DE89399C - - Google Patents
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- DE89399C DE89399C DENDAT89399D DE89399DA DE89399C DE 89399 C DE89399 C DE 89399C DE NDAT89399 D DENDAT89399 D DE NDAT89399D DE 89399D A DE89399D A DE 89399DA DE 89399 C DE89399 C DE 89399C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
- F21V37/0004—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
- F21V37/0041—Fuel supply
- F21V37/005—Fuel supply using air or gas pressure
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Luftpumpe, die insbesondere zum Hinaufdrücken von flüssigem
Brennstoff, z. B. Petroleum, Spiritus u. s. w., in Lampen, Laternen, Heiz- oder Kochapparaten
u. s. w. dienen soll. Die Anwendung des auf den Flüssigkeitsspiegel wirkenden Luftdruckes
zu diesem Zwecke ist bekannt; in den bisher angewendeten Pumpvorrichtungen ist es aber
nicht gelungen, einen für längere Zeit hinreichend anhaltenden Druck zu erzeugen, so
dafs während des Betriebes der Lampe u. s. w. das Nachpumpen von Druckluft öfters wiederholt
werden mufste, um ein Erlöschen zu vermeiden; diese öftere Wiederholung des Pumpens ist aber sehr lästig. Die nachbeschriebene
Vorrichtung hält den Druck bis zur völligen Erschöpfung des Brennstoffbehälters
in Wirksamkeit und bleibt der Druck eventuell Wochen hindurch unverändert bestehen.
In der Zeichnung ist A das den Brennstoff enthaltende Bassin mit luftdicht abschliefsender
Füllschraube a\ auf das Bassin ist ein Hohlkörper B aufgesetzt bezw. in einem Stück mit
demselben gefertigt. Durch den Körper B geht der Cylinder C hindurch, der eingelöthet
oder luftdicht eingesetzt ist. Der hintere Theil des Cylinders ist durch eine Scheidewand c
von dem vorderen Theil getrennt; aus dem hinteren Theil führen Oeffnungen cx in den
Hohlraum des Körpers B. In dem Cylinder C spielt ein Kolben D, dessen Stange hohl und
aufsen mit Lufteintrittsöffnungen d versehen ist. Auch der Kolben D selbst ist hohl; die
Mündung der hohlen Kolbenstange wird von der Innenseite des Hohlkolbens aus durch eine
unter dem Druck der Feder F stehende Platte E verschlossen. Die Platte E, wie auch der
Boden, d. h. die Vorderfläche des Hohlkolbens, sind durchlocht, wie aus der Zeiche
nung ersichtlich. An der Vorderfläche des Kolbens ist ein Gewindezapfen e befestigt, der
durch die mittlere Oeffhung der Cylinder.-scheidewand
c hindurchgeht. Hinter dieser Scheidewand befindet sich die Ventilscheibe G,
welche zweckmälsig auf ihrer Berührungsfläche mit der Wand e mit Leder oder Dichtungsmaterial
bekleidet ist, ebenso, wie auch die Vorderfläche des Kolbens D mit einer Lederscheibe
bekleidet sein kann, die an den Stellen der Oeffnungen ebenfalls durchlocht ist. Das
Ventil G steht unter Wirkung einer Feder H, welche es gegen die Wandung c andrückt.
Der Gewindezapfen e des Kolbens D schraubt sich in eine Verstärkung der Ventilscheibe G
ein. Die Drehung der Scheibe G wird durch Führungsstifte g verhindert, die zwischen dem
Boden des Cylinders C (Fig. 2) und der Zwischenwand c vernietet sind und durch die
, entsprechenden Oeffnungen der Scheibe G hindurchgehen, so dafs letztere auf den Stiften
im Hinterraum des Cylinders gleiten kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Um im Hohlkörper die erforderliche Spannung hervorzurufen, die auf den Spiegel des
im Behälter A befindlichen flüssigen Brennstoffs drückt und denselben durch das Steigröhrchen
/ hinauf und hier nur beispielsweise durch den Docht oder das Filter K nach
einem beliebigen, mit Nadelventil L versehenen Brenner oder Vergaser treibt, wird durch den
Kolben D Luft in den Hohlkörper B gepumpt.
