DE894339C - Loesbare, schweiss- und loetlose Rohrverbindung - Google Patents
Loesbare, schweiss- und loetlose RohrverbindungInfo
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- F16D1/09—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces
- F16D1/093—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces using one or more elastic segmented conical rings forming at least one of the conical surfaces, the rings being expanded or contracted to effect clamping
- F16D1/094—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces using one or more elastic segmented conical rings forming at least one of the conical surfaces, the rings being expanded or contracted to effect clamping using one or more pairs of elastic or segmented rings with mutually mating conical surfaces, one of the mating rings being contracted and the other being expanded
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- F16L19/00—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
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Description
- Lösbare, schweiß- und lötlose Rohrverbindung Die Erfindung bezieht sich auf eine lösbare, schweiß- und lötlose Rohrverbindung, mit der auch glatte Rohre gas- und flüssigkeitsdicht verbunden oder an entsprechende Maschinenteile angeschlossen werden können, ohne daß Elemente verwendet werden, die auch gelötet werden müssen.
- Es sind bereits lösbare, schweiß- und lötlose Rohrverbindungen in verschiedenen .Ausführungen bekannt, wie @Schneidringrohrverbindungen und andere. Bei der iSchneidringrohrverbindung werden die zu verbindenden Rohre durch den Schneidring selbst zum Zwecke der Dichtigkeit teilweise eingeschnitten bzw. eingekerbt. Hierbei wird das Rohr verletzt, und es können damit nur Rohre mit entsprechenden Wandstärken bzw. mit Materialzugabe schweiß- und lötlos sowie gas- und flüssigkeitsdicht verbunden werden. Besonders bei Rohrverbindungen, welche Erschütterungen bzw. Vibrationen ausgesetzt sind, kann die Kerbwirkung zu Störungen Anlaß geben. Auch die Montage der Schneidringrohrverbindungen ist kostspielig, da dickwandige Rohre im Schraubstock mit einem verlängerten Schraubenschlüssel vormontiert werden müssen. Nach dieser Vormontage muß darauf geachtet werden, daß jedes Rohrende wieder in den gleichen Schraubstutzen gelangt. .Andere Verbindungen dieser Art haben keinen Eingang in die Praxis gefunden.
- Die lösbare, schweiß- und lötlose Rohrverbindung gemäß der Erfindung verwendet zur gas- und flüssigkeitsdichten Verbindung von Rohren und zur gleichzeitigen Sicherung Präzisionsringfedern, die aus geschlossenen halben oder ganzen Ringfederaußenringen mit kegeligen Innenflächen und Ringfederinnenringen mit kegeligen Außenflächen bestehen. Dabei ergibt sich der große Vorteil, daß Rohre innerhalb der jeweiligen Baugröße sogar mit Toleranzunterschieden bei axialer ,Belastung der Ringfeder gas- und flüssigkeitsdicht verbunden bzw. gekuppelt werden können, da die (Außenringe über ihre Kegelflächen gleichmäßig radial und kreisrund gedehnt und die Innenringe in gleicher Weise gestaucht werden, so daß nach der Verbindung die einzelnen (Spannflächen mit hohem Anpreßdruck aufeinanderliegen und der Rohrverband in jeder Hinsicht gesichert ist. Nach dem Lösen der iSpannmuttern entspannen sich die Ringfedern selbsttätig zufolge der aufgespeicherten Rückstoßenergie, wodurch die Rohre leicht ausgewechselt werden können. Infolgedessen können sowohl die Rohre als auch die Rohrverbindungen vielfach montiert, demontiert und auch wechselseitig zusammengesteckt werden, ohne daß dadurch die .Funktion der gesamten Rohrverbindung beeinträchtigt wird. Die Ringfederringe können dabei Ringnuten zur Aufnahme von iSprengringen aufweisen, um die eingeschobenen Rohrstücke in der Verbindungslänge genau auszurichten. Auch können diese Nuten statt der Spannringe Dichtungskörper aus Gummi oder ähnlichem Material zwecks zusätzlicher Abdichtung besitzen. Weiter ist es gegeben, mittels eines. Überwurfringes, der mit Gewinde in entsprechende Gegengewinde der Außenringe eingreift, dieZusammenspannung desElements herbeizuführen. Ferner kann der Überwurfring selbst mit einer inneren Bezugsfläche auf den konischen Innenring wirken. In Abwandlung des Erfindungsgedankens, jedoch unter Beibehaltung der Anwendung des Ringfederprinzips, ist der Verschluß von Gewinderohrstutzen und Rohrabschlußverbindungen unter Zuhilfenahme von Gewindeanzugsringen und . Gewindeschrauben ohne weiteres möglich.
