DE892852C - Vorrichtung zur gleichfoermigen Abgabe des Fadens mittels Messraeder fuer mehrfaedige Naeh- oder aehnliche Textilmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur gleichfoermigen Abgabe des Fadens mittels Messraeder fuer mehrfaedige Naeh- oder aehnliche Textilmaschinen

Info

Publication number
DE892852C
DE892852C DEU210D DEU0000210D DE892852C DE 892852 C DE892852 C DE 892852C DE U210 D DEU210 D DE U210D DE U0000210 D DEU0000210 D DE U0000210D DE 892852 C DE892852 C DE 892852C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
measuring
threads
measuring wheel
wheels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU210D
Other languages
English (en)
Inventor
Frank A Kucera
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Special Machine Co
Original Assignee
Union Special Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Special Machine Co filed Critical Union Special Machine Co
Application granted granted Critical
Publication of DE892852C publication Critical patent/DE892852C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B51/00Applications of needle-thread guards; Thread-break detectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur gleichförmigen Abgabe des Fadens mittels Meßräder für mehrfädige Näh- oder ähnliche Textilmaschinen
    Die Erfin!dlung bezieht: sich au-f eine neuartige
    Fadenisteuerung, die mit Nutzen: bei Z`ext@il-
    ma-schinenl geeigneter Art, insonderheit Näh-
    maschinen, verwendet werden kann, auf denen
    Einzelnähte oder uaialbhiängige parallele oder auch-
    Überwendlichniähte aus zwei oder mehreren F'ädleini
    genäht werden können.
    Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
    soll da,rin bes:tieihen, einte gleichiförmiige Abigabe
    bmw. einen gleichförmigen Vorschub, der Fäden auf
    dem Weg von der Fadenquelle nach der Verbrauchs-
    stelle zu sichern und hierbei insionderheit: bei Niäh@-
    ma,schiinen der oblen anigeführten Art eine Gleich-
    mäßigkeit der Nähte sowohil bezüglich der Stich-
    länge wie auch der Dichte der Naht zu erzielen,
    wobei gleichzeitig die MöglIchkeit offengehalten
    werden sohl, den Charakter der Naht nach Bedarf
    zu ändern.
    Dies soll nach: der Erfindlung dadurch, erreicht
    werden, daß die Fäden auf ih crem Weg von dler
    Faiden quelle mach der Verbmauchsistelile über je eine
    ringförmige Steuerfläche laufen, die zu g'em@ein-
    sümer freier Drehung sioi gekuppelt sind, daß der
    Vorschub: der Fäden, nach der Verbrauchsstelle
    unter dem Zug" eines dler Fäden in der Umfangs-
    geschiwindiigkeit der jeweils: zugehörigen Ring-
    flächen propoirtionailen Längen erfolgt. Um dien
    reibenden Einicriff zwischen iedem Fallen und der
    zuggehörigen Ringfläche zu sichern, sind den ringförmigen FadLausteuerflächen Fadenspannungen vorgeschaltet.
  • Bei der einfachsten und billigsten Ausführungsform der Fadensteuerung nach der Erfrn;dung sind die ringförmigen Fadensteuer'flächen ass. Ringnuten auf dem Umfang eines gemeinsamen, frei drehbaren Meßrades ausgebildet. Wenn die einzelnen Fäden in verschiedenen Längen abgezogen werden sollen, nimmt das Meßrad die Gestalt einer Stufensclh.eibe mit mehreren Ringnuten von verschiedenem, Durchmesser an. Die Ringnuten werden zweckmäßig so, ausgeb,il-det, ,d!aß: jeder Faden eirot oder mehrere Male um,das Meli:raad ges-chlunigen werden kann. Auch ist es weiterhin zweckmäßig, die Ringnuten desi Meßrad@:s durch Ringrippen voneinander getrennt zu halten, die ein Verwirren der Fäden. Für jeden Faden soll eine selbständige regelbare Fadenspannung dem Meßrad vorgeschaltet sein.
  • Soll die Sicherheit geboten werden, daß die gemeinsame Fartschaltung der Fadenlängen durch den Zug eines bestimmten Fadens, z,. B:. des Naadelfad'ens,bewirkt wird, so, wird für diesen Faden zusützilich eine besondere Fadenspannung vo,rgeschafet.
  • Um die neue Fadensteuerung an vorhandenen Maschinen leicht anbringen zu. kömneni, isst es zweckmäßig, @daß das Meßead, von einem an der Maschine lösbar befestigten Hadte:r getragen wird; der zuggleich die voirgeschatlteten Fadenspannungen " und die erforderlichen Faiden!leitösen trägt. Dias Meßrad kann. auch aus mehreren auswechselbaren Teilen bestehen, deren jeder eine Ringnut fü:r einen: Faden trä"at.
