin festhält, wie aus den Abbildungen zu ersehen, ist. Dieser Fingerhaken c drückt das Glied fest -in die zweckentsprechend ausgeaxibeitete Rille oder Nut in der, H-altebacke d hinein, wo er es festhält. Durch Drehen des Drehkreuzes b, z. B. mittels Segmentes oder Zahnstatige, wird dieses soJestgehaltene Glied nun verdreht.
  • Da-rauf geht der Schlitten c zurück und nimmt die Haltebacke d -und den Fingerhaken c mit. Dadurch zieht dieser -das verdrehte Glied, in das er einfaßt, mit und das nächstfolgende Glied um eine Gliedlänge aus dem Drehkreuz b heraus. Festhalter g gehe#n von der Seite her vo-r und fassen dieses nächste Glied zwischen sich. Dann geht der Schlitten e noch weiter zurück, und der Fingerhaken c läßt das verdrehte Glied frei, so daß es nach unten fällt. Der Schlitten e geht dann wieder vor, und schiebt die Haltebacke d auf das nächste Glied der Kette, der Fingerhaken c faßt wieder ein, und die Vorgänge wiederholen sich mit jeder Umdrehung der Maschine.
  • Der Schwinghebel f, der den Fingerhaken c trägt und bewegt, ist im Haltebackenschlitten e bei i drehbar gelagert, und er wird durch Schieber oder Heibel h betätigt, Bei dieser vereinfachten Anordnung und Zusammenstellung können sämtliche Teile, da kein Druck entsteht, bedeutend leichter sein als die, bisherige Zange mit Steuerung zum Öffnen und Schließen. Ein Beschädigen der erfaßten Glieder kann nicht stattfinden, und durch das Festhalten und Herausziehen mittels des Fingerhakens kann ein schnelleres und viel sicheres Mitnehmen erfolgen als durch das Herausziehen mit der schweren, und notwendigerweise kräftig gebauten Zange. Für sämtliche Arlbeitsvorgänge- ist eine größere Sicherheit und Schnelligkeit gewährleistet und damit erhöhte Leistung, während die Bauart der Maschine und der Werkzeuge einfacher und billiger wird. Diese Kettendrehmaschine kann zum Drehen der Gl-ieder hauptsächlich von Vieh-, Handels- und Schneeketten benutzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Kettengliedhalter in selbsttätigen Kettendrehmaschinen, in welchen die Kette durch ein Drehkreuz vorgezogen wird und das Verdrehen des Kettengliedes nach dem Vorziehen der Kette jeweils um ein Glied bei feststehendem Kettengliedhalter durch Drellen des Drehkreuzes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung für das zu verdrehende Kettenglied aus einer mit Rinne oder Nut versehenen Haltebacke (d) im hin und her gehenden Schlitten (11) besteht, nebst einem Finger oder Haken (c), welcher in das in die Nut eingesetzte Glied eingreift und es darin während des Verdrehens und Vorzithens festhält.
  2. 2. Kettengliedhalter in selbsttätigen Kettendrehniaschinen nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet daß der Firigerhaken (c) vor der Haltebacke (d) mit dem Schlitten (e) so in Verbindun 2- steht, daß er beim Rückgehen des Schlittens wie auch beim Vorgehen niebst. dem Kettenglied von dem Schlitten mitgenommen wird. 3. Kettengliedhalter in selbsttätigen Kettendrehmaschinen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fingerhaken (c) von einem SchNvinghebel (f) bewegt wird, auf dein er angebracht ist und der seinerseits am Haltebackenschlitten (e) drehbar gelagert und durch Schitber oder Hebel (h) bewegt wird.
  3. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 708 327-
DEM475D 1941-11-15 1941-11-15 Kettengliedhalter in selbsttaetigen Kettendrehmaschinen Expired DE894949C (de)

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DEM475D DE894949C (de) 1941-11-15 1941-11-15 Kettengliedhalter in selbsttaetigen Kettendrehmaschinen

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DE894949C true DE894949C (de) 1953-10-29

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ID=7290722

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DE (1) DE894949C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR708327A (fr) * 1930-12-24 1931-07-22 Machine pour tordre les maillons de chaîne

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR708327A (fr) * 1930-12-24 1931-07-22 Machine pour tordre les maillons de chaîne

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