- Iii der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwölf Figuren veranschaulicht.
- Fig. i zeigt eine Rohrverbindung im Längsschnitt; Fig. 2 ist eine Stirnansicht zu Fig. i, Fig. 3 eine Draufsicht dazu; Fig.4 zeigt eine Rohrverbindung für Rohre mit unterschiedlichen Durchmessertoleranzen imLängsschnitt, F ig. 5 eine weitere Ausführungsform, Fig.6 die Verbindung eines Rohres mit einem Schraubstutzen im Längsschnitt, Fig.7 und 8 weitere Ausführungsformen zu Fig. 6, Fig.9 und io Rohrabschlußverbindüngen im Schnitt,-Fig. i i und 12 im Schnitt die Verbindung eines Schraubenbolzens mit einem Gehäuse oder Geräteteil.
- Bei den in den Fig. i bis 3 gezeigten Ausführungsbeispielen einer Verbindung glatter Rohre ist i derRingfederinnenring mitAußendoppelkegelflächen. In der Mitte besitzt dieser Innenring eine halbkreisförmige Ringnut 2 zur Aufnahme eines Sprengringes 3 zwecks genauer Distanzierung auf Mitte der von links und rechts eingeschobenen beiden Rohrenden 4. Je ein halber Ringfederaußenring 5, 6 mit Innenkegeln, und Links- und RechtsgewindeJ 7, 8 sitzen auf den: Außenkegelflächen .des Innenringes i und werden durch einen entsprechenden überwurfring g mit Links- und Rechtsgewind0 7, 8 zu einer Einheit zusammengehalten. Halbkreisförmige Einfräsungen io der halben tAußenringe 5, 6 dienen zur Aufnahme eines Handschlüssels zum Anziehen, während der Überwurfring 9 entsprechende Abflachungen zum Festhalten mittels eines Handschlüssels zeigt.
- In dem Ausführungsbeispiel nach Fig: 4 einer schweiß- und lötlosen Verbindung von Rohren mit unterschiedlichen Durchmessertoleranzen sind 12 die aneinanderliegenden zwei halben Ringfederinnenringe mit ihren Außenkegelflächen. An -den aneinanderliegendenStirnseiten zeigen diese eine gemeinsame innere und äußere halbkreisförmige Ringnut 13, 14. Die Ringnut 13 dient zur Aufnahme eines Distanzsprengringes 15 zur gleichmäßigen tiefenAufnahme der eingeschobenen Rohrenden 16, 17. In ,der Ringnut 14 sitzt ein geschlossener Dichtungsring 18, vorzugsweise aus synthetischem Gummi. Die Ringfederinnenringe i2 werden durch den halben Ringfederaußenring i9, die Gewindeüberwurfmutter 2o und den mit Außengewinde 21 versehenen halben Ringfederaußenring 22 zu einer kompletten Einheit zusammengehalten.
- Fig. 5 zeigt eine ähnliche Ausführung wie Fig. 4, jedoch sind hier die zwei halben Ringfederinnenringe 23 mit der gemeinsamen halbkreisförmigen Ringnut 24 zur Aufnahme eines geschlossenen Dichtungs- und Distanzringes 25 aus Gummi ausgebildet. Die beiden halben Ringfederinnenringe 23 werden durch die Gewindeüberwurfmutter 26 mit Innenkegelfläche in Verbindung mit dem halben Ringfederaußenring 22- mit Außengewinde zu einer kompletten Rohrverbindung zusammengefügt.
- Bei der in Fig. 6 veranschaulichten Verbindung eines Rohres mit einem Schraubstutzen besitzt der Ringfederinnenring eine halbkreisförmige Ringnut 28. Der Innenring 27 sitzt mit der einen Kegelfläche in dem Gewinderohrstutzen 29, während die andere Kegelfläche in einer entsprechenden @Gewindeüberwurfmutter 30 Aufnahme findet und sc alle Teile eine Einheit bilden. Die zu verbindenden Rohrei trogen die Bezeichnung 31.
- Die Fig. 7 und 8 zeigen die Rohrverbindung der Fig. 6 in anderen Ausführungsformen. Bei Fig. 7 hat in der (Sackbohrung 33 des Gewinderohrstutzens 32 je ein halber Ringfederinnenring 34 und ein halber Ringfederaußenring 35 Aufnahme gefunden. Eine Gewindeüberwurfmutter 36 hält die halben Ringfederringe 34, 35 zusammen. Das zu verbindende eingeschobene Rohr trägt die Bezeichnung 37. In Fig. 8 sind der Gewinderohrstutzen mit 38, der halbe Ringfedeiinnenring mit 34, das zu verbindende Rohr mit 3,7 und diel Gewindeüberwurfmütter mit 39 bezeichnet.