  • Bei einer anderen Ausführungsfoirm der Fadensteuerung nach -der Erfindung ist; dafür gesorgt, däß das Einfädeln der Nähfäden zu Beginn: der, Aribeit oder eines etwa während des Nähens reißenden Fadenfis mühelos. und einfach: voir,seich gehen kann. Zu ,diesem. Zweck kann jede ,der ringförmigen Fadensteu!erflächen an, dem Umfang einfies b@eisionr deren, frei drehbaren Meßrades ausgebildet sein, und, diese Meßräder sind zu gemeinsamer Drehung unter dem Zug eines ,der Fäden lösbar gekuppelt. Hierbei kann jedes. Meß.rad aud einer frei drehbaren Drehachse befestigt sein, auif der zusätzlich ein Ritzelbefesiti@gt ist; idiese Ritzel stehen dann in. zwangsläufigem Eingriff mit einem gemeinsamen, frei drehbaren Zahnrad, das aus seiner Eingriffsstellung aus.rückbar ist, um die Ritzel .vorübergehend freizugeben. Die D:rehachisen der Meß,räder können firn einer an ,der Maschine abnehm!baar befestigten Lagerplatte so, gelagert; sein, da,ß sie, die Platte :senkrecht durchdringend, auf ihrer Vorderseite die MeßeIder, auf ihrer Rückseite die Kuppluingsritzel tragen, die finit denn gemeinsamen Zahn,-radl in einer Ausnehmung :der Plattenhintersuite untergebeacht sind.
  • Uni das Ausirücken ,des. gemeinsamen Zahürades vorm der Voirderseite der Lagerpilatte her bewirken zu können, wird es auf einem, die Lagerplatte durchsetzenden Bolzen, befestigt; der gegen Federdruck in axialer Richtung verschiebbar ist., Bei einer anderen gedrungeneren Banarti der ausrückbaren Fadensteuerung nach"der Erfindung sind die Meß.räder frei,drch1@ar auf einen! gemeinsamen. Achsbodzenn aufigesetzt und durch eine ausrückbare Kupplung zu gemeinsamer Drehung verbunden. Zu diesiem Zweck kann beispielsweise dass eine Meßrad den Achsbolzen mit einer verlängerten Nabe umhüllen, auf die die anderen Meßräider und eine gemeinsame Klemmkupplung aufgeschoben sind. Zusätzlich kann diese Nabe mit dem Achsbolzen durch eine Freilaufkupplung verbunden sein.
  • Einige Ausführungsbejispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt; es zeigt Fig. i in schaubildlicher Darstellung eine mit der einfachsten Ausführungsform der Fadensteuerung nach der Erfindung ausgerüstete Überw,endlichnähmaschine, Fig. 2 und 3 eine Ansicht der eigentlichen Fadensteuerung von oben und von der Seite t, Fig. 4 eine Einzelheit dieser Fadensteuerung im Schnitt nach IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 eine erfindungsgemäß eingerichtete Zwe,ifad,envorschubkesszlnähmaschine in Ansicht, von der Seite, Fig. 6 eine dazugehörige Einzelheit, Fig. 7 eine Dreifadenvorschubkesselnähmaschinegemäß der Erfindung in der gleichen Darstellungsweise, Fig. 8 eine hierzu gehörige Einzelheit, Fig.9 eine; abgeänderte Ausführungsfarm des Meßrades nach Fig. 4, Fig. i a leine, der Fig. i entsprechende Ausführungsform einer Überwendlichnähmaschine, die mit einer abweichenden Ausführungsform der Fadensteuerung ausgerüstet ist, Fig. io einen Schnitt nach X-X der Fig. i a, Fig. ii einen Schnitt nach XI-XI der Fig. io, Fig. 7 a eine Dreifadenvorschubkesselnähmaschine der irr Fig. 7 gezeigten Art, ausgerüstet mit einer weiteren abgeänderten Ausführungsform der Fadensteuerung gemäß der Erfindung, Fig. 12 einen Schnitt nach XII-XII der Fig. 7a, Fig. 13 einen Schnitt nach XIII-XIII der Fig.7a, Fig. 14 einen Schnitt nach XIV-XIV der Fig. 13. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. i bis weist die, dort dargestellte Überwendlichnähmaschine eine bekannte Gestaltung auf mit, einem Sockel i und einem sich darüber erhebenden Ständergehäuse a, in .dessen vorspringenden Maschinenkopf eine ein wenig schräg gelagerte Nadelstange 3 auf und ab beweglich gelagert ist. Als Teil des Sockels ist eine Stofft.ragplatte 4 ausgebildet, unterhalb welcher die Nadel 5 mit einem Greifer 6 und einem überwendlichgreifer 7 zusammenwirkt. Durch die Zusammenwirkung dieser drei Werkzeuge wird eine über die Kante des Werkstücks F greifende Nah in bekannter Weise gebildet, während das Werkstück über die Stofftragplatte von einem nicht dargestellten Stoffschieber vorgeschobene wird. Eine Schwingwelle io, die ,einen Fadengeber i i trägt, ist einerseits in einem sich ü ber dein verlängerten Sockelteil 9 der :'Maschine erhebenden unteren Lagerbock 8 und andererseits in der Rückwand des Ständergehäuses 4 gelagert. Die Nadelstange, die Greifer 6 und 7 und der Fadengeber i i werden alle von Antrieben bewegt, die in dem Maschinengehäuse eingeschlossen sind und denen der Antrieb von der Schnurscheibe 12 übermittelt, wird.