DE894575C - Kurzwellenantenne fuer breite Frequenzbaender - Google Patents
Kurzwellenantenne fuer breite FrequenzbaenderInfo
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- DE894575C DE894575C DER2931D DER0002931D DE894575C DE 894575 C DE894575 C DE 894575C DE R2931 D DER2931 D DE R2931D DE R0002931 D DER0002931 D DE R0002931D DE 894575 C DE894575 C DE 894575C
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- H—ELECTRICITY
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- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q9/00—Electrically-short antennas having dimensions not more than twice the operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
- H01Q9/04—Resonant antennas
- H01Q9/16—Resonant antennas with feed intermediate between the extremities of the antenna, e.g. centre-fed dipole
- H01Q9/28—Conical, cylindrical, cage, strip, gauze, or like elements having an extended radiating surface; Elements comprising two conical surfaces having collinear axes and adjacent apices and fed by two-conductor transmission lines
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q21/00—Antenna arrays or systems
- H01Q21/24—Combinations of antenna units polarised in different directions for transmitting or receiving circularly and elliptically polarised waves or waves linearly polarised in any direction
- H01Q21/26—Turnstile or like antennas comprising arrangements of three or more elongated elements disposed radially and symmetrically in a horizontal plane about a common centre
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Description
(WiGBI. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 26. OKTOBER 1953
R 2C)Si Villa/'21 α4
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung betrifft eine Antennenanordnung für kurze Wellen. Gemäß der Erfindung besteht
eine Antenne aus einem oder mehreren Leitern, deren Durchmesser einen relativ großen Bruchteil
der Arbeitswellenlänge ausmacht. Zum Beispiel wurde bei der Durchführung der Erfindung ein
Leiter benutzt, dessen Durchmesser an der dicksten Stelle 15 cm betrug, während ein zweiter Leiter
mit einem maximalen Durchmesser von 26 cm vorhanden war. Bei einigen Antennenformen gemäß
der Erfindung nimmt der Durchmesser der Antenne mit wachsendem Abstand von den neutralen
Spannungsebenen der Leiter ab.
Die Antenne gemäß der Erfindung wird mit der angeschlossenen Hochfrequenzapparatur durch eine
konzentrische Energieleituiig verbunden, wobei sich diese Energieleitung am Anschlußpunkt langsam
erweitert, um einen glatten Übergang von der Energieleitung mit relativ schmalem Durchmesser
auf die Antennenelemente mit relativgroßemDurchmesser zu erzielen. In diesem Übergangsgebiet
wird das Verhältnis der Durchmesser von Innen- und Außenleiter der Energieleitung konstant gehalten,
damit keine Änderungen des Wellenwiderstandes längs der Leitung auftreten.
Bei einer Aus führungs form der Antenne gemäß der Erfindung ist die Anordnung zur Erzielung
eines konstanten Verhältnisses von Widerstand zu (der relativ geringen) Reaktanz so getroffen, daß
der Außenleiter der konzentrischen Energieleitung einen Teil des Strahlers bildet, während die verdickte
Verlängerung des Innenleiters einen anderen
Teil des Strahlers bildet. Die Gesamtlänge dieser Kombination beträgt in diesem Fall vorzugsweise
ein Viertel der Arbeitswellenlänge.
Die ganze Antenne wird vorzugsweise an der S Übergangsstelle zwischen dem Außenleiterteil und
dem Innenleiterteil eines jeden Viertel wellenelements gespeist. Dadurch wird der Außenleiterteil
eine Parallelreaktanz von vorwiegend induktivem Charakter, während der Innenleiterteil eine
ίο Reihenreaktanz von vorwiegend kapazitivem Charakter wird.
Die dargestellten Prinzipien der Erfindung können mit Erfolg bei einer sogenannten Turnstile-Antenne
angewandt werden, welche aus einer Mehrzahl von horizontalen Viertelwellenelementen
aufgebaut ist, die rund um einen zentralen Punkt in mechanischem und elektrischem Kontakt angeordnet
sind. Diese Strahler können in geeigneter Phasenbeziehung so gespeist werden, daß ein
rotierendes elektrisches Feld auftritt, wie dies in der USA.-Patentschrift 2 086 976 näher dargestellt
ist. Es können auch mehrere derartige Turnstile-Antennen übereinander angeordnet werden, welche
verschiedene Signale ausstrahlen, wobei zur besseren Entkopplung vorzugsweise die Phasenrotation
in verschiedenen Richtungen läuft.
Die Antenne' gemäß der Erfindung kann auch mit einer Schleifenantenne kombiniert werden, bei
welcher mehrere je zu einer Schleife zusammengefaltete Dipole in einer horizontalen Ebene derart
angeordnet sind, daß sie insgesamt einen Kreis bilden.
Die Erfindung soll an Hand der Abbildungen in mehreren Ausführungsformen näher erläutert
werden. In Abb. 1 ist ein gewöhnlicher Strahler π
dargestellt, welcher die Länge einer Viertelwelle besitzt. Dieser Strahler wird von einer konzentrischen
Energieleitung gespeist, welche aus dem - Außenleiter 13 und dem Innenleiter 14 besteht.
