DE894707C - Schaltungsanordnung fuer Befehls- und Zustimmungsabhaengigkeiten zwischen zwei Stellwerken - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Befehls- und Zustimmungsabhaengigkeiten zwischen zwei Stellwerken

Info

Publication number
DE894707C
DE894707C DEL11166A DEL0011166A DE894707C DE 894707 C DE894707 C DE 894707C DE L11166 A DEL11166 A DE L11166A DE L0011166 A DEL0011166 A DE L0011166A DE 894707 C DE894707 C DE 894707C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
arrangement according
lines
relay
switching means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL11166A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Helmert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL11166A priority Critical patent/DE894707C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE894707C publication Critical patent/DE894707C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Befehls- und Zustimmungsabhängigkeiten zwischen zwei Stellwerken Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Abhängigkeitsstromkreise, z. B. für Befehls- und Zustimmungsabhängigkeiten zwischen zwei Stellwerken, insbesondere solche mit elektrischen Verschlüssen. Der Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltung, durch die die Zahl der erforderlichen Leitungen zwischen den beiden Stellwerken herabgesetzt werden soll. Für die heute verwendeten Abhängigkeitsschaltungen werden im allgemeinen drei bis vier Leitungen für jede Fahrstraße benötigt. In größeren Anlagen sind infolgedessen sehr viele Leitungen erforderlich.
  • Die Erfindung sieht vor, die Zahl der Leitungen dadurch herabzusetzen, daß für mehrere sich gegenseitig ausschließende Abhängigkeitsfälle die gleichen die Stellwerke verbindenden Leitungen in für jeden Fall wechselnder Weise zusammenwirken. Sollen z. B. von einem abhängigen Stellwerk für vier Einfahrten Zustimmungen zu einem Signalstellwerk gegeben werden, so sind nach der Erfindung nur insgesamt vier Leitungen erforderlich. Die Anforderung der Zustimmung i wird dann über die Leitung i, die der Zustimmung 2 über die Leitung 2 gegeben usw. Nach der Erfindung sind Schaltmittel vorgesehen, die bei jeder Zustimmungsanforderung nach Bedarf eine oder mehrere der übrigen Leitungen zur Steuerung weiterer Schaltvorgänge umschalten, so daß auf diesen z. B. die Zustimmungsabgabe erfolgen kann. Das gleiche Verfahren ist sinngemäß auch für Befehlsabhängigkeiten anwendbar.
  • Die Umschaltung der Leitungen wird im Befehlsstellwerk bzw. Signalstellwerk nach der Erfindung durch die Befehlsabgabe- bzw. Zustimmungsanforderungsrelais gesteuert. Im abhängigen Stellwerk kann die Umschaltung der Leitungen entweder durch die Empfangsrelais selbst herbeigeführt werden oder durch diese nur vorbereitet und durch die von, ihnen abhängigen Schaltmittel, z. B. Fahrstraßensteller, Fahrstraßenverschließer oder Fahrstraßenfestleger, durchgeführt werden. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es möglich, durch die im Signalstellwerk bei Eingang einer Zustimmung ansprechenden Schaltmittel weitere Leitungen umzuschalten, die dann z. B. zur Zurücknahme der Zustimmung oder zur Steuerung von Meldelampen verwendet werden können.