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Fadenstetuerung weist als Hauptteil ein Rad 15 auf, das mit am Umfang angeordneten Ringnuten 16, 17 und 18 ausgerüstet ist, über deren Sohlenflächen die Nähfäden N, L und L' von den nicht dargestellten Fadenquellen nach den Werkzeugen, also der Nadel 5, dem Greifer 6 und dem Überwendlichgreifer 7, laufen. Die Fäden können an sich nur über einen Teil des Radumfangs laufen, jedoch ist es empfehlenswert, mit Rücksicht auf die Sicherungeines reibenden Eingriffs sie ein oder mehrere Male in der zugehörigen Ringnut um den Radumfang zu schlingen. Die Ringnut 16 für den Nadelfaden N ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel von geringerem Durchmesser gegenüber den zu den Greiferfäden L und L' gehörigen Ringnuten. 17, 18 ausgebildet, während die beiden Ringnuten 17 und i8 untereinander gleichen Durchmesser besitzen. Das Mießrad 15 ist frei drehbar auf einen Schraubbolzen i9 aufgesetzt, der in einen Halber 2o (Fig. 2 und 3) eingesetzt ist. Dieser läßt sich mittels nicht dargestellter Befestigungsmittel abnehmbar an der rechten Seitenwand des Ständergehäuses 2 befestigen, wie in Fig. i gezeigt. In den gleichen Halter 20 ist in der Nähe des Meßrades 15 ein anderer Schraubbolzen 21 eingesetzt, auf dem mehrere Paare 22, 23 und 24 von Spannungsscheiben frei drehbar aufgesetzt sind. Von diesen Spannungsscheibenpaaren liegt je eines in Höhe der Ringnuten 16, 17 und 18 des Meßrades 15.
  • Eine Schraubenfeder 25, die das vorstehende Ende des Spannungsbolzens 21 umfaßt, dient in hel:annt@er Weise dazu, die Spannungsscheiben 22 bis 24 unter Druck zu halben, wobei der Druck mittels einer Griffmutter 26 gerebelt werden kann, die auf entsprechendes Gewinde am freien Ende des Bolzens 21 aufgeschraubt ist. Zwischen dem Meßrad 15 und den Fadenspannungen 22 bis 24 ist eine Fadenführung 27 mit Führungsösen 28, 29, 30 (Fig. 2) eingeschoben, um die Fäden N, L, L' den Ringnuten 16, 17 und i8 des Meßrades 15 zuzuführen. Die Fadenführung 27 bildet einen abgekanteten Schenkel eines winklig gebogenen FührungsstÜclis 31, dessen anderer Schenkel 32 bei 33 ebenfalls abgekantet ist.
  • Nachdem die Fäden das Meßrad 15 verlassen lial)en, laufen sie durch Führungsösen 34, 35 und 36 in -der Fadenführung 33 des Führungsstücks 31, das einstellbar auf den Lagerbolzen i9 aufgesetzt ist und in der eingestellten Lage durch eine Klemmmutter 37 auf dem Halter 20 festge@klenUmt werden kann (vgl. Fig. 4).
  • Auf dem Wege zur Nadel 5 geht der Nadelfaden N nach dem Verlassen der Führungsöse 34 zunächst durch eine am Maschinengehäuse feste Führungsöse 38, von dort durch eine von der Nadelstange 3 getragene Schlitzführung 39, weiterhin durch eine andere felste Fadenführung 40 und schließlich von dort, abwärts, zum Nadelöhr, wie in Fig. i gezeigt.
  • Die Greif erfäden L, L' laufen nach dem Verlassen der Führungsösen 35 und 36 durch die, Ösen einer festen Fadenführung 41 und 42 auf der rech.-ten Seite des Maschinengehäuses, dann durch Führungsösen 43 und 44 in einem Führungsstück 45, das mittels einer Schraube 46 einstellbar an der Vorderwand des Maschinengehäuses befestigt ist, dann durch die Führungsösen in dem Arm 47 des Fadengebers i i, von dort aus durch weitere, Führungsösen 48 und 49 der einstellbaren Fadenführung 45, schließlich durch die Ösen einer weiteren festen Fadenführung 5o nach den Fadenösen der Greifer 6 und 7.
  • Wenn die Fäden N, L und L' sich den Fadenspannungen 22, 23 und 24 nähern, werden sie in geeigneten Abständen von der Fadenführung 51 geleitet, die zusammen mit einem Verlängerungsstück 52 an dem Halter 20 mittels des Fadenspannungsbolzens 21 befestigt. ist. Auf seinem Weg von der Fadenquelle läuft der Nadelfaden N zunächst zwischen den Spannungsscheiben 53 einer zusätzlichen Fadenspannung 54 hindurch, die von dem Verlängerungsstück 5.2 getragen wird, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt.
  • Aus dem oben Dargelegten ergibt sich, daß das Meßrad 15 seinen drehenden Antrieb durch denjenigen Faden erhält, der unter der größten Spannung steht; dies ist im vorliegenden Fall der Nadelfaden N, der nicht nur der Einwirkung der Spannungsscheiben 22, sondern auch der der zusätzlichen Fadenspannung 54 unterliegt.