Die Energieleitung ist mit ihrem Außenleiter am Anschlußpunkt der Antenne mit einer leitenden
Oberfläche oder Platte 12 verbunden, welche z. B. durch das Metalldach eines Hauses oder Turmes
oder durch ein Gegenwicht gebildet werden kann. Der Leiter 11 besitzt einen wesentlich größeren
Durchmesser als dies bei bisherigen Anordnungen üblich war. Bei einem ausgeführten Beispiel, bei
dem mit einer Wellenlänge von 175 cm gearbeitet wurde, betrug der Durehmesser etwa 2V2 cm. Der
Wellenwiderstand der Leitung war von der Größenordnung von 36 Ohm, welches der theoretische
Fuß punktwiderstand eines Viertelwellenstrahlers
ist.
Trägt man den gemessenen Reflexionsfaktor in einer Kurve gegen die Frequenz auf, so erhält man
die Kurve c der Abb. 2. Der Reflexionsfaktor wurde hierbei auf der Energieleitung gemessen, und zwar
wurde er aus dem Verhältnis des Maximums zum Minimum des Stromes an verschiedenen Stellen auf
der Leitung bestimmt. Reflexionen können auf verschiedene Weise auftreten. Erstens kann der
Belastungswiderstand von dem Wellenwiderstand der Leitung verschieden sein. Zweitens kann zwar
die Größe der Belastungsimpedanz richtig sein, wobei aber eine reaktive Komponente auftritt.
Drittens können beide Fehler gemeinsam auftreten. Die Größe und die Ursache der Reflexion läßt sich
durch die Lage der Maxima und Minima der stehenden Welle auf der Leitung bestimmen.
Wenn man einen prozentualen Ausdruck für die Reflexion erhalten will, so geht man folgendermaßen
vor, wenn man z. B. ein Verhältnis von 1,1 : ι für die maximale Spannung zur minimalen
Spannung gemessen hat. Man findet den Ausdruck
1,1 — ι
1,1 + 1
0,1
2,1
= 4.76%,
wobei R den prozentualen Reflexionsfaktor angibt. In -der Abb. 2 sind nicht diese Zahlen an der Ordinatenachse
angegeben, sondern direkt das Verhältnis zwischen der maximalen und der minimalen
Spannung auf der Leitung.
Benutzt man einen dünneren Leiter als Strahler 11 von z.B. 1,5cm Durchmesser, so erhält man
die Kurve & der Abb. 2. Man sieht, daß der dickere Strahler die bessere Anpassung bei einem
breiteren Frequenzband ergibt.
In Abb. 3 ist eine Modifikation der Strahlerform nach Abb. 1 dargestellt, bei welcher der Strahler 21
nach oben zugespitzt ist. Hierdurch erreicht man für ein relativ schmales Frequenzband eine verbesserte
Anpassung, wie der Minimumspunkt der Kurve in Abb. 4 zeigt. Für eine gute Fernsehübertragung
ist also auch ein derartiger Strahler noch nicht geeignet, weil die erforderliche Bandbreite
bei der Anpassung noch nicht vorhanden ist.
Gemäß der Erfindung werden die Strahlungseigenschaften einer derartigen Antenne dadurch
wesentlich verbessert, daß der Außenleiter der 1Q0
Übertragungsleitung mit zur Ausstrahlung herangezogen wird. Abb. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel
für eine derartige Anordnung. Hierbei ist ein Teil des Außenleiters der konzentrischen Energieleitung
über einenErdungspunkt hinaus geführt und
bildet einen Teil des insgesamt etwa eine Viertelwelle langen Strahlers. Den Erfolg dieser Maßnahme
zeigt die Kurve der Abb. 6, in welcher wieder die Reflexion gegen die Wellenlänge aufgetragen
ist. Man sieht, daß eine bessere Anpassung für ein sehr viel breiteres Frequenzband
erzielt wird,- und zwar gilt dies insbesondere dann, wenn der mirdem Innenleiter verbundene Strahler- teil
gemäß Abb. 1 dicker ist als dies bisher üblich war. Der mit dem Innenleiter verbundene Strahlerteil
31 in Abb. s, welcher über den Außenleiter hinausragt, besitzt eine Reihenreaktanz von vorwiegend
kapazitivem Wert für die Länge B, während der durch den Außenleiter 33 gebildete
Strahlerteil A eine Parallelreaktanz besitzt, welche vorwiegend induktiv ist. Diese beiden Elemente
in Reihe geschaltet besitzen eine breitere Bandcharakteristik wie die obengenannten Strahler. Wie
man aus der Abb. 6 sieht, ist die Reflexionskurve sehr viel flacher und breiter über einen großen
Frequenzbereich zwischen f und f.