  • Die Schaltung kann nach der Erfindung auch so ausgeführt werden, daß durch Ansprechen eines Anrufempfangsrelais, z. B. bei einer Zustimmungsanforderung nicht andere Leitungen, sondern die Kontakte der an diese Leitungen angeschlossenen Anrufempfangsrelais so umgeschaltet werden, daß bei ihrem Ansprechen an Stelle einer weiteren Anforderung andere Schaltvorgänge gesteuert werden.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es ferner zweckmäßig,. auch im Befehls- bzw. Signalstellwerk an die Leitungen in Grundstellung Empfangsschaltmittel anzuschließen und die Schaltung so auszuführen, daß in Arbeitsstellung dieser Empfangsschaltmittel die Befehlsabgabe bzw. Zustimmungsanforderung verhindert wird. Damit kann erreicht werden, daß sich Leitungsfehler, z. B. Erdschlüsse oder Fremdspannungseinfall in den Leitungen bemerkbar machen und nicht zu betriebsgefährdenden Störungen führen können. Die im Befehls- bzw. Signalstellwerk angeordneten Empfangsschaltmittel können außerdem dazu verwendet werden, eine oder mehrere andere Anrufleitungen umzuschalten, über die dann weitere Schaltvorgänge, z. B. Auslösevorgänge, gesteuert werden können. Erfindungsgemäß ist es nicht notwendig, im Befehls- bzw. Signalstellwerk jeder Leitung ein eigenes Empfangsschaltmittel zuzuordnen. Man kann z. B. die Leitungen in zwei Gruppen zusammenfassen und jeder Gruppe ein Empfangsschaltmittel zuordnen, dessen Kontakte dann die Leitungen der anderen Gruppe umschalten. Zur Erhöhung der Sicherheit können nach der Erfindung zwei Abhängigkeitsstromkreise zusammenwirken, z. B. in der Weise, daß nach Ansprechen eines Empfangsrelais über eine andere Leitung ein Stromkreis für ein Empfangswiederholungsrelais vorbereitet wird. Dieses Wiederholungsrelais wird erfindungsgemäß zweckmäßig erst dann eingeschaltet, wenn die im Signalstellwerk einzustellende Fahrstraße eingestellt, verschlossen oder festgelegt ist, da es dann für die Verhinderung einer mehrmaligen Ausnutzung eines Befehls oder einer Zustimmung verwendet werden kann. Zur Ersparnis von Schaltmitteln ist es vorteilhaft, mehreren Empfangsrelais ein gemeinsames Wiederholungsrelais zuzuordnen.
  • Umfaßt die Schaltung eine größere Anzahl sich gegenseitig ausschließender Abhängigkeiten, so sind besondere Maßnahmen zur Ausnutzung der Leitungen nicht mehr erforderlich, da zur Übertragung eines jeden Schaltvorganges eine weitere Anrufleitung herangezogen werden kann. Sind jedoch nur wenige sich ausschließende Abhängigkeiten herzustellen, so können erfindungsgemäß die Leitungen noch dadurch weiter ausgenutzt werden, daß über die gleiche Leitung zwei nacheinander zu steuernde Schaltvorgänge, z. B. die Zustimmungsanforderung oder Befehlsabgabe und die Fahrstraßenauflösung in entgegengesetzter Richtung über die gleiche Leitung gesteuert werden. Bei einer solchen Schaltung kann es vorkommen, daß beide Enden einer Leitung an Spannung liegen. Werden die beiden Stellwerke aus getrennten Batterien gespeist, die verschiedene Spannungen haben oder annehmen können, z. B. wenn die eine entladen und die andere aufgeladen ist, so ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, in die Zuführung der Spannung zu den Leitungen Sperrzellen einzuschalten und dadurch das Fließen von Ausgleichsströmen zwischen den beiden Batteriespannungen über die in die Leitungen eingeschalteten Relais zu verhindern.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. i bis 3 dargestellt. Die Figuren zeigen die Stromkreise für vier sich gegenseitig ausschließende Zustimmungsabhängigkeiten. In Fig. i sind die Stromkreise innerhalb des Signalstellwerkes dargestellt. Fig.3 zeigt Stromkreise im abhängigen Stellwerk (zustimmendes Stellwerk). In Fig. 2 sind die über die Leitungen Lz bis L q. führenden Stromkreise gezeigt. In dieser Figur sind der Übersichtlichkeit wegen die Stromkreise der Zustimmungsanforderung i und die ihr zugeordneten Zustimmungsabgabestromkreise stark gezeichnet. Die zugehörigen Rücknahme- und Auflösestromkreise sind stark gestrichelt, soweit sie nicht mit den Anforderungs- und Abgabestromkreisen zusammenfallen. Soll die Zustimmung i angefordert werden, so werden in Fig. i die Zustimmungsgruppentasten ZGTz-2 und die Fahrstraßentasten fstii-i2 gedrückt. Infolgedessen sprechen das Zustimmungsanforderungsrelais ZA 1z-12 über seine Wicklung- ii-und das Trennrelais Tii-i2 über seine Wicklung ii an. Das Relais Tii-i2 bildet sich einen Selbstschlußkreis über Ti?, und t13. Durch seine Kontakte t16 und t i7 (Fig. 2) wird das an die Leitungen L 2 und L ¢ angeschlossene Relais ZL2i-22 abgeschaltet. Dadurch wird bewirkt, daß dieses Relais bei den folgenden Schaltvorgängen, bei denen seine Mitwirkung nicht erforderlich ist, nicht ansprechen kann. Diese Maßnahme ist notwendig, da sein Ansprechen zur Unzeit eine .Umschaltung der Leitungen L i und L 3 herbeiführen und dadurch unerwünschte Schaltvorgänge einleiten würde. An Stelle der beiden Relais Tii-i2 und T2i-z2 kann auch ein Stützrelais verwendet werden, das entsprechend der zu übertragenden Abhängigkeit umgestellt wird und entweder das Relais ZL 11-12 oder das Relais ZZ 2i-22 abschaltet.