  • Durch die Wirkung des Meßrades 15 werden bestimmteLängen der Greiferfäden L und L' während jedes Umlaufs. abgemessen, wobei das Verhältnis. der Greiferfadenlängen zur Nadelfadenlänge dem Verhältnis zwischen den Durchmessern bzw. den Umfängen der Ringnuten 16, 17 und 18 entspricht. In jedem Fall werden infolge der genauen Abstimmung der abgemessenen Fadenlängen die Stiche vollkommen gleichförmig, sowohl was ihre äußere Erscheinung wie auch die Festigkeit ihres Anziehens betrifft. Es ist klar, daß man jedes beliebige Längenverhältnis zwischen den einzelnen Fäden dadurch erzielen kann, daß man das Meßrad 15 gegen eines von anderen Abmessungen austauscht..
  • Die Vorschubkesselmaschine gemäß Fig. 5 zeigt eine übliche Ausbildung mit einem aufwärts gerichteten Ständer 55, an dem ein Gehäusekopf 56 seitlich vorsbrebt. Unter diesem Gehäusekopf stehen die beiden Vorschubkessel 57 und 58 an ihren Wellen 59 und 6o hängend vor. Durch einen in dem Ständer 55 eingeschlossenen Antrieb werden die. beiden Vorschubkessel 57 und 58 aussetzend gedreht, um das Werkstück durch die Stichbildestelle- vorzuschieben. Ebenso wie die- Vorschubkessel 57 und 58 werden die Stichbildewerkzeuge, von dem Gehäuseinnern aus angetrieben; sie umfassen einewaagerecht hin und her gehende Nadel 61, die im wesentlichen rechtwinklig durch die Eingniffstelle der Vorschubkessel hindurchgeht., einen fadenführenden Greifer 62 und einen ni.chtfajdenführenden Überwendlichgreifer oder Spreizer 63. Die Zusammenwirkung der Wirkzeuge 61 lxis 63 zur Bildung von Stichen aus dein beiden Fäden N und L bietet nichts Eigenartiges und braucht deshalb nicht besonders beschrieben zu werden. .
  • Bei dieser Ausführungsform besteht) die, Fadensteuerung gemäß .der Erfindung zunächst aus einem Meßrad 65, das hier nur zwei umlaufende Riingnuten 66 und 67 für die Fäden N und L aufweist. Die-sei Ringnuten haben genau den gleichen Durchmesser; das Meßrad 65 ist frei drehbar auf einen Schraubbolzen 68 aufgesetzt, der unmittelbar in die Hinterwand des Maschinengehäuses eingeschraubt ist. Mit dem Meßrad 65 wirkt eine Fadenspannung 69 zusammen; diese besitzt paarweise Spannungsscheiben 70, zwischen denen die Fäden auf ihrem Weg zu dem Meißrad 65 hindurchlaufen. Die Spannungsscheiben 70 sind frei drehbar auf dem Spannungsbolzen 71 aufgesetzt, der ebenfalls in das Maschinengehäuse eingeschraubt ist. Auf die Spannungsscheiben 70 wirkt die übliche Spannungsfeder ein, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
  • Nach dem Verlassen des Meßrades 65 wird der Nadelfaden N zunächst durch eines feste Öse 72, dann durch eineÖse73 auf der axial verschiebbaren und schwingbaren Welle 74 des Greifers 62, dann durch Ösen 75 und 76 auf der Nadelstange 77 und schließlich nach dem Nadelöhr geleität; der Greiferfaden L verläuft unmittelbar nach der Fadenöse des Greifers,. Da bei dem in zig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel die beiden Ringnuten 66 und 67 des Meßrades 65 vom gleichen Durchmesser sind, müssen sie für den Greifer 62 genau dieselbe Fadenlänge abgeben wie für :die Nadel 61.
  • Die Maschine gemäß Fig. 7 ist von gleicher Bauart wie die nach Fig. 5, mit deir Ausnahme, daß für den Spreizer 63 ein Hilfsgreifer 63a verwendet wird, der einen dritten Faden O Z-um Zweck der Bildung einer Dreifadenüberwendlichnaht führt. Das Meßrad 65a der Fadensteuerung gemäß Fig. 7 weist drei Ringnuten 66a, 67a und 8o (vgl: Fig. 8) von gleichem Durchmesser für den Nadelfaden N, den Hauptgreiferfaden L und den Hilfsgreiferfaden O auf, so daß gleiche Längen von allen drei Fäden bei jedem Umlauf des Rades abgemessen werden.
  • Die mit dem Meßrad 65" zusammenwirkende Fadens,beuerung 6911 kann genau die gleiche sein wie die (in Fig. 5 gezeigte, nur daß sie ein zusätzliches Paar von Spannungsscheiben für dein zusätzlichen Faden aufweist.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 läuft der Hauptgreiferfaden L nach dem Verlassen des, Meßrades 6511 durch eine feste Fadenführung 81 auf ihrem Weg zu dem Hauptgreifer 62a. Der Hilf sgreiferfaden O geht gleichfalls zunächst durch eine feste Öse 82 und dann mit dem Nadelfaden N durch die Öse 7311 auf der Welle 74a des Hauptgreifers 62a auf dem Wega von dem Meßrad 65a zu dem Hilfsgreifer 63m. Die Meßräder gemäß Fig. 5, 6, 7 und 8 können, ohne von der Erfindung abzuweichen, gewisse Abänderungen erfahren, und zwar zunächst zwecks Anpassung an irgendeine bestimmte, im Einzelfall herzustellende Naht. Ferner kann eine zusätzliche regelbare Fadenspannung, wie bei Eig. i bis q., für irgendeinen der Fäden verwendet werden.