Zusätzlich zu diesen Vorteilen tritt noch der weitere Vorteil auf, daß man durch richtige Wahl
der Längen Anpassung an jede konzentrische Leitung herstellen kann. Für verschiedene Durchmesser
des Leiters 31 ändert sich das Verhältnis der Längen A zu B für eine optimale Bandbreite
von / bis /' bei geringem Reflexionscharakter nicht sehr wesentlich. Über einen Bereich von Wellenwiderständen
zwischen 70 und 145 Ohm kann man einen Leitungswellenwiderstand von 110 Ohm
wählen, welcher noch befriedigende Bandbreite ergibt. Für einen konstanten Strahlerdurchmesser
vergrößert sich das Verhältnis von A zu B, wenn die Leitungsimpedanz vergrößert wird. Dies ist
jedoch nicht der einzige Faktor, welcher die Längen A und B beeinflußt, denn dies kann noch
durch die äußeren Dimensionen und Formgebungen der Leiter 31 und 33 geschehen. Es soll erreicht
werden, daß durch eine Kombination des kapazitiven Effektes des Leiters 31 und des induktiven
Effektes des Leiters 33 für ein breites Frequenzband die Gleichung ]/i/c = R möglichst gut
erfüllt wird, wobei L die Induktivität des Leiters 33, C die Kapazität des Leiters 31 und R den
Strahlungswiderstand einer jeden strahlenden Komponente der Antenne bedeutet.
Wo in dieser Beschreibung der Wellenwiderstand der Leitung erwähnt wird, ist sein Wert
aus der Formel Z = 138 log {Did) bestimmt, wo D
der innere Durchmesser des Außenleiters und d der äußere Durchmesser des Innenleiters ist und
wo mit log der Briggsche Logarithmus gemeint ist. Es ist häufig wünschenswert, den Antennenelementen
einen größeren Durchmesser zu geben als den Elementen der Energieleitung, deren Verlängerung
sie sind. Ein bekannter Weg, um dies zu erreichen, besteht in der Zwischenschaltung
eines konischen Übergangsstückes, wie dies in Abb. 7 dargestellt ist. Dies Übergangsstück 42, 43
besitzt entweder strenge Kegelform oder kann die Form eines Hornes besitzen, dessen Mantellinie
nach einer Exponentialkurve, einer Ellipse oder einem anderen Gesetz verläuft.
Abb. 8 zeigt eine Antenne gemäß der (Erfindung, welche gemäß obigem ausgeführt ist. Hierbei besteht
der mit dem Innenleiter des Kabels verbundene Strahlerteil aus einem ellipsoidartigen Körper 51.
Der größte Durchmesser war z. B. 8 cm, während die Gesamtlänge der Antenne 55,5 cm betrug, was
etwa 0,28 der Arbeitswellenlänge entspricht. Der Außenleiter 13 ist an seiner inneren Oberfläche
nach der Antenne hin aufgeweitet, so daß er einen Kegel 52 darstellt. Die äußere Oberfläche
des Außenleiters wird durch einen Zylinder dargestellt, welcher z. B. 15 cm Durchmesser und
24 cm Höhe besitzt. Auch der Innenleiter verdickt sich innerhalb des konischen Stücks des Außenleiters
langsam, wie man an der Stelle 42 sieht, und geht dann stetig in den ellipsoidartigen
Körper 51 über.
Bei dieser Form der Antenne gemäß der Erfindung wurde ein konzentrisches Kabel zur Speisung
benutzt, bei dem der Außenleiter einen Durchmesser von etwa 5 cm und der Innenleiter einen
Durchmesser von etwa 0,8 cm besaß, was einem Wellenwiderstand der Leitung von 110 Ohm entspricht.
Man sieht in der Abb. 9, daß die Anordnung nach Abb. 8 eine flachere Charakteristik besitzt,
und zwar über einen breiteren Frequenzbereich als die Anordnung nach Abb. 5, deren Charakteristik
in Abb. 6 gezeigt ist.
Abb. 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hierbei ist zusätzlich noch ein
metallischer Leiter 54 zwischen dem ellipsoidartigen Strahler 51 und dem durch das Außenleiterende
gebildeten Strahler 53 vorgesehen. Es wurde experimentell festgestellt, daß die Anbringung
eines solchen Gleiters 54 äußerst vorteilhaft ist. Ohne die Verbindung zwischen dem Strahlerteil
51 und dem Strahlerteil 53 besitzt offenbar die Phasenbeziehung zwischen diesen beiden Leiterteilen
eine zu große Freiheit, so daß gewisse Unregelmäßigkeiten der Impedanz innerhalb des
Arbeitsfrequenzbereiches auftreten können. Diese Unregelmäßigkeiten werden durch die metallische
Verbindung der beiden Strahlerteile mittels eines Leiters 54 vermieden. Die Anwendung eines
solchen Verbindungsleiters ist auch deshalb von großer Wichtigkeit, da hierdurch eine Erdung aller
Antennenteile für Gleichspannungen, Blitzschläge u. dgl. gewährleistet ist. Auch wird dadurch der
Vorteil erzielt, daß die mechanische Festigkeit der ganzen Anordnung wesentlich erhöht ist, wodurch
sich eine Ersparnis an Isolatoren u. dgl. ergibt. Wie die Abb. 10 zeigt, ist bei dieser Strahlerform
auch der Außenleiterteil 53 nicht zylinderförmig, sondern bauchig ausgebogen. Auch die innere
Oberfläche des Außenleiters besitzt eine etwas andere Form als bei der iAbb. 8, indem sie bei 52
nicht kegelförmig, sondern etwa exponentiell erweitert ist. Die Oberflächen 52 und 53 können vorzugsweise
die Form von Toroidausschnitten, welche durch Rotation einer Ellipse um eine außerhalb
derselben liegenden Achse entstehen, besitzen. Der ganze Strahler ist auf eine Metallplatte oder auf
einen metallischen Kegelstumpf 1012 aufgesetzt.