- Die Fig.9 und io zeigen zwei .Ausführungsformen von lösbaren, schweiß- und lötlosen Rohrabschlußverbindungen. In Fig.9 zeigt das Aufnahmestück 40 für die halben Ringfederinnen- und -außenringe 41 und 4z oberhalb ein Gewinde und einen Innensechskant. Der Anzugsring 43 hält die Ringfederrinze mit dem Aufnahmestück 40 zusammen. Das abzuschließende Rohrende trägt die Bezeichnung 44. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. io ist das kegelige Spannstück oberhalb mit Gewinde und einem Innensechskant 46 versehen, während das Gewindeabschlußstück 47 mit Innenkegel und Freifräsungen 48 zur iAufnahme eines Handschlüssels ausgerüstet ist.
- Die Fig. i i und 12 zeigen lösbare, gas- und flüssigkeitsdichte Verbindungen mit gleichzeitiger Sicherung eines Gehäuses durch einen Schraubenbolzen. In Fig. i i sitzen in der ,Sackbohrung 5o des Gehäuses 49 je ein halber Ringfederinnenring 52 und Ringfederaußenring 53. Durch eine Zylinderkopfschraube 54 werden die Ringe 52, 53 beim Einschrauben über das Gewinde 51 in das Gehäuse 49 axial beaufschlagt, wobei sich die Außenringe dehnen und die Innenringe stauchen und der Schraubenverschluß gedichtet und gesichert wird. Bei Fig. 12 ist statt der Zylinderkopfschraube eine Innensechskantschraube 55 mit angedrehtem kegeligem Hals 56 und: nur einem halben Ringfederaußenring 57 in Vorschlag gebracht. Der Sprengring 58 liegt in einer Ringnut 59 der Schraube 55 und dient zur Sicherung des Ringfederringes. Das Gehäuse 6o ist mit .Sack- und Gewindebohrung versehen.
Claims (5)
- PATEN TANSPRCCfIR: i. Lösbare, schweiß- und lötlose Rohrverbindung, dadurch gekennzeichnet, daß Präzisionsringfedern, bestehend aus geschlossenen Außen- und Innenringen mit kegeligen Berührungsflächen die Grundelemente der Rohrverbindung sind.
- 2. Rohrverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ganzen kingfederinnenringe (i) eine Ringnut (2) mit vorzugsweise halbkreisförmigem Querschnitt zur Aufnahme eines Sprengringes (3) aufweisen.
- 3. Rohrverbindung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die halben Ringfederaußenringe (5, 6) einmal Links- und einmal Rechtsgewinde (7, 8) besitzen, an ihrem Stirnseiten Einfräsungen (io) zeigen und durch einen Überwurfring (9) mit entsprechendem Links- und Rechtsgewinde (7, 8) in Verbindung mit dem ganzen Innenring (i) zu einer Einheit zusammengehalten werden.
- 4. Rohrverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei halbe Ringfederinnenringe (i2) mit halbkreisförmigen gemeinsamen Ringnuten (13, 14) zur Aufnahme eines Sprengringes (15) und eines geschlossenen ,Gummiringes (18) vorgesehen sind, so daß Rohre (16, 17) mit unterschiedlichen Durchmessertoleranzen gas- und flüssigkeitsdicht verbunden werden können.
- 5. Rohrverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufnahmestück (40) mit Gewinde und Innensechskant in Verbindung mit dem Gewindeanzugsring (43) den halben Ringfederinnen- und -außenring (4i, 42) aufnimmt. ,6. Rohrverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gewindeschraube (55) einen kegeligen Ansatz (56) zur Aufnahme eines halben Ringfederaußenringes (57) und eine Ringnut (59) für den Sprengring (58) besitzt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 592 32.6, 395 720; USA.-Patentschrift Nr. 2 349 18o.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER971A DE894339C (de) | 1950-02-15 | 1950-02-15 | Loesbare, schweiss- und loetlose Rohrverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER971A DE894339C (de) | 1950-02-15 | 1950-02-15 | Loesbare, schweiss- und loetlose Rohrverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE894339C true DE894339C (de) | 1953-10-22 |
Family
ID=7395343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER971A Expired DE894339C (de) | 1950-02-15 | 1950-02-15 | Loesbare, schweiss- und loetlose Rohrverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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