DE665294C - Schmierpresse mit auswechselbarem Schmierstoffbehaelter - Google Patents

Schmierpresse mit auswechselbarem Schmierstoffbehaelter

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DE665294C
DE665294C DED69885D DED0069885D DE665294C DE 665294 C DE665294 C DE 665294C DE D69885 D DED69885 D DE D69885D DE D0069885 D DED0069885 D DE D0069885D DE 665294 C DE665294 C DE 665294C
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cartridge
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lubricant
grease gun
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DED69885D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/10Devices for supplying lubricant by manual action delivering grease
    • F16N3/12Grease guns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Schmierpresse mit auswechselbarem Schmierstoffbehälter Die Erfindung bezieht sich auf Schmierpressen mit auswechselbarem Schmierstoffbehälter, welcher durch Luftdruck auf einen Kolben entleert wird.
  • Man hat zu diesem Zweck vorgeschlagen, den Schmiermittelbehälter an- und abschraubbar zu machen oder solche einen Druckkolben enthaltende metallene Schmierstoffbehälter in die Presse ein- oder anzuschrauben und durch auf den Kolben eimvirkende Druckluft zu entleeren.
  • Demgegenüber sollen der Erfindung gemäß schwachwandige Schmierstoffpatronen durch Druckluft an den Schmierpressenkörper angedrückt und gleichzeitig durch den Kolben entleert «-erden.
  • Während die Wandungen bei den bekannten Behältern z. B. beim Einsetzen auf Verdrehen beansprucht werden, werden die Schmierstoffpatronen gemäß der Erfindung ohne wesentlichen Druck befestigt, und bei Betätigung der Presse durch den Druck der hinter den Kolben tretenden Druckluft wird die Patrone mit ihrer Stirnfläche auf eine an der Schmierpresse vorgesehenen Fläche abdichtend angedrückt. Man kann daher die nicht auf Drehung beanspruchten Schmierstoftpatronen nicht nur schwachwandiger ausführen, sondern auch ohne besondere Hilfseinrichtung schnell auswechseln.
  • Ir, den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, es zeigt Fig. i eine Schmierpresse im Schnitt durch die Mittelachse. deren Schmierstoftpatrone vor. einem die Druckluft hinter den Kolben in der Patrone führenden Zuleitungsrohr durchsetzt ist, Fig. z in Ansicht, teilweise im Schnitt, eine geänderte Ausführungsform, deren Druckluftzuleitungsrohr die Patrone umgibt.
  • Das Gehäuse i der Schmierpresse ist in Richtung der Mittelachse durchbohrt. Die Bohrung ist abgesetzt. In der Ausdrehung von größerem Durchmesser z befindet sich der Arbeitskolben 9. Ein Abschnitt 3 von kleinerem Durchmesser steht mit der Außenluft in Verbindung. In dessen Fortsetzung 5 jenseits eines Ansatzes q. ist der Hochdruckzylinder'6 untergebracht. Der Hochdruckzylinder 6 stützt sich gegen den Ansatz .l und wird von einer L'berwurfkappe 7 gehalten. In diesem Zylinder bewegt sich der Hochdruckkolben S, welcher unmittelbar am Kolben 9 befestigt ist. In der Bohrung des Ansatzes .f sitzt eine Dichtung io. Sie wird mit Hilfe einer Feder i i auf den Hochdruckzylinder 6 gedrückt, die sich nach der anderen Seite hin auf den Druckluftkolben 9 stützt.
  • Ein in zwei Richtungen abschließbarer Ventileinsatz 13 steuert den Luftein- und -ü5-_ laß. Dieser Ventileinsatz 13 sitzt in einketri durchbohrten Pressenalisatz 12 des Press4n gehäuses. Diese Ventilführung 13 mit je einem Ventilsitz auf der Innen- und Außenseite wird durch eine in den. Gehäuseansatz 12 eingeschraubte abgedichtete Hohlmutter 14 gehalten. Von außen legt sich auf den Ventilsitz 13 ein Ventil 15, das unter der Wirkung einer von der Mutter 14 gehaltenen Feder 16 steht und mit einer Nadel 18 durch 13 hindurchragt. Oberhalb des Teiles 13 endigt mit einer Ventilspitze die von dem Steuerhebel 21 am Handgriff 22 bewegte Stange 17. Die Nadel 18 von kleinerem Durchmesser als die Durchbohrung des Ventilsitzes 13 liegt in der Achsenrichtung der Stange 17 und kann in der Ruhelage auch lose an dem Ventilteller 15 anliegen. Ihre Aufgabe ist, die Bewegung von 17 auf das Ventil 15 zu übertragen. Wenn die Stange 17 sich auf den Ventilsitz aufsetzt, wird Ventil 15 unter Überwindung der Feder 16 geöffnet und umgekehrt.