  • Die Kontakte za13 und t 1q. bereiten einen SelbstschluAkreis für die Wicklung ZA i2 vor. Der Kontakt za 15 (Fig. 2) schaltet einen Stromkreis über die Leitung L i ein, in dem das Relais ZP und das Relais ZH ii-i2 ansprechen. Der Kontakt zp 2 schließt einen Stromkreis für das Relais ZR (Fig. i), das sich über seinen Kontakt zy2 einen Selbstschlußkreis bildet, in dem auch die Wicklung ZA 12 erregt wird. Durch den Kontakt za 14 wird die Meldelampe L ii an einen Blinker angeschlossen. Nach Loslassen der Tasten bleibt dieser Zustand bestehen, da für die Relais ZR und ZA 11-z2 der bereits beschriebene Selbstschlußkreis besteht. Im abhängigen Stellwerk wird durch den Kontakt zh 14 die Lampe L 12 an einen Blinker angeschaltet (Fig. 3). Wird jetzt im abhängigen Stellwerk durch Drücken der Tasten ZGT und -st i der gewünschte Fahrweg eingestellt, so spricht das Stützrelais ZS 11-12 an und unterbricht dabei durch den Kontakt zs 13 die Stromkreise aller Relais ZS. Nachdem die Fahrstraße eingestellt ist und sich alle Weichen usw. in der richtigen Stellung befinden, spricht der nicht dargestellte Fahrstraßenüberwacher ZU an und schaltet durch seinen Kontakt zuii das Stützrelais ZF ii-i2 ein, das durch seinen Kontakt z f 13 seinen eigenen Stromkreis unterbricht. Der Kontakt z f 16 schaltet die Lampe L 12 von Blinklicht auf Dauerlicht um. Durch die Kontakte z f 17 und z f 18 (Fig. 2) werden die Leitungen 2 und 4 umgeschaltet. Da die Kontakte 1u12 und 1u13 des Fahrstraßenüberwachers bereits geschlossen sind und auch der Kontakt za 16 bereits umgelegt ist, spricht jetzt das Zustimmungsempfangsrelais ZE i an und legt seinen Kontakt ze 14 um, wodurch ein Stromkreis für das Zustimmungswiederholungsrelais ZG vorbereitet wird. Der Kontakt ze 12 schaltet die Lampe L ii von Blinklicht auf Dauerlicht um (Fig. i).
  • Soll nunmehr im Signalstellwerk die Fahrstraße eingestellt werden, so wird durch Drücken der Tasten fsta und fst 11-12 das Stützrelais FS i eingeschaltet. Nach Einstellung der Fahrstraße wird in einem nicht dargestellten Stromkreis ein weiteres Relais FF i eingeschaltet, dessen Kontakt f f 14 nunmehr den Stromkreis für das Relais ZG schließt (Fig. 2). Dieses Relais spricht an und schaltet durch seinen Kontakt 1g2 den Magnet ZW z des Stützrelais ZW 1-2 ein, da der Kontakt 1y3 bereits geschlossen ist (Fig. i). Infolgedessen kann jetzt das Relais FU i ansprechen. Die in diesem Stromkreis vorzusehenden Kontakte der Weichen usw. sind nicht dargestellt. Nach Ansprechen des Relais FU kann in bekannter Weise das Signal in Fahrtstellung gehen.