  • Bei der abgeändertenAusführungsform derFig. 9 sind die Ringnuten 16, 17 und 18 an getrennten Radscheiben &3, 84 und 85 angeordnet, die durch eine Anzahl auf dem Umfang verteilter Schrauben 86 lösbar miteinander verbunden sind. Die Radscheiben werden in achsenrichtiger Stellung durch das Eingreifen von Nabenvorsprüngen 87 und 88 an den Radscheiben 83 und 84 in entsprechende Ausnehmungen 89 und 9o der Radscheiben 84 und 85 gehalten. Diese besondere Bauweise hat den Vorteil, daß Einzelräder oder Radschaiben von verschiedenen Durchmessern für die Herstellung verschiedener Nähte ausgetauscht werden können.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 1ä., io und i i ist die allgemeine Bauart der Maschine übereinstimmend mit dein in Ekg. i gezeigten Maschine. Die hier verwendete Ausführungsform der erfindungsgemäßen Fadensteuerung baut sich auf einer Tragplatte i 18 auf, die, mittels eines Halters i 19 an einer Seite des Maschinengehäuses i festgeschraubt ist. Drehbar in der Platte 118 sind die Wellen i2o, 12'i und 122 gelageirt, auf deren äußeren Enden j e ein mit Ringnut am Umfang ausgerüstetes Meßrad 123, 124 und 125 befestigt ist. Diese Wellen ordnen sich um eine mittlere Welle 126 an, die frei drehbar und in axialer Richtung verschiebbar in der Tragplatte 118 gelagert ist. Auf den inneren Enden der Wellen i--,o, 121 und 12z sind Ritzel 1217, 12,8 und 129 befestigt, die normalerweise mit einem Zwischenzahnrad 130 @im Eingriff stechen, das auf dem inneren Ende der Welle 126 befestigt ist. Dieses Zahnradgetriebe, ist in einer Ausnehmung 131 (Fig.. io) auf der Rückseite der Tragplatte 118 eingelassen. An ihrem äußeren Ende trägt die Wellet i26 einen Kopf 13c2, zwischen dem und der Vorderfläche der Plattei 118 eine Druckfeder 133 eingesetzt ist-, durch die das Zwischenzahnrad 13o normalerweise im Eingriff mit den Ritzeln 127, 128 und 129 gehalten wird.
  • Seitlich von den Meßrädern 123 bis 125 ist auf der Tragplatte i18 ein Bolzen 135 befestigt, auf den eine; Anzahl Spannungsscheiben 136 frei aufgesetzt sind; zwischen jej zwei diestr Spannungsscheiben laufen die Nähfäden N, L und L' auf. ihrem Wege von den nicht dargestellten Fadenquellen nach den Meßrädern 123, 124 und 125 hindurch. Wie gezeigt, sind die Scheiben 136 denn Druck einer Schraubenfeder 137 unterworfen, deren Spannung durch eine auf -das freie Ende des Spannungsbolzens, 135 aufgeschraubten Stellmutter 138 regelbar ;ist.
  • Zwischen der Vorderfläche der Platte i 18 und der Schulter 139 (Fig. io) des Bolzens 135 ist der eine Schenkel i4o eines Winkelstücks festgeklemmt, dessen andereir Schenkel 141 in derri Raum zwischen dem Rad 123 und der Fadenspannung vorsteht und mit im Abstand voneinander gehaltenen Durchtrittsöffnungen für die Fäden N, L und L' besetzt ist. Von dieser Fadenführung 141 läuft der Nadelfaden N unmittelbar zu dem Meßrad 123, um das er ein oder mehrere Male geschlungen :ist, während auf ihrem Weg nach dem Meßrädern 12.4 und 125, um die: sie gleichfalls ein oder mehrere Male geschlungen sind, die Greiferfäden L und L' von den Fadenführungen 142 und 143 geleitet werden. Wie in Fig. ia gezeigt, sind diese Führungen 142, 143 an der Platte i i8 am oberen und unterem Rand mittels Schrauben 144 und 145 befestigt, wodurch verhindert wird, daß die Fäden L und L' in den Bereich des Rades 123 kommen. Nach dem Verlassen der Meßräder 123 und 124 laufen die Fäden N und L nach der in der .Mitte der Vorderkante der Tragplatte 118 befestigten Fadenführung 146. Von dieser Fadenführung 146 läuft der Nadelfaden N zunächst zu einer am Maschinengehäuse festen Fadenführung 38, dann nach dem auf der Nadelstange: 3 befestigten Fadengeber 39, dann zu einer anderen am Maschinengehäuse festen Fadenführung 40 und schließlich nach dem Öhr der Nadel. Der Faden L seinerseits, läuft nach einer an der unteren linken Ecke der Tragplatte iifl angeordneten festen Führung i5o, nach welcher der Überwendlichgreiferfaden L' ebenfalls unmittelbar gelangt, wenn er das Meßrad 125 verläßt. Von der festen Führung i5o kommend, laufen die Greiferfäde@n L, L' zusammen zunächst nach einer am Maschinengehäuse festen Führung 151 und dann nach einer anderen festen Fadenführung 152. Diese Führung 152 hat im Abstand voneinander zweii Fadenösen 153 und 154, und in dem Zwischenraum zwischen ihnen wirkt ein Fadenanzieher 155 auf beide Fäden L und L'. Auf seinem Weg von der Führungsöse 154 läuft der Faden L unter ebnem Führungsfinger 156 hindurch, während der Faden L' unmittelbar zu dem Überwendlichgreifer 116 läuft.
  • Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform der Fadensteuerung ist folgende: Da die Meßräder 123, 124 und 125 zu gemeinsamem Umlauf gekuppelt sind, bewegen sie sich gleichförmig auf Grund des Zuges eines der Fäden, wobei bestimmte Längen der anderen Fäden abgezogen werden. Das Verhältnis. der Fadenlängen zueinander hängt bei dem Ausführungsbeispiel von dem Übersetzungsverhält@ nis der mitwirkenden Zahnräder 127, 128, 129 ab, weil diel Meßräder 12.3, 124, 125 alle von gleichem Durchmesser sind. Nachdem die Ritzel 128 und 129 die gleiche Größe haben, während das Ritzel 127 den doppelten Durchmesser der anderen aufweist (Fig. ii), ist dass Verhältnis der abgezogenen Längen der Fäden L und L' zu dem Nadelfaden N von der Größe i zu 2. Indem man entweder Meißräder oder Zahnräder von anderen Durchmessern einsetzt, kann man die abgezogenen Fadenlängen für jeden beliebigen Zweck einregeln. Wie gezeigt, sind die Meßräder abnehmbar auf ihren Wellen mi.tteils Klemmschrauben befestigt, und die Ausnehmung 131 in der Rückseite der Tragplattes i 18 ist so reichlich bemessen, dafl die Auswechslung der Zahnräder sehr leicht und rasch erfolgen kann. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7a, 12, 13, 14 weist die Vorschubkesselmaschine diel allgemeinen Merkmale der in Fig. 7 gezeigten Maschine auf. Die Fadensteuerung gemäß der Erfindung, durch die die Nähfäden N, L und 0 ihren Weg von ihren Fadenquellen nach den Stichbildewerkzeugen 58a, 63-a und 62a geführt werden, ist als, Ganzes in der Zeichnung mit dem Bezugszeichen 225 bezeichnet.
  • Wie in Fig. 7ä gezergt, ist diese Fadensteuerung 225 an der Vorderseite des seitlich vorspringenden Maschinenkopfeis 5611 angeordnet.
  • Aus Fig. 13 ergibt sich, daß diel Fadensteuerung 225 ein mit Schulter versehenes Lagerstrick 2-26 aufweist, dessen mit Gewinde versehener Schaft 227 in die Gehäusewand 5611 eingeschraubt ist. In axialer Richtung ist in dieses Lagerstück 226 ein Achsbolzen 228 eingeschraubt, der bei 229 eirein Bund aufwellst, der auf der Stirnfläche desi Lagerstricks 226 aufsitzt. Am freien Ende trägt der Bolzen 228 einen Kopf 23o mit einem Schlitz zum Einsetzen des Schraubenziehers. Frei drehbar isst auf den Achsbolzen 228 eine hülsenförmige Muffel231 aufgesetzt, die am inneren Ende zu einer Scherbe 232 mit umlaufender Ringnut ausgeweitet ist. Diese Scheibe 232 dient als Maßrad für den Nadelfaden N, der, wie in Fig. 12 gezeigt, einmal oder mehrmals darum@geschlungen wird. Auf der Muffe 231 frei drehbar sind zwei weitere mit Ringnuten ausgerüstete Meßräder 2g3 und 234 aufgesetzt, die beim Ausführungsbeispiel einen etwas größeren Durchmesser als die Scheibe 232 aufweisen. Um diese Meßräder 233, 234 werden die Greiferfäden L und 0 geschlungen, wie in Fig. 12 gezeigt. Eine ringförmige Ausnehmung 235 in der Hinterfläche der Scheibe 232 wird von einem Ringkörper 236 eingenommen, der mittels eines Keils 237 gegen Drehung auf dem Bolzen 2a8 gesichert ist. Wie gezeigt, besitzt der Ringkörper 236 winklige Nutungen 23,8 (Fig. 14) an seinem Umfang, die als Klemmnocken mit Walzen 239 nach dem Prinzip einer Freilaufkupplung zusammenwirken, wodurch die Drehung der Muffe23i nur in Richtung des Pfeiles (Fig. 14) zugelassen wird. In dem Zwischenraum zwischen einer Mutter 24o am äußeren Ende der Muffe 23i und dem Meßrad 234 ist ein Klemmring 24i mit einem nach auswärts sich kegelförmig erweiternden Griffteil 242 auf die Muffe 23.1 aufgesetzt. Dieser Klemmring ist, bei 243 geschlitzt, uni einen Zapfern 245 der Muffe z3 i aufzunehmen. Die Schraubenfeder 246 (Fig. 13) hält diesen Klemmring 24i in reibendem Eingriff gegen das Rad 234 gedrückt mit dem Ergebnis, daß dieses wieder das Rad 233 gegen die Scheibe! 23.2 drückt. Infolge dieser Bauweise werden die drein Räder 232, 233, 234 normalerweise zu gemeinsamer Drehung um den Bolzen 228 gekuppelt gehalten. Zieht man aber den Klemmring 2'4i entgegen der Wirkung der Feder 246 so weit nach außen, daß er von dem Zapfen 245 frei kommt, und dreht ihn :dann ein wenig, um den Schlitz 2.43 aus, dem Bereich des Zapfens 245 zu bringen, wie in Fig. 12 geizeigt, so wird der Klemmring in ausgerückter Stellung festgehalten, und die beiden Räder 233 und 234 werden ausgekuppelt, so daß sie sich unabhängig von der Scheibe 2,32 drehen können. Zwischen den benachbarten Flächen des Maschinengehäuses 55a und des Kopfeis des Lagerstücks 226 ist ein winklig gebogener Fadenführungsbüge1247 befestigt (Fig.7a und 12), dessen Schenkel 248 und 249 seitlich abgekantet und mit Durchtrittsösen für die Fäden N, L und O ausgerüstet sind.