  • Durch Querkanäle steht der Ventildurchgang 13 über den Kanal i 9 mit dem hinteren Ende des Druckluftzylinders in Verbindung, während durch einen Auslaßkanal 2o eine Verbindung mit der Atmosphäre geschaffen ist. Das äußere Ende der Stange 17 legt sich gegen den Handhebel oder Knopf äi, der an der Handhabe 22 gelagert ist. Eine Feder 221 hebt dieselbe vom Ventilsitz ab.
  • An der dem Haltegriff gegenüberliegenden Seite weist das Gehäuse i eine bearbeitete Fläche 23 auf, auf welche mit ihrer Stirnfläche eine Schmierstoffpatrone gesetzt wird. Diese Fläche oder Platte wird in der Mitte bei 24 zu einer Vertiefung ausgedreht, von der ein Kanal 25 über Durchgänge 26 in den Hochdruckzylinder 6 der Presse führt. In der Mitte führt eine mit Gewinde versehene Bohrung 27 111 eilten Kanal 28 und zum Luftabzweigkanal i9 bzw. zum Druckluftraum hinter dem Arbeitskolben 9 im Zylinder 2.
  • Die Schmierstoffpatrone 3o besteht aus einem schwachwandigen Behälter, dessen Boden eine Öffnung 31 besitzt. Ihr Durchmesser ist ein wenig größer als derjenige der öffnung 32 im äußeren Deckelteil. Ein Kolben 33 kann im Innern der Patrone gleiten, Eine mittlere Durchgangsöffnung 34 hat den .gleichen Durchmesser wie die Öffnung 32. Die Öffnungen 3 i und 32 der gefüllten Patrone sind in geeigneter Weise abgedeckt. Soll eine Patrone auf die Fläche 23 aufgesetzt und befestigt werden, so geschieht das in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i durch eine Hohlstange 34, deren Enden mit Gewinde versehen sind. Das innere Ende wird in die Bohrung 27 der Fläche 23 eingeschraubt.
  • Die Hohlstange steht durch ihre Durch-Bohrung 36 und eine kalibrierte durch Feder--. druckventil 37 abgeschlossene öffnung mit cäem Drucklufteinlaß in Verbindung. In das äußere Stangenende ist, gleichfalls durch ein Rückschlagventi139 abgeschlossen, ebenfalls ein Hohlpfropfen 38 eingesetzt. In der Höhe der Patrone steht der Kanal 36 durch öffnungen 40 mit dem Raum hinter dem Kolben 33 und vor dem Außendeckel in Verbindung. Auf die Patrone legt sich eine Druckplatte 41, welche durch eine Flügelmutter oder Schraube 3 5 gehalten wird.
  • Um die Patrone betriebsfertig zu machen, steckt man die Stange 34 durch die Patrone und den Kolben und schraubt sie in 27 fest' dabei legt sich die Druckplatte 41 unter Zwischenschaltung einer Dichtung 41 auf die Patrone. Auch am anderen Ende wird eine Dichtung, vorzugsweise eine Lederscheibe 42, auf die Fläche 23 gelegt, an der sie befestigt sein kann. Eine Feder 43 drückt die Dichtung gegen den Boden der Patrone.
  • Eine Druckluftleitung wird an den Pfropfen angeschlossen. Drückt der Hebel 21 die Stange 17 auf ihren Sitz, so hebt die Nadel 18 das Ventil 15 an, und es tritt Druckluft durch den Kanal 19 hinter den Kolben 9 und in den Kanal 28. Sie treibt den Kolben 9 vor, wobei die Feder i i zusammengedrückt wird. Gleichzeitig dringt die durch den Kanal 28 und die Bohrung 27 eingelassene Luft durch den Kanal 36 der Stange 34 und durch die öffnungen 4o hinter den Kolben 33 und schiebt diesen mit dem Schmierstoff vor, wenn der Kanal 25 und Zylinder 6 leer sind.
  • Der Schmierstoff tritt durch die ringförmige öffnung aus, welche zwischen dem Rande der Öffnung 31 und der Stange 34 vorgesehen ist. Wird der Hebel 21 und damit die Stange 17 freigegeben, so schließt sich Ventil 15, so daß die Druckluftzufuhr unterbrochen wird, während die Öffnung 2o die Entlüftung in die Atmosphäre herstellt. Der Kolben 9 wird durch Entspannung der Feder i i wieder zurückbewegt.
  • Während dieser Auslaßperiode kann jedoch die Luft in der Patrone durch das Ventil 37 nicht entweichen. Der Kolben 33 steht also weiter unter Druck und kann den Zylinder 6 nachfüllen, sowie der Kolben 8 die Öffnungen 26 freigibt.
