DE893508C - Verfahren zur Erzeugung von aus Vor- und Ausloeseimpulsen bestehenden Synchronisiersignalen - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von aus Vor- und Ausloeseimpulsen bestehenden Synchronisiersignalen

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DE893508C
DE893508C DEF4659D DEF0004659D DE893508C DE 893508 C DE893508 C DE 893508C DE F4659 D DEF4659 D DE F4659D DE F0004659 D DEF0004659 D DE F0004659D DE 893508 C DE893508 C DE 893508C
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DE
Germany
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pulse
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long
signal
synchronization signals
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Expired
Application number
DEF4659D
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English (en)
Inventor
Fritz Dr Below
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Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/06Generation of synchronising signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Synchronizing For Television (AREA)
  • Television Systems (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung von aus Vor- und Auslöseimpulsen bestehenden Synchronisiersignalen Bei Fernsehübertragungen ist es bekannt, vor dem eigentlichen, den synchronen Lauf der Anlage steuernden Auslösesynchronisiersignal ein Vorsignal zu senden, durch das die zu steuernde Vorrichtung auf das Eintreffen des eigentlichen Hauptsynchronisiersignals vorbereitet wird. Dies ist vor allem bei Sprungzeilenübertragungen wichtig, um @ z. B. das sogenannte Paarigwerden der Zeilen zu vermeiden. Das Paarigwerden der Zeilen tritt als Folge ungleicher Dauer der Teilbilder auf, was im ungünstigsten Falle bis zur völligen Deckung der beulen Teilbilder führen kann.
  • Verschiedene Anordnungen wurden bereits vorgeschlagen, um die zu steuernde Vorrichtung auf das Hauptsignal vorzubereiten. Bei bekannten Verfahren besteht .das Vorsignal z. B. darin, daß mehrere Zeilenimpulse vor .dem Bildwechselimpuls fortgelassen werden, um das Bildwechselkippgerät in einen vorbereitenden Zustand zu versetzen. Bei diesem Verfahren wird aber die Modulation bzw. die Trägerwelle vor dem Bildwechselsignal nicht auf einen festen Ruhewert gebracht, so daß sich die störenden Impulse, die sich unmittelbar vor dem Bildwechselzeichen befinden, unangenehm bemerkbar machen und das Bildwechselkppgerät gegebenenfalls störend beeinflussen.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wurde an anderer Stelle vorgeschlagen, die zur übertragung der Bildsignale benutzte Trägerwelle während der ganzen Dauer des Bil,dsignalzeichens, also. auch während des Vorsignals, zunächst auf einen. Ruhewert, z. B. Null, zu steuern und erst dann das Vorsignal als konstanten Trägerwellenzug hinzuzufügen, dessen Ende durch einen , Impuls des Haupttaktgebers bestimmt wird. Von diesem Gedanken ausgehend, wurde weiterhin vorgeschlagen, zur Erzeugung des Vorsignals einen Vorgang zu benutzen, der durch den vorangehenden Bild= Wechselimpuls bzw. den Haupttaktgeber _ eingeleitet wird. Dieses Verfahren bringt bereits den Vorteil, daß das Ende des Vörsignals und damit der Beginn des Bildwechselsignals phasenstarr 'mit dem Haupttaktgebersignal festliegt und dabei gleichzeitig das Vorsignal auf einen festen Ruhewert gebracht ist, so daß die Störimpulse mit Sicherheit abgeschnitten, bzw. unterdrückt sind. Zur Erreichung dieses Zieles werden jedoch verhältnismäßig umfangreiche Hilfsmittel benötigt. Die Erfindung hat den Zweck, ein besonders einfaches und zuverlässiges Verfahren zur Erzeugung des Vorsignals anzugeben.
  • Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Erzeugung von aus Vor- und Auslösesignalen bestehenden Synchronisierimpulsen für Fernsehübertragungen mit Lückensynchronisierung angegeben, das darin besteht, daß ein Ta'ktgebersignal gleichzeitig den Einsatz eines kurze Impulse erzeugenden Generators und eines lange Impulse erzeugenden Generators steuert und daß die Vorderflanke des Vorsignals von der Rückflanke des langen Innpulses und die Vorderflanke des Bildwechselimpulses von der Vorderflanke des kurzen Impulses gebildet wird. Diese Anordnung verbindet den Vorteil exakt phasenstarrer Festlegung der Vorderflanke des Hauptsignals in bezu.g auf ein Taktgebersignal mit dem Vorteil sehr einfacher Erzeugung der Vor- und Hauptsignale. Dabei ist es auch günstig, wenn die Anordnung so getroffen wird, daß das Ende des langen Impulses das Vorsignal auslöst.
  • Vorteilhafterweise verwendet man als Impulsgeneratoren. zwei Multivibratoren, die als rückgekoppelte Widerstandsverstärker, also als sogenannte (Kallirotron geschaltet sind. Zum besseren Verständnis wird die Erfindung an Hand der Ausführungsbeispiele darstellenden Fig. i bis_3 beschrieben.
  • Fig. i zeigt einen Multivibrator, der aus zwei Verstärkerröhren besteht, die als rückgekoppelter Widerstandsverstärker geschaltet sind, eine Schaltung, die unter dem Namen Kallirotron in der Literatur bekannt ist. Die beiden Multivibratoren sind nun so aufgebaut, daß die beiden Zeitlcostanten 3/5 und q./6 verschieden groß sind und infolgedessen eine Impulsfolge, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, erzeugen. Je nachdem, an welcher Röhre man die Impulse abnimmt, erhält man eine Impulsfolge nach Fig. 3 a bzw. 3 b. Man hat also die Möglichkeit, die Impulsreihe entweder mit einem langen öder einem kurzen Impuls zu beginnen.
  • Erfindungsgemäß werden die beiden gleichgebauten Multivibratoren von dem Taktgebersignal i i zur gleichen Zeit angestoßen und so die Impulse ausgelöst. Nimmt man nun die Impulse z. B. bei dem ersten Multivibrator an Röhre io und bei dem zweiten an Röhre i i ab, so erhält man zwei gleiche Impulsreihen, die aber zeitlich zueinander verschoben sind, so wie es Fig. 3 zeigt. Das Taktgebersignal löst also gleichzeitig einen kurzen und einen langen Impuls aus. Wird nun der Impuls 12 mit der Flanke 13 als Hauptbildsignali.mpuls benutzt, so kann der Impuls 1q. als Vorsigna1 dienen, wobei das Ende 15 des langen Impulses als Beginn des Vorsignals aufzufassen ist. Gibt man diese beiden Impulsreihen auf die Kippeinrichtung einer Fernsehanlage, so wird sie durch den Impuls 1q. auf den Impuls 12 vorbereitet. Beide Impulsreihen werden zwar zu gleicher Zeit dem Kippgerät mitgeteilt, aber die beiden kurzen Impulse erreichen die Kippeinrichtung zeitlich nacheinander. Dabei verläuft der Bildanfang und das Ende des. Vorsi:gnals völlig phasenstarr mit dem Taktgebersignal, d. h. es ist die Gewähr gegeben, daß ein Paarigwerden und Außertrittfallen der Sprungzeilenraster nicht eintreten kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren. zur Erzeugung von aus Vorund' "Auslöseimpulsen bestehenden Synchronisiersignalen für Fernsehübertragungen mit Lückensynchronisierung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Taktgebersignal gleichzeitig den Einsatz eines kurze Impulse erzeugenden Generators und eines lange Impulse erzeugenden Generators steuert und daß die Vorderflanke des Vorsi:gnals von .der Rückflanke (i5) der langen Impulse und die Vorderflanke des Bildwechselimpulses von der Vorderflanke (i3) des kurzen Impulses-gebildet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß der lange Impuls das Vorsignal auslöst.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Impulsgeneratoren zwei Multivibratoren in der Art eines Kallirotrons mit verschiedenen Gitterkreiszeitkonstanten verwendet werden, denen der Taktgeberimpuls am Gitter einer geöffneten Röhre iugefü hrt wird. q.. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsreihen der Multivibratoren mit verschiedenem .Richtungssinn entnommen werden.
DEF4659D 1937-10-08 1937-10-08 Verfahren zur Erzeugung von aus Vor- und Ausloeseimpulsen bestehenden Synchronisiersignalen Expired DE893508C (de)

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DE893508C true DE893508C (de) 1953-10-15

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