  • Auf dem Maschinengehäuse 55a ist dicht bei der Fadensteuerung 225 eine Fadenspannung 25o (Fig.7a) angeordnet, die aus einem Spannungsbolzen 25z und einer Mehrzahl von elastisch zusammengedrückten Spannungsscheiben 252 besteht. Die Spannungsscheiben sind frei drehbar um den Bolzen, und zwischen je zwei von ihnen laufen die Nähfäden N, L und O hindurch.
  • Auf ihrem Weg von ihren verschiedenen Fadenquellen laufen die Nähfäden N, L und O zunächst durch dies Fadenspannung 25o, dann durch die Führungsösen das Schenkels 248 des Fadenführungsbügels 247, sind dann um die Meßräder 232, 233 und 234 geschlungen und laufen von dort weiter durch die Führungsösen in denn zweiten Schenkel 249 des Führungsbügels. Von dort aus setzen die Fäden N, L und O ihren Weg nach der Nadel 58a und den Greifern 63" und 62a fort, nachdem sie durch die üblichen Fadenführungen der Maschine gelaufen sind.
  • Während des Nähvorgangs werden die Meßräder 23,2, 233 und 234 in Richtung des Pfeiles in Fig. 7a durch tangentdalen Zug auf einen der Fäden in Umlauf gesetzt, und da diese Räder gemeinsam umlaufen müssen, werden ganz bestimmte Fadenenden proportional zu den Durchmessern der verschiedenen Meßräder abgezogen. Wenn irgendeiner der Fäden reißt, werden die Räder 233 und 234 durch Ausrücken des Klemmrings 242 ausgekuppelt. Hierauf lassen sich alle drei Meßräder unabhängig voneinander drehen, so daß man ein genügendes Stück des gerissenen Fadens freigeben kann, um das. Wiedereinfädeln mit dem geringstmöglichen Verlust an Zeit zu bewirken, worauf eingekuppelt wird und die Arbeit der Maschine wieder aufgenommen werden kann.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Bauweise besteht darin, daß die einzelnen Meßräder sehr leicht ausgetauscht oder durch andere ersetzt werden können, um auftretenden besonderen Bedingungen der Stichbildung Genüge zu tun. -

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur gleichförmigen Abgabe des Fadens auf dem Weg von der Fadenquelle nach der Verbrauchsstelle mittels. Meßräder für mehrfädige Näh- oder ähnlicheTextilmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fadenvorschub zu jedem fadenführenden Nähwerkzeug ein besonderes Fadenmeßrad vorgesehen ist, welche Meßräder, zu gemeinsamem Umlauf verbunden, unter dem Zug eines der Nähfäden so bewegt werden, daß der Fadenvorschub für die einzelnen Nähwerkzeuge in jeweils proportionalen Längen erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Meßrädern Fadenspannungen vorgeschaltet sind, die den reibenden Einsgriff zwischen jedem Faden und dem zugehörigen Meßrad sichern.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Zahl der erforderlichen Meßräder in an sich bekannter Weise nach Art einer Stufenscheibe zu einer Einheit zusammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Faden eine selbständige regelbare Fadenspannung (22, 23, 24) der Meßrädereinheit (15) vorgeschaltet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für alle Fäden gemeinsam regelbare Fadenspannungen (22, 2.3, 24) und zusätzlich besondere Spannungen (53) für einzelne der-Fäden (N) vorgeschaltet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßrad (15) von einem an der Maschine lösbar befestigten Halter (2o) getragen wird, der zugleich die vorgeschalteten Fadenspannungen (21, 54) und die erforderlichen Fadenleitösen (31, 51) trägt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßrad-(15) aus mehreren auswechselbaren Teilen (83, 84, 85) besteht, deren jeder eine Ringnut (16, 17, 18) für einen Faden trägt.
