DE89361C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N7/00—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
- F16N7/30—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Compressor (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. September 1895 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Tropfschmiervorrichtung ermöglicht, mehrere
Stellen einer Maschine gleichzeitig zu schmieren, mögen sie unter keinem Druck oder einem
von einander verschiedenen Druck stehen, und für jede Schmierstelle die erforderliche OeI-menge
genau zu bestimmen. Der "Oelabflufs nach den Schmierstellen erfolgt unter constanter
Druckhöhe durch Vermittelung eines von einem Standrohre umschlossenen Tauchrohres.
Ein im Oelgefä'fs liegendes Ventil kann behufs gleichzeitiger Absperrung des
Oeles gegen sämmtliche Schmierstellen hin von aufsen eingestellt werden.
Die Zeichnung stellt den Schmierapparat im Schnitt dar.
Der Apparat setzt - sich im wesentlichen zusammen aus einem Fufstheil α mit Rohrverbindungen d dl zur Abführung des öeles,
einem unteren Gewindezapfen b zum Aufschrauben auf den Maschinentheil und einer
von oben eingeschraubten Verbindungsstange / mit oberem Gewinde zur Aufnahme einer
Mutter Z1, mittels welcher der Deckel gl des
als Oelgefäfs dienenden Glascylinders k gegen ein den Boden des Gefäfses k bildendes
Zwischenstück g geschraubt wird, das die Regulirstöpsel P und Tropfrohre s enthält,
endlich einem engeren Glascylinder G, der allen Tropfenzählern als gemeinsames Schauglas
dient und gegen den Fufstheil α festgehalten wird.
Die Stange Z ist von einem Standrohr m und einem Tauchrohr m1 umschlossen, welches letztere den Oelabflufs aus dem Gefäfs k
unter constanter Druckhöhe bewirkt, während beide Rohre gemeinsam die Druckausgleichung
zwischen dem Oelgefäfs k und dem vom Schauglas G umschlossenen Räume vermitteln.
An einem Sitze des Zwischenstückes g kann ein unten auf dem Tauchrohr m1 geführtes
Ventil n> mittels einer durch den Deckel g1
hindurchgeführten Stange wl zum dichten Abschlufs
gebracht werden, wodurch der Zutritt von OeI aus dem Gefäfs k nach sämmtlichen
Regulirstöpseln P und den Tropfrohren s abgestellt wird.
Der Deckel gl schliefst auf dem Gefäfs k
dicht ab und ist zum Einfüllen des Oeles auf seinem mittleren Theile muldenförmig vertieft
hergestellt. Das Einfüllen erfolgt nach Abschrauben der Verschlufsscheibe h mittels des
Knebelgriffes i, der mit Mattergewinde auf dem oberen Ende der Verbindungsstange / steckt.
i. Soll, der Apparat zum Schmieren einer
zweistufigen Compressionsmaschine dienen, so wird im Theile α die Anbringung der beiden
Rückschlagventile O und O* erforderlich. Der
Apparat wird auf den Hochdruckcylinder der Maschine mittels des Zapfens b dicht aufgeschraubt. Die Rohrverbindung d führt nach
einer nur unter atmosphärischem Druck stehenden Schmierstelle, während die Rohrleitung dl
den Apparat mit einem Ende des Niederdruckcylinders verbindet, wodurch der dort vorkommende
Druckwechsel während der Saug- und Druckperioden nach dem Verbindurigskanal
e gelangen kann.
Im Schauglas G hat man dann' atmosphärischen Druck, während der Druck in k je
nach Höhe des Oelstandes geringer sein wird, und es findet ein constanter Oelausflufs an den
Tropfrohren s infolge des in g dicht befestigten Standrohres m und des in den
Deckel gl eingeschraubten Tauchrohres m1
statt.
