DE89444C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE89444C DE89444C DENDAT89444D DE89444DA DE89444C DE 89444 C DE89444 C DE 89444C DE NDAT89444 D DENDAT89444 D DE NDAT89444D DE 89444D A DE89444D A DE 89444DA DE 89444 C DE89444 C DE 89444C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- heating
- chamber
- shafts
- furnace
- openings
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B13/00—Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
- F27B13/06—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of this type
- F27B13/12—Arrangements of heating devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Zwecks besseren Schutzes der im Ringofen zu brennenden Waaren sind schon seit Jahren
sogen, permanente Heizschächte im Gebrauch, welche insbesondere in der Längsrichtung des
Ofen-Brennkanals angeordnet sein können.
Da aber bei Anwendung solcher in der Längsrichtung verlaufender -Heizschächte die den
Einkarrthüren gegenüberliegenden Räume des Ringofens der nothwendigen Communication
wegen nicht mit den Heizschächten bestellt werden konnten, so gab es hier infolge des
mangelnden Schutzes viel fehlerhafte, ungleichmäfsig gebrannte und verdorbene Waaren.
Diese Mängel und Fehler zu vermeiden, ist der Zweck der in der beiliegenden Zeichnung
dargestellten Einrichtung.
Dieselbe besteht aus einer festen, quer im
Ofenbrennkanal an einer Seite jeder Einkarröffnung stehenden Wand e e, welche in bekannter
Weise mit Oeffnungen zur Verbindung der Ofenkammern mit einander versehen ist.
Diese Wand e stöfst nicht direct an das innere Ofenmäuerwerk, sondern läfst nach allen
Seiten hin noch so viel Oeffnungen und freien Raum übrig, dafs die Feuergase bequem oben,
unten und seitlich fortziehen können.
Unmittelbar an diese Wand und mit derselben fest verbunden schliefsen sich die äufseren
und inneren Längsheizschä'chte α an, ebenso auch die Decke, welche den Raum gegenüber
den Einkarrthüren nach oben hin abschliefst und aus' einfachen Wölbesteinen oder Abdeckplatten
gebildet werden kann. Im Fufse des Brennraumes bildet eine Pflasterschicht die Verbindung
mit der festen Querwand.
Eine Oeffnung gegenüber der Einkarrthür mufs im äufseren permanenten Heizschacht zum
Ein- und Ausbringen der Waaren ausgespart "werden, welche aber, nachdem die betreffende
Kammer mit frischen Brennobjecten gefüllt, wieder vermauert und nach dem Brande wieder
geöffnet wird.
Damit den mittleren permanenten Heizschächten die für die Verbrennung erforderliche
Luft nicht abgeschnitten wird und die nothwendige Circulation der Gase stattfinden
kann, werden Röhren f in beliebiger Anzahl und von beliebiger Form, von den feststehenden
Querwänden ausgehend und bis in die Heizschächte α durch die Räume c c c c gegenüber
den Einkarrthüren reichend, eingelegt, zu welchen Zwecken in den Wänden e entsprechende
Oeffnungen freigelassen sind.
Damit den aus den Längsschächten α heranströmenden Gasen aber Gelegenheit zu einer
besseren Mischung und zu einem besseren Ausgleich in ihrer Zusammensetzung gegeben
ist —- woraus wiederum eine lebhaftere und vollkommenere Verbrennung resultirt —, ist
unmittelbar vor jeder Querwand, d. h. auf der den Röhren f abgewandten Seite derselben,
und zwischen den Enden der Heizschächte ein Raum g g freigelassen. .
Der Arbeitsvorgang ist nun bei Voraussetzung des bekannten gewöhnlichen Ringofenbetriebes
folgender:
Bevor eine Kammer mit frischen Brennobjecten beschickt wird, mufs zunächst ein
Schieber η η (Papierschieber), in dem freien Raum'g· sich gegen die Querwand e lehnend,
angebracht werden. Hierauf erfolgt das Einsetzen der zu brennenden Waaren, wobei zu
beachten ist, dafs im Thürschlitz c mit dem Fortschreiten des Einsatzes die vorgesehenen
Ueberführungsröhren / eingelegt und mit der Querwand und den mittleren Heizschächten
fest verbunden werden. Ist die Kammer gefüllt, dann wird die in der Thür bezw. im
äußeren Längsschacht verbliebene Oeffnung mittelst gebrannter Steine geschlossen und die
Kammer ' kann dem regelrechten Ringofenbetrieb eingereiht werden.