  • Die Auflösung der Fahrstraße erfolgt durch die Zugfahrt. Die hierbei mitwirkenden Stromkreise sind nicht dargestellt. Sie bewirken die Rückstellung der Relais FS i, FF i und FU i. Sobald der Kontakt f f 14 öffnet, fällt das Relais ZG ab und schließt durch seinen Kontakt zgi das Relais ZR kurz, da der Kontakt zwo geschlossen ist. Bei Abfall des Relais ZR öffnet der Kontakt 1y2 und unterbricht den Stromkreis des Relais ZA 11-12, so daß dieses abfällt und durch seinen Kontakt za 16 auch das Relais ZE i abschaltet. Sobald alle Relais abgefallen sind, erhält der Magnet ZW 2 des Stützrelais ZW 1-2 Strom und stellt dieses Relais zurück.
  • Zur Auflösung des Fahrstraßenteiles im abhängigen Stellwerk wird zunächst der Kontakt fai geschlossen (Fig. 2). Da der Kontakt zfig umgelegt ist, kommt, wenn die Fahrstraße im Signalstellwerk aufgelöst und der Kontakt f f 12 daher geschlossen ist, ein Stromkreis über die Leitung L i zustande, in dem die Relais ZHii und ZLii ansprechen. Durch den Kontakt z1 i6 wird das Relais T ii-i2 abgeschaltet (Fig. i). Infolgedessen werden die Kontakte 1h17 und zhig und die Kontakte z113 und z114 umgelegt: Da auch der Kontakt f f 13 bereits wieder geschlossen ist, wird über die Leitung L 2 das Stützrelais ZS ii-i2 zurückgestellt. Dann schließt sich der Kontakt zs i5, so daß auch das Stützrelais ZFii-i2 zurückgestellt wird (Fig. 2). Infolgedessen geht auch der Kontakt zf ig in die gezeichnete Grundstellung zurück, so daß das Relais ZH ii und das Relais ZL 11-12 wieder abfallen. Damit ist die Grundstellung wieder erreicht.
  • Soll eineZustimmungsanforderung zurückgenommen werden, bevor in dem abhängigen Stellwerk die Fahrstraße eingestellt ist, so wird die Taste ZR T 1-2 ge- drückt. Das Schließen des Kontaktes ZRT 2 hat keine Wirkung. Durch den Kontakt zyt i wird das Relais ZR kurzgeschlossen, da der Kontakt zu g noch geschlossen ist. Nach Abfallen des Relais ZR wird, wie bereits. beschrieben, auch das Relais ZA 11-i2 wieder stromlos, so daß auch das Relais ZH ii wieder abfällt und die Lampe L 12 wieder erlischt.
  • Soll eine bereits abgegebene Zustimmung zurückgegeben werden, so wird bei Drücken der TasteZRT i-2 durch den Kontakt ZRT 2 über die Leitung L 3 das Relais 1H31 eingeschaltet, da der Kontakt 1e13 umgelegt ist. Das Relais 1H31 bildet sich einen Selbstschlußkreis über seine Wicklung 1H32 und seinen Kontakt 1h33, da der Kontakt z f 15 geschlossen ist (Fig. 3). Gleichzeitig wird durch den Kontakt ZR Ti das Relais ZR kurzgeschlossen, worauf, wie schon gesagt, auch die Relais ZA 11-12 und ZEi abfallen. Dann kommt über den Kontakt zh 36 ein Stromkreis für die Relais ZHii und ZLii-i2 zustande, wodurch die Rückstellung der Stützrelais ZS 11-12 und ZFii-i2 in der bereits beschriebenen Weise eingeleitet wird.
