DE89352C - - Google Patents
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- DE89352C DE89352C DENDAT89352D DE89352DA DE89352C DE 89352 C DE89352 C DE 89352C DE NDAT89352 D DENDAT89352 D DE NDAT89352D DE 89352D A DE89352D A DE 89352DA DE 89352 C DE89352 C DE 89352C
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- DE
- Germany
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- hair
- frame
- eccentric
- machine
- pliers
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- 210000004209 hair Anatomy 0.000 claims description 12
- 241000283973 Oryctolagus cuniculus Species 0.000 claims description 2
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
- C14B1/02—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
- C14B1/24—Cutting or shearing hairs without cutting the skin
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/25—Cutting or shearing hairs without cutting the skin
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Surgical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
JOSEPH HAAG in ROSNY-SOUS-BOIS und LUCIEN LARCHER in SAINT OMER.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1895 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zur Entfernung der längeren
Haare von Hasen- und Kaninchenfellen, um diese derart bearbeiteten Felle als Pelzwerk
benutzen zu können.
In den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht Fig. ι die Maschine in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Theilansicht der Maschine von der Seite gesehen mit theilweisem Schnitt,
Fig. 3 den Mechanismus zur Entfernung der Haare,
Fig. 4 in Endansicht einen Kamm, um die Haare für das Entfernen in aufrechter Stellung
zu halten,
Fig. 5 den Kamm im Grundrifs.
Fig. 6 bis 12 zeigen die Vorrichtung zur
absatzweisen Verschiebung der Felle in verschiedenen Stellungen, sowie Einzelheiten der
Maschine.
Fig. 13 und 14 sind die Backen der Auszupfvorrichtung
in vergrößertem Mafsstabe.
Wie aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich, hängt das Fell α frei auf der rechten Seite der
Maschine und wird von zwei Spannwalzen b c gehalten.
Oberhalb dieser Walzen liegt das Fell waagrecht, geht über eine Walze d und ist dann
mit seinem Rande in einem Rahmen befestigt.
Dieser Einspannrahmen besteht aus einem festen Rahmen e mit Spitzen f und einer beweglichen
Leiste g mit den Spitzen f entsprechenden Vertiefungen h, wodurch eine Art
Klemmbacken gebildet wird.
Der Rand des Felles wird zwischen die beiden Backen e g eingeklemmt, welche durch
einen Riegel i, der gleichzeitig zur Verstellung der beweglichen Backe g dient, gegen einander
gehalten werden.
Das derart eingespannte Fell wird absatzweise durch zwei Schaltstangen j von oben
nach unten gezogen; die Schaltstangen sind an jedem Ende der Backen e g befestigt und
werden durch einen Schaltzahn k, welcher an einem auf der Welle / festen Excenter sitzt,
bewegt.
Das Fell passirt eine rotirende Bürste m, welche die Haare derart gegen den Strich
bürstet, dafs sie ganz aufgebürstet unter den Kamm η. gelangen, zwischen dessen Zähnen
die längeren Haare festgehalten werden.
Die auf diese Weise von dem Kamm η in aufrechter Stellung gehaltenen langen Haare
werden darauf von einer aus zwei mit Kautschuk besetzten Backen ο ο1 gebildeten Zange
erfafst und durch Aufwärtsbewegung derselben ausgerissen.
Das Schliefsen und Oeffhen der Zange erfolgt mit Hülfe der Stange ρ des durch
die Welle / bethätigten Excenters q. Die Stange ρ wirkt auf einen senkrechten Schieber r
durch ihren Zapfen s und bethätigt zwei am Schieber r um u drehbare Hebel t, die einen
Keilhebel bilden, wodurch die beiden an dem Querstück j^ des Rahmens ^ ^ bei χ drehbaren
Zangenbacken einander genähert oder von einander entfernt werden, d. h. die Zange geschlossen
oder geöffnet wird.
Die von der Zange 0 o1 erfafsten Haare
werden bei dem durch das Excenter q nach Schliefsen der Zange veranlafsten Hochgehen
Claims (3)
- des Rahmens ^\ ausgerissen, wobei also die Zange die Aufwärtsbewegung des Rahmens ^ ^ mitmacht und das Schliefsen derselben eher als die Aufwärtsbewegung erfolgt.Wenn das Ausreifsen der Haare beendet ist, geht der Rahmen durch die Wirkung des Excenters q wieder herunter, die Zange ο ο1 öffnet sich von neuem und das Fell wird durch die Schaltstangen j und die Einspannvorrichtung eg weiter gezogen, um den nächsten Theil des Felles der Zange darzubieten.Die Maschine kann mechanisch oder von Hand ' durch eine Kurbel ι getrieben werden. Die Antriebswelle erhält ein Zahnrad 3, welches mit einem anderen Zahnrade 4 in Eingriff steht, das auf der das Excenter q tragenden Welle /sitzt.Aufl der Welle / ist ferner eine Schnuroder Riemscheibe aufgebracht, welche die Bürste m mit Hülfe einer auf der Welle 7 sitzenden Scheibe 6 und einer Schnur oder eines Riemens antreibt.Patenτ-Ansprüche:ι . Eine Maschine zum Entfernen der langen Haare von Hasen- und Kaninchenfellenu. dgl., dadurch gekennzeichnet, dafs das Fell vermittelst eines durch Schaltstangen (j) und Schaltzähne (k) bethätigten Klemmrahmens (e g) absatzweise unter einer gegen den Strich der Haare sich drehenden Bürste (m) und einem Kamme (n) hinweggeführt wird, derart, dafs die Haare durch die Bürste aufgebürstet und durch den Kamm in aufrechter Stellung gehalten werden, so dafs sie vermittelst einer Auszupfvorrichtung (Zange oder dergleichen) ausgerissen werden können, wobei das Fell durch Spannwalzen (b c) gespannt gehalten wird.
- 2. Eine Maschine der unter 1. gekennzeichneten Art, sofern bei derselben die Rupfvorrichtung als Zange angeordnet ist, deren mit Kautschuk oder dergleichen versehene Backen (0 01J durch die Excenter (q) mittelst eines Kniehebels (tt) geschlossen werdet!.
- 3. Eine Maschine der unter t. gekennzeichneten Art, sofern bei derselben das Ausrupfen der Haare durch einen Rahmen (%) bewirkt wird, der die Zange trägt und durch die Stange (p) des Excenters (q) angehoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89352C true DE89352C (de) |
Family
ID=361173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89352D Active DE89352C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89352C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4418586A (en) * | 1981-05-20 | 1983-12-06 | General Motors Corporation | Swash plate drive mechanism |
-
0
- DE DENDAT89352D patent/DE89352C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4418586A (en) * | 1981-05-20 | 1983-12-06 | General Motors Corporation | Swash plate drive mechanism |
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