Die Kurve in Abb. 11 zeigt die Verbesserung der Bandbreite, welche man durch eine Anordnung
gemäß Abb. 10 erreichen kann, wenn der Durchmesser des Strahlerteils 51 12 cm beträgt und
Anpassungsbedingungen erreicht. Die Länge des Strahlerteils 53 betrug 24 cm, während sein Durchmesser
26 cm war.
Durch eine Anordnung, wie sie in Abb. 12 gezeigt ist, und die entsprechende Reflexionscharakteristik
der Abb. 13 konnte gezeigt werden, daß durch weitere Vergrößerung der Durchmesser noch
bessere Resultate erzielt werden können. Der Durchmesser des Strahlerteils 51 beträgt hier 15 cm,
und die Längen sind so eingestellt, daß die Bedingung ]/"Z/c~ = R erfüllt ist. Zur mechanischen
Halterung des Strahlers 51 ist eine metallische Flosse 55 vorgesehen, welche entweder hohl oder
auch solide ausgeführt sein kann. Der Querschnitt der Flosse kann etwa kreisförmig sein und geht
nach oben in der Nähe des Anschlußpunktes an den Strahler 51 langsam in ein flaches Profil über,
ebenso wird es am Anschlußpunkt an dem Außenleiterteil des Strahlers vorzugsweise abgeflacht.
Die Einführung dieser Halterungsflosse 55" besitzt noch einen weiteren bemerkenswerten Effekt.
Es wird dadurch nämlich ein Parallelweg für den Strom hergestellt, so daß die durch die Antenne
auf die Leitung übertragene Impedanz vergrößert wird. Dieser Parallelweg ist induktiv. Ein Weg,
um diese Induktivität zu kompensieren, besteht darin, die Länge des Strahlerteils 51 zu vergrößern.
Eine andere Möglichkeit besteht in der Verminderung des Wellenwiderstandes der Leitung
gegen das Anschlußende zu. Dies erreicht man vorzugsweise durch allmähliche Verkleinerung des
Verhältnisses der Durchmesser von Innenleiter zu Außenleiter. Hierdurch erhält man einen Abfall
des Wellenwiderstandes längs des sich erweiternden Teiles der Leitung, wodurch eine Kapazität auftritt,
welche die durch den Parallelweg gegebene Induktivität kompensiert.
Für Zwecke der Einstellung kann man den Antennenteil 51 und den Verbindungsleiter. 5 5 mit
zylindrischen ausziehbaren Teilen versehen, welche Veränderungen während des Betriebes gestatten.
Abb. 13 zeigt die Reflexionscharakteristik einer Anordnung nach Abb. 12, wobei der Durchmesser
D des Strahlerteiles 51 15 cm betrug, während
die Gesamtlänge des strahlenden Teiles 60 cm ist. Der Durchmesser des Außenleiters 53 war an
seinem oberen Ende 18 cm und an seiner Basis 26 cm. Die Parallelverbindung 55 war an der
kürzesten Stelle zwischen dem Strahler 51 und dem Außenleiter 53 10 cm lang und besaß einen Durchmesser
von 0,8 cm.
Abb. 14 zeigt teilweise im Schnitt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, tei welcher ein
noch dickerer Strahler 51 und zwei flossenartige Halter 55 benutzt werden. Die kleinere Achse des
Ellipsoids 51 war 27 cm lang, und der Außenleiterteil
des Strahlers hatte Halbkugelform. Der Teil 53 bildet hiermit seinem Spiegelbild am
Gegengewicht 12 einen Halbwellenstrahler. Bei dieser Form der Antenne zeigte sich, daß das
Optimum der Strahlungseigenschaften bereits überschritten war, jedoch ist es möglich, durch andere
Formgebungen der übrigen Teile eventuell auch noch bei Strahlerformen, wie sie die Abb. 14 zeigt,
ebenso gute Resultate zu bekommen wie durch einen Strahler nach der Abb. 12, welcher bei den
durchgeführten Versuchen das Optimum ergab.
Abb. 15 zeigt die Anwendung der Erfindung auf
Mehrfach-Antonnen zur Rundstrahlung, wie sie
unter dem Namen Turnstile bekannt sind. Hierbei ist ein zentraler im wesentlichen kugelförmiger
Metallteil 53 von einem Sockel 56 getragen. Innerhalb dieses Sockels befindet sich die Energieleitung.
Der kugelförmige Teil 53 ist mit vier Öffnungen versehen, welche " die aufgeweiteten
Innenleiterenden für die Antennen nach den Abb. 18, 12 oder 14 darstellen. Innerhalb dieser
Öffnungen 52 und daraus hinausragend sind die Strahlerteile"5i, welche mit dem Innenleiter der
Energieleitung verbunden sind, angebracht. Je zwei gegenüberliegende Strahler 51 bilden zusammen
mit dem Mittelteil 53 eine einzelne HaIbwellenantenne,
indem die gegenüberliegenden Strahler in Phasenopposition gespeist werden. Einander
benachbarte Strahler werden mit einer Phasenverschiebung von 900 gespeist, so daß sich
insgesamt ein rotierendes Feld ausbildet. Die Schaltung zur Erzielung dieser Phasenbeziehungen
soll weiter unten noch näher diskutiert werden.