  • Die Anforderung der Zustimmung 2 erfolgt über die Leitung L2, wobei das Relais ZH2i anspricht. Für die Zustimmungsabgabe werden dann die Leitungen L 3 und L i verwendet. Die Zustimmungsrückgabe erfolgt gegebenenfalls über die Leitung L4. Die Vorgänge bei Anforderung der Zustimmung 3 oder 4 spielen sich sinngemäß in der gleichen Weise ab.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere können die über die Leitungen geführten Stromkreise auch in anderer als der beschriebenen Weise zusammenwirken. Ferner ist es möglich, eine Befehlsabgabe oder Zustimmungsanforderung durch Zusammenwirken von zwei Stromkreisen einzuleiten, wobei man durch Kombinieren von j e zwei Stromkreisen eine noch bessere Ausnutzung der Leitungen erreichen kann, z. B. indem man die Leitungen i + 2, 2 + 3, 3 + 4, 4 + i, i + 3 oder 2 + 4 zusammenwirken läßt und demnach über vier Leitungen sechs Abhängigkeiten steuern kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Befehls- und Zustimmungsabhängigkeiten zwischen zwei Stellwerken, dadurch gekennzeichnet, daß für mehrere sich gegenseitig ausschließende Abhängigkeiten die gleichen die Stellwerke verbindenden Leitungen (Li bis L4) ausgenutzt werden, die in für jeden Abhängigkeitsfall wechselnder Weise zusammenwirken. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Befehlsabgabe oder Zustimmungsanforderung über eine oder mehrere Leitungen eingeleitet wird, an die im abhängigen Stellwerk Empfangsschaltmittel (ZH) angeschlossen sind. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Befehlsabgabe oder Zustimmungsanforderung in beiden Stellwerken Schaltmittel wirksam werden, die die Umschaltung einer oder mehrerer andererLeitungen zur Steuerung weiterer Schaltvorgänge vorbereiten oder herbeiführen. q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der Leitungen durch die Befehlsabgabe- bzw. Zustimmungsanforderungsrelais (ZA) gesteuert wird. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der Leitungen durch die Arirufempfangsschaltmittel (ZH) gesteuert wird. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch x bis 3, 'dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der Leitungen durch die Anrufempfangsschaltmittel (ZH) eingeleitet und durch von ihnen abhängige Fahrstraßensteller, Fahrstraßenverschließer oder Fahrstraßenfestleger (ZF) durchgeführt wird. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Empfang einer Zustimmung ansprechenden Zustimmungsempfangsrelais (ZE) eine oder mehrere weitere Leitungen für weitere Schaltaufgaben umschalten. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Ansprechen eines Anrufempfangsschaltmittels (ZH) die Umschaltung der Kontakte eines oder mehrerer anderer Anrufempfangsschaltmittel eingeleitet oder herbeigeführt wird. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch im Befehlsstellwerk an die Leitungen Empfangsschaltmittel (ZZ) angeschlossen sind. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 2 und g, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsschaltmittel (ZZ) in Arbeitsstellung die Befehlsabgabe bzw. Zustimmungsanforderung verhindern. ii. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 2 und g, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsschaltmittel (ZZ) in Arbeitsstellung eine oder mehrere andere Leitungen umschalten. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 2 und g, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsschaltmittel (ZZ) zur Einleitung von Auslösevorgängen dienen. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, 2 und g, dadurch gekennzeichnet, daß für mehrere Leitungen eingemeinsames Empfangsschaltmittel (ZZ) vorgesehen ist. 1q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 2 und g, dadurch gekennzeichnet, daß für zwei Gruppen von Leitungen je ein Empfangsschaltmittel (ZL) angeordnet ist; dessen Kontakte die Leitungen der anderen Gruppe umschalten. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein bei Abgabe eines Befehls oder einer Zustimmung ansprechendes Empfangsrelais (ZE) über eine andere Leitung ein Stromkreis für ein Empfangswiederholungsrelais (ZG) vorbereitet wird. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, 7 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangswiederholungsrelais (ZG) nur eingeschaltet wird, wenn die von dem Empfangsrelais abhängige Fahrstraße eingestellt, verschlossen oder festgelegt ist. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch = bis 3, 7 und z5, dadurch gekennzeichnet, daß für mehrere Empfangsrelais (ZE) ein gemeinsames Wiederholungsrelais (ZG) vorgesehen wird. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch =, daß zwei für eine Befehls- oder Zustimmungsabhängigkeit in entgegengesetzter Richtung zu übertragende Schaltvorgänge über die gleiche Leitung gesteuert werden. i9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und i8,- dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit den die Spannung an die Leitungen anschaltenden Kontakten -Sperrzellen geschaltet sind. 2o. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 2 und g, dadurch gekennzeichnet, daß Trennschaltmittel (T) vorgesehen sind, die bei Einleitung eines Übertragungsvorganges wirksam werden und für die gesamte Dauer dieses Vorganges das Empfangsschaltmittel (ZZ) abschalten. 21. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 2, g und 2o, dadurch gekennzeichnet, daß für mehrere Übertragungsvorgänge ein gemeinsames Trennschaltmittel (T) vorgesehen ist. 22. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 2, g, 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennschaltmittel als Stützrelais ausgebildet ist, dessen Kontakte die für einen Übertragungsvorgang jeweils nicht benötigten Empfangsschaltmittel (ZL) abschalten.