  • Durch den folgenden Druck auf Hebel a i wiederholt sich das Spiel; der im Zylinder 6 befindliche Schmierstoff wird dabei zur Verwendungsstelle hin ausgetrieben und gleichzeitig wieder eine gewisse Luftmenge hinter den Kolben 33 der Schmierfettpatrone eingelassen. Um die Patrone möglichst schwachwandig herstellen zu können, ist es erforderlich, den Luftdruck auf dieselbe zu begrenzen.
  • Das wird dadurch erreicht, daß. am Ende" der Stange 34. eine kalibrierte Bohrung vorgesehen ist, welche in Verbindung reit dem. Ventil 39 als Reduziereinrichtung wirkt. Letzteres übernimmt die Aufgabe eines Sicherheitsventils. Man kann so die Hochdruckpresse mit einem Druck von beispielsweise 6 bis 7 kg/qcm betreiben, während der Druck auf die Patrone nicht über 3 kg hinausgeht.
  • In der Ausführungsform nach Fig.2 kann die Patrone noch billiger hergestellt werden und z. B. .aus noch dünnerem Metall bestehen. Hier umgibt das Druckluftzuleitungsrohr 50 die Patrone. An die ebene Fläche 23 schließt sich ein Randflansch an, der Innengewinde zur Befestigung des Rohres 5o trägt. Der Boden der Patrone 3o ist wieder mit einer öffnung 31 versehen. Die Dichtungsscheibe 42 wird vom Rohr 50 gehalten. Sie ist an der mittleren C)ffnung am Rand z. B. etwas aufgestülpt und wird durch die Feder 4.3 gegen den Boden der Patrone gedrückt. Das Rohr 50 wird durch einen aufgeschraubten Deckel-5i ,abgeschlossen, eine Feder 52 drückt vermittels Druckplatte 53 die Patrone gegen die Fläche 23 der Schmierpresse. Die Druckluft wird durch den Kanal 28 in den Ringraum zwischen Rohr 5o und Patrone eingelassen. Sie wirkt ebenso wie in der vorher beschriebenen Presse auf den Kolben 33, jedoch wirkt in diesem Fall der Luftdruck auf die Seitenwände von außen, während diesem Druck der Druck des Schmierstoffes von innen das Gleichgewicht hält.
  • Es sind auch noch andere Ausführungsformen möglich. So kann das Rohr, welches die Druckluft dem Unterteil der Fettpatrone zuführt, auch an die Außenwand dieser Patro@ne angelötet sein. Die Verbindung dieses Rohres mit der Schmierpistole kann zugleich mit der Befestigung der Patrone an der Fläche 23 der Presse stattfinden; man hat dann nur diese Patrone an die Dichtung q2 zu legen, um gleichzeitig eine dichte Verbindung an der Luftübertrittsstelle und an der Fettdurchtrittsöffnung zu erhalten. Die Patrone könnte in diesem Fall mit Hilfe eines Schraubenbügels gegen diese Dichtung gedrückt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmierpresse mit auswechselbarem Schmierstoffbehälter, welcher durch Druckluft auf einen Kolben entleert wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine schwachwandige Schmierstoffpatrone (30) mit eingeschlossenem Kolben (33) von einem Druckluftzuleitungsrohr (3q.) durchsetzt oder von ihm (5o) umgeben ist, die Schmierstoffpatrone durch das Rohr mit der Schmierpresse verbunden und die Schmierpresse mit einer Fläche (23) versehen ist, an die sich die Stirnfläche der Patrone abdichtend anlegt, -wenn auf den Kolben (33) Druckluft einwirkt.
  2. 2. Schmierpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale Druckluftzuleitungsrohr (34) am äußeren Ende den Verschluß zum Halten der Patrone trägt.
  3. 3. Schmierpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem die Patrone umgebenden konzentrischen Druckluftrohr (50) und der Schmierpatrone eine Feder (52) angeordnet ist, die z. B. unter Vermittlung einer gelochten Zwischenscheibe (53) die Patrone gegen die Schmierpresse drückt, während die durch das Rohr zugeleitete Druckluft unmittelbar auf den in der Patrone frei liegenden Kolben (33) zur Wirkung kommt. q..
  4. Schmierpresse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herabsetzung des Luftdruckes auf die Patrone bzw. den Patronenkolben die Eintrittsöffnungen in das Druckluftzuleitungsrohr entsprechend eng ausgeführt werden und am äußeren Ende ein Sicherheitsventil (39) vorgesehen ist.
  5. 5. Schmierpatrone nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckluftzuführungsleitung zur Patrone Steuermittel vorgesehen sind, welche den Luftzutritt vermindern.
DED69885D 1934-10-06 1935-03-07 Schmierpresse mit auswechselbarem Schmierstoffbehaelter Expired DE665294C (de)

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DED69885D Expired DE665294C (de) 1934-10-06 1935-03-07 Schmierpresse mit auswechselbarem Schmierstoffbehaelter

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