Um eine Vertikalstrahlung der Antenne zu vermeiden,
wird die Höhe der Säule 56 gleich der halben Arbeitswellenlänge gewählt, und zwar gemessen
zwischen den Strahlern 51 und der reflektierenden Metallfläche 12, welche in diesem Fall
durch die Deckfläche des Kegelstumpfes 1500 gebildet wird.
Um die Komplikationen zur Vermeidung von Kreuzmodulation bei der Benutzung einer einzigen
Antenne für Ton- und Bildsendung bei Fernsehübertragungen zu vermeiden, werden bei dem Ausführungsbeispiel
der Abb. 15 getrennte Antennensysteme für die beiden Signalarten benutzt. Es
sind daher weitere Antennen für die Tonübertragung vorgesehen, welche aus Strahlern 61 bestehen,
die in gleicher Weise, wie dies weiter oben ausgeführt wurde, aus den zurückgebogenen und erweiterten
Außenleitern 63 ihrer jeweiligen Energieleitungen herausragen. Auch diese Antennen
bilden vorzugsweise ein System, welches ein umlaufendes Feld' erzeugt, wobei die Umlaufrichtung
der beiden elektrischen Felder vorzugsweise verschieden gewählt wird, um eine möglichst gute
Entkopplung der beiden Systeme zu erzielen. Im übrigen können die Antennen 61, 63 nach denselben
Prinzipien aufgebaut sein wie bei der oben ausgeführten.
Bei dem praktischen Ausführungsbeispiel, welches auf dem Empire State 'Building in New York aufgebaut
wurde, -waren noch Warnlichter für Flugzeuge
65 und Wetterinstrumente 66 vorgesehen, welche auf einer Verlängerung der Tragsäule 56
angebracht waren.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Abb. 15 besteht die Rundstrahlantenne aus vier
Einzelantennen, aber es können natürlich, ohne von dem Grundgedanken der Erfindung abzugehen,
auch irgendeine andere Anzahl von Antennen N benutzt.werden,
wobei zur Erzielung eines guten Runddiagramms benachbarte Antennen mit einer Phasenverschiebung
von 36o°/iV gespeist werden müssen.
Abb. 16 zeigt eine Ausführungsform, die im wesentlichen mit der der Abb. 15 übereinstimmt,
nur daß die Tonantenne 61, 63 hier oberhalb der Bildantenne 51, 53 angebracht ist. Man wird vorzugsweise
anders als es in der Zeichnung dargestellt ist, die Antennen 61 gegen die Antennen 51
in der Horizontalebene um 45° verdrehen, um eine weitere Entkopplung zwischen den beiden Antennensystemen
zu erhalten.
Da man für die Tonübertragung eine sehr viel schmalere Bandbreite benötigt als für die Bild-
übertragung, kann man zur Tonübertragung auch eine andere Antennenform benutzen, deren Prinzipien
im folgenden an Hand der Abb. 17 erläutert werden sollen. Dieses Diagramm zeigt den
Strom X in einer Schleife zu irgendeinem gegebenen Moment, verglichen mit einem Strom Y,
welcher im gleichen Moment in einer koaxial zu der Schleife angeordneten Turnstile-Antenne fließt.
Man sieht, daß die beiden Antennensysteme sehr gut voneinander entkoppelt sind, denn jeder in
einem Durchmesser liegende Strahler befindet sich in einer neutralen Zone des von dem Rahmen
erzeugten Feldes. So besteht also zwischen den beiden Antennensystemen X und Y keinerlei
Kopplung.
Die Abb. 18 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem von dieser Eigenschaft
Gebrauch gemacht ist. Hier ist wiederum eine Turnstile-Antenne 51, 53 gezeigt, wie es bereits
an Hand der Abb. 15 und 16 beschrieben wurde. Die Tonantenne jo, 71, J2, welche an Stelle der
Antennen 61, 63 der Abb. 16 tritt, besteht aus vier gefalteten Dipolelementen, wie sie für sich bereits
vorgeschlagen wurden und welche hier zu einem Kreis zusammengebogen sind. Abb. 20 zeigt die
Speisung dieser Antenne von einer Speiseleitung her, während an Hand der Abb. 19 das Prinzip,
auf dem die Wirkungsweise ruht, näher erläutert werden soll.