Claims (2)
- Zu diesem Zwecke schraubt man zuerst den Kolben aus der- in Fig. ι gezeigten Stellung so weit zurück, dafs der Gewindezapfen e aus der Ventilscheibe G frei wird. Nun kann man den Kolben D mittelst des an seiner Stange befestigten Knopfes herausziehen und wieder hineinstofsen, bis der Druck im Behälter B die gewünschte Spannung erreicht hat. Beim Herausziehen des Kolbens strömt die Luft in der durch Pfeile angedeuteten Richtung in die hohle Kolbenstange ein, wirkt auf die Platte E, drückt dieselbe unter Ueberwindung des schwachen Gegendrucks der Feder F zurück und dringt in den Hohlraum des Kolbens D, um durch die Oeffhungen in der Vorderseite des Kolbens in den Raum vor dem Kolben zu treten. Stöfst man nun den Kolben hinein, so schliefst sich die Mündung der hohlen Kolbenstange einestheils durch die Feder F, anderentheils durch den nun entgegengesetzt wirkenden Luftdruck, und die vor dem Kolben befindliche Luft wird durch die mittlere Durchbrechung der Scheidewand c gegen die Ventilscheibe G gedrückt, die folglich zurückgedrängt wird, so dafs die Luft durch die Oeffnungen c1 im Cylinder C in den Behälter B tritt. Der Innendruck im Behälter B und die Feder H schliefsen dann das Ventil G sofort wieder und verhüten ein Wiederentweichen der eingeprefsten Luft. Nachdem die gewünschte Spannung durch ein wiederholt hinter einander folgendes Kolbenspiel erreicht ist, giebt man dem Kolben, nachdem man ihn bis zur Scheidewand c vorgeschoben hat, so viel Drehung, dafs der Zapfen e sich in das Ventil G wiederum einschraubt, wie aus Fig. ι ersichtlich. Durch das Einschrauben des Gewindezapfens e in das Ventil G wird letzteres gegen die Scheidewand c fest angezogen; es wirken also gegen das Ventil G nunmehr drei Kräfte: einmal der Innendruck im Behälter B, dann die Feder H und endlich die Zugkraft der Schraube e. Ein Entweichen des Luftdruckes auf dem Wege, durch welchen er erzeugt wurde, ist folglich umsomehr ausgeschlossen, als auch der Kolben D nicht zurückgedrängt werden kann, da er durch Eingriff des Schraubzapfens mit dem Ventil G festgehalten wird, und als das Ventil E unter doppeltem Druck der Luft und der Feder F auch noch eine Sicherung gegen jedes Entweichen von Luft bietet.Auf diese Weise ist der Zweck, eine lange andauernde Spannung im Behälter B zu erzeugen, erreicht.Patenτ-Ansprüche:ι . Luftpumpe, insbesondere zum Hinaufdrücken flüssigen Brennstoffs in Lampen, Laternen, Heiz- und Kochapparaten u. s. w., dadurch gekennzeichnet, dafs der Pumpenkolben mit Gewindezapfen (e) durch eine Scheidewand (c) des Pumpencylinders hindurchgeht und in der Schlufsstellung mit dem jenseits dieser Scheidewand befindlichen Rückschlagventil (G) verschraubt werden kann, zum Zwecke erhöhter Sicherung gegen das Entweichen der Prefsluft.
- 2. Die im Anspruch ι gekennzeichnete Luftpumpe, bei welcher der mit Schraubzapfen (e) versehene Kolben als Hohlkolben mit innerem Rückschlagventil (E) ausgebildet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89399C true DE89399C (de) |
Family
ID=361217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89399D Active DE89399C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89399C (de) |
-
0
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