DE378723C - Maschine zum Rundschneiden von Korken mittels Roh- und Feinschnittes in einem Hin- und Hergange des Messers - Google Patents

Maschine zum Rundschneiden von Korken mittels Roh- und Feinschnittes in einem Hin- und Hergange des Messers

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DE378723C
DE378723C DEK73424D DEK0073424D DE378723C DE 378723 C DE378723 C DE 378723C DE K73424 D DEK73424 D DE K73424D DE K0073424 D DEK0073424 D DE K0073424D DE 378723 C DE378723 C DE 378723C
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knife
machine
cutting
slide
rough
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Expired
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DEK73424D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J5/00Mechanical working of cork

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Maschine zum Rundschneiden von Korken mittels Roh- und Feinschnittes in einem Hin- und Hergange des Messers. Bei den bekannten Maschinen zum Rundschneiden von Korken mittels Roh- und Feinschnittes in einem Hin- und Hergang des Messers sind zum Einsetzen des Rohlings und zum Herausnehmen des geschnittenen Korkens beide Hände beim Bedienen erforderlich. so daß der das Messer tragende Schlitten beim Wechseln des Arbeitsstückes losgelasset: werden muß und dadurch die Tätigkeit der Maschine unterbrochen wird. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung, die es ermöglicht, das Arbeitsstück mittels nur einer Hand auszuwechseln und mit der anderen Hand den Schlitten weiter zu bedienen, wobei die Einrichtung so getroffen ist, daß der geschnittene Kork durch das Zurückziehen des 1\-iesserschlittens selbsttätig freigegeben wird, während der neu eingesetzte Rohling durch Umkehrung der Schlittenbewegung festgeklemmt wird. Infolge der dadurch bedingten Vereinfachung der Handgriffe und des selbsttätigen Klemmens und Freigebens der Arbeitsstücke wird die Bedienung der Maschine vereinfacht und die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht. Zu diesem Zweck ist eine von dem Messerschlitten bediente, unter Federdruck stehende Haltevorrichtung für das Arbeitsstück vorgesehen, die beim Vorschieben des Messerschlittens zwecks Festklemmens des Haltestücks freigegeben, beim Zurückziehen des Schlittens nach Beendigung des Schnittes durch Anschläge zwecks Freigabe des fertigen Korkens geöffnet und in dieser Lage bis zum nächsten Vorschieben des Schlittens gesperrt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht der Maschine. Abb. 2 und 3 sind zwei Grundrisse in verschiedenen Stellungen des Messerschlittens.
  • Abb. q. und 5 sind Querschnitte durch die Maschine, in denen das Messer einmal in der dem Rohschnitt entsprechenden und das andere Mal in der dem Feinschnitt entsprechenden Stellung liegt, und Abb. 6 ist eine größere Darstellung der Kupplung zwischen dem Messerschlitten und der Spindel der Spannvorrichtung.
  • Die Spannvorrichtung für das Werkstück i besteht aus einer in Lagern 3, 3 geführten Spindel :2 mit einem Kopf 4 und einer in Lagern 5, 5 geführten, längsverschiebbaren und drehbaren Spindel 6 mit einem Kopf;. die durch eine Feder 8 im allgemeinen nach links gedrückt wird. Der das Messer 9 tragende Schlitten io ist auf einer Stange i i längs verschiebbar, auf der er auch hochgeklappt werden kann. Er stützt sich auf einen Daumen 12 (Abb. q. und 5), der auf einer mit Stellhebel 13 versehenen Welle 14 sitzt. Bei der praktischen Ausführung wird man zwischen den Daumen und den Messerschlitten ein diig Laufbahn für den letzteren bildendes Zwischenglied einlegen, um die Abnutzung des Daumens möglichst gering zu halten.
  • Ein am vorderen Ende des Schlittens io sitzender Arm 15 umschließt eine Büchse 16, in der eine doppelte Kupplung für die Spinde12 angeordnet ist. Diese besitzt zwei schraubenförmige Nuten 17, von denen die eine linksgängig und die andere rechtsgängig ist. Statt jeder einzelnen Nut können auch zwei rechts- oder linksgängige Nuten vorgesehen sein. In die rechtsgängigen Nuten greifen zwei Zapfen 18, die an einer in der Büchse 16 drehbar und verschiebbar gelagerten Muffe ig angeordnet sind, und in die linksgängigen Nuten greifen ähnliche Zapfen, die an einer Muffe 2o angeordnet sind. Die beiden Muffen besitzen an ihren entgegengesetzten Stirnseiten entgegengesetzt gerichtete Sperrzähne 21, die Sperrzähnen der Büchsen 22 entsprechen, die in der Hülse 16 festgeschraubt sind.
