DE892535C - Untersetzungsgetriebe fuer gegenlaeufige Wellen - Google Patents

Untersetzungsgetriebe fuer gegenlaeufige Wellen

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DE892535C
DE892535C DEST4074D DEST004074D DE892535C DE 892535 C DE892535 C DE 892535C DE ST4074 D DEST4074 D DE ST4074D DE ST004074 D DEST004074 D DE ST004074D DE 892535 C DE892535 C DE 892535C
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DE
Germany
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gear
shafts
counter
driven
gears
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Expired
Application number
DEST4074D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm G Dipl-Ing Stoeckicht
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2700/00Transmission housings and mounting of transmission components therein; Cooling; Lubrication; Flexible suspensions, e.g. floating frames
    • F16H2700/02Transmissions, specially for working vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Untersetzungsgetriebe für gegenläufige Wellen Die Erfindung betrifft ein Getriebe, mittels dessen von einer Antriebswelle aus zwei mit entgegengesetztem Drehsinn umlaufende Wellen mit untersetzter Drehzahl angetrieben werden, wobei die Drehzahl dieser beiden Wellen im allgemeinen gleich ist. Derartige Getriebe waren bisher, besonders wenn große Drehzahluntersetzungen in Frage kamen, von schwerer und komplizierter Bauart.
  • Die Erfindung bringt eine besonders einfache sowie raum- und gewichtsparende Lösung für den Bau solcher Getriebe. Sie beruht auf der Verwendung eines Umlaufgetriebes, wobei der Antrieb über das kleinere Sonnenrad erfolgt und von den beiden anzutreibenden gegenläufigen Wellen die eine mit dem Umlaufräderträger, die andere mit dem zweiten Zentralrad gekuppelt ist. Zur Erzielung der Drehzahlgleichheit der beiden abtreibenden Wellen werden zwei Teile des Umlaufgetriebes (Zentralräder oder Umlaufräderträger) über ein Vorgelege miteinander verbunden. An Stelle dieses Vorgeleges kann auch ein weiterer Umlaufrädersatz treten.
  • Die Abb. i zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. Auf der antreibenden Welle i des Getriebes sitzt drehfest das innere Zentralrad :2 eines Umlaufrädergetriebes, ,dessen Umlaufräderträger mit 3, Umlaufräder mit 4 und äußeres Zentralrad mit 5 bezeichnet seien. Der Umlaufräderträger < ist mit der inneren abtreibenden Welle 6, da; äußere Zentralrad 5 mit der äußeren abtreibender Welle 7 drehfest verbunden. In ,dem Getriebegehäuse 8 ist eine Vorgelegewelle g .drehbar gelagert. Diese Vorgelegewelle g steht mittels eines Zahnräderpaares io, ii mit dem Umlaufräderträger 3; ferner mittels der Zahnräder 12, 13 und 14 -mit @de' äußeren abtreibenden Welle 7 in Verbindung. Die Übersetzungsverhältnisse in den Zahnräderpaaren io, ii und 12, 14 sind einander gleich,. so daß durch das Vorgelegegetriebe drehzahlgleicher Gegenlauf der beiden Wellen 6 und 7 erzwungen wird.
  • Die Wirkungsweise der Erfindung sei wie folgt beschrieben: Beim Antrieb .des Umlaufgetriebes über das innere Zentralrad 2 werden dem Umlaufräderträger 3 und dem äußeren Zentralrad 5 Drehmomente entgegengesetzten Drehsinnes erteilt; hierbei ist das Drehmoment des Umlaufräderträgers 3 um das Drehmoment :des inneren Zentralrades 2 größer als das Drehmoment .des äußeren Zentralrades 5. Durch den Vorgelegetrieb (Welleg, Zahnräder fo, i i und 12, 13, 14) wird der drehzahlgleiche Gegenlauf ,der beiden abtreibenden Wellen 6 und 7 erzwungen. Im allgemeinen werden solche Antriebe für gegenläufige Treibschrauben für Wasser- oder Luftfahrzeuge verwendet, wobei von den beiden Wellen nahezu gleiche Drehmomente abgenommen werden. In diesem Fall gibt der Umlaufräderträger 3 die Hälfte des Drehmomentunterschiedes an das äußere Zentralrad 5 über den Vorgelegetrieb ab; letzterer ist also sehr schwach belastet und kann daher in Abmessungen und Gewicht klein gehalten werden.