DEL11166A 1951-12-25 1951-12-25 Schaltungsanordnung fuer Befehls- und Zustimmungsabhaengigkeiten zwischen zwei Stellwerken Expired DE894707C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL11166A DE894707C (de) 1951-12-25 1951-12-25 Schaltungsanordnung fuer Befehls- und Zustimmungsabhaengigkeiten zwischen zwei Stellwerken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL11166A DE894707C (de) 1951-12-25 1951-12-25 Schaltungsanordnung fuer Befehls- und Zustimmungsabhaengigkeiten zwischen zwei Stellwerken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE894707C true DE894707C (de) 1953-10-26

Family

ID=7258749

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL11166A Expired DE894707C (de) 1951-12-25 1951-12-25 Schaltungsanordnung fuer Befehls- und Zustimmungsabhaengigkeiten zwischen zwei Stellwerken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE894707C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3045715C2 (de) Fernsteuerbares nachrichtentechnisches Gerät
DE894707C (de) Schaltungsanordnung fuer Befehls- und Zustimmungsabhaengigkeiten zwischen zwei Stellwerken
DE960468C (de) Schaltung fuer Befehlsabgabe in Gleisbildstellwerken
DE1050796B (de)
DE701120C (de) Schaltungsanordnung zur Verriegelung der fernbedienten Antriebe fuer die Trennschalter in einer Anlage mit Mehrfach-, insbesondere Doppelsammelschienensystemen
DE2155079C3 (de) Notüberwachungseinrichtung für eine elektronische Vermittlungseinrichtung
DE2002339C3 (de) Ersatzbetriebsanordnung für Programmsteuerungen bei der Fernbedienung elektrischer Schaltanlagen
DE635635C (de) Schaltungsanordnung zur Vermeidung von Fehlschaltungen
DE519334C (de) Einrichtung zur Fernsteuerung von Schaltern
AT205077B (de) Schaltung für Befehlsabgaben in Gleisbildstellwerken
DE662174C (de) Einrichtung zur Sicherung der ungestoerten UEbertragung von Meldungen ueber die Stellung von fernverstellbaren Organen, insbesondere Schaltern einer elektrischen Energieverteilungsanlage
DE970416C (de) Stromlieferungsanlage fuer elektrische Stellwerke und sonstige elektrische Eisenbahnsignalanlagen
DE960106C (de) Schaltung fuer Befehlsabgabe in Gleisbildstellwerken
DE759011C (de) UEberwachung des Gleichlaufes von Schrittschaltern bei Fernsteuerungseinrichtungen
DE930879C (de) Schutzschaltung
AT240411B (de) Schaltungsanordnung zum Prüfen der Grundstellung und der Arbeitsstellung von tastengesteuerten Schaltmitteln in elektrischen Stellwerken, insbesondere Spurplanstellwerken
DE572968C (de) Fernbedienung und UEberwachung von verkehrsregelnden Vorrichtungen im Eisenbahnwesen
DE755190C (de) Schutzeinrichtung fuer mit hochgespanntem Gleichstrom arbeitende Kraftuebertragungsanlagen, bei denen zur Umformung des Stromes Kontaktstromrichter dienen
DE906703C (de) Schaltungsanordnung fuer Stellwerke mit elektrischen Verschluessen, insbesondere fuer Gleisbildstellwerke
DE2209403C3 (de) Schaltungsanordnung zum bedarfsweisen An- bzw. Abschalten von Relais über eine begrenzte Anzahl von Adern, insbesondere in Lichtsignalstromkreisen
DE1100676B (de) Schaltungsanordnung in elektrischen Eisenbahnstellwerken mit einem akustischen Stoerungsmelder
DE653474C (de) Schaltungsanordnung fuer Signalanlagen mit mehreren an die gleiche Zentrale angeschlossenen Schleifen verschiedener Art
DE2524296C3 (de) Schaltungsanordnung zum selbstsicheren Fernsteuern von elektrischen Verbrauchern von einer Steuerstelle aus, insbesondere für Gleismagnete der induktiven Zugsicherung
AT121636B (de) Schaltungsanordnung für Signalanlagen mit mehreren an die gleiche Zentrale angeschlossenen Schleifen.
AT134033B (de) Einrichtung zur Fernsteuerung verstellbarer Organe.