  • An dem Schlitten io sitzen Anschläge 23 und 23a, die zum Verstellen des Hebels 13 dienen. Außerdem sitzt an dem Schlitten ein Anschlag 2q., mittels dessen ein Winkelhebel25 verstellt werden kann. An diesem greift eine Stange 26 an, die zum Sperren der Spindel 6 dient und sich zu diesem Zweck vor einen Bund 27 legen kann. Am hinteren Ende des Schlittens sitzt ferner ein Anschlag 28, der auf eine mit der Spindel 6 fest verbundene Platte 29 treffen und dadurch die Spindel 6 nach rechts verschieben kann. Schließlich sitzt auf dem Schlitten der übliche Handgriff 3o.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Die Ausgangsstellung der Maschine ist diejenige von Abb.2. Der Schlitten befindet sich an seinem hinteren Hubende und hat die Spindel 6 mittels der Platte 29 entgegen der Spannung der Feder 8 nach rechts geschoben und durch seinen Anschlag 24 mittels des VGTinkelhebels 25 die Sperrschiene 26 links vor den Bund gelegt. Das Messer 9 ist mittels des Anschlages 23 und des Daumens 12 so weit gehoben, daß es den Rohschnitt ausführen kann. Der Arbeiter kann nun einen würfelförmigen Rohling i in der Spannvorrichtung feststecken. Darnach schiebt er den Schlitten 1o vor. Hierdurch trifft zunächst der Anschlag 24 auf den Winkelhebel 25, so daß der Sperrschieber ausgehoben und die Spannvorrichtung 4, 7 geschlossen wird (Abb. 3). Jetzt gelangt das Messer an den Korken i und die Büchse 16 an den schraubenförmigen Teil der ?Tuten 17. Die rechte Muffe 2o greift in die Zähne der rechten Büchse 22 und wird dadurch an einer Drehung gehindert. Da ihre Zapfen 18 in die linksgängigen Nuten der Spindel e eingreifen, wird diese mit den Korken dem Messer entgegengedreht. Die linke Muffe i9 ist während dieses Vorganges infolge ihrer Reibung auf der Spindel 2 außer Eingriff mit der linken Büchse 22. Am Hubende des Schlittens _ trifft der Anschlag 23a auf den Hebel 13 und dreht dadurch den Daumen 12 derart, daß sich das Messer so weit senkt, wie zur Ausführung des Feinschnittes erforderlich ist. Bei Beginn des Rückhubes bleiben die Büchsen r9, 2o gegenüber der Hülse 16 zurück, so daß die Sperrzähne 21 der linken Muffe r9 mit den Sperrzähnen der linken Büchse 22 in Eingriff gelangen. Da die Zapfen r8 der linken Muffe r9 in die rechtsgängigen Nuten eingreifen, drehen sie die Spindele dem Messer entgegen, so daß der Feinschnitt des Rückhubes in der richtigen Weise erfolgt. Am Ende des Hubes des Schlittens trifft der Anschlag 23 auf den Hebel 13 und stellt diesen derart ein, daß das Messer für die Ausführung des Rohschnittes wieder gehoben wird. Außerdem trifft der Anschlag 28 auf die Platte 29, durch die die Spindel 6 zurückgeschoben wird. Gleichzeitig .schiebt der Anschlag 24 mittels des Winkelhebels 25 den Sperrbolzen 26 vor den Bund 27, so daß die Spannvorrichtung 4, 7 wieder geöffnet ist. Der Arbeiter kann nun den fertig geschnittenen Korken entfernen und einen neuen einsetzen.
  • Durch die Ausnutzung beider Hübe des Messers wird offenbar eine bedeutende Steigernug der Leistung der Maschine erzielt. In demselben Sinn wirkt die Einrichtung zum selbsttätigen Einstellen des Messers und zum selbsttätigen Öffnen und Schließen der Spannvorrichtung. Die durch die Ausnutzung des Rückhubes bedingte hohe Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine würde nicht voll ausgenutzt werden können, wenn der Arbeiter in jedem Hubende die Verstellung selbst vornehmen müßte. Besonders umständlich würde die Einstellung des Messers auf den Feinschnitt sein, wenn der Arbeiter sich zum Zweck des Vorschiebens des Schlittens vorn übergebeugt hat; denn er müßte sich in einem solchen Fall wieder aufrichten, um die Einstellung vorzunehmen, und sich danach wieder vorbeugen, um den Schlitten zurückzuführen. Die Einrichtungen zum selbsttätigen Einstellen des Messers uild zum selbsttätigen Öffnen und Schließen der Spannvorrichtung lassen sich auch in den bekannten Maschinen mit Vorteil verwenden.
  • Wenn zur Ausführung des Roh- und Feinschnittes während des Vor- und Rückhubes zwei auf gegenüberliegenden Seiten der Spannvorrichtung liegende Messer Verwendung finden, so sind diese so angeordnet, daß sie- quer zu ihrer Bewegungsrichtung verstellt werden können, derart, daß während des Vorwärtshubes das den Feinschnitt ausführende Messer sich in der Schneidstellung befindet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Maschine zum Rundschneiden von Korken mittels Roh- und Feinschnittes in einem Hin- und Hergang des Messers, gekennzeichnet durch eine von dem Messerschlitten (1o) bediente, unter dem Druck einer Feder (8) stehende Haltevorrichtung (6, 7) für das Arbeitsstück (i), die beim Vorschieben des Messerschlittens zwecks Festklemmens des Arbeitsstückes freigegeben, beim Zurückziehen des Schlittens nach Beendigung des Schnittes durch Anschläge (28, 29) zwecks Freigabe des fertigen Korkens geöffnet und in dieser Lage bis zum nächsten Vorschieben des Schlittens gesperrt wird.
DEK73424D Maschine zum Rundschneiden von Korken mittels Roh- und Feinschnittes in einem Hin- und Hergange des Messers Expired DE378723C (de)

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