  • Die Abb.2 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher der drehzahlgleiche Gegenlauf der beiden abtreibenden Wellen nicht durch einen Vorgelegetrieb erzwungen wird, sondern .durch hie Anordnung eines zusätzlichen Umlaufrädersatzes. Auch hier ist .die antreibende Welle i .drehfest mit dem inneren Zentralrad 2 eines Umlauf rädergetriebes verbunden, dessen Umlaufräderträger 3 mit der inneren abtreibenden Welle 6 und desisen äußeres 51 mit der äußeren abtreibenden Welle 7 in drehfester Verbindung steht. Mit der antreibenden Welle i bzw. dem inneren Zentralrad 2 ist das innere Zentralrad 15 eines weiteren Umlaufrädersatzes verbunden,-welcher aus den Umlaufrädern 16 und dem äußeren Zentralrad i7 besteht und, zweckmäßigerweise, den die Umlaufräder 4 tragenden Umlaufräderträger 3 mitverwendet. Das äußere Zentralrad 17 ist mit dem Getriebegehäuse 8 :drehfest verbunden. Bei diesem Getriebe wird die Bedingung des drehzahlgleichen Gegenlaufes der beiden abtreibenden Wellen dann erfüllt, wenn das Zähnezahlenverhältnis m2 = ziö doppelt so groß ist wie .das Zähnezahlenverhältnis ml = z2. Hierbei bedeutet z17 die Zähnezahl des Zentralrades 17, zis die Zähnezahl des Zentralrades 15 =usw. Eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher der drehzahlgleiche Gegenlauf der beiden abtreibenden Wellen ebenfalls mittels eines zusätzlichen Umlaufrädersatzes erzwungen wird, ist in Abb. 3 dargestellt. Auch hier steht die antreibende Welle i in drehfester Verbindung mit dem inneren Zentralrad 2 des Umlauf rädergegenlaufgetriebes, dessen Umlaufräderträger 3 mit ,der inneren Welle 6 und dessen äußeres Zentralrad 5 mit der äußeren abtreibenden Welle 7 drehfest verbunden ist. Die Umlaufräder 4 .dieses Gegenlaufgetriebes weisen je eine weitere Verzahnung 18 auf, welche mit einem weiteren äußeren Zentralrad ig im Eingriff seiht. Letzteres Ist mIt dem Getriebegehäuse 8 drehfest verbunden. Bei diesem Getriebe ist die Bedingung des drehzahlgleichen Gegenlaufs der beiden abtreibenden Wellen dann erfüllt, wenn folgende Zähnezahlenbeziehungen be-'stehen: oder; hieraus abgeleitet: Hierbei bedeutet, wie oben, z5 die Zähnezahl des Zentralrades 5, z2 die Zähnezahl des Zentralrades 2 usw.
  • An Stelle von Zahnrädern können in den vorstehend beschriebenen Getrieben auch Reibräder verwendet werden. In .den aufgeführten Formeln treten dann jeweils an Stelle der Zähnezahlen die Rollkreisdurchmesser der Reibräder.
  • Die vorstehenden Betrachtungen wurden für den am häufigsten vorkommenden Fall angestellt, daß drehzahlgleicher Gegenlauf der beiden abtreibenden Wellen verlangt wird. Natürlich können nach der Erfindung auch solche Getriebe gebaut werden, bei denen das Drehzahlverhältnis der beiden abtreibenden Wellen nicht i : i ist, sondern .irgendeinen anderen Wert hat.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Getriebe für den Antrieb gegenläufiger Wellen unter Verwendung eines Umlaufrä@dergetrie'bes; bei welchem ein . Zentralrad angetrieben wird und der Umlaufräderträger sowie das.zweite Zentralrad jeweils mit einer der beiden gegenläufig anzutreibenden Wellen drehfest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Drehzahlverhältnis der gegenläufig anzutreibenden Wellen (6 und 7) durch ; Zwischenschaltung eines Vorgeleges gewährleistet wird.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß :das Vorgelege aus einer Nebenwelle g und .zwei Rädersätzen (io, ii i und 12, 13,-14) besteht. -
  3. 3. Getriebe nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß ,das Vorgelege aus einem zusätzlichen Umlaufrädersatz besteht.
  4. 4. Getriebe nach Anspruch r und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche, das feste Drehzahlverhältnis gewährleistende Umlaufrädersatz (r5, 16, 17) so ausgelegt wird, daß derselbe Umlaufräderträger und dieselben Umlaufradlagerzap,fen verwendet werden wie für das Hauptumlaufgetriebe (2, 4, 5).
  5. 5. Getriebe nach Anspruch z, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Umlaufrädersatz aus weiteren, mit den Umlaufrädern (4) fest verbundenen Umlaufrädern (r$) und einem mit diesen im Eingriff befindlichen weiteren Zentralrad (r9) besteht.
DEST4074D 1943-11-06 1943-11-06 Untersetzungsgetriebe fuer gegenlaeufige Wellen Expired DE892535C (de)

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DE892535C true DE892535C (de) 1953-10-08

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DE (1) DE892535C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165370B (de) * 1958-02-21 1964-03-12 Wilhelm G Stoeckicht Dipl Ing Stirnraederplanetengetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1165370B (de) * 1958-02-21 1964-03-12 Wilhelm G Stoeckicht Dipl Ing Stirnraederplanetengetriebe

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