Die Luft, sei sie unter atmosphärischer oder höherer Spannung, tritt zwischen dem Standrohr
m und der Verbindungsstange / nach oben, wird aber dort, anstatt direct in den
Oelbehälter zu gelangen, gezwungen, zwischen dem Standrohr m und dem Tauchrohr ml
nach unten zu gehen, um am Ende des Tauchrohres, also stets in derselben Höhe in
Bezug auf die Ausflufsöffnungen ss, durch das OeI hindurch in das Oelgefäfs zu gelangen
und hierdurch den Einflufs des über dem unteren Ende dieses Tauchrohres stehenden
Oeles auf den Tropfenfall nach dem Mariotteschen Gesetz vollständig aufzuheben.
Beim Saughub des Niederdruckcylinders auf der Seite des Anschlusses bei d1 wird das in
die Bohrung cl gelangende OeI infolge der
Saugwirkung das Rückschlagventil O passiren und durch den Kanal e in den senkrechten
Kanal e1 des Fufstheiles α gelangen, wo es
bis zuni nächsten Hubwechsel stehen bleibt, da der im Hochdruckcylinder herrschende
Druck das Rückschlagventil O1 geschlossen hält.
Beim Hubwechsel wird infolge der durch Leitung d1 sich fortpflanzenden Ueberdruckwirkung
O1 sich öffnen und OeI in den Hochdruckcylinder.
gelangen.
Somit wird das im Gefäfs k unter atmosphärischem Druck befindliche OeI in den
Hochdruckcylinder eingeführt, während OeI in mittels der Regulirstöpsel P bemessener Menge
. nach nicht unter Druck stehenden Schmierstellen abgeführt werden kann.
2. Soll der Apparat zum Schmieren des Niederdruckcylinders zweistufiger oder nur für
einstufige Compressoren oder Gasmaschinen dienen, wo bei jeder Hubperiode der Cylinder
einmal saugend mit der atmosphärischen Luft in Verbindung kommt, so fällt eins der
Rückschlagventile, sowie die Rohrleitung dl
fort. Das OeI gelangt dann bei jeder Saugperiode durch das noch vorhandene Rückschlagventil
direct in den Cylinder. Hierbei kann auch wieder durch Rohr d OeI nach
nicht unter Druck stehenden Schmierstellen abgegeben werden.
Soll mit der eben beschriebenen Anordnung der Hochdruckcylinder von Gompressoren geschmiert
werden, so bringt man den Apparat durch die Rohrverbindung d mit dem Saugeraum
dieses Cylinders in Verbindung.
3. Sollen nur Lager, Gelenke etc., d. h. solche Schmierstellen, die nicht unter Druck
stehen, mit OeI versehen werden, so wird kein Rückschlagventil angewendet. Dann sind
nur Bohrungen c mit Rohrverbindungen d vorhanden.
Für diesen Fall werden Luftlöcher L, wie in der Zeichnung punktirt, in den Zwischentheil
g gebohrt, um der Luft den Eintritt in das Schauglas G und von dort auf dem Wege
zwischen Stand- und Tauchrohr nach dem Oelbehälter k zu gestatten, wodurch ein constanter
Oelabflufs gesichert wird.
Die Regulirung für die einzelnen Abflüsse geschieht durch die Regulirstöpsel P, deren
Spindeln nach Einstellung durch Knebelgriff Q. durch Anziehen der Gegenmutter R festgestellt
werden. Die Spindeln werden in den mit Zeiger, Z versehenen Muttern T gehalten,
deren Ansätze in verschieden tiefe Einschnitte der Stopfbüchsen eingeführt werden können.
Unter der Wirkung der auf den Spindeln sitzenden Feder kann man die Stöpsel P zum
Abschlufs bringen bezw. die Durchflufsweite verändern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Tropfschmiervorrichtung, gekennzeichnet durch ein Standrohr fm) und Tauchrohr fm1], welches letztere den Oelabflufs aus dem Gefäfs (k) unter constanter Druckhöhe nach den in das gemeinsame Schauglas (G) ausmündenden Tropfrohren fs) zu den einzelnen Schmierstellen hin vermittelt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89361C true DE89361C (de) |
Family
ID=361182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89361D Active DE89361C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89361C (de) |
-
0
- DE DENDAT89361D patent/DE89361C/de active Active
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