Abb. 19 zeigt einen gefalteten Dipol, der aus zwei Leitern 70 und 71 besteht, welche parallel zueinander
in nahe benachbarten Ebenen verlaufen. Der Leiter 71 ist in der Mitte unterbrochen und
mit einer Doppeldrahtleitung Z verbunden, welche an den Punkten e und / gegenphasige Spannungen
zuführt. Wenn die Leiterlänge vom Punkte e nach g und von f nach g je eine halbe Wellenlänge
beträgt, besitzen die Leiter 70 und 71 an ihren zusammengeführten Enden 72 jeweils eine
gemeinsame Spannung, welche in Phase ist. Die Impedanz, welche durch die Antenne an den
Punkten e und / erzeugt wird, ist viermal so groß wie bei einem gewöhnlichen Dipol, welcher von
der Mitte gespeist wird, also etwa 288 Ohm. Ein gefalteter Dipol von kleinerer Ausdehnung kann
dann erhalten werden, wenn die Abstände von e nach g und von / nach g jeweils eine Viertelwellenlänge
sind. In diesem Falle tritt das Maximum der Spannung nicht an den Punkten 72, sondern an
den Punkten e und / auf, so daß die Übertragungsleitung einen sehr hohen Wellenwiderstand besitzen
muß. Die Ströme 71 und 70 besitzen nun zwar in gewissem Maße entgegengesetzte Richtungen,
da sie jedoch nicht von gleicher Größe sind, erhält man trotzdem ein resultierendes Feld,
welches zur Ausstrahlung führt. Obwohl nun diese elementare Form des Dipols für sich alleine einen
Ankopplungswiderstand besitzt, welcher nicht brauchbar ist, sind doch die kleineren Dimensionen,
die man durch ihn erhalten kann, so sehr erwünscht, insbesondere im Zusammenhang mit der
Aufstellung in der Nähe einer Bildantenne 51, 53, daß man sich näher damit beschäftigen muß. Versuche
zeigen, daß, wenn man derartige Elemente von großem Ankopplungswiderstand zu einer Rund-Strahlantenne
aus vier Einzelstrahlern zusammensetzt, wie dies in Abb. 20 gezeigt ist, eine gegenseitige
Beeinflussung der benachbarten Umkehrpunkte 72 auftritt, welche den Ankopplungswiderstand
des einzelnen Dipols, welcher zwischen den Punkten e und f auftritt, sehr herabsetzt. Dadurch
ist es möglich, eine solche Dipolkombination trotz der beim Einzelelement vorhandenen großen Ankopplungsimpedanz
als Ganzes von einer praktisch durchführbaren Speiseleitung zu speisen. 'Die resultierende Ankopplungsitnpedanz liegt wegen
der gegenseitigen Reaktanz zwischen den Enden 72 in der Größenordnung von etwa 220 Ohm. Die tatsächlich
durchgeführte Länge des Einzelstrahlers bei einem Ausführungsbeispiel war nicht genau
wie oben ausgeführt, eine Achtelwellenlänge, sondern etwas größer, jedoch lag die Länge des
Strahlers näher bei ein Achtel als bei ein Viertel der Wellenlänge. Die brauchbare Länge wurde
empirisch festgestellt.
Abb. 20 zeigt die Art der Ankopplung der vier zu einem Kreis gebogenen, gefalteten Dipolen an
eine Energieleitung. Die Leiter 75 sind sämtlich gemeinsam mit dem Außenleiter verbunden,
welcher mit 73 bezeichnet ist. Die Leiter 76 sind
gemeinsam mit dem Innenleiter des Kabels verbunden. Auf diese Weise ist eine Phasendifferenz
von i8o° zwischen dem Außenleiter und dem
Innenleiter und damit zwischen den Leitern 75 und γ6 hergestellt. Der Ankopplungswiderstand
eines jeden gefalteten Dipols 70, 71 liegt in der Größenordnung von etwa 220 Ohm, so daß bei
der Parallelverbindung mit der Energieleitung insgesamt ein Widerstand von 55 Ohm auftritt,
welcher eine gute Anpassung an die Energieleitung ergibt. In der Mitte jedes Teils 70 der
einzelnen Dipole sind metallische Halterungsstäbe 80 angebracht, welche nicht isoliert zu sein
brauchen, da sie sich im Spannungsknotenpunkt befinden. Sie können also direkt mit der geerdeten
Tragsäule verbunden werden, ohne daß eine Beeinflussung der Strahlungseigenschaften zu befürchten
ist, während der Vorteil auftritt, daß die Dipole gegen Blitzeinschläge direkt geerdet sind. Innerhalb
der Tragsäule 56', welche die Tonantenne 70, no 71 trägt, ist, wie die Abb. 21 zeigt, in einem Abstand
von 2/4 vom Anschlußpunkt der Dipole an die Speiseleitung 73 der Kabelaußenmantel durch
ein Kurzschlußglied yy mit der inneren Oberfläche
der Tragsäule verbunden. Die kurzgeschlossene 2/4-Leitung, welche auf diese Weise gebildet wird,
entkoppelt durch ihre hohe Impedanz die Außenhaut des Außenleiters der Energieleitung von der Arbeitswellenlänge. Obwohl die Energieleitung zunächst
keine symmetrische Spannung führt, wird durch diese Maßnahme eine Ankopplung an die symmetrische
Antenne erreicht, wenn, wie dies durch die Mittelverbindung 80 geschehen ist, die Belastung
selbst streng symmetrisch ist.