Die Brenngase werden hierauf die geschlossenen Brennräume h in der Zugrichtung, wie
sie die Pfeile in der Zeichnung angeben, umspülen und auch durch die Verbindungsröhren_/
ihren Weg nehmen.
Da der natürliche Zug des Ringofens die aus den Heizschächten α heranziehenden Gase
direct gegen die Querwände e treibt, so ist vor diesen in den freien Räumen g die Hitzeentwickelung
eine besonders lebhafte. Dies hat zur Folge, dafs die Querwände mit den Ueberleitungsröhren f schnell und mächtig
zum Glühen kommen, so dafs sie gleichsam als Heizwände wirken und die ihnen benachbarten
Waaren in den geschlossenen Brennräumen h auf diejenige Temperatur bringen,
welche zum Garbrand derselben erforderlich ist.
Hierdurch erübrigen sich auch die nächsten hinter den Querwänden angelegten Heizröhren
bezw. Schächte ii, wie sie durch punktirte
Linien im Längsschnitt L-M und in der Auf-, sieht angegeben sind.
Zum Zwecke der Entleerung der Kammern nach erfolgtem Brande werden die Mauern in
den Einkarrthüren ρ entfernt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ringofen mit in der Längsrichtung des Ofenkanals verlaufenden Heizschächten, welche die Räume c gegenüber den Einkarrthüren ρ frei lassen, und mit mit Oeffnungen versehenen Querwänden, dadurch gekennzeichnet, dafs die Verbindung zwischen den Heizschächten a jeder Kammer und der davorliegenden Kammer durch Röhren f bewirkt wird, welche zwischen die Oeffnungen der Querwände und der Heizschächte . in beliebiger Zahl eingelegt werden und den letzteren die Gase der vorhergehenden Kammer nach deren Mischung in dem freien Raum g zwischen den Enden der Heizschächte und der Querwand e zuführen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89444C true DE89444C (de) |
Family
ID=361258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89444D Active DE89444C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89444C (de) |
-
0
- DE DENDAT89444D patent/DE89444C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE117752C (de) | ||
| EP0053403B1 (de) | Lüftungs- und Heizeinrichtung für Einzelräume u. dgl. | |
| DE2036731A1 (de) | Anlage zum Reinigen von Fluiden Mm Ptoctor & Schwartz. Inc , Philadel phia, Pa (VStA) | |
| DE89444C (de) | ||
| DE836195C (de) | Wasserrohrkessel | |
| DE482700C (de) | Gekuppelter Kammerofen mit ueberschlagender Flamme und Ausnutzung von Abgasen der einen Kammer zur Vorwaermung der anderen | |
| DE123348C (de) | ||
| DE480232C (de) | Heizofen mit hohlen, nach dem Zimmer offenen Trennwaenden fuer die Feuerzuege | |
| AT158877B (de) | Dampfbackofen mit zwei übereinanderliegenden Backräumen. | |
| AT224858B (de) | Kachelofen | |
| DE969326C (de) | Lufterhitzer mit Geblaese | |
| DE5777C (de) | Verbesserung an continuirlichen Ziegelbrennöfen | |
| AT396287B (de) | Heizsystem | |
| DE84529C (de) | ||
| CH226188A (de) | Füllschachtfeuerung in einem gleichzeitig zur Raumbeheizung verwendbaren Kochherd. | |
| AT83716B (de) | Ein- oder mehretagiger Hausbackofen. | |
| DE71622C (de) | Ofen-Anlage zum Erhitzen der Fixir- bezw. Carburirretorten bei der Herstellung von Wasser-Oelgas | |
| DE24717C (de) | Neuerung an Koksöfen | |
| DE692623C (de) | Backofen mit uebereinanderliegenden Backraeumen und Innenfeuerung | |
| DE2821C (de) | Heiz-System für Oefen | |
| DE478530C (de) | Gaskammerringofen mit einer oder mehreren die einzelnen Ofenkammern miteinander verbindenden Innentueren | |
| DE62782C (de) | Brennofen mit Trockenscheune für ununterbrochenen Betrieb | |
| DE2617393A1 (de) | Backofen mit innenbeheiztem brennraum | |
| DE436154C (de) | Heizungskessel fuer unteren Abbrand | |
| AT33554B (de) | Verbundofen zum Brennen von Portlandzement u. dgl. |