  7. 7. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der ringförmigen Fadensteuerflächen an dem Umfang eines besonderen drehbaren Meßrades ausgebildet ist und daß die Meßräder zu gemeinsamer Drehung unter dem Zug eines der Fäden lösbar gekuppelt sind, wobei nach Lösen der Kupplung jedes Meßrad frei drehbar ist. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Meßrad (123, 124, 125) auf einer frei drehbaren Drehachse (12o, 121, 122) befestigt ist, auf der zusätzlich ein Ritzel (127, 128, 129) befestigt ist, und daß alle genannten Ritzet mit einem frei drehbaren Zwischenzahnrad (13o) in zwangsläufigem Eingriff stehen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet., daß das Zwischenzahnrad (13o) aus seiner Eingriffsstellung ausrückbar ist, um die Ritzet (127, 128, 129) vorübergehend gegeneinander freizugeben. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen (12o, 121, 122) der Meßräder (1z3, 12q., 125) in einer an zier Nähmaschine abnehmbar befestigten Lagerplatte (118) so gelagert sind, daß sie, die Platte senkrecht durchdringend, auf ihrer Vorderseite die Meßräder, auf ihrer Rückseite die Ritzet tragen. . i i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzet (127, 128, 129) und das Zwischenzahnrad (13o) in einer gemeinsamen Ausnehmung (131) der hinteren Seite der Lagerplatte (11S) untergebracht sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 9 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenzahnrad (i3o) auf einem die Lagerplatte (118) durchsetzenden Bolzen (i26) sitzt, der gegen Federdruck (i33) in axialer Richtung verschiebbar ist.
  13. 13. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßräder (23:2,233,2,34) frei drehbar auf einem gemeiinsamen Achsbolzen (228) aufgesetzt und durch eine ausrückbare Kupplung zu gemeinsamer Drehung verbunden sind.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Meßrad (2,32) den Achsbolzen (22S) muffanartig mit einer Nabe (23i) umhüllt, auf die die anderen Meßräder (233, 234) und eine gemeinsame Klemmkupplung (2q.1) aufgeschoben sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (231) mit dem Achsbolzen (228) durch eine Fredlaufkupplung. (236) verbunden ist.
DEU210D 1940-07-30 1941-04-30 Vorrichtung zur gleichfoermigen Abgabe des Fadens mittels Messraeder fuer mehrfaedige Naeh- oder aehnliche Textilmaschinen Expired DE892852C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US892852XA 1940-07-30 1940-07-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE892852C true DE892852C (de) 1953-10-12

Family

ID=22216773

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU210D Expired DE892852C (de) 1940-07-30 1941-04-30 Vorrichtung zur gleichfoermigen Abgabe des Fadens mittels Messraeder fuer mehrfaedige Naeh- oder aehnliche Textilmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE892852C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4118130A1 (de) Fadenverarbeitende maschine, insbesondere stickmaschine mit einer faden-wechseleinrichtung
DE879067C (de) Spulmaschine mit einer Einrichtung zum Bilden einer Fadenreserve am Anfang des Wickels
DE836726C (de) Einfaden-Kettenstichnaehmaschine
DE892852C (de) Vorrichtung zur gleichfoermigen Abgabe des Fadens mittels Messraeder fuer mehrfaedige Naeh- oder aehnliche Textilmaschinen
DE3324245A1 (de) Fadenzufuhreinrichtung fuer strick- oder wirkmaschinen
DE627393C (de) Strickmaschine mit zwei oder mehreren getrennten Fadenzufuehrungsstellen
EP0779386A1 (de) Fadenliefervorrichtung
DE1560523A1 (de) Vorrichtung zum Festlegen der Fadenenden an Textilspulen
DE603983C (de) Einfaden-Naehmaschine mit von unten den Stoff durchdringender OEhrnadel
AT166938B (de) Chirurgisches Nähinstrument
DE900897C (de) Umlaufender Nadelfadengeber, Fadenspannungseinrichtung fuer umlaufende Nadelfadengeber und Naehmaschine mit Nadelfaden-geber und Fadenspannungseinrichtung
DE654420C (de) Kombinierte Naeh- und Randausschlagmaschine
DE363537C (de) UEberwendlich-Stichbildevorrichtung
DE873484C (de) Umlaufender Nadelfadengeber und Vorrichtung zur Steuerung der Fadenlockerung
DE824426C (de) Umlaufender Fadengeber fuer Naehmaschinen
AT202047B (de) Vorrichtung zum Haspeln und Weifen von Garnen
DE656175C (de) Doppelsteppstichnaehmaschine mit umlaufendem Greifer
DE503668C (de) Greiferfadensteuerung fuer Kettenstichnaehmaschinen
DE647476C (de) Greifer- und Spulengehaeusevorrichtung fuer Naehmaschinen
DE708650C (de) Doppelsteppstich-Schuhwerkdurchnaehmaschine
DE717713C (de) Einfaedler fuer Naehnadeln
DE813337C (de) Umlaufender Fadengeber fuer Naehmaschinen
DE824736C (de) Greifereinrichtung fuer Naehmaschinen
DE844244C (de) Doppelsteppstichartige, aus einem Oberfaden und einem Unterfaden bestehende Naht und Stichbildewerkzeuge zur Bildung der Naht
DE421363C (de) Doppelsteppstichnaehmaschine mit freilaufendem Greifer