Abb. 21 zeigt im einzelnen die Verbindung der Tonantenne und der Bildantenne mit den ent-
sprechenden Energieleitungen. Für die Bildantenne ist die Verbindung nur mit zwei Einzelstrahlern
gezeigt, um die Zeichnung nicht allzu kompliziert zu machen. Der Innenleiter 14 der konzentrischen
Energieleitung ist mit dem linken ellipsoidartigen Strahlerteil 51 verbunden, während der Außenleiter
13 in den aufgeweiteten und zurückgebogenen Teil 53 der Antenne übergeht. Die Zuführung zu dieser
Antenne ist durch eine Schleife 81 um Xl4 langer
gemacht als die Zuführung zu der benachbarten nach hinten führenden Einzelantenne. Dadurch wird
die oben bereits erwähnte Phasenziehung zwischen den Einzelantennen hergestellt, durch welche insgesamt
das rotierende Feld erzeugt wird. Diese Art der Verbindung hat den weiteren Vorteil, daß
die reaktiven Komponenten zweier Einzelantennen, welche eventuell noch vorhanden sein können, sich
in ihrem Einfluß auf die gemeinsame Energieleitung gerade kompensieren, wenn ihr Abstand
vom Verzweigungspunkt der Leitung 78 sich um ein ungerades Vielfaches der Arbeitswellenlänge
unterscheidet. Eventuell vorhandene induktive oder kapazitive Reaktanzen besitzen daher auf die Speiseleitung
13', 14' keinen Einfluß.
Die Bandbreite einer solchen Antenne beträgt etwa 30% bei einer Reflexion von weniger als 5%
innerhalb des ganzen Bandes. Es ist noch zu beachten, daß am Zusammenschlußpunkt 78 der
Leitungen 13', 14' mit der Leitung 13, 14 der Innenleiter
eine kleine Verdickung aufweist, welche dazu dient, die Änderung des Wellenwiderstandes, welche
durch die Öffnung im Außenleiter der einen Leitung, die zur Durchführung des Innenleiters der anderen
Leitung dient, bewirkt wird, zu kompensieren. Die beiden anderen Bildstrahler, deren Speiseleitungen
nicht gezeichnet sind, werden von einer zweiten Speiseleitung, die genau so wie die gezeichnete
ausgebildet ist, gespeist, welche jedoch einen Strom führt, der um i8oOi in der Phase gegenüber dem
Strom der ersten Leitung verschoben ist.
Zur Zentrierung des Innenleiters an der Übergangsstelle in den Strahler ist ein Isolator 59 vorgesehen,
und zum Schutz gegen Regen und Schnee sind halbkreisförmige bzw. kreisförmige Schirme
57 und 58 vorgesehen, welche ebenfalls aus Isoliermaterial bestehen. Wenn gewünscht, können innerhalb
der Strahlerteile 51 Heizvorrichtungen vorgesehen sein, welche Rauhreif und Eis von dem
Strahler fernhalten.
Abb. 22 zeigt in schematischer Form den Anschluß sämtlicher vier Strahler an die Speiseleitung,
welche vom Bildverstärker herkommt. Die beiden Speiseleitungen 14' werden im Gegentakt gespeist.
Durch Anschalten der beiden Leitungen an die Punkte R statt an die dargestellten Punkte kann
die Drehrichtung des elektrischen Feldes umgekehrt werden.
Abb. 23 zeigt Kurven, welche die extreme Bandbreite erkennen lassen, welche durch Antennen gemaß
Abb. 18 erreicht werden können. Diese Kurven wurden unter Benutzung einer Wellenlänge von
cm als Bezugswellenlänge erhalten. Die ausgezogene Linie wurde bei der ersten Konstruktion
erhalten, während die punktiert eingezeichnete Kurve nach Korrektion der Anpassungsverhältnisse
an die Energieleitung erhalten wurde. Die Maße der Antenne, mit der diese Ergebnisse erzielt
wurden, waren die folgenden: Die kleinere Achse des Ellipsoids 51 war 15 cm, die größere Achse
41 cm lang, der Durchmesser des Außenleiterteils 53 war an seinem äußeren Ende 18 cm, während
sein größter Durchmesser 26 cm war. Die Länge vom Mittelpunkt der Tragsäule bis zum Ende des
Außenleiterteils 53 betrug 29 cm. Der größte Durchmesser der Tragstreben 55' betrug 1,3 cm in dem
mittleren Teil und 0,9 cm an den aufgespaltenen Anschlußstellen 55". Die Anschlußstelle 55" an
jeden Ellipsoidkörper 51 war 17 cm vom Ende des
Außenleiterteils entfernt, während die Anschlußstelle 55" am Außenleiterteil 53 8 cm von diesem
Ende entfernt war.
Man sieht aus der Abb. 23, daß die Bandbreite, in welcher die Reflexion kleiner als 5 °/o ist, so vergrößert
ist, daß es möglich ist, zwei vollständige Fernsehprogramme gleichzeitig über eine einzige
Antenne auszustrahlen. Dies kann z. B. durch eine Schaltungsanordnung ermöglicht werden, welche
schematisch in den Diagrammen der Abb. 24 und 25 dargestellt ist. Wenn für Ton und Bild nur eine
einzige Antenne verwendet werden soll, kommt das Schema nach Abb. 24 in Frage. Der erste Bildsender
101 und der zugehörige Tonsender 102 werden in einem Filternetzwerk 103 mit ihren Ausgängen
zusammengeschaltet. In gleicher Weise ist der zweite Bildsender 201 und der zweite Tonsender
202 mit dem Filter 203 verbunden. Die beiden Kanäle 104 und 204 werden dann durch das
Filter 105 zu einem einzigen Kanal 106 kombiniert und einer Antenne gemäß der Erfindung zugeführt.
Sollen die Bildsignale zusammen und die Tonsignale zusammen über getrennte Antennen ausgestrahlt
werden, so wird man nach dem Schema der Abb. 25 verfahren, in welchem der erste Tonsender 102 und der zweite Tonsender 202 in dem
Filter 213 zusammengeführt werden, dessen Ausgang mit einer Antenne 70, 71 gemäß Abb. 18 verbunden
ist. Ebenso sind die Ausgänge des ersten Bildverstärkers und des zweiten Bildverstärkers
101 und 201 in einem Filter 113 zusammengeführt,
dessen Ausgang mit einer Bildantenne 51, 53 gemäß Abb. 18 verbunden sein kann.
Selbstverständlich können alle dargestellten Antennenformen auch als Empfangs antennen verwendet
werden. Es ist auch eine Kombination der Tonstile-Antennen nach den Abb. 15, 16, 18 und 21 mit
einer vertikal polarisierten Antenne gemäß den Abb. 5 bis 12 möglich, wie dies in Abb. 26 dargestellt
ist. Eine nähere Beschreibung dieser Abbildung erübrigt sich, da sie aus den Beschreibungen
der Einzelantennen ohne weiteres verstandlieh
ist.
Es kann auch gemäß Abb. 27 eine Mehrzahl von Halbwellenantennen, die gemäß der Erfindung ausgebildet
sind, in einer gemeinsamen Ebene um einen Mittelpunkt herum so angeordnet werden, daß
sie in den Tangenten eines gemeinsamen Kreises
liegen. Durch die Benutzung der Strahler gemäß der Erfindung bei einer derartigen Antenne können
weitere wesentliche Vorteile erzielt werden.
Weiterhin ist es natürlich möglich, zur Erzielung einer gebündelten Strahlung einen Einzelstrahler
gemäß der Erfindung in einem Reflektor, vorzugsweise einen Parabolreflektor, anzuordnen. Auch
die Anordnung in Tannenbaumform zur Erzielung eines gewünschten Richtdiagramms ist möglich und
ίο kann vorteilhaft sein.
Es soll noch darauf hingewiesen werden, daß die Theorie der Arbeitsweise, welche in der obigen
Beschreibung hier und dort gegeben wurde, nur zu Erklärungszwecken ausgeführt wurde und nicht den
Anspruch auf absolute Richtigkeit machen will. Die Erfindung beruht nicht auf der speziellen. Theorie,
sondern auf empirischen Ergebnissen, die bei Versuchen über verschiedene Antennenformen erhalten
wurden.
Claims (13)
- Patentansprüche:i. Kurzwellenantenne für breite Frequenzbänder, gekennzeichnet durch einen Strahler, dessen elekrische Länge angenähert λ/4 beträgt und der zum Teil aus dem überstehenden Ende des Innenleiters und zum anderen Teil aus der Außenhaut des Endes des Außenleiters einer koaxialen Energieleitung gebildet ist.
- 2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Strahlung ausgenutzte Teil des Innen- und/oder Außenleiters der Energieleitung mit vergrößertem Durchmesser ausgeführt ist.
- 3. Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum zwischen dem Innenleiter und dem Außenleiter der Energieleitung zur Austrittsstelle des Innenleiters hin trichterförmig, z. B. koaxial nach einem Exponentialgesetz oder mit elliptisch gekrümmter Mantellinie, erweitert ist.
- 4. Antenne nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der strahlende Teil des Innenleiters und gegebenenfalls auch der strah- !ende Teil des Außenleiters der Energieleitung annähernd die Form eines Ellipsoids bzw. eines Teiles davon hat.
- 5. Antenne nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der strahlende Teil des Innenleiters mit dem strahlenden Teil des Außenleiters über einen (oder mehrere) induktiv wirkenden Leiter verbunden ist.
- 6. Antenne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Leiter als mechanische Stütze des strahlenden Teiles des Innenleiters dient.
- 7. Antenne nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die von diesem Leiter gebildete Induktivität durch die kapazitive Wirkung einer Verlängerung des strahlenden Teiles des Innenleiters oder einer Verminderung des Wellenwiderstandes gegen das Ende der trichterförmigen Erweiterung gemäß Anspruch 3 kompensiert ist.
- 8. Rundstrahlantenne, gekennzeichnet durch die radialsymmetrische Aufstellung von Einzelantennen nach Anspruch 1 bis 7.
- 9. Rundstrahlantenne, gekennzeichnet durch die tangentialsymmetrische Aufstellung von Einzelantennen nach Anspruch 1 bis 7.
- 10. Rundstrahlantenne nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine derartige Speisung, daß ein elektrisches Drehfeld ausgestrahlt wird.
- 11. Rundstrahlantenne nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch ihre Kombination mit einer aus gefalteten, zu einem Kreis zusammengebogenen Dipolen aufgebauten, ebenfalls mit einem Drehfeld gekoppelten Antenne.
- 12. Rundstrahlantennenkombination nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch ihre Verwendung zur unabhängigen Ausstrahlung der BiId- und Tonsendung eines Fernsehprogrammes.
- 13. Kurzwellenantenne für breite Frequenzbänder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Quadratwurzel aus dem Verhältnis der Induktivität (L) der Außenhaut des Endes des Außenleiters zur Kapazität (C) des überstehenden Endes des Innenleiters genau oder annähernd gleich dem Strahlungswiderstand (R) der Antenne ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 5509 10.53
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